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Experten-Antwort

Kann Sozialmedizinischer Dienst bzw. Prüfärzte der DRV überhaupt Befundberichte von Radiologen auswerten und deuten?

von Interpretierer18.08.2019 | 18:57
277 Ansichten
9 Antworten

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Hallo, folgende Frage. Kann der sozialmedizinische Dienst bzw. die Prüfärzte der DRV überhaupt Befundberichte bzw. Auswertungen von MRT o. CT des radiologen überhaupt auswerten und deuten? Grund der Frage ist, wenn man ein Rentenantrag für EMR oder ein Weiterzahlungs- bzw. Verlängerungsantrag stellt und Befundberichte von Radiologen anhängt bzw. beifügt, ob diese Prüfärzte der DRV das überhaupt auswerten und deuten können? man hat nicht immer Befundberichte der jeweiligen behandelnden Ärzte, weil diese das nicht erstellen und nur verweisen auf die Befundungen der Radiologen. Diese gehen davon aus, das dieses eigentlich reicht für eine Antragstellung, egal für was bei der DRV. Weil diese keine Zeit haben, sich noch um solche Dinge zu kümmern. So habe ich einmal eine Antwort bekommen, von einem Arzt, weil ich soein ärztlichen Befundbericht benötigte für einen Antrag bei der DRV. Er meinte nur, er hat keine Zeit dafür und ich solle nur die Auswertung bzw. den Befundbericht des radiologen anhängen, schließlich steht da auch alles drin. Darum mal meine spezielle Frage an die Experten hier im Forum, schließlich stehen sie in der Materie. Gruß Interpretierer

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Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Interpretierer,

sollte eine bestimmte Fachrichtung vom eigenen SMD nicht abgedeckt werden, können Begutachtungsaufträge auch extern vergeben werden.

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8 Antworten

Knufenmichelam 18.08.2019 | 19:23
Warum sollten Ärzte nicht den Befundbericht anderer Ärzte verstehen können? Die sind doch nicht auf der Nudelsuppe zur DRV geschwommen.
Berateram 18.08.2019 | 20:26
Hier beantworten Experten rentenrechtliche und nicht medizinische Fragen. Es wäre aber doch nur logisch, wenn ein Sozialmediziner einen Bericht nicht auswerten könnte, sich diesbezügliche Erläuterungen einzuholen. Worauf wollen Sie eigentlich mit Ihrer „merkwürdigen“ Frage hinaus?
Laraham 19.08.2019 | 09:28
So wie ich das verstanden habe, hat er keinen Befund, sondern zieht mit einem Röntgenbild los und will nun wissen, ob der SMD sich das anschaut und da drauf auch die Diagnose erkennt.
Interpretiereram 19.08.2019 | 12:59
Ich will auf keine merkwürd ige Frage hinaus. Sondern ich habe schon viel gelesen, in anderen Foren, wo der sozialmedizinisvhe Dienst keine Radiologischen Befundungen deuten kann. Ich habe ein Befund, halt nicht vom Facharzt, wie zBsp.Orthopädie oder anderer Fachrichtung, sondern nur die Radiologische Auswertung vom Radiologen, der das MRT ausgewertet hat, was er dort im MRT-Bild gesehen hat. Das müsste ja eigentlich auch als Befund zu bewerten sein, oder? Gruß Interpretierer
k-o-ram 19.08.2019 | 13:40
Definitiv ist das ein Befundbericht zu einer eingehenden Untersuchung, hier eben eine radiologische. Nicht umsonst sind das komplett ausgebildete "Fachärzte für Radiologie". Ein ausgebildeter Facharzt für diesen Fachbereich (z.B. Orthopäde, Chirurg, usw.) für den dieses MRT dann von belang ist (und in Auftrag gegeben hat), kann mit diesem Befundbericht dann auch etwas anfangen. Ein Mediziner der von diesen beiden Gebieten dann keine Ahnung hat, wird damit nicht viel anfangen können und sollte sich dann fachliche Hilfe holen. Gruß H.
Cassandraam 19.08.2019 | 14:28
Sie werden es nicht glauben, auch die bei der Rentenversicherung beschäftigten Mediziner haben ein erfolgreich abgeschlossenes Medizinstudium hinter sich. Und ja: die können derartige Berichte auswerten *kopfschüttel*
k-o-ram 19.08.2019 | 15:15
Aber oftmals nicht die benötigte Facharztausbildung um komplexere Krankheiten zu beurteilen. Daher werden regelmäßig externe "Fach"-ärzte zur Begutachtung herangezogen. Gruß H.
Schorscham 19.08.2019 | 15:21
....und Krankenhausärzte ziehen regelmäßig hausinterne Fachärzte hinzu, manchmal auch externe. Das sind also völlig normale Vorgänge! MfG
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