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Experten-Antwort

Junge Mütter, ältere Mütter

von Anna17.12.2012 | 14:54
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18 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Mütter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, erhalten 28 Euro Rente je Kind. Mütter, deren Kinder ab 1992 geboren wurden, werden mit 84 Euro je Kind bei ihrer Rente bedacht. Womit wird diese Ungleichbehandlung gerechtfertigt? Hat Herr Schäuble das Recht, sich in die Selbstverwaltung der Deutschen Rentenversicherung einzumischen und seine ablehnende Haltung zur Gleichbehandlung der Mütter mit der Hilfe für Griechenland und der Sanierung des Bundeshaushaltes zu begründen? Immerhin erhalten nur die Mütter einen Rentenanspruch, die entsprechend lange pflichtversichert gearbeitet haben und wegen der Kinder aussetzen mussten. Die älteren Mütter hatten keine Kitas und Kigas erst ab dem vollendeten dritten Lebensjahr des Kindes, wenn überhaupt.

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Von unterschiedlichen politischen Gruppierungen wird eine stärkere Honorierung von Zeiten der Kindererziehung gefordert. Bisher haben jedoch die Diskussionen noch nicht zu einem konkreten Gesetzentwurf geführt. Das weitere Gesetzgebungsverfahren bleibt somit abzuwarten.

