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Maria L.

von Jahrgang197923.02.2009 | 18:39
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Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

Sehr geehrte Damen und Herren, meine Frage betrifft die private Altersvorsorge. Ich habe mich im letzen Jahr für das monatliche Ratensparen in Aktienfonds entschieden. 50 Euro = Europa 50 Euro = Nordamerika 50 Euro = Asien (insgesamt also monatlich 150 Euro) Derzeit habe ich bereits ein MINUS von durchschnittlich 30 Prozent erzielt!!! Vor dem Hintergrund der weltweiten KRISE stellt sich mir jetzt die Frage, ob ich einfach so weiter machen soll mit den 150 Euro monatlich in Aktienfonds??? (mit der Hoffnung im Alter von 67 ordentlich im Plus zu sein...) Oder soll ich schnell aussteigen und das Thema Aktienfonds vergessen??? (zur Zeit wäre der verlorene Geldbetrag noch zu verkraften) Habe gehört die alten Regeln gelten nicht mehr. Nach den neuen Regeln kann man auch LANGFRISTIG mit Aktienfonds im Minus sein ... Das macht mir natürlich sorgen mit 67 zu merken auf die falsche Strategie gesetzt zu haben Deshalb bitte ich euch um eure Hilfe!!! Wie sollte ich am besten vorgehen??? D A N K E Gruß, @Maria L. Bitte teilen Sie mir mit, wie hoch ihre Verluste in den letzten Monaten waren ...

20 Antworten

Realistam 23.02.2009 | 19:04
Zitat: "@Maria L. Bitte teilen Sie mir mit, wie hoch ihre Verluste in den letzten Monaten waren ..." DAS würde mich ebenfalls brennend interessieren! Zitat: "Habe gehört die alten Regeln gelten nicht mehr. Nach den neuen Regeln kann man auch LANGFRISTIG mit Aktienfonds im Minus sein ... Das macht mir natürlich sorgen mit 67 zu merken auf die falsche Strategie gesetzt zu haben" DAS sind keine NEUEN Regeln! Aktienspekulationen waren noch NIE risikolos! Selbst schuld, wer @Maria L. und Co. auf den Leim gegangen ist!
spekulativam 23.02.2009 | 19:03
Nun, es gab immer schon Leute, die diese tollen Hochrechnungen angezweifelt haben... Ich würde die Einzahlungen stoppen; verkaufen aber nur, wenn Sie das Geld dringend brauchen.
Riester-Fanam 24.02.2009 | 06:52
Pure Ironie, dass ich vor 6 Monaten mit meiner Meinung noch in den Wind geschossen und verteufelt urde.... Upps, der hier ursprünglich verlinkte Inhalt steht nicht mehr zur Verfügung! Bitte nutzen Sie unsere Forensuche.
Nixam 24.02.2009 | 07:09
Hallo Freunde! Ihre Bombardements gegen meine Chat-Freundin Maria L. / und indierekt auch gegen mich muss ich an dieser Stellte entschieden zurückweisen. Wir haben nie die Risiken bei Aktienfondsanlagen schöngeredet. Tatsache ist, dass ein antizyklisches Investment in Aktien die Chancen auf spätere Aktienfondsgewinne erhöht - bei rechtzeitiger Umschichtung! Und ja: AKTUELL BIETET SICH TATSÄCHLICH EINE EINMALIGE CHANCE, EINEN WEITEREN EINMAL BETRAG in AKTIENFONDS ZU INVESTIEREN!!!! WER NICHT RECHTZEITIG UMGESCHICHTET HAT, ist tatsächlich im Minus mit seinen Geldanlagen. DIE VON VIELEN NEIDERN HIER IM FORUM FAVORISIERTE ANGST VOR AKTIEN IST NICHT ANGEBRACHT! DIE AKTUELLE WIRTSCHAFTS-REZESSION IST EINMALIG IN DER GESCHICHTE DIESER WIRTSCHAFT!!! WER SICH NUN AUFGRUND EINER SOLCHEN KRIESE, DIE ES VORHER NIE GEGEBEN HAT SICH ALS AKTIEN-SKEPTIKER GESTÄRKT FÜHLT, IST TATSÄCHLICH FÜR AKTIENFONDS-BESPARUNG NICHT GEEIGNET!!! Wir wollten den Forumsteilnehmern den Umgang mit rendite-bringenden Geldanlagen lehren. Die