Ihre-Vorsorge Logo
oder
Stellen Sie eine Frage
Zurück
Experten-Antwort

mit Depression zum Gutachter

von Susi21.01.2015 | 13:59
2050 Ansichten
11 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

Zur Experten-Antwort springen
Hallo, ich frag mich, ob sich mal jemand Gedanken über die Patienten macht, die zum Gutachter bestellt werden? Gutachten ist schon sinnvoll, aber wie? Ich war gestern -wieder ein neuer Arzt, alles neu, ganz allein man fühlt sich sowieso schon am Boden wäre auch lieber woanders! ich sollte mich vorbereiten beruflicher Werdegang, Unfälle, Krankheiten.... -ich hab ne Ewigkeit dran gesessen mir brummte der Schädel! er wollte es gar nicht sehen! wieder ein neuer Arzt, wieder neue Fragen, ich kann das nicht mehr! wenn ich allein wär würde ich das alles auch gar nicht mitmachen! aber ich wollte allgemein fragen: hat mal jemand daran gedacht was der Patient macht, wie es ihm geht, wenn er aus der Praxis geht? ich wäre am liebsten weggelaufen.... hab zum glück jemanden der auf mich aufpasst - es gibt auch Leute die niemanden haben! was ist mit denen? wer hält sie zurück wenn's nötig ist? Mein "Aufpasser" sagt: warum fragt man mich nicht? Begutachtung in irgendeiner fremden Praxis, irgend ein Fremder fragt dich! ich hab mein Leben lang alles selber geregelt, immer wieder aufgestanden, weiter gekämpft und sitzt dann heulend vor 'nem fremden Arzt??? okay hoffe es ist nicht zu verwirrend..

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Susi,

Pegasus hat das Verfahren der Deutschen Rentenversicherung zur Bearbeitung von Anträgen unter Hinzuziehung von Gutachtern gut beschrieben.

Weitere Hilfsmöglichkeiten von Seiten der Rentenversicherung sind leider nicht möglich.

Deutsche RentenversicherungSie möchten persönlich beraten werden?Beratungsangebote der Deutschen Rentenversicherung →

10 Antworten

Pegasusam 21.01.2015 | 14:17
Ja, es machen sich sehr viele Menschen Gedanken - auch über Leute, die zu Gutachtern müssen. Irgendwie muss doch ein Leistungsträger, in diesem Falle die Rentenversicherung, feststellen, ob der gestellte Antrag auf Reha oder Rente auch stichhaltig ist. Sich nur auf die behandelnden Ärzte zu verlassen geht nicht, weil die (aus gutem Grund) nicht objektiv genug sein können und für eine sozialmedizinisch festzustellende Leistungsminderung in der Regel nicht ausgebildet sind. Man kann im übrigen auf dem Rentenantragsformular ein Kreuzchen bei der Frage machen, ob das Aufsuchen eines Gutachters möglich ist oder nicht, ggf. kann dann eine andere Lösung gefunden werden.
Schadeam 21.01.2015 | 14:24
Was schlagen Sie denn vor, wie und von wem entschieden werden soll ob jemand eine Reha oder Rente benötigt oder nicht? Soll das der Rentenbewerber selbst entscheiden, frei nach dem Motto: ich kann nicht mehr arbeiten also bekomme ich Rente? Oder ein beliebiger Arzt meiner Wahl? der mir im Zweifel alles bescheinigt, schon um keinen Patienten zu verlieren, obwohl er keinerlei arbeitsmedizinische Ausbildung hat?
Susiam 21.01.2015 | 14:42
oh nein, so war es nicht gemeint! ich meine, man sollte vielleicht auch daran denken, was danach sein könnte... wenn die Patienten gehen
Cassandraam 21.01.2015 | 15:13
Ich verstehe was Sie meinen, aber letzlich kann häufig nur durch ein Gutachten von einem neutralen Arzt das Leistungsvermögen richtig eingeschätzt werden. Sie befinden sich offenbar gerade in einer für Sie sehr unangenehmen Phase; trotzdem kann und muss ein Gutachter/die KK/die DRV/....sich nicht um die Betreuung nach einer Begutachtung kümmern, weil es für einzelne vielleicht schwierig ist.
Susiam 21.01.2015 | 15:14
und ich frage mich, ob man in einer Stunde beurteilen kann was los ist... Studium hin oder her
Susiam 21.01.2015 | 15:14
und ich frage mich, ob man in einer Stunde beurteilen kann was los ist... Studium hin oder her
???am 21.01.2015 | 15:31
Gerade bei psychischen Erkrankungen ist eine sicher richtige Beurteilung des Zustandes der Kranken so gut wie unmöglich. Das har aber nichts mit der (Un-)Fähigkeit der Ärzte oder der Dauer der Untersuchung zu tun, sondern mit der besonderen Problematik der Erkrankung. In einen Menschen kann man nun mal nicht hineinschauen.
Susiam 21.01.2015 | 15:33
das sehe ich auch so
JUam 21.01.2015 | 16:37
Ja es gibt Leute die sich darüber gedangen machen. Gerade bei psychischen erkrankungen gibt es dafür sogar konkrete Hilfen. Zuständig dafür sind die Psychologischen Beratungstellen der Kommunen bzw der Landkreise. Nennen sich meist Gemeindepsychiatrischer Dienst oder ähnlich. Je nach Ort. Oft sind das Einrichtungen die von Kirchen oder Sozialverbände betrieben werden. Wenn nicht zu finden, einfach beim Sozialamt fragen. Da giebt es dann die Möglichkeit dass auch jemand (ein Sozialarbeiter) mit zu solchen Terminen geht. Im Übrigen können die auch sonst weiterhelfen.
Gacki am 23.01.2015 | 00:27
Hä? Sie sehen garnichts!
Deutsche Rentenversicherung
Sie erhalten Antworten von erfahrenen Expertinnen und Experten der Regionalträger der Deutschen Rentenversicherung (DRV).

