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Experten-Antwort

keine Eingangsbestätigung - keine Reaktion

von Fragender08.09.2021 | 15:43
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29 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Hallo, ich habe vor paar Monaten im Online-Portal einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt. Eine postalische Eingangsbestätigung habe ich nicht erhalten. Vor über einem Monat habe ich im Online-Portal mal nach dem Bearbeitungsstand gefragt - keine Reaktion, weder im Portal noch im realen Briefkasten. In meiner Online-Renteninformation lese ich nur seltsame Dinge wie: "Aktivitäten aufgrund des Erfassungsverfahrens Eingangsbestätigung nicht versandt (entsprechend GPB 011.20.30.00, Abschnitt 2.3). Es ist ein offener Geschäftsvorfall vorhanden" Kann mir das bitte jemand erklären?

Antworten vom Expertenteam

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2
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo, Fragender,

wie „Schade“ bereits mitteilte, wäre es eine Möglichkeit mit der Sachbearbeitung telefonisch in Kontakt zu treten. Die Durchwahl erhalten Sie von der Zentrale. Ferner könnten Sie über die Service-Telefonnummer 0800 1000 4800 die Fragen zum Sachstand ebenfalls beantwortet bekommen.

Dass ein „offener Geschäftsvorfall“ vorhanden ist könnte darauf hinweisen, dass der gestellte Antrag vorliegt, aber noch keine Entscheidung getroffen wurde.

Dass Sie keine Eingangsbestätigung erhalten haben ist natürlich unbefriedigend.

