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Experten-Antwort

Geldverschwendung bei Sozialwahl

von Hans07.03.2011 | 23:25
2351 Ansichten
6 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Ich habe letzte Woche Infopost von der DRV Bund über die bevorstehende Sozialwahl bekommen. In dieser stand, dass diesen Sommer die Sozialwahlen stattfinden und ich bitte von meinem Stimmrecht gebrauch machen soll. Die Wahlunterlagen werden in den nächsten Wochen gesondert zugesandt. Wieso wird die Werbung für die Sozialwahl als normaler Brief an die 30 Mio. Versicherten mit 0,55 € frankiert und nicht als kostengünstige Infopost versendet? Hat die DRV Bund zu viel Geld? Alternativ hätten die Wahlunterlagen direkt mitgeschickt werden können. Nur fürs Porto fallen somit 2 x 0,55 € x 30 Mio. = 33 Mio € an. Bei einer Wahlbeteiligung von angenommenen 30% kommen nochmal 5 Mio € fürs Zurücksenden dazu. Und das für eine Wahl, die meiner Meinung nach überflüssig ist: Die DRV hat zwar eine Selbstverwaltung, jedoch wird so gut wie alles vom Gesetzgeber im SGB vorgegeben, sodass die eigenen Entscheidungen faktisch bei 0% liegen.

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Sozialwahlen sind nun mal gesetzlich vorgesehen.

Sozialwahl § 45 SGB IV

Am 1. Juni 2011 ist der Stichtag für die nächste Sozialwahl in Deutschland. Rund 50 Millionen Krankenkassenmitglieder und Rentenversicherte sind dann aufgerufen, ihre Selbstverwaltung, die "Parlamente" ihrer Versicherungen zu wählen.

Ob sie etwas bewirken kann jeder selbst entscheiden - siehe Bundestagswahlen!!!

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5 Antworten

roadrunneram 08.03.2011 | 22:55
... Und was verdienen die Herrschaften, die zur Wahl anstehen? Alles Augenwischerei. Braucht man bei dem Laden jemanden, der über die Einhaltung der §§ wacht? Für mich zählt, was die DRV zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit unternimmt, nämlich nix. Und dies ist nach Ablehnung eines Hörgerätes für mich Null. Schwerbehindert GdB 50. Med. Reha zur Erhaltung der Arbeitskraft 2 x abgelehnt (chr. krank, Erschöpfung). . Entgeltpunkte Beispiel 2008: = 51,5502, einbezahlt AG und AN gesamt 187.000 € und da kommt noch das Jahr 2009 und 2010 dazu. Arbeitsjahre derzeit 40. Widerspruchsausschüsse bei der DRV sind reine Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. Es grüßt Roadrunner
RFnam 09.03.2011 | 11:56
roadrunner schrieb: Entgeltpunkte Beispiel 2008: = 51,5502, einbezahlt AG und AN gesamt 187.000 € und da kommt noch das Jahr 2009 und 2010 dazu. ----------------------------------------------------------- 51,5502 EP mal 27,20 EUR (derzeitiger aktueller Rentenwert) ergeben eine Bruttorente in Höhe von 1.402,17 EUR. Der überwiegende Teil der Rentner kann davon nur träumen.
Machts Sinnam 09.03.2011 | 11:51
Doch Roadrunner, es bedürfte dringend einer Funktion, die für die Deutsche Rentenversicherung Verantwortung übernimmt! Aber jeder der damit beginnt, steht absolut allein - und was ist schon einer gegen so viele? Ergo erstickt jeder Ansatz bereits im Keim.
Roadrunneram 09.03.2011 | 15:35
Und Roadrunner möchte noch 2 1/2 Jahre weiterarbeiten. Das ginge nur noch mit ner med. Reha. Mir ist die Rente noch immer zu wenig. Für das Geld habe ich echt lange Jahre geschuftet. Nach der Rente wird fleißig weitergearbeitet, aber nur noch stundenweise. Lebensstandard aufgeben, nein nicht wirklich.
Frank A.am 14.03.2011 | 15:15
Zum Thema Kosten für die Sozialwahl sind hier noch Antworten zur Infobrieffrage zu finden .... http://www.deutsche-rentenversicherung-bund.de/DRVB/de/Inhalt/De…
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