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Experten-Antwort

Reha-Abbruch wegen Erkrankung

von Liz19.12.2011 | 10:32
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11 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Hallo, ich befinde mich seit 06.12.2011 in Reha, bin dort allerdings vor ein paar Tagen an einer Grippe (Fieber, Gliederschmerzen, Husten, Kopfschmerzen usw.) erkrankt. Wirklich gut betreut und aufgehoben fühle ich mich hier durch die Ärzte allerdings nicht, ganz im Gegenteil. Weder meine eigentliche Diagnose scheint diese zu interessieren noch meine aktuelle Erkrankung. Weiterhin soll ich an allen Therapieterminen teilnehmen, sowie die Termine im Speisesaal einhalten - fällt einem ja auch besonders leicht, wenn man sich schlapp und ausgelaugt fühlt! Bei meiner heutigen Visite habe ich mir erlaubt der Ärztin folgende Frage zu stellen: ... sehen Sie in meiner Reha einen positiven Verlauf, der darauf schließen lässt mich als genesen zu entlassen!? - als Antwort kam folgendes: ... was hätte ich besser machen können als Ärztin? Was bitte hat diese Antwort mit meiner Frage zu tun? Auf wiederholtes fragen bezüglich meines bisherigen Reha Verlaufes bekam ich erneut kein eindeutiges JA oder NEIN als Antwort. Ich ziehe daher in Erwägung meine Reha vorzeitig wegen meiner Erkrankung auf eigene Verantwortung abzubrechen, um mich zu Hause von der Grippe, entspannt und ohne den ganzen Stress hier vor Ort, zu erholen. Eine erfolgreiche Reha sieht für mich anders aus als die bisherige! Leider fühlt man sich bei diesem Thema (ich nenne das Kind jetzt mal beim Namen) total verarscht und allein gelassen! Die Klinik schiebt die Entscheidung einer vorzeitigen Entlassung ab an die RV, die wiederum sagt es ist die Entscheidung der Klinik usw. usw. usw. Fragen, wie: - was für Folgen hat ein vorzeitiger Reha Abbruch (Entlassung auf eigenen Wunsch) - was tun, wenn sich keiner wirklich zuständig fühlt? beantwortet einem erstmal keiner wirklich zu 100%, es wäre schön, wenn Sie mir diese Fragen beantworten. Wie bereits erwähnt ziehe ich in Betracht die Reha aufgrund des bisher negativen Verlaufes sowie meinen derzeitigen gesundheitlichen Problemen vorzeitig abzubrechen. Vielleicht ergeht es anderen Rahabilitanten ebenso, daher vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Bezüglich sich der bei einem Abbruch der Rehabilitation ergebenden Konsequenzen rufen Sie am besten den Kostenträger (Rentenversicherungsträger oder Krankenkasse) an. Der Kostenträger entscheidet anhand des von der Reha-Klinik zu erstellenden Entlassungsberichtes darüber, inwieweit sich Konsequenzen in Ihrem Einzelfall ergeben.

Wie bereits schon in den vorherigen Beiträgen genannt, würde ich mich daher zusätzlich erneut mit den Ärzten der Reha-Klinik in Verbindung setzen. Ihre Frage nach einem (hoffentlich) erfolgreichen Verlauf der Reha zielt nicht zuletzt auch auf die Diagnosen ab, wegen der Sie die Reha durchführen, sodass diese Frage im Forum nicht beantwortet werden kann.

