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Reha wurde schon einmal abgelehnt jetzt will Krankenkasse, dass ich wieder eine Reha beantrage

von Sonne19.02.2024 | 22:10
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3 Antworten
Guten Tag, bei mir wurde letztes Jahr im März in einer kardiologischen Reha „Verdacht auf Long covid“ diagnostiziert. Ich sollte anschließend noch eine Long COVID Reha beantragen was mein Hausarzt auch machte. Diese wurde dann nach 6 Monaten Bearbeitungszeit von der DRV abgelehnt, weil die letzte Reha (kardiologisch) ja noch keine 4 Jahre her ist. Zwischenzeitlich bekam ich im Dezember ein psychologisches Gutachten, wo auch Long COVID (fatique) diagnostiziert wurde. Seit Dezember fühle ich mich nun schon besser und merke Fortschritte. Auch ein Neurologe hat die Diagnose im Februar bestätigt. Aber es dauert halt! Nun fragte die Krankenkasse beim Hausarzt nach, welche diagnostischen Maßnahmen anstehen. Dieser antwortete, keine weiteren Maßnahmen und dass ich mich besser fühle und in den nächsten Wochen wieder arbeitsfähig sein werde. Nun kam ein Schreiben von der Krankenkasse, dass ich mich nach meiner Krankmeldung im März beim Arbeitsamt arbeitssuchend melden soll. Ich hatte meinen Arbeitsplatz auf Anraten meines Hausarztes nach 35 Jahren gekündigt, weil ich dem ganzen Stress nicht mehr gewachsen war. Habe dann bei der KK angerufen und mitgeteilt, dass ich im März noch nicht arbeitsfähig bin. Dann teilte mir die nette Dame von der KK mit, dass sie die Unterlagen zur weiteren Bearbeitung an den medizinischen Dienst geben und ich wahrscheinlich noch einmal eine Reha beantragen muss. Das möchte ich eigentlich nicht, weil ich denke, spätestens ab Mai wieder dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen. Kann mich die KK zwingen, eine weitere Reha zu beantragen, obwohl ich ja in ca. 2 Monaten wieder arbeiten möchte? Die KK möchte mich ja nur aus dem Krankengeld holen und dann durch die Reha feststellen, dass ich nicht mehr arbeiten kann. Das möchte ich nicht. Erwerbsminderungsrente sollen die Menschen bekommen, die nicht mehr arbeiten können! Grüße

3 Antworten

Nicht noch mehr Fehler machenam 19.02.2024 | 22:35
Ihr Kardinalfehler war, Ihre Arbeitsstelle zu kündigen. Dass Ihr Arzt offensichtlich keine Ahnung vom Arbeits- und Sozialrecht hat, ist jetzt Ihr Problem. Aber das ist jetzt passiert, mit den Folgen müssen Sie jetzt klarkommen. Und natürlich kann die Krankenkasse Sie jetzt zur Reha auffordern mit einer 10-Wochen-Frist und Ihr Dispositionsrecht einschränken. Ob Sie das "möchten" oder nicht, interessiert die Krankenkasse nicht die Bohne. Die wollen nur Krankengeld sparen. Wenn Sie dem nicht nachkommen, wird das Krankengeld eingestellt. Ist eigentlich ganz einfach. Aber wenn Sie in zwei Monaten tatsächlich wieder arbeiten können, sind Sie ja noch in der 10-Wochenfrist. Und wenn nicht, dann eben Reha und danach, je nach Ausgang, EM-Rente oder auch nicht. Aber falls Sie weiterhin länger krank sein sollten, ist die EM-Rente das Beste, was Ihnen dann passieren kann.
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