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Experten-Antwort

nichts getan für schwerbehindertenrente und bestandsrentner

von warum nicht für jeden?18.08.2014 | 13:14
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29 Antworten

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ich finde es schon ein wenig Diskreminierent das für Bestandsrentner und Schwerbehinderte keine Änderung der Rente in Betracht kam, armes Deutschland die sich nicht um die schwachen wirlich kümmert!!! Sorry aber das musste mal gesagt (geschrieben) werden

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Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

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28 Antworten

göring-eckertam 18.08.2014 | 13:20
tja, dann müssen sie bei der nächsten Wahl einmal nicht die Blockparteien wählen, sondern mal eine alternative ausprobieren. es sind doch angeblich über 70 Prozent mit dieser Regierung zufrieden, was soll das also ???? und nicht soviel springer-presse lesen !!!!!!
Martha N.am 18.08.2014 | 14:29
Ich wollte natürlich sagen, 5 Monate minus für die Schwerbeh. Bei 63 u 2 mon. in Rente ist es egal ob mit oder ohne Schwerbeh. Dann kommen noch dumme Sprüche, der Schwerbeh. kann immer noch früher mit Abschlag in Rente. Auf dem Sofa liegen und der Kühlschrank ist leer bringt nicht viel.
Martha N.am 18.08.2014 | 14:16
Das ist doch das Thema, ich habe das schon vor Wochen hier geschrieben. Welche Partei, alles Unsinn. VDK, VERDI, usw., alles zahnlose Tiger, meine Kündigungen gingen damals gleich raus. Nur ein Beispiel, 53 geb., schwerbeh. 63 J. 7 mon. Rente ohne Abschlag, neue Rente 63 J. u 2 mon. ohne Abschlag. Gerade noch 5 Monate Plus, wo sind die 2 Jahre Unterschied geblieben? Die Schwerbeh. und die Arbeiter kann man ja ruhig halten.
GroKoam 18.08.2014 | 16:06
Immer dieser Neid und Mißgunst, Du gönnst dem Nichtbehinderten nicht das Schwarze unterm Fingernagel. Einfach Ekelerregend.
=//=am 18.08.2014 | 17:45
Du meine Güte, die Gesetze sind halt mal so. WAS geht auf dieser Welt schon gerecht zu??? JEDER hat schon einmal auf irgend eine Weise zurückstecken müssen. Das ist wieder mal Gemecker auf höchstem Niveau. Typisch für die Neider in Deutschland. Da gönnt man wirklich dem Anderen nicht das Schwarze unterm Fingernagel. DAS mußte leider auch mal wieder gesagt werden. Und es ist halt Tatsache, dass Schwerbehinderte die Nichtbehinderten auch nicht bemitleidet haben, wenn diese statt mit 60 erst mit 63 UND auch mit einem Abschlag in Rente gehen konnten. Man kann es wirklich nicht mehr hören (lesen).
Glimpnickelam 18.08.2014 | 20:03
Zitat von =//= anzeigen
Das ist doch das Thema, ich habe das schon vor Wochen hier geschrieben. Welche Partei, alles Unsinn. VDK, VERDI, usw., alles zahnlose Tiger, meine Kündigungen gingen damals gleich raus. Nur ein Beispiel, 53 geb., schwerbeh. 63 J. 7 mon. Rente ohne Abschlag, neue Rente 63 J. u 2 mon. ohne Abschlag. Gerade noch 5 Monate Plus, wo sind die 2 Jahre Unterschied geblieben? Die Schwerbeh. und die Arbeiter kann man ja ruhig halten.
Du meine Güte, die Gesetze sind halt mal so. WAS geht auf dieser Welt schon gerecht zu??? JEDER hat schon einmal auf irgend eine Weise zurückstecken müssen. Das ist wieder mal Gemecker auf höchstem Niveau. Typisch für die Neider in Deutschland. Da gönnt man wirklich dem Anderen nicht das Schwarze unterm Fingernagel. DAS mußte leider auch mal wieder gesagt werden. Und es ist halt Tatsache, dass Schwerbehinderte die Nichtbehinderten auch nicht bemitleidet haben, wenn diese statt mit 60 erst mit 63 UND auch mit einem Abschlag in Rente gehen konnten. Man kann es wirklich nicht mehr hören (lesen).
Ja ja, erst laut schimpfen und jammern und am Wahltag rennt das "Stimmvieh" wie eh und je hirnlos an die Urnen wie das Schlachtvieh zur Schlachtbank um sich dan abschlachten - nein eher schröpfen und und abzocken zu lassen. Und dann dreht sich die Gebetsmühle schön weiter: erst laut Schimpfen und jammern und am ..........
Rentnerinam 18.08.2014 | 23:12
Als EM-Rentnerin und Schwerbehinderte (GdB 70) möchte ich meine Zufriedenheit und auch Dankbarkeit darlegen und gleichzeitig auch mein Unverständnis denen gegenüber äußern, die Nimmersatt sind und immer nur nach mehr und mehr im Leben schreien und sich dabei noch im Nachteil wähnen. Mir wurde (natürlich aus gesundheitlich miserablen Gründen) die EMR zugesprochen und bis zu meinem 60. Lebenjahr dabei hochgerechnet. Genau dafür bin ich sehr dankbar und leiste gerne auch den Abschlag von 10,8 %, weil ich es irgendwie fair finde, denn der vorzeitige Renteneintritt trat immerhin exakt 16,5 Jahre vor der regulären Altersrente ein. Dass ich meinen EMR-Anspruch bis zum 60. (heute bis zum 62.) Lebensjahr hochgerechnet bekam, sehe ich nicht als selbstverständlich an. Erwirtschaftet hatte ich den schließlich nicht. Alle meine Verwandten und Bekannten arbeiten für ihre Rente bis zum letzten Tag und bekommen nichts hochgerechnet. Mit welchem Recht soll also ich nach noch mehr und mehr schreien. Dass man denen, die wirklich lange und ausdauernd tätig waren, jetzt mit der neuen Rentenreform etwas zeitlich entgegenkommt und sie mit einer abschlagfreien Rente belohnt, ist mir schon lange ein Ansinnen gewesen. Und darunter sind sicher auch genug Menschen, die sich krumm gebuckelt und einen GdB verdient hätten, ihn aber nie für sich beantragt haben. Sie buckeln bis zum Schluss weiter. Diese Menschen freuen sich nun auf ihren Lebensabend und genießen ihn hoffentlich auch. Ich gönne es ihnen, denn auch sie sind maßgeblich daran beteiligt, dass ich finanziell die Rente bis 60 hochgerechnet und gezahlt bekomme. Gruss Rentnerin
