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Experten-Antwort

Reha absagen wegen Corona Angst?

von Susi27.02.2020 | 08:48
142 Ansichten
34 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Ich habe Erwerbsminderungsrente beantrag und soll deshalb zur Reha. Ich bin Angstpatient und habe sowieso schon komplett Angst. Die Reha ist auch noch in Bayer, Psychosomatik. Würde die DRV das akzeptieren, wenn ich jetzt absage? Oder wird das als übertrieben gewertet. Oder Kann man mir zusichern, das ich in der Reha sicher bin vor dem Coronavirus? Immerhin gibt es da Wassergymnastik, Gruppengespräch in kleinen Räumen und ständig Leute die erkältet sind.

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Ihr Admin

Expertenantwort · 2Deutsche Rentenversicherung

Guten Morgen Susi,

ich persönlich bin der Meinung, dass man sich nicht komplett schützen kann. Durch angemessene Hygieneverhaltensweisen kann man das Risiko jedoch eingrenzen. Sie können sich in jeglicher Alltagssituation und natürlich auch in einer Reha-Klinik anstecken. Ein Grund zur Panik besteht dennoch nicht.

Es ist angebracht, sich bezüglich der Verbreitung von SARS-CoV-2 kontinuierlich auf dem Laufenden zu halten. Aktuelle Informationen sind beim BMG (Bundesgesundheitsministerium.de) und vor allem auf der Seite des Robert Koch-Instituts, RKI) verfügbar:

www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

bzw. www.rki.de --> Startseite --> Infektionskrankheiten --> A-Z --> COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2). M.E. sollte man natürlich Respekt vor Corona haben, jedoch keine Angst. Sofern Sie sich gegen eine Teilnahme an der Reha entscheiden, müssen Sie auf jeden Fall Kontakt mit Ihrem Rentenversicherungsträger aufnehmen.

