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Experten-Antwort

Gibt es ein Risiko, dass die EMR entfällt nach einer Reha

von Rainer08.02.2019 | 12:16
113 Ansichten
9 Antworten

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Ich habe eine bis 11/21 befristete EMR aufgrund von 60% psychosomatische und so 40% Orthopädische Sachen ( nur von mir so geschätzt) Evtl hätte ich ohne die psychosomatische Befundung sogar gar keine Erwerbsminderungsrente erhalten. Nun bekomme ich eine Bandscheiben you mit anschließender AHB. Viele sagen mir, ich soll lieber nicht zur AHB, sondern lieber in Eigeninitiative trainieren ( wovon der Arzt allerdings abrät) , da in der AHB die Erwerbsminderungsrente überprüft wird und mir evtl sofort wieder weggenommen werden kann. Stimmt das? Das Risiko ist mir so gesehen zu hoch, hab lange um meine Erwerbsminderungsrente kämpfen müssen. Wie löst man das Dilemma? Oder ist es überhaupt rechtens, die EMR vorzeitig aufzulösen?

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo,

der Aussage von Rentenschmied ist zuzustimmen.

Deutsche RentenversicherungSie möchten persönlich beraten werden?Beratungsangebote der Deutschen Rentenversicherung

8 Antworten

Ulliam 08.02.2019 | 13:18
Ja
Rentenschmiedam 08.02.2019 | 13:21
Hallo, wenn Sie eine Reha machen kann nach deren Ende auch eine Verbesserung der Erwerbsfähigkeit festgestellt werden und damit die Voraussetzungen für den Bezug der EM-Rente wegfallen. Der Entzug der Rente ist rechtlich möglich. Mit besten Grüßen
santanderam 08.02.2019 | 13:56
Warum ist es ein Risiko gesund zu werden und wieder arbeiten zu können ?
Bronkoam 08.02.2019 | 15:42
Weil es einen Unterschied zwischen arbeiten können und Arbeit haben gibt und Wunderheilungen ins Reich der Phantasie gehören.
Clausam 08.02.2019 | 19:10
Was ist dir wichtiger, Gesundheit oder Rente? Beides geht nicht. Ausnahme wäre die Regelaltersrente.
Raineram 09.02.2019 | 07:43
Bevor ihr alle weiter lästert: diese Reha betrifft meine Bandscheibe. Selbst wenn die Bandscheibe wieder ok ist, bin ich danach nicht wieder gesund. Ich habe MS, hatte einen Tumor im Knie und aufgrund eines Überfalls ( wo ich 8 Monate danach im KH verbracht hab, weil ich zusammen geschlagen wurde) eine Posttraumatischen Belastungsstörung und Massive Angsattacken. Ich sitze im Rollstuhl. Natürlich will ich irgendwann wieder arbeiten. Meine Angst war nur, dass ich vorzeitig wieder arbeiten muss. Die Frage ist beantwortet, das Risiko besteht durch die AHB und ich habe mich ( zum großen Entsetzen meines operierenden Orthopäden) dazu entschlossen, nach der Operation nicht in die Reha zu gehen. Also hört auf, hier so abwertend über Leute zu schreiben, die angeblich nicht arbeiten wollen. Es gibt auch tatsächlich Leute, die nicht oder vorübergehend nicht, arbeiten können.
Rehaam 09.02.2019 | 07:58
Zitat von Rainer anzeigenausblenden
Wer in einem offenen Forum fragt, muss sich offene Antworten gefallen lassen, die in Ihrem Fall auch völlig korrekt sind. Niemand hier kennt Ihre gesundheitliche Situation und wenn Sie der Meinung sind, eine Reha würde Ihnen helfen, ist das ja in Ordnung. Nur der sozialmedizinische Dienst der Rentenversicherung entscheidet, ob diese Reha zu einer Arbeitsfähigkeit führt. Wenn Sie der Meinung sind, dass dies nicht der Fall ist, dann können Sie auch diese Reha machen. Da Sie sich aber selbst nicht sicher zu sein scheinen, sonst würden Sie ja nicht auf die Reha verzichten, kann Ihnen niemand diesbezüglich helfen. Allein Ihre Entscheidung. Deshalb aber überzogen zu reagieren, weil man nicht die Antwort bekommt, die man hören möchte, ist völlig fehl am Platze! VG
KSCam 09.02.2019 | 10:05
Auch ich sehe es so dass Sie entscheiden. Wenn Sie befürchten am Ende der Reha könnte stehen, dass Sie wieder so belastbar sind, dass Sie eigentlich kein Rentenfall mehr sind, brauchen Sie den Antrag auf Reha nicht stellen. Wenn Sie da kein Risiko sehen, können Sie jederzeit Reha beantragen. Der Ball liegt allein bei Ihnen, ob Sie ihn ins Spiel bringen ist Ihre Entscheidung. PS: Und wenn am Ende einer Reha das Ergebnis stünde "Patientin ist in der Lage auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt vollschichtig zu arbeiten" wäre es doch nur zu logisch dass die Rente zur Disposition stünde. Oder soll der Staat Ihrer Meinung nach EM Renten zahlen obwohl die Versicherte ganztags arbeiten kann? Außerdem ist die Reha dazu da Erwerbsminderung abzuwenden, wer diesen Antrag stellt muss zumindest mit dieser Konsequenz rechnen.
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