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Reha Umschulung und riesige Sorgen

von Thomas Meyer06.07.2010 | 15:20
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3 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

Hallöchen, ich habe folgendes Problem... ich bin vor zwei Jahren etwa erkrankt an einer selten Krankheit Yersinien-Chondromatrose im Kniegelenk. Nach einer Op und einer medizinischen Reha habe ich einen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben bei der Rentenkasse gestellt. Dies lief alles in Mithilfe vom Medizinischen Dienst(Gutachter), Sozialdienst und Rehaklinik. Alles schön und gut, ich musste einen eineinhalbwöchigen Lehrgang machen ob ich geeignet bin eine Umschulung zum Meidengestalter zu machen. Diesen habe mehr als sehr gut abgeschlossen, obwohl die Rehabearbeiterin immer gegen mein Vorhaben war, dennoch musste sie hier nachgeben und bewilligte mir nun die Vorlehrgangsmaßnahme. Das Hauptproblem kommt jetzt, denn, ich wollte diese Umschulung im Bfw machen, aber die Beraterin ist völlig engstörnig dagegen und will das ich eine bbu mache (begleitete betriebliche Umschulung) leider haben wir heute schon den 06.Juli 2010 und ich finde keinen Betrieb mehr, da alle Ausbildungsplätze längst vergeben sind. Sie will mich nun vorm 06.August 2010 abschiessen und mir keine Maßnahme bewilligen, Wort wärtlich entweder bbu oder sie haben Pech gehabt. Ich selber hätte diesen Weg eingeschlagen wenn sich ein Betreib zur Verfügung gestellt hätte, jedoch will ich die Umschulung gern im Bfw machen und das mit der Lehrgangsgruppe mit der ich neu eingestiegen bin, aber man verweigert mir dies strickt. Was kann ich nur tun? Es kann doch nicht sein, das ich einfach fallen gelassen werde und auch noch in 3 Monaten ins Harz 4 rutsche obwohl ich ungewollt durch schwere Krankheit einen neuen Beruf erlernen muss und jeder ausser die dahinterstanden bisher. Wie kann ich schnell vorgehen? Was kann ich tun? Bin total am verwzeifeln, da ich regelrecht mit allem unter Druck gesetzt werde was die will.

3 Antworten

-am 06.07.2010 | 15:42
Da Sie anscheinend mit der zuständigen Reha-Fachberaterin nicht weiterkommen, würde ich Ihnen vorschlagen, schriftlich an den Vorgesetzten eine erneute Anfrage zu starten. Mehr kann man bei diesem Sachverhalt leider von unserer Seite ohne genaueste Kenntnis der Daten leider nicht ausführen.
Fast Geschädigteram 06.07.2010 | 17:25
Mir wäre es fast auch so ergangen. Die Reha-Berater der RV-Träger sind überwiegend schlecht ausgebildet und darüber hinaus eingebildet, wegen der möglichen Machtausübung ohne wirksame Kontrolle. Wäre es nach dem inkompetenten Reha-Berater und dem noch inkompetenteren Arzt der LVA gegangen, würde ich immer noch Rente beziehen und massenweise Pillen schlucken, denn" ein Studium werden wir nie finanzieren". Gezahlt hat dann das Sozialamt und ein gutes Geschäft gemacht, denn seit zig Jahren zahle ich Steuern und Sozialabgaben. Helfen können Ihnen nur die Fachleute von den Sozialverbänden, denn meine Tricks von damals zum ausbooten der LVA funktionieren leider nicht mehr. Ist leider so, wenn der Staat die Bürger entmündigt.
???am 07.07.2010 | 16:17
Ohne Angaben, warum es aus Sicht der DRV unbedingt eine betriebliche Umschulung sein muss, kann Ihnen hier niemand einen konkreten Rat geben. Ihre Beraterin hat dies sicherlich Ihnen gegenüber begründet (Arbeitsmarkt, bessere Einstellungschancen, Alter Ergebnis der Arbeitserprobung ...). Warum wollten Sie eigentlich von Anfang an eine Umschulung im BfW? Gerade im Hinblick auf einen späteren Arbeitsplatz (und das ist ja wohl Ihr Ziel), ist eine betriebliche Umschulung vorzuziehen. Vielleicht hilft es Ihnen ja auch weiter, den Berater zu wechseln. Dies ist in den meisten Fällen möglich.
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