Viele Grüße

Ihr Expertenteam

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32 Antworten

KKam 27.02.2020 | 10:37
Zusichern wird Ihnen das wohl niemand können, da Sie sich überall und jederzeit selbst mit Grippeviren anstecken können. Wenn Sie so sehr Angst haben, sollten Sie sich an Ihren behandelnden Arzt wenden und das Gespräch dort suchen, ggf. muss ihr Arzt Sie als rehaunfähig erklären.
Realistam 27.02.2020 | 14:55
Wenn einer Ihrer Nachbarn kürzlich eine Großveranstaltung besucht hat oder sich im Zug oder im Bus oder an seinem Arbeitsplatz infiziert hat, wäre er dazu verpflichtet, dem Gesundheitsamt alle Personen zu benennen mit denen er Kontakt hatte. Dazu gehören dann natürlich auch seine Nachbarn, sofern er ihnen begegnet ist. Und egal ob er jemanden angesteckt hat oder nicht, kämen alle bekannten Kontaktpersonen in Quarantäne. Ironischerweise ist das Ansteckungsrisiko in Arztpraxen und Krankenhäusern am größten, weil das medizinische Personal tagtäglich mit zahlreiche kranken Menschen zu tun hat. Die Pandamiepläne sehen auch vor, dass in den Fällen, in denen in Arztpraxen Corona-Infektionen bestätigt wurden, alle Patienten, die zur selben Zeitraum im Wartezimmer saßen, dem Gesundheitsamt gemeldet werden müssen. Solange kein Impfserum gefunden wurde, was ja angeblich noch mindestens 18 Monate dauern soll, kann man eben nur hoffen, dass man verschont bleibt oder zumindest zu den 80 Prozent der Infizierten gehört, die keine ernsthaften Krankheitssymptome haben. Das Geschriebene soll keine Panikmache sein, sondern eine sachliche Aufklärung !!
KSCam 27.02.2020 | 17:02
Anstecken können Sie sich überall oder auch nirgendwo, diese Angst wird Ihnen niemand im Forum nehmen können. Wenn die DRV die Reha für nötig hält um über EM zu entscheiden, wird wohl über den Antrag nicht entschieden werden solange Sie sich einer Reha verweigern. Ist der DRV letztlich egal, Sie wollen ja was von uns, nämlich die Rente. Von was Sie dann leben und ob Sie vielleicht Stress mit Krankenkasse oder Arbeitsamt bekommen weiß hier niemand, Kasse oder Agentur könnten auf den Gedanken kommen, dass Sie das Verfahren nur deshalb verzögern um diese Sozialleistungen auszureizen und den "Virus nur vorschieben".
Gerliam 27.02.2020 | 20:56
Ich finde die Frage durchaus berechtigt. Ich habe nächste Woche auch einen Termin zur Reha und frage mich auch wie ich dort geschützt werden soll oder ich mich schützen kann.
Uweam 29.02.2020 | 09:11
Bei mir ist es auch so das ich jatztv 7 Jahre EU rente bekomme,Die rentenkasse Münster selbst nach mehreren gutachten über meine völlige Erwerbsunfähigkeit meint das eine reha gemacht werden solle.fast 6 Monate haben die bisher alles verzögert, und bekomme seid 2 monaten keine rente mehr , habe also Null einkommen.Sicher ist das auch eine reha nicht in der Lage sein kann meine mehrfachen bandscheibenvorfälle und mein Wirbelgleiten wieder in Ordnung zu bringen da Motorische ausfälle sowie völlig taube Beine, extreme schmerzen in Hüften die auch schon mehrfach erneuert wurden , mein Leben begleiten. Eine rehaunfähigkeit wird selbs nach atest des Hausarztes nicht anerkannt obwohl bei mir noch eine Phobie gegen Menschenansammlungen vorhanden sind seid ich im Kinderheim großgeworden bin und nun noch eine Reha wo viele Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet sich treffen, bei gemeinsamen Essen alle die gleiche Suppenkelle benutzen und das im Zuge von täglich verdoppelten Infektionen von Corona macht mich dann doch besorgt denn in meiner häuslichen umgebung die extrem Dörflich ist, ist eine Ansteckung sehr unwahrscheinlich. 2 Rüchen OPs , 5 Hüft OPs, 1 Schulter OP und alles ohne eine Reha. Eine Psychosomatische Reha nach dem Tod meines Sohnes mit 11 in Klinik Mönesee wo ich als Gehbehinderter zum Nordik Walking geschickt wurde habe ich nach 1 Woche aus den 2 Gründen abgebrochen und gedenke nicht wieder so einen eklatanten Fehler zu machen.
Kaiseram 29.02.2020 | 12:30
Zitat von Uwe anzeigenausblenden
Wen interessiert Dein Geseire?
Kaiseram 29.02.2020 | 18:42
Bei mir ist es auch so das ich jatztv 7 Jahre EU rente bekomme,Die rentenkasse Münster selbst nach mehreren gutachten über meine völlige Erwerbsunfähigkeit meint das eine reha gemacht werden solle.fast 6 Monate haben die bisher alles verzögert, und bekomme seid 2 monaten keine rente mehr , habe also Null einkommen.Sicher ist das auch eine reha nicht in der Lage sein kann meine mehrfachen bandscheibenvorfälle und mein Wirbelgleiten wieder in Ordnung zu bringen da Motorische ausfälle sowie völlig taube Beine, extreme schmerzen in Hüften die auch schon mehrfach erneuert wurden , mein Leben begleiten. Eine rehaunfähigkeit wird selbs nach atest des Hausarztes nicht anerkannt obwohl bei mir noch eine Phobie gegen Menschenansammlungen vorhanden sind seid ich im Kinderheim großgeworden bin und nun noch eine Reha wo viele Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet sich treffen, bei gemeinsamen Essen alle die gleiche Suppenkelle benutzen und das im Zuge von täglich verdoppelten Infektionen von Corona macht mich dann doch besorgt denn in meiner häuslichen umgebung die extrem Dörflich ist, ist eine Ansteckung sehr unwahrscheinlich. 2 Rüchen OPs , 5 Hüft OPs, 1 Schulter OP und alles ohne eine Reha. Eine Psychosomatische Reha nach dem Tod meines Sohnes mit 11 in Klinik Mönesee wo ich als Gehbehinderter zum Nordik Walking geschickt wurde habe ich nach 1 Woche aus den 2 Gründen abgebrochen und gedenke nicht wieder so einen eklatanten Fehler zu machen.
Wen interessiert Dein Geseire?
Vermutlich deutlich mehr, als die Kommentare eines psychisch kranken Pseudokaisers.
Kaiseram 01.03.2020 | 15:11
Zitat von Kaiser anzeigenausblenden
Kaiser schrieb