Der Michelam 19.08.2014 | 08:42
Zitat von Rentnerin anzeigen
Schön haben Sie das geschrieben! Sie haben sicherlich recht......nur umsonst haben Sie Ihre Rente nicht bekommen und müssen deshalb auch nicht vor unserer sogenannten Gesellschaft buckeln! Es ist schlicht eine Versicherung.....es ist ein Leistungsfall eingetreten und die Versicherng muss eben bezahlen! Solange unser Staat Millarden in Großflughäfen versenken kann muss sich hier niemand entschuldigen das er eine Rente bekommt und darf auch mal fragen warum man eben die Schwächeren in unserer Gesellschaft vergisst! Mandatsträge im Bundestag können Ihre Diäten erhöhen wie es Ihnen passt obwohl Sie nebenher noch mehr zuverdienen als Sie Diäten erhalten! Ende der Durschsage Ein dummer Michel der sich auch nimmt was Ihm zusteht!
Dienstagmorgenam 19.08.2014 | 09:50
Alles Jammern über diese Ungerechtigkeiten hilft doch nicht! Warum werden z.B. bestimmten Leuten, die bereits vor der Gesetzgebung (abschlagsfreie Rente mit 63) arbeitslos waren, trotzdem 24 Monate nicht angerechnet? Eine klare Diskriminierung, wie sogar der Rechtsausschuss des Bundestages feststellte. Man muß einfach versuchen, mit gleicher Münze zurückzuzahlen. Es gibt immer noch genügend Möglichkeiten, um die Dinge geradezurücken. Man muß nur ein bischen kreativ sein und anstatt zu jammern, die Nischen suchen und seine vorhandenen Chancen nutzen.
Dienstagmorgenam 19.08.2014 | 09:50
Alles Jammern über diese Ungerechtigkeiten hilft doch nicht! Warum werden z.B. bestimmten Leuten, die bereits vor der Gesetzgebung (abschlagsfreie Rente mit 63) arbeitslos waren, trotzdem 24 Monate nicht angerechnet? Eine klare Diskriminierung, wie sogar der Rechtsausschuss des Bundestages feststellte. Man muß einfach versuchen, mit gleicher Münze zurückzuzahlen. Es gibt immer noch genügend Möglichkeiten, um die Dinge geradezurücken. Man muß nur ein bischen kreativ sein und anstatt zu jammern, die Nischen suchen und seine vorhandenen Chancen nutzen.
Schorscham 19.08.2014 | 14:37
Zitat von Rentnerin anzeigen
Ich teile Ihre Ansichten! Die von Ihnen kritisierten "nimmersatten Schreihälse" sollen erst einmal logisch denken lernen, bevor sie hier ihre primitiven Stammtischparolen ablassen. Als 2001 die frühere Berufsunfähigkeitsrente abgeschafft wurde, hat seltsamerweise keine einziger der damaligen Bestandsrentner nach gleichem Recht für Alle geschrien. Das hätte nämlich ernorme Einbußen für diesen Personenkreis bedeutet. Wie schön, dass es Stichtagregelungen gibt, nicht wahr? MfG
Herz1952am 19.08.2014 | 18:01
Oh Schorsch, Sorry, ich haben selten so einen Schwachsinn gelesen. Aber wenn man genug hat, brauch man/frau auch nicht jammern. Ich bin auch niemanden neidisch, der seine Jacht in Kroatien vor Anker liegen hat, oder ein Chalet in Meribel sein eigen nennt. Dort war ich selbst schon vor dreißig Jahren. Aber wenn für die Heizkosten das ersparte "draufgeht", dann sollte man/frau auch mal "die Sau rauskommen" lassen. Und dass mir auch mal jemand neidisch ist, sage ich, dass mir monatlich der Abzug von 155,-- Euro netto (durch den 10,8% Abzug fehlen. Jetzt kann sich jeder im Forum meine Nettorente ausrechnen. Jetzt such ich nach einer Formel, wie ich meine Behinderungen und die verkürzte Lebenserwartung, sowie die Schmerzen gegenrechnen kann. Die eingezahlten Beiträge werde ich mir noch raussuchen und "Hurra" schreien, wenn ich den "Break Evan Point" überschreite und in die "Gewinnzone" komme. Bei den KV Beiträgen ist so ein Vergleich bei der GKV nicht möglich, die weis weder die Gesamtbeiträge des Einzelnen noch die Ausgabe für diesen. Ich weis nur dass die PKV ermittelt hat, dass von den Gesamteinnahmen 75 % für die letzten 6 - 8 Lebenswochen draufgehen. Im Gegensatz zur "Rentnerin" habe ich Familie und meine Frau hat die Arbeit wegen Kindererziehung und Pflege von 2 Elternteilen aufgeben müssen. Mein Vater war schon gestorben und Ihre Mutter hat die Geburt Ihres Enkels nicht mehr erlebt. Aber ich will nicht weiter jammern, meine Restlebenszeit ist mir dazu zu kostbar. @ Rentnerin, das wichtigste im Leben ist die Zufriedenheit und die gönne ich Ihnen. Herz1952
GroKoam 19.08.2014 | 18:48
Zitat von Herz1952 anzeigen
Herz1952 schrieb

Hallo Rentnerin,

entschuldigen Sie bitte, dass ich einen falschen Schluss aus Ihrem Beitrag gezogen habe. Ist aber auch nicht so relevant. Ich dachte nur, 1 Person, eine Rente, da reicht das Geld auf jeden Fall.