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17 Antworten

Walliam 17.12.2012 | 16:40
Genau Anna, unsere Kinder sind 81 u 85 geb., Angela die keine Kinder hat, und dieser Schäuble einfach schlimm diese Leute. Ich werde diese Partei nicht mehr wählen, hauptsache Milliarden ins Ausland.
Schadeam 17.12.2012 | 19:08
Ihr habt ja Recht, das ist nicht gerecht. Ich verstehe allerdings nicht warum dieses Thema jetzt aufkocht, wo es innerhalb der Parteien immerhin diskutiert wird. Diese Ungleichheit besteht schon seit 20 Jahren und in dieser Zeit hätten alle 4 "großen" Parteien die Chance gehabt daran etwas zu ändern. Aber ein Thema für dieses Forum ist es nicht ob Geld für Familienpolitik, den Weltfrieden oder die Entwicklungshilfe, etc. verbraucht wird. Alle die hier mit Forderungen posten, sollte die Politiker, die für den Walkreis im Parlament sitzen oder nächstes Jahr dorthin wollen, mit Mails und Telefonaten auf Trapp bringen.
Kohl Dr.am 17.12.2012 | 21:32
So so! Ihr wollt also keine CDU mehr wählen,weil Ihr Euch beschissen fühlt? Ja aber warum habt Ihr denn überhaupt die CDU gewählt? Die hatten den "kleinen Mann" eh noch nie auf ihrer Karte. Wie blö.. muss man nur sein. Jetzt wo Ihr nicht bedacht werdet jammert Ihr rum.
Kohl Dr.am 17.12.2012 | 21:32
So so! Ihr wollt also keine CDU mehr wählen,weil Ihr Euch beschissen fühlt? Ja aber warum habt Ihr denn überhaupt die CDU gewählt? Die hatten den "kleinen Mann" eh noch nie auf ihrer Karte. Wie blö.. muss man nur sein. Jetzt wo Ihr nicht bedacht werdet jammert Ihr rum.
CDUam 18.12.2012 | 01:37
Gewählt ? Selber schuld !
Annaam 18.12.2012 | 10:13
Lieber Rentenexperte, danke für Ihre Ausführung. Die Rentner, besonders die angesprochenen Rentnerinnen haben keine Lobby. Die Verwalter der Beitragsgelder müssten sich gerade jetzt mehr für gerechtere Rentenberechnungen einsetzen. Wie gerade im Rundfunk bekannt gegeben, sind es die Frauen, im besonderen die Mütter, die mit ihren Renten in Deutschland das Schlusslicht der westlichen Industrieländer bilden. Unter diesen Umständen sind Frauen, bzw. junge Paare nicht bereit, Kinder in die Welt zu setzen. Bitte setzen Sie sich in Ihrem Bereich für Gerechtigkeit bei der Rentenberechnung ein. Vielen Dank, Anna
Pegasusam 18.12.2012 | 10:57
Liebe Anna, offenbar haben Sie das System der Rentenversicherung in Deutschland noch nciht verstanden. Die Rentenversicherung als "Verwalter" der Beitragsgelder hat keinen Einfluss auf die Art und Weise, wie Renten berechnet werden und welche Zeiten in welchem Umfang angerechnet werden. Das haben Sie allein als Staat, der Sie selbst sind, in der Hand. Der Staat ist nicht irgendwer, der in Berlin oder wo auch immer, seine Entscheidungen trifft, sondern das sind Sie als mündiger Bürger. Sie fällen mit Ihrer Wahl (so Sie denn hingehen) eine Entscheidung, in welche Richtung sich das Gemeinschaftsleben in Deutschland entwickeln soll. Und Sie können durch eigenes Tun natürlich selbst Dinge bewegen. Im Übrigen ist Rentenrecht kein Straf- oder Belohnungsrecht, sondern die Auszahlung einer gesetzlich zugesagten Leistung nach entsprechender Einzahlung bzw. Gutschrift von z.B. Kindererziehungszeiten. Ich glaube nicht, dass die Entscheidung Kinder zu bekommen, allein von der evtl. einmal zu erreichenden Rente abhängig gemacht wird. Da spielen doch ganz andere Gründe eine Rolle.
Sternegucker!am 18.12.2012 | 10:58
Von unterschiedlichen politischen Gruppierungen wird eine stärkere Honorierung von Zeiten der Kindererziehung gefordert. Bisher haben jedoch die Diskussionen noch nicht zu einem konkreten Gesetzentwurf geführt. Das weitere Gesetzgebungsverfahren bleibt somit abzuwarten.
Lieber Rentenexperte, danke für Ihre Ausführung. Die Rentner, besonders die angesprochenen Rentnerinnen haben keine Lobby. Die Verwalter der Beitragsgelder müssten sich gerade jetzt mehr für gerechtere Rentenberechnungen einsetzen. Wie gerade im Rundfunk bekannt gegeben, sind es die Frauen, im besonderen die Mütter, die mit ihren Renten in Deutschland das Schlusslicht der westlichen Industrieländer bilden. Unter diesen Umständen sind Frauen, bzw. junge Paare nicht bereit, Kinder in die Welt zu setzen. Bitte setzen Sie sich in Ihrem Bereich für Gerechtigkeit bei der Rentenberechnung ein. Vielen Dank, Anna
Liebe Anna, am 21.12.2012 geht die Welt unter. Im Himmel ist Jahrmarkt und 2013 fällt Weihnachten und Ostern auf einen Tag. Glauben Sie denn im Ernst das die"Beitragsverwalter" etwas mit dem gemeinen Volk am Hut haben? Vordergründig predigt die Hohepristerin von Merkel von der Mütterrente und in Wahrheit ist der das scheissegal ob so oder so.Dei macht das Papstgesicht und lächelt wie Benedikt und denkt leckt mich am Popo. Erreichen kann nur ein geschlossenes Volk etwas. Siehe die Ossis. Ich sehe aber keinen Protest auf den Strassen auf den Strassen.Nur Gejammer! Wählt einfach mal anders.
Arbeitnehmeram 18.12.2012 | 13:07
Zitat von Sternegucker! anzeigenausblenden
Sternegucker! schrieb

Von unterschiedlichen politischen Gruppierungen wird eine stärkere Honorierung von Zeiten der Kindererziehung gefordert. Bisher haben jedoch die Diskussionen noch nicht zu einem konkreten Gesetzentwurf geführt. Das weitere Gesetzgebungsverfahren bleibt somit abzuwarten.

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Lieber Rentenexperte, danke für Ihre Ausführung. Die Rentner, besonders die angesprochenen Rentnerinnen haben keine Lobby. Die Verwalter der Beitragsgelder müssten sich gerade jetzt mehr für gerechtere Rentenberechnungen einsetzen. Wie gerade im Rundfunk bekannt gegeben, sind es die Frauen, im besonderen die Mütter, die mit ihren Renten in Deutschland das Schlusslicht der westlichen Industrieländer bilden. Unter diesen Umständen sind Frauen, bzw. junge Paare nicht bereit, Kinder in die Welt zu setzen.