Bei mir ist es auch so das ich jatztv 7 Jahre EU rente bekomme,Die rentenkasse Münster selbst nach mehreren gutachten über meine völlige Erwerbsunfähigkeit meint das eine reha gemacht werden solle.fast 6 Monate haben die bisher alles verzögert, und bekomme seid 2 monaten keine rente mehr , habe also Null einkommen.Sicher ist das auch eine reha nicht in der Lage sein kann meine mehrfachen bandscheibenvorfälle und mein Wirbelgleiten wieder in Ordnung zu bringen da Motorische ausfälle sowie völlig taube Beine, extreme schmerzen in Hüften die auch schon mehrfach erneuert wurden , mein Leben begleiten. Eine rehaunfähigkeit wird selbs nach atest des Hausarztes nicht anerkannt obwohl bei mir noch eine Phobie gegen Menschenansammlungen vorhanden sind seid ich im Kinderheim großgeworden bin und nun noch eine Reha wo viele Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet sich treffen, bei gemeinsamen Essen alle die gleiche Suppenkelle benutzen und das im Zuge von täglich verdoppelten Infektionen von Corona macht mich dann doch besorgt denn in meiner häuslichen umgebung die extrem Dörflich ist, ist eine Ansteckung sehr unwahrscheinlich.

2 Rüchen OPs , 5 Hüft OPs, 1 Schulter OP und alles ohne eine Reha.

Eine Psychosomatische Reha nach dem Tod meines Sohnes mit 11 in Klinik Mönesee wo ich als Gehbehinderter zum Nordik Walking geschickt wurde habe ich nach 1 Woche aus den 2 Gründen abgebrochen und gedenke nicht wieder so einen eklatanten Fehler zu machen.

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Wen interessiert Dein Geseire?[/quote]

Vermutlich deutlich mehr, als die Kommentare eines psychisch kranken Pseudokaisers.