Jetzt haben Sie geschrieben, dass Sie 2 Kinder haben, diese sind hoffentlich gesund und vielleicht schon selbständig - ob dies logisch ist, habe ich allerdings nicht nachgerechnet. Ihr Mann arbeitet noch und ist fit (nehme ich jetzt auch an).

Somit haben Sie zumindest keine finanziellen Sorgen.

Dass Sie sehr fleißig waren zweifelt auch niemand an.

Unsere Situation war leider etwas anders. Das "Kind" hatte von Anfang an gesundheitliche Probleme. Opa oder Oma Fehlanzeige (zu alt). Pflege nebenher nicht möglich (Fulltimejob). In der Schule mal als asozial bezeichnet, wie Opa oder Oma fehlt. Habe die Lehrerin aufgeklärt. Mit 40 bekam meine Frau vom Arbeitsamt zu hören "Haben Sie denn nichts gemacht?"

Unser Sohn hat diverse Schulden besucht und auch sein Fachabi in Informatik hinter sich gebracht und eine Ausbildung als Fachinformatiker. Weil er keinen Anschlussjob bekam hat er ein freiwilliges soziales Jahr in einem Heim für mehrfach (körperlich und geistig) Behinderte Kinder und Erwachsene absolviert (danach Fachabitur). Leider wurde die Krankheit immer schlimmer und er konnte auch nicht mehr arbeiten. Mit 28 Jahren bekam er EM-Rente (unter 3 Stunden), wurde nach 3 Jahren auf unbestimmte Zeit verlängert. Er ist allerdings gezwungen aufzustocken, was ich gerne übernehmen würde, wenn es möglich wäre.

Ich selbst bin seit 2005 krank und habe einen Behinderungsgrad von 70 und EM-Rente auf unbestimmte Zeit. Der GdB würde mir am meisten für meine Hobbys nützen, die ich aber gesundheitlich nicht mehr ausüben kann. Mir sieht man aber die Behinderung nicht an (äußerlich) , sondern es sind die inneren Organe wie Herz und Niere, die beide nicht mal mehr die Hälfte ihres Sollwertes leisten können.

Ich habe versprochen nicht mehr zu jammern, aber jammern ist noch besser als ärgern, sonst schaltet der Körper meinen Geist und Willen ab, und schickt mich mit einem K.o. zu Boden, wie vor einigen Wochen. Um einen plötzlichen Herztod (Kammerflimmern) zu verhindern wurde mir 2010 ein Defibrillator implantiert. Schwimmen darf ich auch nicht mehr und erst recht nicht in einem See, da Elektrofischen bei uns verboten ist.

Also nehme ich das ganze mit Humor und Zufriedenheit und wünsche Ihnen, dass Ihre Schmerzen Sie endlich in Ruhe lassen und Sie nicht weiter "piesacken".

Gruß

Herz1952

Du sagst Du willst nicht Jammern, ja was ist denn Dein Kommentar? Eine Jammerei ohne Ende.
Schorscham 19.08.2014 | 19:56
Zitat von Herz1952 anzeigen
Herz1952 schrieb

Hallo Rentnerin,

entschuldigen Sie bitte, dass ich einen falschen Schluss aus Ihrem Beitrag gezogen habe. Ist aber auch nicht so relevant. Ich dachte nur, 1 Person, eine Rente, da reicht das Geld auf jeden Fall.

Jetzt haben Sie geschrieben, dass Sie 2 Kinder haben, diese sind hoffentlich gesund und vielleicht schon selbständig - ob dies logisch ist, habe ich allerdings nicht nachgerechnet. Ihr Mann arbeitet noch und ist fit (nehme ich jetzt auch an).

Somit haben Sie zumindest keine finanziellen Sorgen.

Dass Sie sehr fleißig waren zweifelt auch niemand an.

Unsere Situation war leider etwas anders. Das "Kind" hatte von Anfang an gesundheitliche Probleme. Opa oder Oma Fehlanzeige (zu alt). Pflege nebenher nicht möglich (Fulltimejob). In der Schule mal als asozial bezeichnet, wie Opa oder Oma fehlt. Habe die Lehrerin aufgeklärt. Mit 40 bekam meine Frau vom Arbeitsamt zu hören "Haben Sie denn nichts gemacht?"

Unser Sohn hat diverse Schulden besucht und auch sein Fachabi in Informatik hinter sich gebracht und eine Ausbildung als Fachinformatiker. Weil er keinen Anschlussjob bekam hat er ein freiwilliges soziales Jahr in einem Heim für mehrfach (körperlich und geistig) Behinderte Kinder und Erwachsene absolviert (danach Fachabitur). Leider wurde die Krankheit immer schlimmer und er konnte auch nicht mehr arbeiten. Mit 28 Jahren bekam er EM-Rente (unter 3 Stunden), wurde nach 3 Jahren auf unbestimmte Zeit verlängert. Er ist allerdings gezwungen aufzustocken, was ich gerne übernehmen würde, wenn es möglich wäre.

