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Experten-Antwort

Lohnt sich das? Freiwillige Einzahlungen als Steuersparmodell

von ManfredS23.06.2017 | 23:30
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15 Antworten

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Wenn man mal genau nachrechnet, kommt man schnell darauf, dass man ca. 20 Jahre die durch die freiwillige Nachzahlung erhöhte Rente beziehen muss, um mehr daraus zu profitieren als die gleiche Summe "unter die Matratze" zu legen und sich selbst die erhöhte Rente auszuzahlen. Oder habe ich das irgendwie ganz falsch gerechnet? Auch mit dem Steuersparmodell von 82% kommt man nur etwas besser weg, und zwar nur, wenn man Großverdiener mit Spitzensteuersatz ist. Ich weiß nicht, wie die angeführte Modellrechnung "10000 Euro" und "3000 Euro " Ersparnis gerechnet wurde: 10 000 Euro x 0,82 = 8200 Euro. Bei einem Steuersatz von 45% ergibt das dann 8200 x 0,45 = 3690 Euro Ersparnis.Aber wer hat diesen Spitzensteuersatz schon? Die meisten wohl eher nicht? Ich denke, diese freiwillige Einzahlung ist pure Augenwischerei und ich warte jetzt mal auf schlüssige Argumente für eine freiwillige Einzahlung. Die einzigen, die davon profitieren könnten, sind Spitzenverdiener, die 20 Jahre lang Rente beziehen.

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo ManfredS,

ob die Zahlung freiwilliger Beiträge für Sie ein steuerrechtlicher Vorteil bedeutet, müssen Sie mit Ihrem Steuerberater besprechen.

Dies hängt von vielen Voraussetzungen ab, zu denen hier nicht Stellung genommen werden kann.

Die Zahlung freiwilliger Beiträge kann sich jedoch derzeit schon deshalb lohnen, da es wenig Zinsen auf private Ersparnisse gibt und man den Betrag, welchen man einzahlen würden steuerlich geltend machen kann.