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Vermutlich deutlich mehr, als die Kommentare eines psychisch kranken Pseudokaisers.
Freust Dich sehr, mich hier zu lesen. Keine Bange Ich komm wieder.
Kaiseram 01.03.2020 | 20:09
Bei mir ist es auch so das ich jatztv 7 Jahre EU rente bekomme,Die rentenkasse Münster selbst nach mehreren gutachten über meine völlige Erwerbsunfähigkeit meint das eine reha gemacht werden solle.fast 6 Monate haben die bisher alles verzögert, und bekomme seid 2 monaten keine rente mehr , habe also Null einkommen.Sicher ist das auch eine reha nicht in der Lage sein kann meine mehrfachen bandscheibenvorfälle und mein Wirbelgleiten wieder in Ordnung zu bringen da Motorische ausfälle sowie völlig taube Beine, extreme schmerzen in Hüften die auch schon mehrfach erneuert wurden , mein Leben begleiten. Eine rehaunfähigkeit wird selbs nach atest des Hausarztes nicht anerkannt obwohl bei mir noch eine Phobie gegen Menschenansammlungen vorhanden sind seid ich im Kinderheim großgeworden bin und nun noch eine Reha wo viele Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet sich treffen, bei gemeinsamen Essen alle die gleiche Suppenkelle benutzen und das im Zuge von täglich verdoppelten Infektionen von Corona macht mich dann doch besorgt denn in meiner häuslichen umgebung die extrem Dörflich ist, ist eine Ansteckung sehr unwahrscheinlich. 2 Rüchen OPs , 5 Hüft OPs, 1 Schulter OP und alles ohne eine Reha. Eine Psychosomatische Reha nach dem Tod meines Sohnes mit 11 in Klinik Mönesee wo ich als Gehbehinderter zum Nordik Walking geschickt wurde habe ich nach 1 Woche aus den 2 Gründen abgebrochen und gedenke nicht wieder so einen eklatanten Fehler zu machen.
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Freust Dich sehr, mich hier zu lesen. Keine Bange Ich komm wieder.
Pseudokaiser Du bist doch schlimmer als jeder Virus!
UweGam 02.03.2020 | 07:57
Zitat von Realist anzeigenausblenden
Bei einer reha treffe ich nicht nur 1 Nachbarn sondern sehr viele Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet und benutze auch noch die gleiche Suppenkelle beim Essen , sitze denen gegenüber, im gleichen Raum , benutze die gleiche Toilette und greife an die gleichen Türklinken und "wäre er verpflichtet seine Ansteckung zu Melden" Die Frage ist macht er das auch ? Also ein sehr Hinkender vergleich.Nahezu Täglich verdoppeln sich die Fallzahlen und niemand kennt die Dunkelziffer. Selbst die Rentenkasse hat Veranstaltungen ausfallen lassen. Panikmache NEIN aber größtmögliche Vorsicht und so ein sich schnell verbreitender Virus darf nicht unterschätzt werden.
Memyselfam 02.03.2020 | 09:06
Naja, ich war neulich ja auch in Reha, und würde da spontan, weil ich mich nachts hätte übergeben müssen und so dumm war, daß dann zu sagenwg noro erdacht 2 Tage auf meinem Zimmer. Einen Tag davor würde Blut abgenommen und ich habe das, öfter mit Husten und erbrechen wg reflux. War auch in der Klinik bekannt, interessierte aber keinen
Lilliam 02.03.2020 | 13:04
Ich finde das Thema ist noch etwas aktueller geworden, als zum Zeitpunkt des Themenstarts. Vielleicht waren hier noch nicht alle zur Reha, aber dort herrscht ein ständiges kommen und gehen von mehr oder minder kranken Leute. Ich habe einen aktuellen Reha Start für den 18.3. Mein Hund, der mit darf ( danke DRV) muss vorher zum Arzt und komplett untersucht werden und geimpft. Ich nicht. Ich mache mir Sorgen, zumal es nach Bayern geht und ich die Reha nicht freiwillig mache, sondern auch zwecks Feststellung der Erwerbsminderungsrente. Obwohl meine Reha in zwei Wochen ist, in meinem Wohnort zwei Erkrankte leben, gibt es keinerlei Vorsichtmassnahmen und Untersuchungen. In der Klinik sind 250 Betten und zweimal die Woche kommen neue Leute. Sollten da von Seiten der DRV nicht zumindest etwas vorsichtig gewaltet werden?
Clausam 02.03.2020 | 15:03
Genauso ist es. Bin grad in der Reha, Vorsichtsmaßnahmen und Hygiene Maßnahmen gibt es nicht. Ganz im Gegenteil: als ich im MTT Bereit die Griffe der Geräte desinfizieren wollte, war nichts dafür vorhanden. Lediglich ein Desinfektionsmittel Spender an der eingangstür, den aber kaum jemand benutzte