Ich selbst bin seit 2005 krank und habe einen Behinderungsgrad von 70 und EM-Rente auf unbestimmte Zeit. Der GdB würde mir am meisten für meine Hobbys nützen, die ich aber gesundheitlich nicht mehr ausüben kann. Mir sieht man aber die Behinderung nicht an (äußerlich) , sondern es sind die inneren Organe wie Herz und Niere, die beide nicht mal mehr die Hälfte ihres Sollwertes leisten können.

Ich habe versprochen nicht mehr zu jammern, aber jammern ist noch besser als ärgern, sonst schaltet der Körper meinen Geist und Willen ab, und schickt mich mit einem K.o. zu Boden, wie vor einigen Wochen. Um einen plötzlichen Herztod (Kammerflimmern) zu verhindern wurde mir 2010 ein Defibrillator implantiert. Schwimmen darf ich auch nicht mehr und erst recht nicht in einem See, da Elektrofischen bei uns verboten ist.

Also nehme ich das ganze mit Humor und Zufriedenheit und wünsche Ihnen, dass Ihre Schmerzen Sie endlich in Ruhe lassen und Sie nicht weiter "piesacken".

Gruß

Herz1952

Meine BU-Rente liegt auf Grusi-Niveau und reicht gerade mal fürs Allernötigste. Da ich jedoch schon in meiner Lehrzeit vor ca. 35 Jahren geahnt habe, dass meine spätere Rente nicht ausreichen würde um meinen gewohnten Lebensstandard zu sichern, habe ich frühzeitig privat vorgesorgt. Das ging nämlich schon vor Einführung der "Riester-Rente" mit attraktiven Banksparplänen oder privaten Rentenversicherungen. War das in Ihren Augen auch "Schwachsinn"? "Schwachsinn" ist für mich, wenn jemand andere Leute für sein persönliches Schicksal verantwortlich macht und immer nur nach staatlicher Hilfe schreit, wenn er nicht mehr zurecht kommt. Die Deutsche Rentenversicherung besitzt keine Druckmaschinen für Banknoten, sondern kann nur das Geld an die Versicherten verteilen, welches die Beitragszahler zuvor eingezahlt haben. Und dass diese Beitragszahler noch stärker als bisher belastet werden, nur damit Sie mehr Rente bekommen, kann doch wohl nicht Ihr Ernst sein.
Herz1952am 19.08.2014 | 23:03
Schorsch, ich wundere mich nur, wie Sie mit einem niedrigen Bruttolohn noch vorsorgen konnten. Was Bausparverträge betrifft, davon profitiere ich heute noch vom hohen Zinsniveau. Mit Rentenverträgen ist das so eine Sache. Mir sagte ein Bezirksdirektor einer Versicherung, dass diejenigen, die vorsorgen müssten, das überhaupt nicht können. Aber das wusste ich bereits. Es hätte auch keinerlei Beitragserhöhung bedurft, wenn die Rentenkassen nicht durch den Einheitsvertrag "geplündert" worden wären. Und die Banken werden mit billigem Geld unterstützt und geben es nicht mal an Klein- und Mittelbetriebe weiter. Die Sparzinsen rutschen in den Keller. Die Bausparkassen wollten schon Verträge mit hohen Sparzinsen kündigen, weil es angeblich gegen den Sinn eines Bausparvertrages ist, dass man diesen nicht nur zum Sparen verwendet, sondern das Ziel wäre eine Kreditaufnahme. In den Verträgen ist aber beides vorgesehen. Sie haben einen Prozess verloren, seitdem ist damit Schluss. Aber Sie versuchen immer noch, dass man sich eine Reise oder Anschaffung gönnt und das Ersparte auszahlen lässt. Sie weisen allerdings nicht darauf hin, dass der Sparer auf die angesammelten Boni verzichten muss. Selbs der reichste Mann der Welt, Warren Buffet, sieht, dass sich die Gesellschaft trennt in arm und reich. Gleichzeitig sagte er, dass die Reichen natürlich gewinnen, weil sie Geld haben und somit die Macht praktisch kaufen können (Waffen z.B.). Jeder versucht jeden zu betrügen, sagte mir kürzlich mein Ansprechpartner von der größten Krankenkasse. Viele beneiden mich, dass ich meine volle EM-Rente auf unbestimmte Zeit habe, aber keiner will tauschen. Laut Ministerium für Arbeit und Soziales will man die zukünftigen EM-Rentner davor bewahren total abzustürzen, denn diejenigen, die jetzt noch Arbeiten hätten ein viel größeres Risiko unter der Grundsicherung zu "landen", wenn sie ihre Arbeit auf einen längeren Zeitraum verlieren. Und so was wird noch als Aufschwung der Konjunktur "bezeichnet". Darum: "Gute Nacht Freunde, es wird Zeit für mich zu gehen, dauert nicht mal eine Zigarette.....den ich bin Nichtraucher". Sie müssen aber nicht schlecht geraucht haben meinte ein Arzt, dem ich meine Geschichte kurz erzählen musste, da er keine Unterlagen hatte. Es hat sich auch in diesen Kreisen noch nicht herumgesprochen, dass die wenigsten Raucher an Lungenkrebs sterben. Herz1952
Martha N.am 19.08.2014 | 22:32
Was werden die fetten Beamten lachen über die Unterschicht in diesem Forum. Diese Rentnerin schreibt ja so schön, vielleicht freut sie sich das sie was im Kühlschrank hat.
Herz1952am 19.08.2014 | 22:07
GroKo, mit dem vorletzten Satz habe ich doch aufgehört zu jammern. Basta! Herz1952
Herz1952am 19.08.2014 | 23:14
Schorsch, ich meinte mit "Schwachsinn" den Satz: "Als 2001 die frühere......usw". Keinesfalls war es persönlich gemeint. Ich wollte damit ausdrücken, dass es in der Natur des Menschen liegt, sich nicht "verschlechtern" zu wollen. Ich begann meine Lehre vor 45 Jahren, damals gab es ca. 500.000 offene Stellen und 250.000 Arbeitslose. Das war die "gute alte Zeit". Oder??? Gruß Herz1952
Rentnerinam 19.08.2014 | 23:30
Zitat von Herz1952 anzeigen
Herz1952 schrieb