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14 Antworten

Rentensputnikam 24.06.2017 | 08:06
Niemand behauptet, dass freiwillige Einzahlungen ein Steuersparmodell sind! Haben Sie sich diese Erkenntnis zurückgelegt? Es gibt aber genügend andere Gründe, die individuell betrachtet für freiwillige Beiträge sprechen, u.a. Wartezeiterfüllung und Erhalt des Erwerbsminderungsschutzes.
Apollosondeam 24.06.2017 | 09:33
Zitat von ManfredS anzeigenausblenden
Die Diskussion wurde hier schon zu dutzenden bereits geführt. Hätten Sie vorab in der Forumsuche das Stichwort 'Rendite' eingegeben, bräuchten Sie hier nicht einen weiteren Diskurs aufzumachen und hätten bereits die Antwort auf Ihre Frage. Haben Sie überhaupt eine Frage? Oh ja: Mmmmh. Ist aber nicht wirklich eine rentenrechtliche Frage, oder? Ansonsten sollten Sie in Ihrer Gedankenwelt nicht nur eine renditefixierte Betrachtung an den Tag legen. Die Vorteile der freiwilligen Beitragszahlung sind vielschichtig und kam man auch ganz einfach in der Broschüre nachlesen: http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/5_… Darüberhinaus Ja, denn wenn man eine durchschnittliche Rendite sich errechnen will, muss auch andere Fallkonstellationen betrachten. Im Rahmen der Mütterrente haben Zehntausende (meist Fauen) mit minimaler Beitragszahlung sich einen Rentenanspruch erworben. Da war die Einzahlung meist nach einem Jahr (oder weniger) wieder amortisiert. Ansonsten kann dieser Link helfen Upps, der hier ursprünglich verlinkte Inhalt steht nicht mehr zur Verfügung! Bitte nutzen Sie unsere Forensuche. Im Übrigen, jemand der den Spitzensteuersatz erhält (und BBG) einzahlt, hat erst gar nicht die Berechtigung eine monatliche freiwillige Beitragszahlung durchzuführen. Und wenn Ihnen das alles nicht gefällt, dann lassen Sie es einfach.
KSCam 24.06.2017 | 09:54
Ergänzung: Fragen zum Steuern sparen richten Sie bitte an steuerberatende Menschen und nicht ans Rentenforum. Die dRV zeigt Ihne auf was Sie zahlen und wie Sie dadurch die Rentesteigern (Fausformel 100 EUR Abschlag ausgleichen kostet etwa 24.000 EUR. Ob sich das für den Bürger rechnet entscheidet dieser eigenständig. PS: Bis vor ca 3 Jahren hat noch "keine Sau" von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht, seit 1-2 Jahren wächst das Interesse daran. Warum auch immer?
ManfredSam 24.06.2017 | 09:59
Vielen Dank für die "netten" Kommentare. Ich bin etwas geschockt über den rüpelhaften Umgangston hier im Forum. Ich bin über das Thema auf dieser Seite gestoßen Upps, der hier ursprünglich verlinkte Inhalt steht nicht mehr zur Verfügung! Bitte nutzen Sie unsere Forensuche. 82 Prozent der freiwilligen Beiträge können derzeit von der Steuer abgesetzt werden. Freiwillige Beiträge sind damit ein Steuersparmodell für Gutverdiener. usw. Ich denke aber, dass ich hier im Forum keine weitere Zeit verbringen werde. Beste Grüße an alle.
Fastrentneram 24.06.2017 | 11:07
Ich denke aber, dass ich hier im Forum keine weitere Zeit verbringen werde. Na wunderbar. Wenn man bedenkt, dass in diesem Forum grunsätzliche Rentenfragen erörtert werden sollen und keine (steuerrechtlichen) Diskussionen geführt werden, eine gute Entscheidung!
KSCam 24.06.2017 | 12:22
Was empfanden Sie denn als "netten Kommentar" oder als "rüpelhaft"? Was für eine Antwort haben Sie im Rentenforum erwartet, wenn Sie Steuerfragen stellen? Ist halt das falsche Forum, Pech für Sie.
ManfredSam 24.06.2017 | 12:32
Das Thema, auf das ich mich in meinem ersten Beitrag bezog, stammt von dieser Forumseite Upps, der hier ursprünglich verlinkte Inhalt steht nicht mehr zur Verfügung! Bitte nutzen Sie unsere Forensuche. Jetzt zu unterstellen, ich hätte das falsche Forum gewählt, ist schon bemerkenswert. Bei dem Thema Rente geht es immer auch um Steuerfragen und wie man seine MINI-Rente etwas aufbessern kann. In dem Artikel Upps, der hier ursprünglich verlinkte Inhalt steht nicht mehr zur Verfügung! Bitte nutzen Sie unsere Forensuche. Ich sehe anhand der Antworten, dass sich hier anscheinend eine Menge Frust aufgebaut hat, der sich in einem eher rüpelhaftigen ironischen Ton niederschlägt. Schade, finde ich. So, und jetzt lasse ich Euch in Ruhe mit Euren Streitereien.
KSCam 24.06.2017 | 12:46
Wieso ist das ein starkes Stück? Wer meint "freiwillige" Beiträge lohnen sich nicht, der zahlt eben nichts ein, und gut ist. Und wer gezahlt hat ohne sich zu informieren was dabei raus kommt, der hat zumindest nicht clever gehandelt und ist so gesehen selbst schuld. Alles andere was Sie ansprechen betrifft wirklich nicht das Anliegen dieses Forums.
Sandfred Mam 24.06.2017 | 12:56
Man stelle sich vor: Die Kosten für freiwillige Beiträge könnten direkt mit der Steuerschuld verrechnet werden und würden nicht nur das steuerpflichtige Einkommen mindern. Dann würden die Nicht-Pflichtigen schön einzahlen (Beamte, Ärzte, Rechtsanwälte, ...) und Otto-Normalbeitragszahler guckt in die Röhre. Das Ausmaß an Unzufriedenheit wäre wohl höher. Egal was man macht: Alles Mist!
Schießl Konradam 24.06.2017 | 16:06
Das geht natürlich nicht, die Anerkennung von 82% für das Jahr 2016 einfach für 10.000 Beitragszahlung freiwillig als Ausgangspunkt zu nehmen. Vielmehr ist die Zahlung als Gesamtaufwand des Jahresverdienstes der geltenden Bemessungsgrenze von 74.400 bei 18,7% Gesamtbeitrag zu benennen. Meine deshalb, 74400 x 18,7% ergibt 13913 Gesamtbeitrag zur Rentenversicherung plus 10.000 Nachzahlung 23.913 82% , somit 19.609, minus Hälftebeitrag Arbeitgeber mit 6.956 Euro verbleiben 12653 bei 45% 5694 Steuer Ersparnis. Ohne 10.000 Nachzahlung 13.913 minus AG.Beitrag 6956,-- zu 45% 3130 Steuer( 5694-3130) 2564 Rückvergütung Steuer für die 10.000 Einzahlung. MfG.
Schießl Konradam 25.06.2017 | 18:35
Ach Entschuldigung, wäre für das Berechnungsbeispiel nicht wichtig, aber 82% Sparmodell sind es für das Jahr 2016, 84% für 2017. MfG.
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