Bitte setzen Sie sich in Ihrem Bereich für Gerechtigkeit bei der Rentenberechnung ein.

Vielen Dank,

Anna

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Liebe Anna,

am 21.12.2012 geht die Welt unter. Im Himmel ist Jahrmarkt und 2013 fällt Weihnachten und Ostern auf einen Tag.

Glauben Sie denn im Ernst das die"Beitragsverwalter" etwas mit dem gemeinen Volk am Hut haben? Vordergründig predigt die Hohepristerin von Merkel von der Mütterrente und in Wahrheit ist der das scheissegal ob so oder so.Dei macht das Papstgesicht und lächelt wie Benedikt und denkt leckt mich am Popo.

Erreichen kann nur ein geschlossenes Volk etwas. Siehe die Ossis. Ich sehe aber keinen Protest auf den Strassen auf den Strassen.Nur Gejammer! Wählt einfach mal anders.

Lieber Rentenexperte, danke für Ihre Ausführung. Die Rentner, besonders die angesprochenen Rentnerinnen haben keine Lobby. Die Verwalter der Beitragsgelder müssten sich gerade jetzt mehr für gerechtere Rentenberechnungen einsetzen. Wie gerade im Rundfunk bekannt gegeben, sind es die Frauen, im besonderen die Mütter, die mit ihren Renten in Deutschland das Schlusslicht der westlichen Industrieländer bilden. Unter diesen Umständen sind Frauen, bzw. junge Paare nicht bereit, Kinder in die Welt zu setzen. Bitte setzen Sie sich in Ihrem Bereich für Gerechtigkeit bei der Rentenberechnung ein. Vielen Dank, Anna
Liebe Anna, am 21.12.2012 geht die Welt unter. Im Himmel ist Jahrmarkt und 2013 fällt Weihnachten und Ostern auf einen Tag. Glauben Sie denn im Ernst das die"Beitragsverwalter" etwas mit dem gemeinen Volk am Hut haben? Vordergründig predigt die Hohepristerin von Merkel von der Mütterrente und in Wahrheit ist der das scheissegal ob so oder so.Dei macht das Papstgesicht und lächelt wie Benedikt und denkt leckt mich am Popo. Erreichen kann nur ein geschlossenes Volk etwas. Siehe die Ossis. Ich sehe aber keinen Protest auf den Strassen auf den Strassen.Nur Gejammer! Wählt einfach mal anders. [/quote Lieber Sternegucker, was bitte soll man denn wählen, haben Sie eine Empfehlung?
Annaam 18.12.2012 | 13:31
Wenn Wahlen etwas bewirken würden, wären sie verboten. Ein Zitat, dessen Urheber ich so schnell nicht griffbereit habe. Mit Gejammer fängt Protest an. Meine Hoffnung ist, den Verantwortlichen, die unsere Vertreter sein sollen, zu sagen was hier ungerecht läuft und wir an deren Gewissen rütteln können. Wie gesagt, die Hoffnung stirbt zuletzt. Interessant ist, dass immer nur kleine Gruppen benachteiligt werden und die, die reichlich bedacht werden, auch noch die Benachteiligten verbal mit Neiddebatte und Ähnlichem beschimpfen. Selbst hier sind Leute dabei, die es besser wissen müssten. Keiner Normalbürger kann sich sicher sein, dass seine Rechte nicht beschnitten werden. Also überlegt, ob wir als Gemeinschaft nicht stärker sind.
Konrad Schießlam 19.12.2012 | 23:09
Zitat von Pegasus anzeigenausblenden
Kann einfach zum Thema nicht mehr schweigen, obwohl ich mir dies vorge- nommen habe. Lese ich die Einträge, könnte man denken Blüm ist Schuld daran, dass dieses Thema jetzt so aktuell wurde, er war es doch der schoin vor zwanzig Jahren festlegte, dass für Geburten ab 1992 pro Geburt für drei Jahre KEZ angerechnet werden. Immerhin, statt 28,07 pro Kind sind es 84,21 Euro monatliche Rente. Hierfür zahlt ja die spätere Rentnerin keine Beiträge. Der Bund zahlt aus Steuermitteln je Kind 6359,94 Euro, ab 1.1.2013 