Hallo Hugo H.,
es ist wirklich schwierig, hier irgendeinen Rat zu geben. Wir könnten ja hier im Forum weder Ihren Gesundheitszustand einschätzen, noch die Gründe für die Rückweisung des Widerspruchs nachvollziehen. Das Ergebnis, dass Sie nicht mehr arbeitslos sein sollen, weil Sie nach Einschätzung des Jobcenters nicht mehr drei Stunden arbeiten können und gleichzeitig aber nicht mal eine teilweise Erwerbsminderung vorliegt, ist sicher unbefriedigend. Hinsichtlich eines erneuten Rentenantrags kann ich Ihnen letztlich nur empfehlen, sich einen Termin für eine Beratung bei Ihrem Rentenversicherungsträger zu besorgen - derzeit leider nur telefonisch, perspektivisch aber auch wieder vor Ort. Dort sollten Sie die Chancen für einen neuen Antrag besprechen, aber auch die Frage, was Sie beachten müssen, um für die Zukunft den Anspruch auf die Rente nicht zu verlieren. Dazu haben Sie von den anderen Forumsteilnehmern ja schon Hinweise erhalten (Stichwort: versicherungsrechtliche Voraussetzungen, weitere Arbeitslosmeldung). Daneben wäre natürlich weiter das Jobcenter der zuständige Ansprechpartner. Hier müssten Sie für sich selbst überlegen, ob der Verzicht auf eine Arbeitsvermittlung (im Sinne der Aussage der Sachbearbeiterin "ich lasse Sie in Ruhe") perspektivisch sinnvoll ist, wenn es auch weiterhin nicht zum Rentenanspruch kommt.
Puh, keine Rente, keine Reha, keine LTA, vom Arbeitsamt aussortiert. Ich würde an Ihrer Stelle evtl. bald den nächsten Rentenantrag stellen, weil sie drohen, den Anspruch zu verlieren. Man muss ja innerhalb der letzten 5 Jahre 36 Monate Pflichtbeiträge haben. Sollten sie derzeit gar nichts verdienen, dann fallen sie in absehbarer Zeit raus.
Oder wenn sie wenigstens in Teilzeit arbeiten können zur Zeit, dann könnten auch ganz andere Hilfen in Frage kommen wie Wohngeld und Erleichterungen mit Schwerbehindertenausweis.
Frage:
Ich habe letztes Jahr für 7 Monate noch ALG 1 erhalten, da werden doch Rentenversicherungsbeiträge abgeführt.
Wird dann die 5-Jahresfrist ab diesem Zeitpunkt errechnet?
Das ich da rausfallen könnte habe ich gar nicht bedacht!!
Mein Handy hat sich aufgehängt. Deshalb wohl die 6 x.
Auch der VDK kann falsch liegen oder falsch verstanden werden. Von voller Erwerbsunfähigkeit zu normal arbeitsfähig ist es doch ein groser Schritt. Die Verbesserung müsste man auch selbst merken.
Dass die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter sie in Ruhe lassen will, finde ich ungewöhnlich. Normalerweise habe ich da etwas andere Erfahrungen. Ich durfte z. B. zum Bewerbertrainig. Das mir sogar was gebracht hat. Und wenn es nur die Regelmäßigkeit und frühes Aufstehen ist.
Vielleicht äussert sich ja die Erstellerin noch, warum sie plötzlich arbeitsfit sein soll.
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