Realistam 02.03.2020 | 16:40
Aktuell haben wir ca. 20.000 registrierte Grippefälle in Deutschland und in den letzten beiden Jahren sogar jeweils 20.000 Grippe-Tote. Trotzdem haben sich viele Leute nicht impfen lassen obwohl es möglich wsr und von "Hamsterkäufen" war auch nichts zu hören. Deutschland hat ca. 80 Millionen Einwohner und bis jetzt 150 Corona-Infizierte. Man muss bestimmt kein Mathematik-Professor sein, um das äußerst geringe Ansteckungsrisiko für den Einzelnen zu erkennen. Das derzeitige Infektionsrisiko liegt bei 1 : mehreren Tausend und ist somit um ein Vielfaches geringer als die Wahrscheinlichkeit sich mit der ebenfalls lebensbedrohlichen alljährlichen Virusgrippe zu infizieren. Erst wenn die registrierten Corona-Infektionen im fünfstelligen Bereich liegen sollten, bestünde Grund zur Besorgnis. Außerdem verlaufen nach bisherigem Kenntnisstand über 80 Prozent der Infektionen fast unbemerkt oder nur mit leichten Erkältungssymptomen. Lediglich 15 bis 20 Prozent haben ernstere Verläufe. Es gibt also überhaupt keinen Grund zur Panik. (Würden Sie eine eventuell gewonnene Urlaubsreise wegen des Corona-Virus eigentlich ebenfalls absagen wollen oder treten Ihre Ansteckungsängste nur in Reha-Kliniken auf?)
Holgeram 02.03.2020 | 16:54
Zitat von Realist anzeigenausblenden
Zahlentechnisch mag man das so darstellen können. Auch wenn Sie ein kleineres Übel beschreiben, so bleibt es doch ein Übel. Von 100 an der Grippe erkrankten sterben weniger als von 100 Corona Erkrankten(laut virologischer Prognose). P. S. Imofschäden sind auch sehr selten, ich habe einen und somit 100%! Wer Angst vor einer Reha hat, gondelt mit Sicherheit auch nicht in den Urlaub. Aber bitte, die Kliniken, wo es auftreten wird, hat sich das Thema Reha dann eh erledigt!
Realistam 02.03.2020 | 18:04
Wenn Sie schon zitieren, dann bitte vollständig: Zitat: „Es werden sich wahrscheinlich 60 bis 70 Prozent infizieren, aber wir wissen nicht, in welcher Zeit“, sagte der Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité. „Das kann durchaus zwei Jahre dauern oder sogar noch länger.“ Er warnt daher vor allzu dramatischen Schlussfolgerungen. Und da die Krankheit in 80 Prozent aller Fälle harmlos oder sogar völlig unbemerkt verläuft, gibt es überhaupt keinen Grund zur Panik. (Sterben müssen wir übrigens alle irgendwann mal. Aber die Wenigsten werden am Corona-Virus sterben, wetten?) Was sollen eigentlich die zahlreichen Arbeitnehmer sagen, die tagtäglich mit unzähligen Menschen zu tun haben? Die haben auch nicht das Recht, solange von ihrem Arbeitsplatz fernzubleiben, bis das Virus ausgerottet ist. Warum sollten rentenbegehrende Reaha-Kandidaten also mehr Rechte haben als Arbeitnehmer?
KSCam 02.03.2020 | 19:33
....die einen sind Busfahrer, die anderen im Verkauf, andere Ärzte, Krankenschwestern, Arzthelferin, in der Kunderberatung, etc. tätig. Wenn die alle wie @susi aus Angst daheim blieben, wäre schlagartig das ganze Leben lahmgelegt. Dann hätte @susi allerdings auch kein Problem mehr mit der Reha, weil auch dort das ganze Personal daheim bleibt und sich aus Angst verweigert. So wäre dann das angesprochene Problem elegant gelöst - Ironie ausschalten.
suchenwiam 02.03.2020 | 19:57
Da indes (nach vor allem chinesischen Statistiken) hauptsächlich Männer über 60 an CoVid-19 sterben, könnte das für die DRV auch interessant werden: bei einer Pandemie in Deutschland müssten die Sterbetafeln neu berechnet werden, und das demografische Problem ("die Leute werden immer älter") wäre zum Teil gelöst. Bitter sarkastisch, ja, aber ich bin Mann (63) und verfolge die Nachrichten mit entsprechendem Interesse...
Holgeram 02.03.2020 | 20:44
Zitat von Realist anzeigenausblenden
Ergänzend, man geht davon aus, dass sich 70 % der Deutschen infizieren werden. Den 15-20 %, die Sie hier benimen und jedem Toten werden Ihre Worte ein starker Trost sein!!