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27 Antworten

Schadeam 08.09.2021 | 15:57
Wenn ein Geschäftsvorfall offen ist, wird das wohl der Rentenantrag sein, der gerade bearbeitet wird. Was soll jemand von außen sonst dazu sagen? Müssen Sie notfalls direkt beim Versicherungsträger erfragen (wenn es online nicht geht, halt auf klassische Art, z.B. Telefonat)
Werner67am 09.09.2021 | 08:43
Das würde ich jetzt mal folgendermaßen übersetzen: 1. "Aktivitäten aufgrund des Erfassungsverfahrens" - Antrag ist eingegangen und wurde erfasst 2. "Eingangsbestätigung nicht versandt (entsprechend GPB 011.20.30.00, Abschnitt 2.3" - bei elektronisch übermittelten Anträgen wird grundsätzlich keine postalische Antragsbestätigung versandt (das Programm hat Ihnen ja schon angezeigt, dass der Antrag erfolgreich übermittelt wurde) 3. "Es ist ein offener Geschäftsvorfall vorhanden" - Ihr Antrag ist in Bearbeitung. Ein Bescheid wurde noch nicht erteilt.
Stevenam 15.11.2021 | 09:55
Der Hinweis, Sachverhalte, insbesondere fehlende Eingangsbestätigungen im online Portal oder nicht stattfindende Bearbeitungen von online gestellten Anträgen telefonisch zu klären, läuft ins Leere, weil die telefonische Erreichbarkeit gegen Null geht. Manchmal denke ich, die DRV gibt es gar nicht mehr und ich habe das nur nicht mitbekommen.
Kaktusam 15.11.2021 | 15:06
Ich habe für meine Frau vor etlichen Wochen einen Antrag (Anerkennug der Erziehungszeit) gestellt. Seitdem sehe ich im Onlie Portal beim Aufruf eines Dokuments (z.B. Rentenauskunft) ebenfalls den genannten Hinweis. Daraus folgerte ich bereits, dass der Antrag eingegangen ist. Man könnte das aber auch mal etwas benutzerfreundlicher formulieren. Zudem frage ich mich warum man deshalb keine Rentenauskunft mehr abrufen kann. Zumindest mit den alten Daten wäre das doch nett. Es wäre auch schön zu erfahren, wann mit der Bearbeitung gerechnet werden kann, damit man nicht ständig nachschaut, nur um immer wieder die selbe Info zu lesen.
Schadeam 15.11.2021 | 15:55
Welchen Sinn würde denn eine Rentenauskunft machen solange über den Antrag auf Erziehungszeit noch nicht entschieden wurde? Da wäre die Rentenhöhe doch auf jeden Fall nicht zutreffend, oder? Wenn die DRV in so einem Fall eine "falsche Auskunft rausjagen/anzeigen würde" wäre es wohl auch nicht recht? Da würde sich auch wieder ein Neunmalkluger beschweren. Ich muss doch nicht täglich mein Rentenkonto anschauen. So gesehen ein "Luxusproblemchen", meine ich.
Kaktusam 15.11.2021 | 16:12
Ich finde es einfach unschön, dass ich die vorhandenen Daten nicht einsehen kann solange ein Antrag bearbeitet wird. Wenn das einen Tag dauern würde, wäre das ja noch irgendwie "logisch", aber dass man jetzt über Monate seine "Werte" nicht einsehen kann finde ich schon unschön. Ich habe mir die letzte Rentenauskunft als PDF lokal gespeichert, aber wenn ich das nicht getan hätte, könnte ich sie jetzt halt auch über Monate nicht einsehen. Finde ich schon blöd irgendwie.
?am 15.11.2021 | 16:18
Sach-Mitarbeiter sind alle im HomeOffice und dort nicht erreichbar. Es gibt auch keine Anrufweiterschaltung, da die Sach-Mitarbeiter auch nicht zurückrufen würden, denn dann sind ja auch ihre pers. Telefonnummern sichtbar! Rufnummern-Unterdrückung ist natürlich nicht bekannt, zumal die DVR nicht in der Lage ist ...
Schadeam 15.11.2021 | 17:20
Was bringt Ihnen das wenn Sie die letzte Rentenauskunft vom xx.xx.xxxx täglich anschauen können? Davon wird es auch nicht mehr. Unterm Jahr ändert sich da doch normalerweise nichts und erst wenn über die Kinder entschieden ist, ändert sich der Betrag. Wie gesagt eigentlich kein Problem, frage mich immer wieder wie man früher ohne dieses ständige "online sein" überhaupt überleben konnte. Ende der Ironie!
Kaktusam 15.11.2021 | 17:30
Zitat von Schade anzeigenausblenden
Unterm Jahr ändert sich i.d.R. natürlich nichts, aber wie gesagt... wenn man sich das Dokument nicht lokal abgespeichert hat, kommt man halt über Monate nicht erneut an die Info heran. Kann mir doch keiner sagen, dass das gut ist. Es geht doch also gar nicht um *täglich*! Im übrigen... wenn ich einen Antrag zum Ende des Jahres stelle und dann vom Arbeitgeber doe Meldungen an die DRV gehen, kann man die neue Info ja dann auch nicht einsehen.
