Sie sollten einen Antrag für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (Umschulung) bei der DRV stellen. Dort wird dann geprüft inwieweit Sie daran teilnehmen können.
Hi i wear,
ich war 27 Jahre als ich vollerblindete.
Jetzt 40. Sicher braucht man schon etwas Mut. Ja und in die Hand gelegt wird ein auch nichts. Doch ich musst auch als Sehende kaempfen. Vor der Arbeitslosigkeit ist man auch als Nichtbehinderter tagtaeglich bedroht. Wenn ich aber von vornherein mit dieser Einstellung rangehe. Ja dann kann ich nicht vom Leben erwarten das es mich zufriedener macht. Wenn ich von vornerein denke, das ich keinen Job bekomme; Ja dann kann ich auch dem Sofa sitzenbleiben. Ich moechte nicht alles schoenreden. Mir ist es ein Beduerfnis eine Behinderung nicht immmer als Ende anzusehen. Vor nicht allzulanger Zeit war es unmoeglich als Fachinformatiker zu arbeiten. Ich kenne selbst 2 Blinde die bei MAn oder IBM sogar eine leitende Position haben. Ob behindert oder Nichtbehindert kaempfen lohnt sich immer. Ich kann natuerlich meinen Kopf in den Sand stecken, koennte natuerlich richtig kalt am Allerwertesten werden. Ich kann mir aussuchen ob ich zu Hause sitze und jammere oder ob ich aufstehe und versuche. Ein Versuch tut nicht weh. Ich spreche nicht von den Menschen die um die EU kaempfen wo es schon mehr als ersichtlich ist das sie darauf ein anrecht haben.
Mein Abschluss zu diesem Thema: Ich bedauere das manche so hart resignieren. Ich bin auch ehrlich gesagt irritiert, dass es vorangig keine Zustimmung, auch nicht teilweise zu spueren war. Schade. Fuer manche ist es die Erfuellung; Fuer mich nicht. Ich wuensch euch alles Gute.
HG Nessi
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