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Experten-Antwort

Rente für besonders langjährig Versicherte

von Ingo04.01.2023 | 22:32
242 Ansichten
11 Antworten
Hallo :) Lt. meiner letzten Rentenauskunft vom Nov., 2022 habe ich 68,4497 Entgeltpunkte. Die gespeicherten Erwerbsdaten beginnen mit dem 10.1977 und mein Geburtsdatum ist 10.1960. Lt. Rentenbeginnrechner könnte ich ab 03.2027 (mit 66 Jahren + 4 Monate) meine Regelaltersrente beziehen. Ab 03.2025 (mit 64 Jahren + 4 Monate) könnte ich als besonders langjährig Versicherter auch schon abschlagsfrei in Rente gehen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich dann ab 2025 das an Rente bekomme, was mir in der Renteninformation ab 2027 avisiert wird. Da muss es doch Unterschiede geben? Kann mich bitte da mal jemand aufklären? Danke schon mal. Viele Grüße und allen Mitlesern ein frohes, neues 2023 Ingo

2 Experten-Antworten

Experten-Antwortam 05.01.2023 | 09:57

Hallo Ingo,

Sie können ab 03.2025 die Rente abschlagsfrei erhalten, die Sie sich bis dahin erwirtschaftet haben. Den für den Rentenbeginn 03.2027 in Aussicht gestellten (hochgerechneten) Betrag können Sie somit ab 03.2025 nicht erwarten.

Viele Grüße

Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

Experten-Antwortam 05.01.2023 | 11:46

Hallo Ingo,

die erwähnten 68,4497 Entgeltpunkte haben Sie im November 2022 vermutlich als Zwischenstand, den Sie bis zum 31.12.2021 erreicht hatten, mitgeteilt bekommen. Wenn dem so ist, können Sie die Differenz zwischen der bisher erreichten Rente und der in Aussicht gestellten hochgerechneten Rente durch die dafür notwendige Arbeitszeit 62 Monaten (01.01.2022 - 28.02.2027) teilen und das Ergebnis mit 24 Monaten (01.03.2025 - 28.02.2027) multiplizieren, um ungefähr zu berechnen, was Sie von dem hochgerechneten Rentenbetrag abziehen müssen.

Viele Grüße

Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

9 Antworten

Klugpuperam 05.01.2023 | 00:00
Klar, die Hochrechnung (der dritte Wert) unterstellt ja ein Durcharbeiten bis Erreichen der Regelaltersgrenze. Wenn man zwei Jahre früher in Rente geht, dann fehlen da natürlich zwei Jahre an Einzahlungen.
Melliam 05.01.2023 | 09:20
Dann rechnen Sie sich aus, wie viel Rentenpunkte Sie in einem Jahr arbeiten und dann ziehen sie zweimal den entsprechenden Betrag ab. Ich gedenke, fünf Jahre eher zu gehen und alleine durch die nicht eingezahlten Beträge verliere ich schon fast 300 € und dann noch mal 10,8 % Abschlag. Ein teurer Spaß.
Abschlägeam 05.01.2023 | 10:22
Melli schrieb

Dann rechnen Sie sich aus, wie viel Rentenpunkte Sie in einem Jahr arbeiten und dann ziehen sie zweimal den entsprechenden Betrag ab. Ich gedenke, fünf Jahre eher zu gehen und alleine durch die nicht eingezahlten Beträge verliere ich schon fast 300 € und dann noch mal 10,8 % Abschlag. Ein teurer Spaß.

Aber von einer Schwerbehinderung hat 'Ingo' doch gar nichts erwähnt... Und nur dann wären fünf Jahre früher und mit 10,8% Abschlag möglich. Ohne GdB >=50 ist der früheste Rentenbeginn für 'Ingo' im November 2023 mit 12% Abschlag. Aber auch das könnte er sich ausrechnen oder auch von der zuständigen DRV ausrechnen lassen ('Probeberechnung') und dann entscheiden, ob er noch wartet, bis die Rente dann als 'besonders langjährig Versicherter' ab März 2025 bezieht oder doch bereits (mit Abschlag) ab 11/2023. Wenn 'Ingo' nun also noch 2 EP drauf bekommt, hätte er 70 EP, die würden um die 12% gekürzt und seine Rente wäre im Herbst dann also ca. 2.220,00 EUR wert. Er darf trotzdem weiterarbeiten. Und die Beiträge erhöhen dann noch die 'Regelaltersente'. Bis März 2025 (besonders langj.) könnte er also schon 16x 2.220,00 EUR Rente beziehen. Ob sich das tatsächlich rechnet, denn der 12%-Abschlag bleibt ja erhalten auch wenn nicht mehr neben der Rente gearbeitet wird, kann aber nur jeder für sich selbst entscheiden. Also sollte sich 'Ingo' individuell bei der zuständigen DRV beraten und die verschiedenen Optionen berechnen lassen.
Ingoam 05.01.2023 | 11:31
Erstmal Danke für die Antwort. Ich frage mich eben nur, ob zwei Jahre längere Einzahlung die Rente noch relevant erhöht. Ende 2022 habe ich 68,4497 Entgeltpunkte. Ich habe ein ca. Jahresbrutto von 93 Tsd. mit StKl.3. Gibt es eine Faustformel zur Hochrechnung wie groß der Unterschied der zukünftigen Rente zwischen 2025 und 2027 ist?
Bertiam 05.01.2023 | 11:34
Melli schrieb

Dann rechnen Sie sich aus, wie viel Rentenpunkte Sie in einem Jahr arbeiten und dann ziehen sie zweimal den entsprechenden Betrag ab. Ich gedenke, fünf Jahre eher zu gehen und alleine durch die nicht eingezahlten Beträge verliere ich schon fast 300 € und dann noch mal 10,8 % Abschlag. Ein teurer Spaß.

Ihre Antwort ist völlig unpassend zur Fragestellung. Haben Sie überhaupt rentenrechtliche Kenntnisse und falls nicht, warum antworten Sie dann überhaupt? Das können Sie doch besser Ihrem Frisör erzählen.
Ingo am 05.01.2023 | 16:52
Ganz lieben Dank für die schnelle Hilfe hier im Forum
Ingo am 05.01.2023 | 16:51
Ganz lieben Dank für die umfassende und schnelle Hilfe.
KSCam 05.01.2023 | 17:47
Rechner schrieb

Bei dem Gehalt erwirtschaftet er jedes Jahr rund zwei in Entgeltpunkte. Wie viel vier Entgeltpunkte wert sind, die Sie sich nicht erarbeiten, müssen Sie selber ausrechnen

Dann rechnen Sie sich aus, wie viel Rentenpunkte Sie in einem Jahr arbeiten und dann ziehen sie zweimal den entsprechenden Betrag ab.
Bei dem Gehalt erwirtschaftet er jedes Jahr rund zwei in Entgeltpunkte. Wie viel vier Entgeltpunkte wert sind, die Sie sich nicht erarbeiten, müssen Sie selber ausrechnen
ca 140-150 €
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