Die Bundesregierung hat ihre Annahmen zur zukünftigen Lohnentwicklung im letzten Rentenversicherungsbericht reduziert. Aus diesem Grund mussten durch die Rentenversicherung auch die durchschnittlichen Anpassungssätze in der Renteninformation zur Berechnung der dynamisierten Altersrente reduziert werden.
Auch ich als Experte bin natürlich über manche geschätzte Zahlen für die künftigen Jahrzehnte nicht glücklich, aber logischerweise gibt es keine echten Zahlen. Allerdings muss ich auf folgendes hinweisen:
Laut FAZ vom Januar 2006 beträgt auf der Basis der Zahlen des Statistischen Bundesamtes die Inflationsrate in den 7 Jahren der Euro-Rechnung (Achtung, es wurde vor der Währungseinführung bereits ab 1999 parallel in Euro gerechnet) im Schnitt eben nur ca. 1,5 Prozent. Außerdem erzeugt eine lahmende Konjunktur in der Regel fallende Inflationsraten, eine boomende aber steigende Inflationsraten. Diese können Sie hier nachsehen:
http://www.ihk-nordwestfalen.de/volkswirtschaft_statistik/bindata/Inflationsrate_Deutschland.pdf
Hallo Mischael24,
ich glaube ich habe mich unglücklich ausgedrückt und Sie haben etwas falsch verstanden. Die Inflationsrate von 1,5%, die jetzt auch in der Renteninformation verwendet wird, soll die voraussichtliche zukünftige Geldwertentwicklung abbilden und gilt für alle künftigen Rentner gleichermaßen, ob sie nun 1975, 1970 oder 1985 begonnen haben zu arbeiten.
Wenn Sie mit Ihrem Beitrag meinen, dass die durchschnittliche Inflationsrate für alle Leute seit 1975 ca. 2,7% pro Jahr betrug, habe ich Sie jetzt falsch verstanden.
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