Hallo Rentnerin,

entschuldigen Sie bitte, dass ich einen falschen Schluss aus Ihrem Beitrag gezogen habe. Ist aber auch nicht so relevant. Ich dachte nur, 1 Person, eine Rente, da reicht das Geld auf jeden Fall.

Jetzt haben Sie geschrieben, dass Sie 2 Kinder haben, diese sind hoffentlich gesund und vielleicht schon selbständig - ob dies logisch ist, habe ich allerdings nicht nachgerechnet. Ihr Mann arbeitet noch und ist fit (nehme ich jetzt auch an).

Somit haben Sie zumindest keine finanziellen Sorgen.

Dass Sie sehr fleißig waren zweifelt auch niemand an.

Unsere Situation war leider etwas anders. Das "Kind" hatte von Anfang an gesundheitliche Probleme. Opa oder Oma Fehlanzeige (zu alt). Pflege nebenher nicht möglich (Fulltimejob). In der Schule mal als asozial bezeichnet, wie Opa oder Oma fehlt. Habe die Lehrerin aufgeklärt. Mit 40 bekam meine Frau vom Arbeitsamt zu hören "Haben Sie denn nichts gemacht?"

Unser Sohn hat diverse Schulden besucht und auch sein Fachabi in Informatik hinter sich gebracht und eine Ausbildung als Fachinformatiker. Weil er keinen Anschlussjob bekam hat er ein freiwilliges soziales Jahr in einem Heim für mehrfach (körperlich und geistig) Behinderte Kinder und Erwachsene absolviert (danach Fachabitur). Leider wurde die Krankheit immer schlimmer und er konnte auch nicht mehr arbeiten. Mit 28 Jahren bekam er EM-Rente (unter 3 Stunden), wurde nach 3 Jahren auf unbestimmte Zeit verlängert. Er ist allerdings gezwungen aufzustocken, was ich gerne übernehmen würde, wenn es möglich wäre.

Ich selbst bin seit 2005 krank und habe einen Behinderungsgrad von 70 und EM-Rente auf unbestimmte Zeit. Der GdB würde mir am meisten für meine Hobbys nützen, die ich aber gesundheitlich nicht mehr ausüben kann. Mir sieht man aber die Behinderung nicht an (äußerlich) , sondern es sind die inneren Organe wie Herz und Niere, die beide nicht mal mehr die Hälfte ihres Sollwertes leisten können.

Ich habe versprochen nicht mehr zu jammern, aber jammern ist noch besser als ärgern, sonst schaltet der Körper meinen Geist und Willen ab, und schickt mich mit einem K.o. zu Boden, wie vor einigen Wochen. Um einen plötzlichen Herztod (Kammerflimmern) zu verhindern wurde mir 2010 ein Defibrillator implantiert. Schwimmen darf ich auch nicht mehr und erst recht nicht in einem See, da Elektrofischen bei uns verboten ist.

Also nehme ich das ganze mit Humor und Zufriedenheit und wünsche Ihnen, dass Ihre Schmerzen Sie endlich in Ruhe lassen und Sie nicht weiter "piesacken".

