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private altersvorsorge

von Rumpelstilzchen17.10.2008 | 20:29
1276 Ansichten
5 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Wir möchten für unseren Sohn (20 Jahre alt), Beginn eines Studiums ab Okt. 08 einen monatlichen Betrag (50 - 100 Euro) mit einer guten Verzinsung sicher anlegen für seine Altersvorsorge. Was raten Sie uns? Danke für Ihre Mühe

Antworten der Moderation

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Moderation · 1Ihre Vorsorge

Gestatten Sie und bitte vorab die Bemerkung, dass dieses Forum von der Deutschen Rentenversicherung betrieben wird. Konkrete Auskünfte zur individuellen Planung der eigenen Altersvorsorge unter Einbeziehung privater Finanzprodukte am Markt sind uns nicht möglich.

Die Träger der gesetzlichen Rentenversicherung können über die Möglichkeiten zum Aufbau einer nach

§ 10a oder Abschnitt XI des Einkommenssteuergesetzes geförderten zusätzlichen Altersvorsorge Auskünfte erteilen, soweit sie dazu im Stande sind. ( § 15Abs.4 Sozialgesetzbuch I ).

Nutzen Sie diese Informationen, in dem Sie sich zum Beispiel die Informationsbroschüren der Deutschen Rentenversicherung zum Thema Altersvorsorge zu senden lassen. Auch die Verbraucherzentralen halten nützliche Beratungsangebote zur Altersvorsorge vor. Empfehlenswert ist sicherlich auch die Teilnahme an einem der bundesweit angebotenen Kurse "Altersvorsorge macht Schule" an den Volkshochschulen gegen geringe Teilnahmegebühr. Näheres dazu unter www.altersvorsorge-macht-schule.de , Kursfinder aufrufen und die Teilnahme an einen in der Nähe seines Wohnortes angebotenen VHS Kurses buchen.

4 Antworten

http://www.deutsche-finanzagentur.de/am 17.10.2008 | 22:00
Schiko.am 17.10.2008 | 23:13
Gerade bei den jetzigen unsicheren zeiten bieten sich bundeschatzbriefe an. Da gibt es keine kursverluste und die zinssätze sind für sechs, bei typ B für sieben jahre vorgegeben. Schon für 52 euro mtl.kön- nen sie nennwert 50 euro gebührenfrei erwerben. Um depotkosten zu sparen können sie das depot bei der finanzagentur der BRD ver- wahren lassen. Großer vorteil dabei, fallen die zinsen am markt bekommen sie die auf die gesammtlauf- zeit festgelegten zinsen. Steigen allgemein die zinsen, können sie die papiere ein jahr nach laufzeitbeginn ohne ein- buße verkaufen um zinsmäßig höherwertig einzusteigen. Als student-ohne arbeitsver- dienst- sind zinsen über 801 euro hinaus mit bis zu 7664 steuerverschont zu verein- nahmen, deshalb Typ B mit zinsenzinseffekt zu empfehlen. MfG.
Vor-Sorge-Tippsam 18.10.2008 | 21:05
Hallo, löblich: früh anfangen, den Zinseszinseffekt mitnehmen und am Ende Gold ernten! Wenn der Sohn was studiert, was höchstwahrscheinlich in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung endet, dann empfehle ich Riester (wenn er selbstständig wird, ist Riester nix, weil man dann i.d.r. keine Förderung erhält). Problem derzeit: Der Sohnemann würde noch keine staatliche Förderung (154 Euro Grundzulage) erhalten, weil er NOCH nicht sozialvers. angestellt ist. Dem kann man ganz einfach abhelfen: a) er nimmt in den Semesterferien einen Job auf, verzichtet auf einen Teil der Sozialversicherungspflicht und "stockt auf" (so das Fachjargon). Das kostet ihn pro Monat nicht mal 20 Euro (er erhält dafür 154 Euro). Variante b) er nimmt einen richtigen, sozialversicherungspflichtigen Job an - EIN TAG Sozialversicherungspflicht reicht aus, um die Riester-Förderung zu erhalten! Seit diesem Jahr gibt es übrigens einen Zuschuss von einmalig 200 Euro - ich glaube das gilt auch für Studenten.... Bleibt die Frage, welches Riester-Produkt für ihn das Beste ist: a) Banksparplan: geringe Kosten, mittlere Verzinsung, gut für Menschen die später ihr Riester-Erspartes in eine Immobilie stecken wollen. b) Riester-Fondssparpläne: auch wenn derzeit wenig trendig, bieten sie über eine lange Laufzeit die besten Renditechance (Tipp: wenn möglich über einen Fondsshop kaufen, dann spart man bei den Ausgabeaufschlägen). c) Riester-Rentenversicherung: hohe Kosten, starres Produkt aber perfekt für Planungs-Fetischisten, denn die Versicherungen sind die einzigen, die schon jetzt klar sagen können, wie viel Riester-Rente ab Rentenbegin fließt (bei den anderen ist es abhängig von der Zins- bzw. Aktienentwicklung). ABER: Echte Vorsorge begint nicht mit Altersvorsorge SONDERN mit einer Berufsunfähigkeisversicherung. Sie schließt die Lücke zwischen gesetzl. Erwerbsminderungsrente und dem, was man zum Leben braucht, wenn man mal berufsunfähig wird. Und glauben Sie mir: Lieber jetzt eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen als später - die Konzerne werden immer wählerischer; nicht jeder erhält einen Vertrag oder nur einen mit saftigen Aufschlägen, wenn er eine Vorerkrankung mitbringt. Schön, dass sie Ihrem Sohn helfen!
Schiko.am 18.10.2008 | 23:05
Als anhänger der riesterrente widerspreche ich ihnen nicht gern. Mache aber darauf aufmerksam, im fachjargon heisst es nicht, man verzichtet auf einen teil der sozialversicherungspflicht sondern bei verzicht auf die versicherungsfreiheit, ist die eigenbeteiligung, sprich aufstockung, möglich. Bei 400 sind es exakt 4,90% und 19,60 % eigenleistung im monat. Sogar möglich bei nur 155 monatsverdienst im monat für 30,85 ./. 15 euro arbeitgeber sind es nur 15,85 zuzahlung. Trotzdem ist aber die mindestleistung von 60 im jahr aufzubringen als "Sockelbeitrag". Mit freundlichen Grüßen.
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