Wenn Sie schon zitieren, dann bitte vollständig: Zitat: „Es werden sich wahrscheinlich 60 bis 70 Prozent infizieren, aber wir wissen nicht, in welcher Zeit“, sagte der Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité. „Das kann durchaus zwei Jahre dauern oder sogar noch länger.“ Er warnt daher vor allzu dramatischen Schlussfolgerungen. Und da die Krankheit in 80 Prozent aller Fälle harmlos oder sogar völlig unbemerkt verläuft, gibt es überhaupt keinen Grund zur Panik. (Sterben müssen wir übrigens alle irgendwann mal. Aber die Wenigsten werden am Corona-Virus sterben, wetten?) Was sollen eigentlich die zahlreichen Arbeitnehmer sagen, die tagtäglich mit unzähligen Menschen zu tun haben? Die haben auch nicht das Recht, solange von ihrem Arbeitsplatz fernzubleiben, bis das Virus ausgerottet ist. Warum sollten rentenbegehrende Reaha-Kandidaten also mehr Rechte haben als Arbeitnehmer?
Es geht vor allem darum, die Verbreitung zu reduzieren. Züge bleiben stehen, Firmen schließen, Veranstaltungen abgesagt, Museen geschlossen. Man muss das Ganze nicht noch befeuern, Rehas, wo Leute aus allen Regionen zusammentreffen, sind momentan eher kontraproduktiv.Solange sie nicht zwingend sind(Herzinfarkt, Schlaganfall, lebensnotwendig) sollte man andere Lösungen finden, wenn es nur um EMR Gewährung geht. Der Hinweis vom Busfahrer, alle müssen mal sterben, kann er gerne machen, wenns so leicht fällt, ich hab noch keinen Bock drauf. Eine Impfung kommt für mich als Impfgeschädigter überhaupt nicht in Betracht. Vor der EMR habe ich auch mit großem Kundenkontakt gearbeitet und alles in die Hand bekommen, was vorher angefasst wurde. Und ich spreche von tausend Kunden täglich. Trotz Schutz vor der Virusgrippe hab ich mir mehrmals eine Influenza eingefangen. Impfung ist also auch kein Allheilmittel, fällt ja nun eh flach für mich. Manchen Dingen kann man nicht entgehen, aber hier bei diesem Virus ist vieles vermeidbar. Auch dadurch, dass man mal nicht jede Reha durchpeitscht.
Realistinam 04.03.2020 | 17:42
Zitat von Holger anzeigenausblenden
n dann kommen Sie mal nach Frankurt am Main. Habe gestern 3 Supermärkte ab klappern müssen, da alle kein Toilettenpapier, Wasser, Milch, Nudeln und Konserven hatten.....Erst bei Netto gab es noch paar Reste in den fast leeren Regalen zu kaufen... Aktuell haben wir ca. 20.000 registrierte Grippefälle in Deutschland und in den letzten beiden Jahren sogar jeweils 20.000 Grippe-Tote. Trotzdem haben sich viele Leute nicht impfen lassen obwohl es möglich wsr und von "Hamsterkäufen" war auch nichts zu hören. Deutschland hat ca. 80 Millionen Einwohner und bis jetzt 150 Corona-Infizierte. Man muss bestimmt kein Mathematik-Professor sein, um das äußerst geringe Ansteckungsrisiko für den Einzelnen zu erkennen. Das derzeitige Infektionsrisiko liegt bei 1 : mehreren Tausend und ist somit um ein Vielfaches geringer als die Wahrscheinlichkeit sich mit der ebenfalls lebensbedrohlichen alljährlichen Virusgrippe zu infizieren. Erst wenn die registrierten Corona-Infektionen im fünfstelligen Bereich liegen sollten, bestünde Grund zur Besorgnis. Außerdem verlaufen nach bisherigem Kenntnisstand über 80 Prozent der Infektionen fast unbemerkt oder nur mit leichten Erkältungssymptomen. Lediglich 15 bis 20 Prozent haben ernstere Verläufe. Es gibt also überhaupt keinen Grund zur Panik. (Würden Sie eine eventuell gewonnene Urlaubsreise wegen des Corona-Virus eigentlich ebenfalls absagen wollen oder treten Ihre Ansteckungsängste nur in Reha-Kliniken auf?)
Zahlentechnisch mag man das so darstellen können. Auch wenn Sie ein kleineres Übel beschreiben, so bleibt es doch ein Übel. Von 100 an der Grippe erkrankten sterben weniger als von 100 Corona Erkrankten(laut virologischer Prognose). P. S. Imofschäden sind auch sehr selten, ich habe einen und somit 100%! Wer Angst vor einer Reha hat, gondelt mit Sicherheit auch nicht in den Urlaub. Aber bitte, die Kliniken, wo es auftreten wird, hat sich das Thema Reha dann eh erledigt!
HeeeyCoronaam 05.03.2020 | 12:39
Ich habe von der Klinik am 3.2. einen Fragebogen bekommen, in dem ich gefragt werde, ob ich Symptome habe. Sollte ich Symptome haben, würde meine Aufnahme neu terminiert werden. Als 30-jähriger Mann mache ich mir da aber keine Sorgen. Zur Not liege ich dann halt ein paar Tage mit Grippe auf dem Zimmer. Gibt schlimmeres ...
