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Experten-Antwort

Hilfe bei Bestimmung der Versorgungslücke bei Renteneintritt

von Andreas B.01.02.2015 | 20:53
1191 Ansichten
4 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Hallo Zusammen, ich habe eine Frage zur Bestimmung meiner Nettorente mit 63 unter der Voraussetzung, dass sich die dargestellten Werte als Beträge mit Kaufkraft von heute im Jahr 2040 zu verstehen sind: Jahr 2040 in Kaufkraft von heute: - 68 Rentenpunkte: 68 x 28,61 Euro = 1945, 48 € - Abzüge Rente mit 63 (14,4%) = Bruttorente: 1665,33 € - Kapitallebensversicherung ohne Überschussbeteiligungen (steuerfrei: 37 T€) - Riesterrente (finanziert aus dem Netto): 70.500 € - BAV (Bruttoentgeltumwandlung): 83 T€ - Arbeitgeberfinanzierte Bruttoauszahlung mit 63: 80T € Meine Annahmen hierbei sind, dass sich alle Produkte analog zur Inflationsrate verzinsen. Mir ist bewusst, dass die Beträge tatsächlich höher, aber auch niedriger (Riesterrente und BAV sind fondsbasiert) ausfallen können. Meine Daten: - Renteneintritt mit 63 im Jahr 2040 - Lohnsteuerklasse 4 - Wunschnettorente 2.500 € - Ohne Konfession - Freiwillig gesetzlich krankenversichert Meine Fragen: 1. Welche Nettorente nach heutiger Kaufkraft habe ich zu erwarten um meine persönliche Versorgungslücke zu berechnen, wenn man davon ausgeht, dass alle Beträge in lebenslange Renten mit einer Dynamik von 1,5 % pro Jahr im Jahr 2040 umgewandelt werden? 2. Lohnt es sich überhaupt Beträge in die BAV einzuzahlen, wenn man über der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung verdient, da man ja keine Sozialabgaben einspart, diese im Alter aber zahlen muss. Einsparung aktuell ausschließlich im Bereich der Lohnsteuer? Wäre toll, wenn mir hier einer grob helfen könnte, da ich meine zusätzliche private Sparrate auf die vermutliche Versorgungslücke optimieren möchte, mir diese aber derzeit aus mangelnder Kenntnis nicht selber herleiten kann (welche Abzüge werden im Alter fällig (z.B. die Rentenversicherung wird sicherlich wegfallen)). Habe derzeit das Gefühl, dass ich zusätzlich zu den oben dargestellten Werten zu extrem vor sorge und dadurch aktuell auf Lebensqualität verzichte. Vielen Dank und viele Grüße Andreas

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Ihren Beitrag in Ehren, aber die Gesamtproblematik hinsichtlich der unterschiedlichen Systeme – Angestellter oder Beamter- ist nicht per Mail zu beantworten. Auch sind Ihre Berechnungen für das Jahr 2040 in weiter Ferne. Ob es da Sinn macht, jetzt schon eine Berechnung mit Ihren derzeitigen Daten für das Jahr 2040 zu machen bezweifele ich doch sehr. Was ist, wenn es nach weiteren Bundestagswahlen erneut wesentliche Änderungen bei der Rente, Besteuerung usw. ergibt. Vielleicht gibt es auch irgendwann keine Beamten mehr ??. Sinnvoller ist doch die Frage, ob Sie mit den dargestellten Werten eine gute Altersvorsorge haben und somit die Versorgungslücke nicht zu groß ist. Dabei kann Ihnen die gesetzliche Rentenversicherung sehr wohl behilflich sein. Vereinbaren Sie bitte ein persönliches Beratungsgespräch zum Thema Altersvorsorge bei einer Auskunfts- und Beratungsstelle. Die Ihrem Wohnort am nächsten gelegene Auskunfts- und Beratungsstelle können Sie unter dem Link "Beratungsstellen finden" ermitteln. Bei einem persönlichen Gespräch kann man Ihnen bestimmt in vielen Fragen weiterhelfen und gleichzeitig feststellen, ob Sie z. B zu extrem vorsorgen. Viel Erfolg!

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3 Antworten

Dr.Dödelam 01.02.2015 | 23:58
Bitte wenden Sie sich mit Ihren Fragen an diese Adresse : https://www.eteissier.com/accueil_de.asp Dort verfügt man über die notwendige Glaskugel, um ins Jahr 2040 zu sehen.
Andreas B.am 02.02.2015 | 07:26
Hallo, leider ist ihre Antwort sehr unkonstruktiv und als Leser einer Vorsorgeseite hätte ich von ihnen diesen Kommentar nicht erwartet, vermute jedoch das es weitere Leser dieses Forums gibt die wirklich helfen können. Meine Frage lautete nach einer groben Schätzung anhand der aktuellen Gesetzeslage ( Renten und Rieser + Co. werden versteuert und zum Teil fallen Sozialabgaben an). Ausgeblendet werden soll hierbei evt. Zinseszinseffekte , sondern lediglich ein Inflationsausgleich, was meiner Meinung nach ebenfalls zur aktuellen Situation passt. Meiner eigener aktueller Ansatz: Bei einer durchgehenden Erwerbsbiographie bis 67 Jahre kann man nach aktuellen Stand mit einer Rente von ca. 40 % des letzen Netto rechnen (BBG GRV: 6050 € monatlich). Dies entspricht ca. 1300 €. Dafür werden in die gesetzliche RV ca. 13500 € jährlich fällig. Wenn man privat über BAV, Riester und Co. diesen Betrag jährlich spart und die Abzüge bei der Rente mit 63 in Ansatz bringt landet man ungefähr bei ca. 2500 € Nettorente. Ein weiterer Ansatz in den Medien ist, dass man ca. 80 % des letzen Nettos benötigt im Alter um zufrieden leben zu können. Problem: Wenn man berücksichtigt, dass man verheiratet ist und Kinder hat und die Erwerbsbiographie eines Partners durch Kinder gemindert wird, fällt es sehr schwer fürs Alter vorzusorgen. Ein Durchschnittsbürger liegt übrigens deutlich unter den Brutto 6050 €monatlich. Hier frage ich mich wie man eine Versorgungslücke von in meinem Fall angenommenen 1100 € monatlich schließen soll. Hier denke ich wird es für den Eckdatenrentner noch wesentlich schwieriger ist. Oder aber mein Ansatz ist einfach falsch. Unbenommen hiervon ist es interessant wenn man bei selber Qualifikation die Rechnung bei einem Beamten durchführt. Hier nicht bezogen auf das Brutto, sondern auf das Netto ink. Pensionsanspruch. Also fair gerechnet was muss der Beamte sparen um auf 80 % zu konmmen und was muss der Angestellte mehr verdienen um auf das selbe aktuelle Netto (Vorsorgebeträge sind abgezogen), Altersrente und Pension sind mit 63 gleich, zu kommen. Wenn ich mit meinem Ansatz richtig liege war es ein großer Fehler nicht in den Staatsdienst einzutreten. Grüße Andreas
GroKoam 02.02.2015 | 07:59
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