Gruß

Herz1952

Zu folgenden Sätzen möchte ich gerne noch etwas sagen: Genug hat man Gott sei Dank nicht nur, wenn man reich geboren wurde, sondern auch, wenn man während seines Berufsleben Chancen erhält und auch nutzt und dabei durch Gesundheit, Fleiß und harter Arbeit, sowie Genügsamkeit, genug zum Leben erwirtschaften kann. Ich kann Ihre Verbitterung nicht nachvollziehen und schon gar nicht verstehen, warum Sie sich einen Vergleich von sich, respektive Ihrer Frau, auf meine Person erlauben. Woraus schließen Sie, dass ich keine Familie habe? Woraus schließen Sie, dass ich keine Kinder erzogen habe? Woraus schließen Sie, dass ich kein Elternteil gepflegt habe? Mit 14 Jahren bin ich ins Berufsleben eingestiegen. Mit 19 Jahren wurde ich bereits stellvertretende Leitung in dem Betrieb. Mit 25 und mit 30 Jahren habe ich Kinder geboren und mich sechs Jahre lang ausschließlich deren Erziehung gewidmet. Mit 31 Jahren ging ich zusammen mit meinem Mann wieder in Vollzeit als Geschäftleitung ins Berufsleben zurück. Ein Kind wurde da gerade eingeschult, das zweite war gerade mal zwei Jahre alt und lief nebenher im Betrieb mit. Mein Arbeitsplatz kannte keine 38, 39 oder 40 Std. Woche. Mein Arbeitstag betrug in der Regel 10 - 12 Std. und das an 310 Tagen am Stück! Die Restzeit des Jahres bestand aus Betriebsferien, während derer Handwerker Renovierungsarbeiten erledigten, die es zu beaufsichtigen galt und die Kinder zur Schule mussten. Urlaub ... was ist das? Feiertage ... was sind das? Samstag oder Sonntag ... Tage wie jeder andere auch! Habe ich mir nicht redlich in der Zeit mein Geld mit Arbeit verdient? Habe ich nicht redlich meine Rentenanwartschaft erarbeitet? Seit meinem 28. Lebensjahr lebe ich mit Schmerzen, seit einem Verkehrsunfall. AU-Zeiten = nie! Vorbildfunktion gegenüber unseren Mitarbeitern zu wahren, war meine perrsönliche Durchhalteparole. Meine Familie versorgen, den Kindern neben dem Beruf auch Mutter sein, die Pflege meines an Parkinson erkrankten Schwiegervaters noch nebenher übernehmen und unser nicht gerade arbeitnehmerfreundlicher Job, haben mich richtig gefordert. Über meine Leiden nachzudenken oder mich ihnen hinzugeben hatte ich keine Zeit. Doch mein Körper hat das nur eine gewisse Zeit hinnehmen wollen, dass ich so unachtsam mit ihm umging und zeigte mir mit 33 ein erstes Stoppschild und in meinem 48. Lebensjahr, dass es so auf Dauer nicht mehr weitergehen kann. Laufen mit/am Rollator in dem Alter ist nicht erstrebenswert. Aber genau das traf ein, nachdem ich mich endlich mal meinem desolaten Rücken, anstatt meinem Job, widmen musste, da ich Lähmungen bekam. Und nun frage ich Sie, was nutzt es mir heute mich zu bejammern oder weiteres Streben nach mehr und mehr! Ich weiß, was ich im Familien- und Berufsleben geschafft und erreicht habe. Aber ich weiß auch zu schätzen, dass mir die Zurechnung bis zum 60. Lebensjahr meinen erwirtschafteten Rentenbetrag erhöht und ich dafür auch dankbar bin, denn 16,5 Jahre vor der Altersrente berentet zu werden, da fehlen ein paar Euros um eine anständige Rente zu erhalten, auf die man im Berufsleben ja im Vorfeld eigentlich hingearbeitet hat. Ich habe, wie Sie es so schön ausdrücken, das Wichtigste im Leben aber für mich erlangt "Zufriedenheit". Genau das soll mein Lebensinhalt bleiben, und nicht GELD und noch mehr GELD im Kopf soll mich vor Neid zerfressen Mit meiner körperlichen Gesundheit habe Raubbau betrieben, aber mit meiner Seele und mit meinem Herzen das erreichen können, wozu Sie vielleicht nie in der Lage sein werden. Denken Sie bitte einmal darüber nach, ob das bisschen Restleben es wert ist, sich über Dinge aufzuregen, die eh von Ihnen nicht zu ändern sind. Auch ich gönne Ihnen, und jedem anderen hier, Zufriedenheit. Gruß die Rentnerin
Herr Blankenburgam 20.08.2014 | 00:48
Es wird alles Besser, weil wir es gut haben. Die Pferde haben wir allerdings nicht. Die haben die Kurtisanen und die Gas-Gerds.
Rentnerinam 20.08.2014 | 09:38
@Michel Sie irren, wir waren nie selbstständig. Wie oben geschrieben, angestellt als Geschäftsleitung mit einem Sondervertrag im ö.D. Unser Tätigkeitsfeld stellte sich nur so dar, als wären wir selbständig, und genau so könnten wir handeln, aber hatten auch die Verantwortung für den Betrieb, also nichts mit geregelter Arbeitszeit. Ich will darüber nicht klagen, wir haben unser Tätigkeitsfeld geliebt und auch eine Lebensaufgabe darin gesehen, sonst hätten wir den Job in dem Maß so nicht erfüllt. Gruß die Rentnerin
Der Michelam 20.08.2014 | 08:55
Renterin! Ja das ist das Leben eines Selbständigen......zum Kleben hat es scheinbar gereicht und deshalb ist Ihnen Ihre Rente sicher......es gibt Andere da reicht es nicht mal dafür.....und Sie rutschen in Hartz IV und leben oft sogar besser wie vorher! Nicht in den falschen Hals bekommen aber ich kenne das Leben eines Selbständigen nur zu gut! MfG
Schorscham 20.08.2014 | 12:16
Zitat von Herz1952 anzeigen
Herz1952 schrieb

Hallo Rentnerin,

entschuldigen Sie bitte, dass ich einen falschen Schluss aus Ihrem Beitrag gezogen habe. Ist aber auch nicht so relevant. Ich dachte nur, 1 Person, eine Rente, da reicht das Geld auf jeden Fall.

Jetzt haben Sie geschrieben, dass Sie 2 Kinder haben, diese sind hoffentlich gesund und vielleicht schon selbständig - ob dies logisch ist, habe ich allerdings nicht nachgerechnet. Ihr Mann arbeitet noch und ist fit (nehme ich jetzt auch an).

Somit haben Sie zumindest keine finanziellen Sorgen.

Dass Sie sehr fleißig waren zweifelt auch niemand an.

Unsere Situation war leider etwas anders. Das "Kind" hatte von Anfang an gesundheitliche Probleme. Opa oder Oma Fehlanzeige (zu alt). Pflege nebenher nicht möglich (Fulltimejob). In der Schule mal als asozial bezeichnet, wie Opa oder Oma fehlt. Habe die Lehrerin aufgeklärt. Mit 40 bekam meine Frau vom Arbeitsamt zu hören "Haben Sie denn nichts gemacht?"

