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Experten-Antwort

Reha will Patient wegen starker Depression entlassen

von Julia27.11.2022 | 13:32
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5 Antworten

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Hallo, meine Mama erlitt vor einigen Wochen einen schweren Schlaganfall. Sie in 2-3 Wochen danach in eine Reha. Anfangs war dort alles gut. Jetzt hat sie eine starke Depression und Wahnvorstellungen bekommen, die unseres Erachtens nach, zu spät er kannst wurde. Die Medikamente werden nun umgestellt. Durch die starke Depression kann sie aktuell nicht an Behandlungen teilnehmen und isst sehr schlecht. Jetzt wurde uns nahegelegt, dass wir sie nach Hause holen sollen, bis die Depressionen vorbei sind. Aber wie sollen wir mit solch einer starken Depression zu Hause umgehen und dazu ist sie zu 100% auf Hilfe angewiesen. ihr e Zeit in der Reha ist ja nicht zu Ende. Was sollen wir hier machen? Kann die Reha einen Patienten aufgrund einer Depression einfach entlassen? Sie sagen, dass sie ja danach wieder in Reha kann. Aber wir werden sicher keinen neuen Platz aktuell bekommen. Ist nicht die Reha verpflichtet, die Depression genau so mitzubehandeln und den Patienten wieder „auf die Beine“ zu bringen, statt ihn in einem schlechteren Zustand zu entlassen, als er eingeliefert wurde? Wir sind am verzweifeln und wissen nicht, was wir tun sollen oder können?

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Julia,

dies ist in erster Linie eine medizinische Frage. Vielleicht wäre Ihre Mutter aktuell in einem Krankenhaus besser aufgehoben. Bitte besprechen Sie dies mit den Ärzten.

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4 Antworten

KSCam 27.11.2022 | 13:38
Ist die Rehaklinik medizinisch überhaupt in der Lage die psychischen Probleme zu behandeln? Wenn nein, ist doch klar dass die die Patientin heimschicken - was sollen die denn mit ihr machen wenn es dort kein entsprechendes Fachpersonal gibt? Wie Sie die gesundheitlichen Probleme in den Griff bekommen ist zunächst ein rein medizinisches Thema mit dem Sie hier im Forum eher falsch sind. Rentenfragen sehe ich zunächst keine.
Erklärbäram 27.11.2022 | 13:42
Die Rehaklinik darf, wenn keine Rehafähigkeit vorliegt, die Patientin also zurzeit nicht mitwirken kann am Behandlungsprogramm, die Reha abbrechen. Was für eine Reha oder AHB absolviert sie? Neurologie? Sie sollten mit dem Hausarzt überlegen, ob die Einweisung in eine Akutklinik (in dem Fall wohl Psychosomatik) sinnvoll ist oder was er/sie sonst vorschlägt. Alles Gute!
Abschlägeam 27.11.2022 | 15:08
Hallo Julia, um eine Reha zu absolvieren muss der Patient diverse Dinge eigenständig können, hierfür gibt es 'Vorgaben' (siehe hierzu Barthel-Index). Unter anderem gehören auch Themen wie Körperpflege, Essensaufnahme, Mobilität dazu. Wenn diese Anforderungen (nicht mehr) vorliegen, ist Ihre Mutter nicht 'rehafähig'. Wenn Sie aber nun an (noch ungeklärten) Folgeerscheinungen ihres Schlaganfalls leidet, sollten diese auf jeden Fall medizinisch abgeklärt und behandelt werden. In diesem Fall wäre sicher eine Akutklinik, die vorwiegend die medizinische Betreuung sichert, tatsächlich angeratener als eine Betreuung zu Hause. Auch die Ärzte der Rehaklinik können eine dementsprechende Einweisung in eine hierfür passende Klinik veranlassen (ggfs. auch am Ort der Reha-Klinik). Versuchen Sie also dort zeitnah jemanden zu erreichen bzw. ansonsten morgen über die Hausärztin Ihrer Mutter. Eine 'normale' Reha-Klinik hat nicht die im Falle eines Schlaganfalls/Folgeerscheinungen notwendigen (ggfs. lebensrettende) Ausstattung und Sie zu Hause ja auch nicht. Halten Sie sich also bitte nicht 'zeitraubend' in einem Forum auf, sondern nutzen Sie diese Zeit um schnellstmöglich zielführende Maßnahmen zu veranlassen. Viel Erfolg und alles Gute!
meine Meinungam 28.11.2022 | 08:15
Allein die Tatsache, dass die Depression/Wahnvorstellungen verspätet von der Reha-Klinik erkannt wurde, lässt mich an der Qualifikation der Klinik für diese Problematik zweifeln. Außerdem halte ich bei so was eine Akutbehandlung für nötig. Da werden vermutlich Psychopharmaka gebraucht und die führt definitiv keine Reha-Klinik ein. Ich würde meine Mutter da schnellstmöglich rausholen und in ein geeignetes Krankenhaus bringen.
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