W°lfgangam 15.11.2021 | 18:48
Hallo Fragender, eine Bearbeitungsdauer von 3-6/auch 12 Monaten wäre normal, daher einfach abwarten. Eine (zusätzliche) Eingangsbestätigung ändert nichts am zeitlichen Bearbeitungsablauf. @Experte: "Dass Sie keine Eingangsbestätigung erhalten haben ist natürlich unbefriedigend." Das wäre aber für die 'Seele' des Antragstellers auch nicht gerade beruhigend, wenn das bereits unmittelbar nach Antragstellung schon vor Monaten erfolgt wäre (erfolgt die etwa nicht/keine Sendebestätigung zum Antrag zum eigenen Ausdruck/Ablage?). Insofern/gleichwohl geben die oben genannten eHinweise doch vollumfänglich Aufschluss darüber, dass der Antrag sich im Bearbeitungsstadium befindet, also ANGEKOMMEN/eingegangen ist ...was will man da noch mehr?? Wer das digital/das eKonto nutzt, weiß das doch zu deuten, dass da nicht extra noch der berittene DRV-Bote eine Notiz in den Briefkasten wirft ...doppelte Absicherung mit dreifachem Durchschreibesatz an die nächsten Verwandten/Haupt-Erben + und bitte noch eine für die eigene Papierakte ;-)) Gruß w.
W°lfgangam 15.11.2021 | 19:10
Zitat von Kaktus anzeigenausblenden
Hallo Kaktus, ...eine Info mit unveränderten/ggf. veralteten/unvollständigen Bestandsdaten = ok. Wenn ich neue Sachverhalte/Zeiten ins Rentenkonto einbauen lasse /Antragsverfahren dazu eingeleitet (Feststellungsbescheid nach rechtlicher Prüfung dazu erforderlich), muss ich nicht ständig der Sachbearbeitung über die Schulter schauen wollen - wenn fertig, dann fertig, und dann richtig/vollständig/aktuell. Was ist ein Versicherungskonto von gestern/unvollständig wert? - nüscht! ;-) wenn Sie aufgrund neuer Datenlage die künftigen Rentenansprüche checken wollen, sowohl im Hinblick auf die/alle Rentenansprüche allgemein, wie letztendlich auch auf die Rentenhöhen und Prognose-Ableitungen im Detail dazu. Gruß w.
Kaktusam 15.11.2021 | 19:25
Zitat von W°lfgang anzeigenausblenden
Das sehe ich nicht so. Man könnte zum Beispiel nachschauen wollen wie viele Monate Wartezeit einem noch fehlen, oder prüfen wollen, ob die Ausbildungszeit auch als solche eingetragen ist oder sonst was... Da fallen mir viele Gründe ein, wenn man sich nun mal gerade mit dem Thema beschäftigt. Zumal man eine RentenAUSKUNFT ja auch erst ab einem bestimmten Alter per Post bekommt. Ich KANN also nicht einmal an meinen Aktenschrank gehen und die letzte postalischen Benachrichtigung anschauen. An einige Infos kommt man dann halt leider über Monate nicht heran, bloß weil man einen Antrag gestellt hat. Ich finde es wirklich verwunderlich, dass das hier so als "Edge Case" oder "Luxusploblemchen" abgetan wird.
Servicegedankeam 15.11.2021 | 20:10
Das Grundproblem ist und bleibt, dass der DRV weitgehend die Sicht des Kunden (ähm ... des Antragstellers) fehlt. Ein Servicegedanke, wie ich ihn z.B. von der BA kenne, ist nicht erkennbar, was in Anbetracht der immensen Beitragsgelder welche der DRV monatlich zugeteilt werden und der daraus resultierenden gesellschaftlichen Verantwortung (Stichwort "sozialer Fiede") nicht nur unerfreulich sondern auch unverständlich ist. Wie kann ein solch großer Bürokratieapparat nur so starr und unflexibel agieren und keine Notwendigkeit erkennen, daran etwas zu ändern? Die Kommunikation mit dem Kunden (!) bleibt doch weitgehend auf der Strecke. Etliche Kommentare und Beiträge von Kunden in diesem Forum machen es doch jeden Tag deutlich. Sachbearbeiter sind nicht erreichbar, niemand kann einem eine qualifizierte Sachstandsmitteilung geben. Bezeichnend dafür ist wiederum, dass diese Ratsuchenden hier regelmäßig klein gemacht werden nach dem Motto, das habe schon alles seine Richtigkeit, man solle nur keine lästigen Nachfragen stellen. Hallo DRV, bewegt euch mal! Nehmt die Kundensicht ein und agiert kundenbezogen, denn es sind unsere Gelder die ihr verwaltet!
Kaktusam 15.11.2021 | 20:36