Moniam 09.03.2020 | 16:29
Ich habe mein Reha im Klinikum Korschenbroich heute abgesagt. Am Telefon sagte man mir, dass sie Verständnis dafür hätten. Ich habe 1 Jahr Leid hinter mir Chemo und Strahlentherapie, die mir heftig zugesetzt haben, da fahre ich bestimmt nicht in eine Corona Virus 1/2 Stunde von Heinsberg entfernt obwohl ich keine Angst vor dem Virus habe, dennoch vorsichtig bin
Alex30am 09.03.2020 | 16:39
Zitat von Rüdiger anzeigenausblenden
Zitat: „Es werden sich wahrscheinlich 60 bis 70 Prozent infizieren, aber wir wissen nicht, in welcher Zeit“, sagte der Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité. „Das kann durchaus zwei Jahre dauern oder sogar noch länger.“ Er warnt daher vor allzu dramatischen Schlussfolgerungen.
....und da ja angeblich bereits zum Jahresende ein Impfserum verfügbar sein soll, dürften wohl die Allermeisten verschont bleiben. Ich bin übrigens Busfahrer in einer Großstadt und für mich sind hustende, schnupfende und krächzende Fahrgäste seit Jahrzehnten Alltag. Wenn ich mir jedesmal den Kopf darüber zerbrechen würde, wie groß mein Ansteckungsrisiko ist, könnte ich meinen Beruf nicht mehr gewissenhaft ausüben. Augen zu und durch, sonst geht man zu Grunde !!
Danke, sehe ich auch so!
Holgeram 09.03.2020 | 17:15
Zitat von Moni anzeigenausblenden
Es kommt eben auch darauf,wer man ist,jung,30 und gesund, oder älter und chronisch krank. Das Risiko des einen ist nicht das eines anderen. Impfstoff können sie finden, kommt für mich nicht in Frage. Dazu stellen sich bei manchem Zusatzfragen, wenn sie als chronisch Kranke infiziert, aber behandlungsbedürftig sind(Bspw. Dialyse, Katheterisierung, etc.) Mit Ihrer Krankengeschichte wäre ich da auch vorsichtiger. Ob es in Bayern riskanter ist, werden diejenigen sehen, die dort waren und sich entweder was eingefangen haben oder nicht.
Alex30am 09.03.2020 | 16:51
was soll immer die Betonung auf " die Reha ist in Bayern"? Nur weil zufällig ein paar Coronafälle mehr sind bei uns in Bayern, ist das doch kein Grund zur Panik. Die Wahrscheinlichkeit, dass du auf dem Weg zu deiner Reha bei nem Verkehrsunfall stirbst, ist wahrscheinlich höher, als an dem Virus zu sterben. Ich gehe auch am 24.03. in eine psychosomatische Reha wegen Angst und Depressionen. Meine einzige Angst ist nur, dass während meines Aufenthaltes dort, sich nur alles um dieses Virus dreht. Ich hoffe auch, meine Reha dort durchziehen zu können, ohne wegen irgendnem virus in Quarantäne zu müssen.
Docam 23.03.2020 | 01:36
Ab heute gilt in NRW: "Ansammlungen von mehr als zwei Personen werden demnach grundsätzlich verboten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen." - gleichzeitig werden wöchentlich bzw. Tag für Tag Tausende von Reha-PatientInnen in Psychosomatischen Kliniken in Gruppen zwangssozialisiert? Gemäß Bekanntgabe versch. (REHA)-Klinikträger gelte aktuell ein "generelles Besuchsverbot für Angehörige, Freunde und Bekannte" - aber hinter den Türen & Toren der Psychosomatikkliniken wird der potentiellen Weiterverbreitung des Virus kein Einhalt geboten? Bekanntlich besteht die Therapie in Psychosomatischen Reha-Kliniken zu > 90 % in Gruppenangeboten? Würde Herr Spahn bzw. in NRW Herr Laschet konsequent sein, müssten (insbesondere psychosomatische) Reha-Kliniken ihren Betrieb umgehend runterfahren ... dagegen spricht das betriebswirtschaftliche Kalkül (bzw. das Profitinteresse) der Klinikträger ... Aus medizinischen bzw. ethischen Gründen kann man nur dringend vor dem Antritt ein einer psychosomatischen Reha-Behandlung warnen - sie könnte Ihre Gesundheit nachhaltig gefährden! Nachtrag: Natürlich ist man "nachher immer klüger", aber die Beiträge bis 02.03.20 sind durch eine erschreckende Naivität gekennzeichnet.
Siehe hieram 23.03.2020 | 04:22
Zitat von Doc anzeigenausblenden