tägliche Auseinderandersetzung mit den Kapitalmarktgesetzen ist wirklich wichtig. ÜBRIGENS: SCHIFFSFONDS, CONTAINERFONDS etc. bieten steuerfreie Ausschüttungen, sind aber ebenfalls vom Auftragsmangel betroffen, nicht jedoch so stark wie Aktienfonds, die nur wegen der mangelnden Nachfrage aktuell an Wert verloren haben. Sparbücher und Lebensversicherungen sind nicht das einzige Produkt, in das man(n)/frau investieren sollte,falls man da noch von "Investieren" reden darf oder besser "Geld aus dem Fenster rauswerfen" sprechen sollte...wegen der hohen Verwaltungskosten einerseits und der "sicheren geringen Rendite" ebenfalls... Übrigens: Aktuell handelt es sich um eine Weltwirtschaftsrezession! Das heisst: ALLES, was einen Wert hat, verliert an Wert! AUCH LEBENSVERSICHERUNGEN, sichergeglaubte Immobilien und SPARBÜCHER ebenso! Auch die bei Ihren Lebensversicherungsgesellschaften eingezahlten Gelder verlieren an Wert!!!! Haben Sie schonmal darüber nachgedacht? Lassen Sie uns also sachlich bleiben: Die Auseinandersetzung mit Geldanlagen verschiedenster Art - und dazu gehören auch Aktienfonds - ist für einen vernünftigen renditebringenden Vermögensaufbau besonders wichtig. Ich werde Ihnen auch in Zukunft an dieser Stelle über die Altersvorsorge mit Aktienfonds, Umschichtung in Container- und Schiffsfonds, Diversifizierung in US-Immobilienfonds und anderen Produkten predigen.... Liebe Grüsse Nix
Nixam 24.02.2009 | 07:38
Danke für den "Bleib-Dabei-Zuspruch" Aktienfonds sind langfristige Investments!!! Nix
hahaam 24.02.2009 | 07:33
so einen durchfall habe ich noch nicht gehört. "DIE AKTUELLE WIRTSCHAFTS-REZESSION IST EINMALIG IN DER GESCHICHTE DIESER WIRTSCHAFT!!!" nee, is klar. es gab ja noch nie einen börsencrash / börsenblase. die letzte wird es mit sicherheit auch nicht gewesen sein. warten wir mal ab wie viele faule kredite etc. noch auffliegen. und dann zu behaupten, immobilien verlieren an wert - also echt. es gibt in deutschland nichts wertstabileres und vor allem sichereres als immobilien - vergleichen sie mal die gestiegenen preise der letzten 30 jahre.... mann wo leben sie??
Noch über 30 Jahre Zeit...am 24.02.2009 | 07:26
kein Grund zur Panik. Wenn Sie sich aber unwohl fühlen mit dem Mix, würde ich das langfristig ändern. Aber jetzt nicht in Panik verkaufen. UND auch Anleihen haben verloren, schauen Sie sich mal dieses Produkt an: LU0149168907 ein "Rentenfonds" zur Strategie heißt es: "Der absolut orientierte internationale Rentenfonds strebt eine stetige Rendite bei geringem Risiko an (Total-Return-Prinzip)." Ergebnis über 36% Verlust im letzten Jahr. Also die Ruhe bewahren und überlegen, welches Risikoprofil langfristig am besten zu Ihnen passt.
Nixam 24.02.2009 | 07:59
Haben Sie schonmal ernsthaft Nachrichten gehört/gesehen? Nix
hahaam 24.02.2009 | 08:23
aber sicher. und lese regelmäßig den spiegel und andere lektüre. und jetzt? also aktien/fonds sind besser und sicherer als immobilien oder wie? auf welchem sender kam das denn? 9live??
Nixam 24.02.2009 | 08:26
Ich möchte nicht auf Ihr Niveau herunterkommen. Bleiben Sie bitte bei der Sache. Nix
hahaam 24.02.2009 | 08:31
wollen sie den menschen angesichts der wirtschaftlichen lage allen ernstes zu aktien raten? kein mensch kann wissen was noch alles kommt und wann sich die märkte wieder erholen. das sitz ich dann lieber im eigenheim aus - mit garten!!