Das Grundproblem ist und bleibt, dass der DRV weitgehend die Sicht des Kunden (ähm ... des Antragstellers) fehlt. Ein Servicegedanke, wie ich ihn z.B. von der BA kenne, ist nicht erkennbar, was in Anbetracht der immensen Beitragsgelder welche der DRV monatlich zugeteilt werden und der daraus resultierenden gesellschaftlichen Verantwortung (Stichwort "sozialer Fiede") nicht nur unerfreulich sondern auch unverständlich ist. Wie kann ein solch großer Bürokratieapparat nur so starr und unflexibel agieren und keine Notwendigkeit erkennen, daran etwas zu ändern? Die Kommunikation mit dem Kunden (!) bleibt doch weitgehend auf der Strecke. Etliche Kommentare und Beiträge von Kunden in diesem Forum machen es doch jeden Tag deutlich. Sachbearbeiter sind nicht erreichbar, niemand kann einem eine qualifizierte Sachstandsmitteilung geben. Bezeichnend dafür ist wiederum, dass diese Ratsuchenden hier regelmäßig klein gemacht werden nach dem Motto, das habe schon alles seine Richtigkeit, man solle nur keine lästigen Nachfragen stellen. Hallo DRV, bewegt euch mal! Nehmt die Kundensicht ein und agiert kundenbezogen, denn es sind unsere Gelder die ihr verwaltet!
Sie sind dann auch sicherlich einverstanden höhere Beiträge zu zahlen, damit die DRV auch genügend Personal findet um die Anfragen sofort abarbeiten zu können, oder?
Es geht hier mit keinem Wort um sofortige Bearbeitung!
W°lfgangam 15.11.2021 | 21:24
Zitat von Servicegedanke anzeigenausblenden
...fragen SIE doch mal bitte den Gesetzgeber/Politik, warum der 'kleine' Sachbearbeiter im Zuge von Pandemie UND GRUNDRENTEN-Ermittlung spontan ab 2021 nicht mehr in der Lage ist, in 24/7 im Homeoffice zeitnah auf die/Ihre unsäglichsten Wünsche/Ihr Anliegen für eine schnöde Rentenanfrage/Ihren Rentenantrag reagieren zu können! Ich verstehe Ihren Unmut völlig, was 'vernachlässigtes/vorausschauendes Verwaltungshandeln' von unten betrachtet betrifft! 'Lästige' Nachfragen verzögern jedes/weitere Verfahren für alle ...der Vorstand Ihrer DRV könnte Ihnen auf spezielle Nachfrage 'sicher' eine Erklärung liefern, warum man auf diese Situation/4.Welle intern nicht vorbeireitet war/ist - die Sachbearbeitung dafür vorbereiten konnte - und genau Sie von einer sonst/üblichen zeitnahen Antwort nicht profitieren konnten... DRV und bisher zuverlässig und schnell: Ade ;-) BEDENKEN ohne Ende ...seis drum/kein weiterer Kommentar dazu ... Gruß w.
Kaktusam 15.11.2021 | 21:32
Nachfragen stören? Bin ich dabei. Ist auch nicht meine Lieblingsbeschäftigung! Dann versendet doch bitte einfach 'ne Eingangsbestätigung und sagt wie lange die Bearbeitung ca. dauert. Sagt weiterhin wie/ob man benachrichtigt wird wenn der Antrag bearbeitet wurde. Und gebt den Leuten zu jeder Zeit Zugriff auf ihre Akte, dann hättet ihr mehr Zeit für die eigentlich Arbeit.
W°lfgangam 15.11.2021 | 22:16
Zitat von Kaktus anzeigenausblenden
Nun, der nächste @Experten-Beitrag wird Sie auch nur mit allgemeinen Plattitüden aus der DRV-Verwaltung vollsülzen können, ohne an der aktuell prekären Lage etwas ändern/beitragen zu können ...ggf. formuliert er es etwas 'freundlicher' als ich - bevor wir alle auf Stand/verlässliche Bearbeitung vor 2020 zurückkommen können ;-)) Gruß w.
Siehe hieram 15.11.2021 | 22:44
Zitat von Kaktus anzeigenausblenden
Und dann? Lesen Sie den Vermerk am xx wurde Antrag xy von Abteilung A an Abteilung Z weitergeleitet. Z fordert Unterlagen an, macht Eintrag 'Unterlagen angefordert' Z macht neuen Eintrag 'Unterlagen nochmal angefordert' Abteilung A schreibt Erinnerung an zz: brauche Unterlagen dringend Z schreibt an A: habe noch keine W schreibt in Akte: habe hier irgendwelche Unterlagen zum Fall, sind aber unvollständig, deshalb Absender aufgefordert, diese zu ergänzen ...etc. Und dass Sie selbst den bisherigen Versicherungsverlauf, der sich während dieses Vorgangs immer noch nicht geändert hat, als PDF abgespeichert haben, erspart Ihnen immerhin den Weg zu Ihrem eigenen Papierstapel/Ordner, denn dann können Sie ja jederzeit direkt am PC noch mal nachlesen, dass auch der mögliche (normale) Rentenbeginn sich immer noch nicht geändert hat, ob nun mit oder ohne Kinderziehungszeiten. Auch wenn Sie durch diesen 'Ärger' nun wohl zwar schon älter aussehen, aber dies auch nichts daran ändert, dass das nicht nach Optik sondern nach Geburtsdatum beurteilt wird. Kann auch ein Vorteil sein, sonst bekommt ein gut erhaltener Mittsechziger keine Rente, weil er viel zu jung aussieht ;-) Die Auswirkungen, die die nachgereichten KEZ haben, werden, sofern Sie denn mal endlich erfasst sind, ggfs. auch rückwirkend berücksichtigt. Rufen Sie einfach mal den Sachbearbeiter an und fragen nach dem Sachstand.