Unser Sohn hat diverse Schulden besucht und auch sein Fachabi in Informatik hinter sich gebracht und eine Ausbildung als Fachinformatiker. Weil er keinen Anschlussjob bekam hat er ein freiwilliges soziales Jahr in einem Heim für mehrfach (körperlich und geistig) Behinderte Kinder und Erwachsene absolviert (danach Fachabitur). Leider wurde die Krankheit immer schlimmer und er konnte auch nicht mehr arbeiten. Mit 28 Jahren bekam er EM-Rente (unter 3 Stunden), wurde nach 3 Jahren auf unbestimmte Zeit verlängert. Er ist allerdings gezwungen aufzustocken, was ich gerne übernehmen würde, wenn es möglich wäre.

Ich selbst bin seit 2005 krank und habe einen Behinderungsgrad von 70 und EM-Rente auf unbestimmte Zeit. Der GdB würde mir am meisten für meine Hobbys nützen, die ich aber gesundheitlich nicht mehr ausüben kann. Mir sieht man aber die Behinderung nicht an (äußerlich) , sondern es sind die inneren Organe wie Herz und Niere, die beide nicht mal mehr die Hälfte ihres Sollwertes leisten können.

Ich habe versprochen nicht mehr zu jammern, aber jammern ist noch besser als ärgern, sonst schaltet der Körper meinen Geist und Willen ab, und schickt mich mit einem K.o. zu Boden, wie vor einigen Wochen. Um einen plötzlichen Herztod (Kammerflimmern) zu verhindern wurde mir 2010 ein Defibrillator implantiert. Schwimmen darf ich auch nicht mehr und erst recht nicht in einem See, da Elektrofischen bei uns verboten ist.

Also nehme ich das ganze mit Humor und Zufriedenheit und wünsche Ihnen, dass Ihre Schmerzen Sie endlich in Ruhe lassen und Sie nicht weiter "piesacken".

Gruß

Herz1952

War mein Bruttolohn denn "niedrig"? Ich begann damals mit 30 DM Monatsrate, und zahlte zuletzt 75 Euro pro Monat. Den Rest besorgten Zinsen und Zinseszinsen. Sie wissen doch: Je früher man mit der Vorsorge beginnt, desto niedriger ist die monatliche Belastung. MfG
Herz1952am 20.08.2014 | 14:28
Hallo Schorsch, das mit dem "niedrigen" Bruttolohn habe ich aufgrund Ihrer Aussage, Ihre Rente sei auf GruSi -Niveau. Im Grunde genommen haben wir es ja ähnlich gemacht. Zwei Einkommen und eines davon gespart. Die Zinsen war auch recht ordentlich. Mir geht es eigentlich, darum unseren Sohn, der aufgrund einer nicht heilbaren Krankheit seit seinem 28. Lj. eine Rente auf "unbestimmte Dauer" erhält, diese aber nicht ausreicht und bis zur Grundsicherung aufgestockt wird. Es wäre mir halt mit "ein paar Euro" mehr möglich, ihn soweit zu unterstützen, dass er nicht auf Sozialleistungen angewiesen ist. Es ist leider so, dass, falls wir selbst zum Pflegefall werden, einiges "draufgehen" wird. Eine private Pflegefallversicherung ist aufgrund meiner Krankheit(en) nicht möglich, obwohl die Versicherungen die Kunden erst mal anlocken, die Bedingung sei nur, dass noch kein Pflegefall eingetreten ist. "Pflegebahr" ist aufgrund niedriger Absicherung und 5 Jahren Wartezeit und Weiterzahlung der Beiträge im Pflegefall nicht zu empfehlen. Mir alleine würde die Rente und das Vermögen wohl reichen. Ich kann es nur kaum ertragen, das die Familie noch darunter zu leiden hat. Man/frau kann halt nicht alles absichern. Es kann auch anders kommen, als man denkt. Die Älteren glauben auch noch daran, dass sich mit dem Erreichen des Regelrentenalters die EM-Rente noch erhöht. Frau Merkel hat auch gesagt, dass H4-Empfänger auch den Strom bezahlt bekommen. Aber was soll es. Ich hatte das "Glück", dass ich unmittelbar nach der Insolvenz des Arbeitgebers meinen Herzinfarkt bekam, mit dem ich nahtlos "in Rente gehen" konnte. Es war ein beruhigendes Gefühl, dass ich wenigstens für die Familie für den Todesfall vorgesorgt hatte. Geld macht nicht glücklich, aber es beruhigt kolossal. Vielleicht habe ich deshalb auch gerade noch überlebt habe. Allerdings mit sehr schweren Einschränkungen. Ich habe auch noch vor der "Rentnerin" kurz zu antworten. Aber für heute habe ich keine Kraft mehr dazu. Für heute muss ich "passen" ("nichts geht mehr", heißt es am Roulett tisch). Herz1952
Schorscham 20.08.2014 | 15:02
Zitat von Herz1952 anzeigen
Herz1952 schrieb

Hallo Rentnerin,

entschuldigen Sie bitte, dass ich einen falschen Schluss aus Ihrem Beitrag gezogen habe. Ist aber auch nicht so relevant. Ich dachte nur, 1 Person, eine Rente, da reicht das Geld auf jeden Fall.

Jetzt haben Sie geschrieben, dass Sie 2 Kinder haben, diese sind hoffentlich gesund und vielleicht schon selbständig - ob dies logisch ist, habe ich allerdings nicht nachgerechnet. Ihr Mann arbeitet noch und ist fit (nehme ich jetzt auch an).

Somit haben Sie zumindest keine finanziellen Sorgen.

Dass Sie sehr fleißig waren zweifelt auch niemand an.

Unsere Situation war leider etwas anders. Das "Kind" hatte von Anfang an gesundheitliche Probleme. Opa oder Oma Fehlanzeige (zu alt). Pflege nebenher nicht möglich (Fulltimejob). In der Schule mal als asozial bezeichnet, wie Opa oder Oma fehlt. Habe die Lehrerin aufgeklärt. Mit 40 bekam meine Frau vom Arbeitsamt zu hören "Haben Sie denn nichts gemacht?"