Riester-Fan @ Nixam 24.02.2009 | 08:19
Hallo! Ich möchte Sie keinesfalls persönlich angreifen, kann aber einige Ihrer Argumente so nicht stehen lassen. "Wir haben nie die Risiken bei Aktienfondsanlagen schöngeredet." Ich zitiere Maria L. aus meinem oben verlinkten Beitrag: "Es ist aber falsch, daß Aktien unsicher und festverzinsliche Papiere sicher sind.(...) Auch viele Ökonomen irren offensichtlich in dieser Frage. (...) Wenn es tatsächlich zu einem Untergang der gesamten Weltwirtschaft kommen sollte und Aktien nichts mehr wert sind, dann sind sämtliche Forderungspapiere schon lange vorher nichts mehr wert. (...) Es ist garantiert, daß man mit Aktienfonds langfristig einen höheren Ertrag erzielt als mit Forderungspapieren! Wie hoch der Ertrag sein wird, kann man vorher nicht wissen. Aber das macht ja nichts, solange man garantiert keinen Verlust machen kann und sogar garantiert mehr erhält als alle, die in festverzinsliche Verträge sparen." Und jetzt sagen Sie mir, lieber Herr Nix, in welchen Punkten von Maria L.'s Argumentation man NICHT von Verharmlosung des Risikos von Aktienfonds sprechen kann. "Garantiert kein Verlust" ist ja wohl ein Witz. Der Wert kann bis auf 0 sinken, während ein Riester-Vertrag im Vergleich ein garantiertes Mindestkapital hat. Und ich glaube, dass alle, die vor der Finanzkrise in Aktien investiert haben, jetzt dumm aus der Wäsche schauen, während Leute, die ihr Geld in festverzinsliche Wertpapiere gesteckt haben, jetzt einen festen Zins haben und Ihr Geld auch 100%ig (oder mehr) wieder bekommen. "DIE AKTUELLE WIRTSCHAFTS-REZESSION IST EINMALIG IN DER GESCHICHTE DIESER WIRTSCHAFT!!!" Schlagen Sie mal bei Wikipedia nach. Bevorzugt, was in den Jahren 1967, 1973, 1983, 2003 passiert ist. Dann können Sie hier weiter diskutieren. "Das heisst: ALLES, was einen Wert hat, verliert an Wert! AUCH LEBENSVERSICHERUNGEN, sichergeglaubte Immobilien und SPARBÜCHER ebenso! Auch die bei Ihren Lebensversicherungsgesellschaften eingezahlten Gelder verlieren an Wert!!!!" Sie haben ein interessantes Verständnis von Inflation. Wie Sie bereits korrekt angemerkt haben, haben wir aktuelle eine Rezession. Hier geht erfahrungsgemäß (weil nicht zum ersten Mal) die Nachfrage, und damit die Produktion zurück. Dies führt zu einem Fallen oder Stagnieren der Preise. In der Regel spricht man hier nicht von Inflation, sondern von Deflation, was den Wert des Geldes erhöht. Ich gebe Ihnen zwar Recht, dass sich das Sparen in Sparbücher nicht mehr lohnt, aber an Wert verlieren Sie nicht. Außerdem ist nichts wertbeständiger als eine Immobilie. Und seltsam ist nur, dass sowohl Sie als auch Maria L. sich hier kaum noch blicken lassen seit der Finanzkrise...
hahaam 24.02.2009 | 08:41
DANKE, DANKE DANKE!! und ich dachte schon ich wäre alleine auf der welt.
Nixam 24.02.2009 | 08:46
Ich freue mich, dass Sie sich so konstruktiv mit dem Produkt "Aktienfondssparen" beschäftigen und sich in dieser Diskussion so gut einbringen. Nix
hahaam 24.02.2009 | 08:49
richtig, wir bringen uns ein und diskutieren. WIR machen hier keine propaganda um gutgläubigen (und leider häufig zu schlecht informierten) menschen das geld aus der tasche zu ziehen.
Mitleseram 24.02.2009 | 08:53
Maria L. finden Sie unter www.finanzuni.org Mitleser
Riester-Fanam 24.02.2009 | 08:52
Wie gesagt, ich möchte das Aktienfondssparen nicht komplett verteufeln, natürlich kann man zu guten Zeiten sagenhafte Gewinne machen. Aber viel zu viele Leute gehen an die Sache viel zu blauäugig ran oder setzen ihre komplette Altersvorsorge auf etwas viel zu unsicheres (meiner Meinung nach). Maria L. beschrieb in dem obigen Beitrag außerdem, man solle seine Anlagen streuen, um das Risiko zu mindern. In diesem Punkt gebe ich ihr wirklich Recht. Man sollte bei der Altersvorsorge immer auf einen ausgewogenen Mix setzen: gesetzliche Rente, private Rente (Riester/Rürup), betriebliche Altersvorsorge (wenn möglich), Immobilien und Vermögensbildung (hier darf natürlich in Fonds oder Geldmarktkonten investiert werden). Aber es geht halt darum, ein Polster UND eine sichere Anlage zu haben. Wer zusätzliche Geldmittel und das Talent zum Spekulieren hat, dem sei es vergönnt.