Kaktusam 16.11.2021 | 07:06
Zitat von Siehe hier anzeigenausblenden
Das habe ich doch gar nicht gefordert! Nur..., wenn ich WÜSSTE, dass die Bearbeitung ca. 3 Monate dauert und wenn ich WÜSSTE, dass ich eine Antwort erhalte wenn der Antrag bearbeitet wurde müsste ich nicht ständig nachschauen. So etwas weiß ein normaler Anstragsteller halt nicht. Ist das so schwer sich das vorzustellen?
Werner67am 16.11.2021 | 07:44
Also, ich finde den Wunsch nach vollständiger Akteneinsicht durchaus nachvollziehbar. (nicht nur bei der Rentenversicherung sondern auch bei anderen Behörden) Warum auch nicht? Wenn ein Versicherter an den einzelnen Bearbeitungsschritten interessiert ist, warum sollte er seine eigene - vollständige - Akte denn nicht elektronisch einsehen können (also alles das sehen, was auch der Sachbearbeiter sieht)? Dann weiß er jedenfalls, dass es vorangeht und sein Antrag in Bearbeitung ist ... auch wenn er nicht alle Details versteht. Auf lange Sicht wird das sicherlich irgendwann möglich sein. Im Moment ist die Rentenversicherung aber offenbar noch nicht so weit. Pro: - Prima Service und dem Sachbearbeiter erspart das eine Menge Sachstandsanfragen. Kontra: - Der Kunde sieht auch, wenn es nicht vorangeht weil sein Sachbearbeiter "hinterherhinkt" (ist aber meiner Meinung nach kein Grund, den Zugriff zu verweigern)
Kaktusam 16.11.2021 | 07:10
Zitat von Siehe hier anzeigenausblenden
RICHTIG! *ICH* habe mir das auch als PDF gespeichert. Aber man weiß doch vorher gar nicht, dass man das tun muss, da man die Dokumente nicht mehr abrufen kann, nachdem man einen Antrag gestellt hat. *Ich* habe dieses Proble ja auch gar nicht, aber im Gegensatz zu vielen hier, kann ich mich in andere (die das Probem ggf. haben) hineinversetzen.
Faktam 16.11.2021 | 15:28
Zitat von Kaktus anzeigenausblenden
Also, ich finde den Wunsch nach vollständiger Akteneinsicht durchaus nachvollziehbar. (nicht nur bei der Rentenversicherung sondern auch bei anderen Behörden) Warum auch nicht? Wenn ein Versicherter an den einzelnen Bearbeitungsschritten interessiert ist, warum sollte er seine eigene - vollständige - Akte denn nicht elektronisch einsehen können (also alles das sehen, was auch der Sachbearbeiter sieht)? Dann weiß er jedenfalls, dass es vorangeht und sein Antrag in Bearbeitung ist ... auch wenn er nicht alle Details versteht. Auf lange Sicht wird das sicherlich irgendwann möglich sein. Im Moment ist die Rentenversicherung aber offenbar noch nicht so weit. Pro: - Prima Service und dem Sachbearbeiter erspart das eine Menge Sachstandsanfragen. Kontra: - Der Kunde sieht auch, wenn es nicht vorangeht weil sein Sachbearbeiter "hinterherhinkt" (ist aber meiner Meinung nach kein Grund, den Zugriff zu verweigern)
Nur, um das noch mal klar zu stellen: Ich erwarte keine vollständige Akteneinsicht mit sämtlichen Zwischenschritten. Das hätte *für mich* tatsächlich keinen Mehrwert. Mir würde es durchaus ausreichen *überhaupt* an meine letzten Dokumente (z.B. Rentenauskunft) zu kommen solange ein Antrag läuft. Immerhin wurden hier bereits Bearbeitungszeiten von 3,6, und 12 Monaten genannt.
Ist aber eben nicht möglich und wird sich auch durch Ihr hier zum Ausdruck gebrachtes Unverständnis in absehbarer Zeit nicht ändern. Das werden Sie wohl akzeptieren müssen.
Kaktusam 19.11.2021 | 08:10
Hallo, leider weiß ich nicht genau seit wann..., aber zumindest wurde jetzt geändert, dass man statt eines PDFs mit den Hinweisen ("Aktivitäten aufgrund des Erfassungsverfahrens" und "Es ist ein offener Geschäftsvorfall vorhanden") nun eine wirkliche Meldung (also kein generiertes PDF) angezeigt bekommt, die da lautet: Hinweis Der Abruf von Daten aus Ihrem Versicherungskonto ist derzeit nicht möglich. Ursache dafür kann sein, dass das Versicherungskonto durch maschinelle oder manuelle Verfahren in Benutzung ist. Benötigen Sie Hilfe zu dieser Meldung? Senden Sie uns einfach über das ePostfach eine Nachricht oder kantaktieren uns über die Hotline(Link). [OK] Das ist doch schon mal viel besser und ein Schritt in die richtige Richtung.
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