Immer mehr Leute, die eine Erwerbsminderungsrente beziehen weil sie (angeblich) nicht mehr arbeiten können, wollen aber anscheinend trotzdem arbeiten / erkundigen sich nach den Möglichkeiten.
Das verstehe ich nicht.
Entweder
man kann nicht - dann Erwerbsminderungsrente
oder
man kann - dann keine Erwerbsminderungsrente
Sonst stimmt etwas nicht.
[/quote]
Hallo Komisch,
wie der Wortteil "Minderung" im Begriff "Erwerbsminderung" bereits zum Ausdruck bringt, ist die Erwerbsfähigkeit bei Vorliegen von Erwerbsminderung nicht zwangsläufig vollständig beseitigt, sondern nur gemindert.
Wer voll erwerbsgemindert ist, ist ggf. noch in der Lage, Tätigkeiten bis unter 3 Stunden pro Tag / unter 15 Stunden pro Woche auszuüben.
Wer teilweise erwerbsgemindert ist, ist ggf. noch in der Lage, Tätigkeiten bis unter 6 Stunden pro Tag / unter 30 Stunden pro Woche auszuüben.
Viele Erwerbsminderungsrentner üben daher noch einen Job aus, der ihrem geminderten Leistungsvermögen entspricht. Nicht wenige sind auch auf diesen Zusatzjob bzw. das Zusatzeinkommen angewiesen, da ihre Rente nicht so hoch ausfällt.
[/quote]
Hallo Experten,
diese Argumentation wie " da ihre Rente nicht so hoch ausfällt", kann ich nicht gelten lassen. Natürlich steckt in dem Begriff " erwerbsgemindert " gemindert drin. Aber "voll erwerbsgemindert" heist für mich , ich kann keine Tätigkeit nachgehen, weil ich voll erwerbsgemindert bin. Warum hat der sozialmedizinischen Dienst der DRV und weitere Gutachter die Petson so eingestuft? Letztendlich entscheidet jeder für sich selbst. Welche Erkrankungen habe ich und wenn ich aus finanziellen Gründen arbeiten muss, dann könnte es passieren, dass eine Überprüfung stattfindet und meine volle EMR vielleicht komplett gestrichen wird oder auf eine teilweise EMR dabei rauskommt.
Mfg