Hallo Doc, wenn Sie die Nachrichten richtig verfolgen, gilt dieses, von Ihnen zitierte Verbot, nicht nur in NRW, sondern seit dem 22.03.2020 bundesweit. Und die Bundeskanzlerin hat dabei ausdrücklich betont, dass dies für ALLE eine neue Lage sei, und deshalb auch nur aufgrund von -wie wirkt sich eine Entscheidung aus - kurzfristig neu reagiert werden kann. Und selbst wenn irgendwelche Kliniken aus betriebswirtschaftlichen Interessen - wie SIE meinen - bisher noch nicht geschlossen haben, dann ist auch für diese eine neue, bisher nicht dagewesene Lage. Von bisher ALLEN Seiten wurde dargestellt, dass bei einer Absage medizinisch unter 'normalen' Umständen notwendigen Rehabilitation' kulante Lösungen gefunden werden. Es hilft hierbei sicher nicht, den einen oder anderen unbeliebten Politiker, aus welchem Bundesland auch immer, eine in der Diskussion gemachte Äußerung vorzuwerfen. Ebenso wie es hilft, die eine oder andere Indikation als minderwertig wichtig zu bewerten. Es IST eine bisher noch nie dagewesene Lage. Und ALLE sind gefordert, entsprechend einer Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Virus geduldig und angemessen zu reagieren. Und auch den Entscheidungsträgern - wo bekomme ich Geld her wenn ich selbst absage - die Zeit zu lassen, auch DAS zu kommunizieren und in verbindliche, wenn auch zunächst vielleicht auf vorläufige Zeiten begrenzte, "Gesetzesentscheidungen" zu formulieren! Es wir NIEMAND zwangssozialisiert!! Und NIEMAND wird im Moment gezwungen, die bewilligte Reha auch anzutreten! Alle dürfen im Moment den Antritt einer Reha ohne weitere Sanktionen 'verschieben'. Sie müssen allerdings, JA, die entsprechenden Leistungsträger (DRV/KK) informieren. Und sich bezüglich der Sicherung des Lebensunterhaltes an die entsprechenden alternativen Stellen wenden (Krankenkassen, Arbeitsamt, Jobcenter...) Und wenn SIE etwas sinnvolles beitragen vollen, zu dieser Situation, dann hören SIE auf, Missstände zu kritisieren, sondern den Fragestellern hier Wege aufzuzeigen, die helfen könn(t)en. Bleiben Sie gesund!!
Siehe hieram 23.03.2020 | 04:22
Zitat von Doc anzeigenausblenden
Hallo Doc, wenn Sie die Nachrichten richtig verfolgen, gilt dieses, von Ihnen zitierte Verbot, nicht nur in NRW, sondern seit dem 22.03.2020 bundesweit. Und die Bundeskanzlerin hat dabei ausdrücklich betont, dass dies für ALLE eine neue Lage sei, und deshalb auch nur aufgrund von -wie wirkt sich eine Entscheidung aus - kurzfristig neu reagiert werden kann. Und selbst wenn irgendwelche Kliniken aus betriebswirtschaftlichen Interessen - wie SIE meinen - bisher noch nicht geschlossen haben, dann ist auch für diese eine neue, bisher nicht dagewesene Lage. Von bisher ALLEN Seiten wurde dargestellt, dass bei einer Absage medizinisch unter 'normalen' Umständen notwendigen Rehabilitation' kulante Lösungen gefunden werden. Es hilft hierbei sicher nicht, den einen oder anderen unbeliebten Politiker, aus welchem Bundesland auch immer, eine in der Diskussion gemachte Äußerung vorzuwerfen. Ebenso wie es hilft, die eine oder andere Indikation als minderwertig wichtig zu bewerten. Es IST eine bisher noch nie dagewesene Lage. Und ALLE sind gefordert, entsprechend einer Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Virus geduldig und angemessen zu reagieren. Und auch den Entscheidungsträgern - wo bekomme ich Geld her wenn ich selbst absage - die Zeit zu lassen, auch DAS zu kommunizieren und in verbindliche, wenn auch zunächst vielleicht auf vorläufige Zeiten begrenzte, "Gesetzesentscheidungen" zu formulieren! Es wir NIEMAND zwangssozialisiert!! Und NIEMAND wird im Moment gezwungen, die bewilligte Reha auch anzutreten! Alle dürfen im Moment den Antritt einer Reha ohne weitere Sanktionen 'verschieben'. Sie müssen allerdings, JA, die entsprechenden Leistungsträger (DRV/KK) informieren. Und sich bezüglich der Sicherung des Lebensunterhaltes an die entsprechenden alternativen Stellen wenden (Krankenkassen, Arbeitsamt, Jobcenter...) Und wenn SIE etwas sinnvolles beitragen vollen, zu dieser Situation, dann hören SIE auf, Missstände zu kritisieren, sondern den Fragestellern hier Wege aufzuzeigen, die helfen könn(t)en. Bleiben Sie gesund!!
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