Nixam 24.02.2009 | 13:49
Die Favorisierung von Aktienfonds durch mich für die private Altersvorsorge und für die Vermögensbildung überhaupt erfolgte ohne jeglichen Eigennutz. Das bedeutet: Weder ich noch Maria L. haben jemanden hier im Forum zum Abschluss eines Fondssparplans zur Bedienung einer Einmalanlage in Aktienfonds angetrieben und dabei einen finanziellen Nutzen hieraus gezogen. Wie Sie zu diesem Trugschluss kommen, ist mir absolut unverständlich. Nix
hahaam 24.02.2009 | 14:05
dann tut es mir leid! es klang aber so. ;-)
Jamesam 24.02.2009 | 14:11
Persönlich halte ich die Investition in Aktien/Aktienfonds zur Altervorsorge - derzeit und bis auf weiteres -für absolut unangebracht ! Niemand kann die weitere Entwicklung auf den Finanzmärkten und damit auch der Aktien/Aktienfonds vorhersagen. Wer sich nicht täglich mit dem Thema Aktien beschätigt , laufend die Aktienkurse verfolgt , diese Kurse für sich versucht zu bewerten, heute Aktien/Fonds kauft und vielleicht morgen diese wieder verkauft um dann einen neuen besseren Fond zu kaufen , wird Schiffbruch erleiden. Die Zeiten des Herrn Kostolany und seine Aussage : Heute Aktien/Fonds kaufen, dann Schlaftabletten nehmen und nach ca. 20 jahren aufwachen und man hat einen schönen Gewinn sind endgültig und für immer vorbei. Wenn H. Kostalonay die heutige - unseriöse und unsichere - Situation an den Aktienmärkten noch sehen könnte, würde er sich sicher im Grabe umdrehen.... Aktien/Fond sind derzeit nur für ganz kurzfristiges Investment und eventuelle Gewinnmitnahmen anzuraten. Als Beispiel möchte ich hier einen Aktienfond ansprechen, welcher wohl wirklich außerhalb jeder Unseriösität steht und bereits seit mehr als 49 Jahren existiert : Der UniGolbal von Union-Investment - also der Volks - und Raiffeisenbanken. Diesen Fond gibt es seit 1960 und er ist sowohl für das Vermögenswirksame Sparen als auch zum Riestern empfohlen , geeignet und vor allem auch gesetzlich zugelassen und zertifiziert. Aufgrund der gesetzlichen Regelung für vermögenswirksames Sparen und Riestern darf dieser Fond nicht in spekulative Firmen /Anlagen investieren und tut dies auch wahrlich nicht. Dieser auch vielfach zur Altersvorsorge gern genommene Fond hat in den letzten 10 ! Jahren folgende Grusel-Bilanz hingelegt : laufendes Jahr + 1,45% 12 Monate -27,62% 3 Jahre -27,28% 5 Jahre -2,92% 10 Jahre 2,52% Und damit hat er im Gegensatz zu anderen Fonds noch eine " Gute " Performance hingelegt ! Das heisst also wer vor 10 Jahren diesen Fond gekauft hat, hat bis heute sagenhafte 2,52 % Gewinn verbucht..... Wer vor 3 Jahren eingestiegen ist, hat hingegen knapp 30 % an Kapital vernichtet.. Wie sich der Fond in der Zukunft entwickelt weiss niemand. Vielleicht ist der Verlust in 5 oder 20 jahren ausgeglichen , vielleicht aber auch nie.... Und vor allem wie sieht es zum Zeitpunkt der Altersrente aus, wo ich das Geld brauche ??? An diesem Beispiel eines sehr sicheren Fond lässt sich doch die Kapitalvernichtung der letzten Jahre ganz eindeutig ablesen. Wenn solch ein angesehener , langjähriger und als absolut sicher geltender Aktienfond schon so " abschmiert " , wie kann man dann noch Aktien/Fondsanlagen zur Altersvorsorge allen Ernstes noch empfehlen ??
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