sind es noch 6132,29 Euro. Immerhin für Geburten ab 1992 sind es mal drei 18.396,87 Beiträge Auffallend, auch viele Ehefrauen ohne Kinder pladieren für die Ausweitung auch auf die Geburten vor 1992. Wäre es nicht gerecht wenn diese Frauen die Beiträge für diie zwei zusätzlichen EP.die Beiträge zahlen müßten, schliesslich zahlen ja die Kinder auch die spätere Rente für diese Rentnerinnen. Mit einer Anerkennung von auch drei EP. der früheren Geburten entsteht ein weiteres Unrecht, da die Ausweitung nur für Mütter gelten soll, die noch nicht Rentenbezieher sind. Damit noch nicht genug, christliche Sozial- verbände fordern sogar sechs Jahre Erziehungszeiten , für fünf Geburten würde meine Frau bei voller Anerkennung statt derzeit 140,35 Bruttorente Euro 842,10 monatliche Rente für 30 EP. erhalten. Davon kann doch eine Frau ohne Kinder, die 40 Jahre gearbeitet hat nur träumen. Dieser Tage müssten doch für alle die Alarm- glocken läuten, trotz der Erhöhung auf drei EP. sind die Geburten In Deutschand weiter rückläufig. Es sei auch der Hinweis gestattet, praktisch über Nacht wurde 2004 der volle Beitrag zur Krankenkasse für Privatrenten einge- führt, immerhin , statt 8,20% derzeit 15,50 % bei ebenfalls zusätzlich 1,95% für Pflegeversicherung. Keine Spur einer Rücknahme dieser Erhöhung, obwohl die Krankenkassen in Geld schwimmen. MfG.
Annaam 20.12.2012 | 09:51
Lieber Konrad, Sie schreiben: Mit einer Anerkennung von auch drei EP. der früheren Geburten entsteht ein weiteres Unrecht, da die Ausweitung nur für Mütter gelten soll, die noch nicht Rentenbezieher sind. Damit noch nicht genug, christliche Sozial- verbände fordern sogar sechs Jahre Erziehungszeiten , für fünf Geburten würde meine Frau bei voller Anerkennung statt derzeit 140,35 Bruttorente Euro 842,10 monatliche Rente für 30 EP. erhalten. Davon kann doch eine Frau ohne Kinder, die 40 Jahre gearbeitet hat nur träumen. Ich sehe da keine neue Ungerechtigkeit, denn eine Frau, die keine Kinder bekam und auch nicht erziehen musste, konnte immerhin durchgängig versicherungspflichtig rentenrelevant arbeiten. Die Mütter hingegen hatten während der Erziehungsjahre keine Einkünfte aber erhöhten Kostenaufwand. Außerdem sind deren Kinder die heutigen Beitragszahler.
Konrad Schießlam 20.12.2012 | 11:39
Falsch verstanden, die Ungerechtigkeit be- steht doch darin, es sollen für Geburten vor 1992 nur Mütter auch drei Jahre erhalten die jetzt noch nicht in Rente sind. Mütter die bereits in Rente, bekommen weder nachträglich noch künftig drei EP. Und ich fürchte, wenn es so kommen sollte, auch diese werden Protest einlegen. MfG.
Annaam 20.12.2012 | 14:03
Falsch verstanden, die Ungerechtigkeit be- steht doch darin, es sollen für Geburten vor 1992 nur Mütter auch drei Jahre erhalten die jetzt noch nicht in Rente sind. Mütter die bereits in Rente, bekommen weder nachträglich noch künftig drei EP. Und ich fürchte, wenn es so kommen sollte, auch diese werden Protest einlegen. MfG.
Genau darum geht der Protest. Diese Rentenzeiten müssen auch nachträglich vergütet werden. Es ist eine schreiende Ungerechtigkeit, was man mit den älteren Müttern macht, ob nun schon in Rente oder später. Un da sind die gewählten Vertreter der Sozialkassen aufgefordert, etwas zu tun, jetzt sofort und nicht erst, wenn diese Mütter das Zeitliche gesegnet haben. Punkt!
Annaam 20.12.2012 | 14:50
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