Unser Sohn hat diverse Schulden besucht und auch sein Fachabi in Informatik hinter sich gebracht und eine Ausbildung als Fachinformatiker. Weil er keinen Anschlussjob bekam hat er ein freiwilliges soziales Jahr in einem Heim für mehrfach (körperlich und geistig) Behinderte Kinder und Erwachsene absolviert (danach Fachabitur). Leider wurde die Krankheit immer schlimmer und er konnte auch nicht mehr arbeiten. Mit 28 Jahren bekam er EM-Rente (unter 3 Stunden), wurde nach 3 Jahren auf unbestimmte Zeit verlängert. Er ist allerdings gezwungen aufzustocken, was ich gerne übernehmen würde, wenn es möglich wäre.

Ich selbst bin seit 2005 krank und habe einen Behinderungsgrad von 70 und EM-Rente auf unbestimmte Zeit. Der GdB würde mir am meisten für meine Hobbys nützen, die ich aber gesundheitlich nicht mehr ausüben kann. Mir sieht man aber die Behinderung nicht an (äußerlich) , sondern es sind die inneren Organe wie Herz und Niere, die beide nicht mal mehr die Hälfte ihres Sollwertes leisten können.

Ich habe versprochen nicht mehr zu jammern, aber jammern ist noch besser als ärgern, sonst schaltet der Körper meinen Geist und Willen ab, und schickt mich mit einem K.o. zu Boden, wie vor einigen Wochen. Um einen plötzlichen Herztod (Kammerflimmern) zu verhindern wurde mir 2010 ein Defibrillator implantiert. Schwimmen darf ich auch nicht mehr und erst recht nicht in einem See, da Elektrofischen bei uns verboten ist.

Also nehme ich das ganze mit Humor und Zufriedenheit und wünsche Ihnen, dass Ihre Schmerzen Sie endlich in Ruhe lassen und Sie nicht weiter "piesacken".

Gruß

Herz1952

Sie haben aber wahrscheinlich nicht berücksichtigt, dass BU-Renten Teilrenten sind, die nur 2 Drittel der Vollrenten betragen. Sobald ich Regelaltersrente bekomme, erhöht sich der Auszahlungsbetrag aufgrund des höheren Rentenartfaktors um satte 50 Prozent. Dann liege ich schon über dem Grusi-Niveau, sofern die Grusi-Regelbedarfe bis dahin nicht stärker steigen als die Renten. MfG
Herz1952am 21.08.2014 | 17:14
Hallo Rentnerin, entschuldigen Sie bitte, dass ich einen falschen Schluss aus Ihrem Beitrag gezogen habe. Ist aber auch nicht so relevant. Ich dachte nur, 1 Person, eine Rente, da reicht das Geld auf jeden Fall. Jetzt haben Sie geschrieben, dass Sie 2 Kinder haben, diese sind hoffentlich gesund und vielleicht schon selbständig - ob dies logisch ist, habe ich allerdings nicht nachgerechnet. Ihr Mann arbeitet noch und ist fit (nehme ich jetzt auch an). Somit haben Sie zumindest keine finanziellen Sorgen. Dass Sie sehr fleißig waren zweifelt auch niemand an. Unsere Situation war leider etwas anders. Das "Kind" hatte von Anfang an gesundheitliche Probleme. Opa oder Oma Fehlanzeige (zu alt). Pflege nebenher nicht möglich (Fulltimejob). In der Schule mal als asozial bezeichnet, wie Opa oder Oma fehlt. Habe die Lehrerin aufgeklärt. Mit 40 bekam meine Frau vom Arbeitsamt zu hören "Haben Sie denn nichts gemacht?" Unser Sohn hat diverse Schulden besucht und auch sein Fachabi in Informatik hinter sich gebracht und eine Ausbildung als Fachinformatiker. Weil er keinen Anschlussjob bekam hat er ein freiwilliges soziales Jahr in einem Heim für mehrfach (körperlich und geistig) Behinderte Kinder und Erwachsene absolviert (danach Fachabitur). Leider wurde die Krankheit immer schlimmer und er konnte auch nicht mehr arbeiten. Mit 28 Jahren bekam er EM-Rente (unter 3 Stunden), wurde nach 3 Jahren auf unbestimmte Zeit verlängert. Er ist allerdings gezwungen aufzustocken, was ich gerne übernehmen würde, wenn es möglich wäre. Ich selbst bin seit 2005 krank und habe einen Behinderungsgrad von 70 und EM-Rente auf unbestimmte Zeit. Der GdB würde mir am meisten für meine Hobbys nützen, die ich aber gesundheitlich nicht mehr ausüben kann. Mir sieht man aber die Behinderung nicht an (äußerlich) , sondern es sind die inneren Organe wie Herz und Niere, die beide nicht mal mehr die Hälfte ihres Sollwertes leisten können. Ich habe versprochen nicht mehr zu jammern, aber jammern ist noch besser als ärgern, sonst schaltet der Körper meinen Geist und Willen ab, und schickt mich mit einem K.o. zu Boden, wie vor einigen Wochen. Um einen plötzlichen Herztod (Kammerflimmern) zu verhindern wurde mir 2010 ein Defibrillator implantiert. Schwimmen darf ich auch nicht mehr und erst recht nicht in einem See, da Elektrofischen bei uns verboten ist. Also nehme ich das ganze mit Humor und Zufriedenheit und wünsche Ihnen, dass Ihre Schmerzen Sie endlich in Ruhe lassen und Sie nicht weiter "piesacken". Gruß Herz1952
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