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10 Antworten

Krämersam 19.12.2011 | 11:09
Sie haben sicher keine richtige Grippe, sondern lediglich eine banale Erkältung ( also grippalen Infekt - wie so viele in diesen Tagen und damit auch voll arbeiten ). Sie kennen doch den Spruch : Eine Erkältung dauert ohne Behandlung 7 Tage und wenn Sie zum Arzt gehen 1 Woche... Sie können mit Sicherheit davon ausgehen, das die Ärzte Sie von den Anwendungen etc. dann befreien werden wenn es aus ärztlicher Sicht angeraten ist. Wenn dies auch heute die Ärztin bei der Visite nicht für erforderlich gehalten hat, wird dies aus ärztlicher Sicht eben nicht erforderlich sein. Das Sie das anders sehen liegt in der Natur der Sache. Hatte mich selbst in meiner Reha seinerzeit recht heftig erkältet, mich aber zusammengerissen und versucht möglichst an allen Anwendungen teilgenommen. Solange bis ich dann vom Reharzt quasi gegen meinen Willen aus dem Rennen genommen wurde und für 2 Tage von der Teilnahme an allem befreit wurde. Ab dem dritten Tag ging es mir dann auch schon besser und alles ging wieder seinen Gang. Wenn man in der Reha erkrankt und nicht alle Anwendungen für eine bestimmte Zeit mehr ( voll ) mitmachen kann, ist das leider dann eben persönliches Pech. Die Aussage der Ärzin heute sollten Sie nun nicht auf die Goldwaage legen. Erst beim Abschlussgespräch wird ihnen dann genau gesagt, ob man Sie als AU oder nicht AU entlassen wird und vor allem auch welche Empfehlung im Rehaabschlussbericht hinsichtlich ihrer Erwerbsfähigkeit gegenüber der RV abgegeben wird. Das der Verlauf oder Erfolg einer Reha von den Ärzten dort oft anders gesehen wird als vom Patienten selbst liegt ebenfalls in der Natur der Sache. Abbruch der Reha ist immer das letzte aller Mittel und sollte daraum sehr gut vorher überlegt werden. Es KANN im weiteren Verlauf und je nachem was Sie anstreben durchaus negative Folgen für Sie haben ( z.b. bezüglich der weiteren Krankengeldzahlung, wenn Sie von der Kasse zur Rehaanantragstellung aufgefordert wurden oder es kann zur Verzögerung der Prüfung einer EM-Rente kommen etc. ) Also wenn Abbruch deer Reha immer nur mit Zustimmung bzw. in Absprache mit der Rehaklinik und den Ärzten dort. Dann kommt das so auch in den Bericht und niemand wird ihnen daraus einen Strick drehen können. Und wenn Sie das nicht wollen oder die Ärzte dem Abbruch nicht zustimmen können, brechen Sie einfach ab und müssen dann eben mit den daraus womöglich resultirenden Konsequenzen leben. Zwingen die Reha bis zum Ende zu absolvieren kann Sie nun auch wiederum niemand. Aber eine banale Erkältung ist sicher absolut kein Grund eine Reha abzubrechen. Aber ihre wahren Gründe liegen ja offensichtlich woanders und zwar in der Reha an sich begründet.... Das die RV ihre aktuelle gesundheitliche Situation jetzt in der Klinik und per " Ferndiagnose " nicht beurteilen kann ist doch wohl logisch. Genau dazu sind Sie ja gerade in der Klinik. Also ob ein Abbruch aufgrund ihrer aktuellen Erkrankung gerechfertigt ist kann nur die Rehaklinik beurteilen - ich wage aber sehr stark zu bezweifeln, das die da " mitspielen " werden... Alels Gute und schnellste Genesung.
Lizam 19.12.2011 | 13:13
@Krämers aufgrund meines bisherigen Krankheitsverlaufs kann ich eine banale Erkältung sehrwohl von einem Grippaleninfekt unterscheiden - Danke dennoch für die von Ihnen gestelle "Diagnose". Ich werde hier im Forum sicher nicht zu 100% meinen Krankheitsverlauf sowie die dazugehörigen Diagnosen schildern, sondern erhoffe mir eigentlich erstmal nur eine Antwort auf die Frage WAS PASSIERT WENN....
Nixam 19.12.2011 | 14:19