Wichtige Hinweise

Ihre Einträge sind öffentlich und können von jedem gelesen werden. Bitte geben Sie daher keinesfalls persönliche Daten an.

Verzichten Sie auf politische Diskussionen. Dieses Forum soll schnell und unkompliziert helfen und ist kein Diskussionsforum.

Achten Sie auf einen friedlichen und respektvollen Umgang ohne Anfeindungen, Unterstellungen und Provokationen jeglicher Art.

Bleiben Sie beim Thema Rente, Altersvorsorge oder Reha. Bei Fragen etwa zum Arbeitslosengeld, zur Krankenversicherung oder bei Steuerfragen müssen unsere Experten leider passen.

Keine Bewertungen, Empfehlungen oder Beratungen zu einzelnen Produkten, Anlageformen etc. Unsere Experten dürfen grundsätzlich nur allgemein und produktunabhängig beraten.

Bitte beachten Sie die weitergehenden Informationen und Nutzungsbedingungen.

Weitere Links


Interessante Artikel

Informationen, Schwerpunkt-Themen und Interviews zu gesetzlicher Rente, privater wie betrieblicher Altersvorsorge sowie Finanzen und Gesundheit.
Time
13 Minuten

Bis zu 2.000 Euro Arbeitslohn kann steuerfrei hinzuverdienen, wer im Alter sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist. Doch wie wirken Job, eigene Altersrente und Hinterbliebenenrente zusammen? In 8 konkreten Fällen zeigen wir, ob Sie mit einem Plus oder einem Minus rechnen können.

Time
8 Minuten

Ein Pflegefall lässt den Finanzbedarf sprunghaft steigen. Doch mit diesen sechs staatlichen Hilfsangeboten und gezielter privater Vorsorge sichern Sie sich vor finanzieller Notlage.

Time
6 Minuten

Länger im Erwerbsleben bleiben und später in den Ruhestand treten: Um dieses Verhalten zu fördern, setzt die Politik viele Anreize. Doch nicht jeder Plan einer „Kombi-Rente" geht finanziell auf, wie sich vor Gericht gezeigt hat.

Time
7 Minuten

Welche Ansprüche Hinterbliebenen zustehen – und wann die angesparten Beträge verloren sein können.

Time
8 Minuten

Ein Prozent vom eigenen Lohn, ein Prozent vom Arbeitgeber: Die neue Kapitalrente soll ab 2028 die gesetzliche Rente ergänzen und Millionen Menschen im Alter besser absichern. Wie das Geld angelegt wird, wer davon profitieren soll – und warum dabei Schweden das große Vorbild für Deutschland ist.

Time
13 Minuten

Schnellere Termine in der Praxis, Chefarztbehandlung im Krankenhaus und attraktive Preise: Mit diese Argumenten locken private Versicherer. Doch da die Entscheidung gegen die gesetzliche Krankenversicherung fast immer endgültig ist, sollte sie sehr genau überlegt sein.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Verpassen Sie kein Thema mehr.

Unser Newsletter informiert Sie regelmäßig und aktuell rund um die Themen Rente, Finanzen, Gesundheit und Soziales. Keine Werbung und 100% kostenlos.

Kontakt zur Deutschen Rentenversicherung

Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Icon Telefon
Kostenloses Servicetelefon
Mo. – Do. 08:00 – 19:00, Fr. 08:00 – 15:30
Logo Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung

Rechtliches

Service

Kostenlos und jederzeit abbestellbar – nach dem Absenden wählen Sie Themen und Rhythmus.

Logo klein Deutsche Rentenversicherung
Eine Initiative der Deutschen Rentenversicherung
© Ihre-Vorsorge 2026