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Experten-Antwort

Reha und Wiedereingliederung

von JR28.06.2023 | 05:08
226 Ansichten
12 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Hallo, Ich bin nun schon seit längerer Zeit krank geschrieben. Rehaantrag wurde gestellt und wartet nun seit sage und schreibe 7 Monaten auf seine Bearbeitung. Ich habe mich entschlossen, eine Wiedereingliederung zu versuchen. Meine Frage, sollte die Reha während der Wiedereingliederung befürwortet werden könnte ich diese dann abbrechen und die Reha antreten?

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Guten Morgen JR, 

 

es ist sehr ungewöhnlich, dass Ihr Rehaantrag nach 7 Monaten noch nicht abschließend bearbeitet wurde. 

 

Haben Sie in der Zwischenzeit mal nach dem Sachstand gefragt und können Sie sicher sein, dass er auch bei der DRV eingegangen ist? 

 

Hier finden Sie die Kontaktdaten der einzelnen Träger: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Beratung-und-Kontakt/Kontakt/Anschriften-Uebersicht/anschriften_uebersicht_detail.html

 

Sie können natürlich nach Rücksprache mit dem behandelnde Arzt oder der behandelnden Ärztin, Ihrem Arbeitgeber und der Krankenkasse eine Wiedereingliederung starten. Je nachdem, für welchen Zeitraum diese angesetzt wird, wid voraussichtlich kein Abbruch erforderlich sein. Wenn der Rehaantrag positiv beschieden werden sollte, dauert es, je nach Klinik, auch noch eine Zeit, bis Sie die Maßnahme tatsächlich antreten können. 

 

Zunächst empfehle ich Ihnen also eine Rückfrage bei der zuständign DRV (sofern nicht bereits erfolgt), abhängig vom Ergebnis können Sie sich dann um die Wiedereingliederung bemühen. 

 

Herzliche Grüße,

 

Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

 

 

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11 Antworten

JRam 28.06.2023 | 06:45
Ich habe nachgefragt. Auf Grund einer orthopädischen Erkrankung habe ich nach einem stationären Aufenthalt eine AHB bewilligt bekommen . Das medizinische Gutachten besagt Arbeitsfähig 3 bis unter 5 Stunden. Auf anraten VDK EMR beantragt. Wurde als volle als auch auf halbe glorreich abgelehnt. Ich werde nun mit 3x tgl IBU 800 die Wiedereingliederung versuchen. Um nicht sozial abzusteigen muss man eben über die Schmerzgrenze hinaus arbeiten. Ich hoffe nur IBU als Dauermedis richten nicht noch mehr Schaden an. Es ist traurig, daß in Zeiten des Fachkräftemangels einer kranken Person nicht ermöglicht wird in Teilzeit zu arbeiten. Die Gutachter der DRV können nicht wissen wie es ist schwer körperlich zu arbeiten mit starker Arthrose und mehreren Bandscheibenprotusionen . Kaum den Haushalt zu schaffen und zur Entlastung teilweise mit Unterarmstützen mobil zu sein Zudem mittelschwere Depressionen und eine Krebserkrankung . Bei der beantragten onkologischen Reha habe ich auch wenig Hoffnung. Traurig. Bitter zudem das es in meinem Umfeld Leute gibt mit VOLLER ENR die bei jeder Party in vorderster Reihe marschieren. Man muss wohl unter 30 sein und nicht mit 50 und jahrelang Eingezahlt. Habe große Zweifel am Sozialstaat
....am 28.06.2023 | 08:57
Zitat von JR anzeigenausblenden
Wenn Ihre EMR abgelehnt wurde, sind Sie eben nicht so krank, wie Sie sich selbst einschätzen. Allerdings mit dem Finger dann auf die anderen Menschen zeigen, die ihre EMR bewilligt bekommen haben, zeugt von Missgunst Ihrerseits, falls es denn stimmt.
Matzeam 28.06.2023 | 09:03
Mal eine kostruktive Antwort: Falls die EM-Rente aus Ihrer Sicht zu unrecht abgelehnt wurde, Widerspruch einlegen und zur Begründung Stellungnahmen des Arztes beifügen. Falls auch das nichts bringt, ggf. Klage beim Sozialgericht.
JRam 28.06.2023 | 10:09
Was bitte hat das mit Missgunst zu tun? Der Rehabericht sagt eindeutig aus 3 bis unter 6 Stunden sowohl als auch. Und ich bin definitiv nicht in derLage Party zu machen. Ich bin derart enttäuscht. Hätte ich mal nicht auf den VDK gehört und hätte Leistungen zur Teilhabe beantragt. Was ja lt. Rehabericht auch eine Option wäre. Das witzige daran ist , die DRV lehnt Ihre eigenen Anträge ab . Der Rehaantrag wurde von der DRV in einen Rentenantrag umgewandelt. Mal abgesehen davon, ist dann der Rehabericht eher als Toilettenpapier geeignet. Am Ende müssen Sie sehen wie Sie allein zurecht kommen. Hauptsache sie zahlen im Jahr Ihre 500 Euro in die Rentenkasse ein. Aber bitte nichts dafür erwarten. Fakt ist doch, Erwerbsminderungsrente abgelehnt = Simulant = geh arbeiten Du faules Subjekt. Ich für meinen Teil werde über die Schmerzgrenze hinaus arbeiten gehen. Mit IBU als Dauermedikation wird es schon gehen. Irgendwie muss man ja seine Miete bezahlen. Und von 1200 Euro kann man nicht leben. Und Nein das hat nichts mit Neid zu tun wenn man mit Mitte 50 völlig kaputt ist sowohl physisch als auch psychisch und nicht mal day bekommt was einen rein rechtlich zusteht. Und andere Mitte 20 zu krank zum Arbeiten aber Party machen geht. Das macht einen einfach nur wütend.
JRam 28.06.2023 | 10:16
Jahrelanges Kämpfen vor Gericht macht dann noch zusätzlich mürbe. Sinnvoll wäre es wahrscheinlich ein Leben auf Kosten des Staates. Erst 2 Jahre ALG 1 mit bissel was dazu verdienen im Rahmen des Möglichen und dann hinterher Bürgergeld bis zur Rente. Das sichert dann wenigstens die Mietzahlungen. Was der Staat will soll er bekommen. Kein Wunder, dass es an Fachkräften mangelt wenn man die Leute kaputt spielt bis gar nichts mehr geht.
JRam 28.06.2023 | 10:43
Weder Ihnen noch mir. Aber Ihrem blöden Kommentar entnehme ich Sie haben Ihren Antrag bewilligt bekommen. Super
Idaram 28.06.2023 | 11:46
Zitat von JR anzeigenausblenden
Beim Bürgergeld hätten Sie aber nicht einmal die 1200 Euro, die ja zum Leben laut Ihrer Aussage nicht reichen. Mit Abschaffung der EU-Renten, die den Großkopferten zu teuer wurden und der Einführung der Erwerbsminderungsrenten wurde die Messlatte der deutschen Invalidenrente deutlich höher gelegt. Simple Schlaganfälle, Herzinfarkte oder Multiple Sklerosen reichen nicht mehr aus. Es entstand eine Menschengruppe für die gilt:für die Arbeit zu krank, für die Rente zu gesund. Blubb, damit sich der Kaiser die Antwort sparen kann!
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