Sie können die Reha jederzeit nach ärztlicher Rücksprache abbrechen. Rechtliche oder finanzielle Nachteile entstehen Ihnen durch den Abbruch nicht. Ein Ärztliches Einverständnis brauchen Sie dafür auch nicht. Und von diesem ist auch nicht abhängig, ob Ihnen irgend ein Nachteil entsteht oder nicht. Viele Grüße Nix
Lizam 19.12.2011 | 21:54
@Nix: Vielen Dank für Ihre Antwort! Kurz und knackig, so wie ich es mir gewünscht habe - prima. Allerdings behaupten hier im Reha-Zentrum einige, dass einem bei Abbruch der Rehamaßnahme, später evtl. Probleme mit der Rentenversicherung entstehen können oder diese gar evtl. spätere notwendige Maßnahmen ablehnen - kann das der Fall sein!???
Lizam 20.12.2011 | 12:41
"Bezüglich sich der bei einem Abbruch der Rehabilitation ergebenden Konsequenzen rufen Sie am besten den Kostenträger (Rentenversicherungsträger oder Krankenkasse) an." Meinen Sie das hätte ich nicht schon längst versucht!???? ... unzählige Male habe ich mit unterschiedlichen Sachbearbeitern der RV telefoniert, sogar Schriftverkehr via Email ist nachweisbar - LEIDER alles ohne Erfolg. Die RV schiebt alles auf das Reha-Zentrum und die wiederum alles auf die RV. Als Patient kommt man sich da ziemlich verarscht vor, vorallem wenn man missmutige Sachbearbeiter der RV am Telefon hat, die einen wie folgt antworten: ... ist doch ihre Sache, was sie machen, wir leben ja schließlich in einem freien Staat. Danke für´s Gespräch - NEIN DANKE - verarschen kann ich mich allein, dazu benötige ich keine Sachbearbeiter der RV oder des Reha-Zentrums. Die Sache geht an die Ärztekammer, denn außer mir gibt es hier leider noch weitere Patienten die sich mehr als nur veräppelt vorkommen! Man muss sich nicht alles bieten lassen im Leben und evtl. sollten die Damen und Herren mal überlegen, welche Personen deren Gehalt bezahlen bzw. von welchen Personen das Geld dafür kommt!!!!!!!!!!!!
Intelligenzleram 20.12.2011 | 12:49
Mässigen Sie mal ihren Tonfall und reissen sich zusammen ! Sie drehen ja langsam komplett durch. Sie haben wohl schweriwgende psychische Probleme und sind nicht mehr Herr ihrer Sinne. Das Sie in der Reha überall anecken und dort mittlerweile schon auf der schwarzen Liste stehen ist doch wohl klar. Solche Intrigantenund superschlaue Leute wie Sie werden da gerne gesehen. Es ist absolut LÄCHERLICH eine Reha abzusagen wegen einer Erkältung. In welcher Scheinwelt leben Sie eigentlich ?? Gehen Sie arbeiten, dann werden Sie wieder klar im Kopf.
Lizam 20.12.2011 | 14:27
@Intelligenzler Sehr treffender Nick den Sie sich hier geben - passt ja perfekt zu Ihrem Niveau! ... schön zu sehen welche Primaten sich hierzu teilweise äußern und beleidigend werden, ja doch das zeugt von einem sehr "hohen" IQ - echt Armseelig!
Geraldam 20.12.2011 | 17:57
Sind Sie schonmal auf den Gedanken gekommen wegen Ihrer Zusatzerkrankung zu einem Arzt in dem Ort zu gehen wo Ihre Reha ist. Dieser ist sicher neutral,wenn Dieser Arzt Ihnen Abbruchnotwendigkeit bestätigt, dann haben Sie eine akzebtable Zweitmeinung.
Lizam 21.12.2011 | 20:06
@Intelligenzler Sehr treffender Nick den Sie sich hier geben - passt ja perfekt zu Ihrem Niveau! ... schön zu sehen welche Primaten sich hierzu teilweise äußern und beleidigend werden, ja doch das zeugt von einem sehr "hohen" IQ - echt Armseelig!
Auweia. SIE reden von Niveau? Ich glaube Sie wissen gar nicht was das ist!!!
Wirklich schön zu sehen, dass man hier einigen Primaten denn Alltag versüsst ;o) Haben Sie nichts zu tun außer sich hier in einem eigentlich seriösen Forum das Maul zu zerreissen? ... schön das es dann doch noch Menschen gibt, die auf die eigentliche Fragestellung eingehen - vielen Dank dafür!
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