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Experten-Antwort

Rente für besonders langjährig Versicherte; finanzieller Verlust zur Regelaltersrente?

von Sieglinde18114.09.2020 | 12:16
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11 Antworten

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Meine Regelaltersrente beginnt ab 01.01.2026, ich bin am 04.10.1959 geboren. 45 Jahre Rentenbeiträge zahle ich aber bereits 2024 (1979 habe ich mit der Ausbildung/Arbeit begonnen) und demnach könnte ich - nehme ich an - bereits zum 01.01.2024 die Rente für besonders langjährig Versicherte in Anspruch nehmen. Sehe ich das richtig? Falls ja, habe ich dadurch einen finanziellen Verlust zu erwarten, weil ich zwei Jahre weniger arbeite. Mich interessiert, wie viel das ausmachen könnte. Ich habe etwas von 50 Euro mtl. im Kopf, weiß aber nicht, ob das so stimmt.

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1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Sieglinde181,

Ihre Anfrage wurde ja inzwischen bereits beantwortet.

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10 Antworten

senf-dazuam 14.09.2020 | 12:26
Wenn die 45 Jahre Wartezeit voll sind, könnten Sie zum 1.1.2024 in die Rente für besonders langjährig Versicherte. Logischerweise zahlen Sie dann 2024 und 2025 nicht mehr in die Rentenversicherung ein, dadurch ist Ihre Rente niedriger als derzeit in der Renteninformation als Regelaltersrente angegeben. Wenn Sie etwa den Durchschnitt aller Versicherten verdienen (derzeit ca. 40500 Euro), dann kommen dadurch insgesamt etwa 2 EP nicht Ihrem Rentenkonto zugute, das macht mit dem aktuellen Rentenwert von 2020 etwa 70 Euro Monatsrente. Verdienen Sie über der BBG, so sind das jährlich etwa 2 EP, also insgesamt umgerechnet 150 Euro monatliche Rente.
PeterTam 14.09.2020 | 12:33
Ach ja...... nicht zu verachten ist natürlich auch der "Verlust" des Arbeitsentgeltes wenn die Rente zum 01/2024 ( also 2 Jahre früher ) in Anspruch genommen wird.
Sieglinde181am 14.09.2020 | 12:41
Herzlichen Dank Ihnen allen!!!! Ich glaube, ich habe es jetzt auch verstanden :)
PeterTam 14.09.2020 | 12:28
Stimmt. Der Rentenbeginn für besonders langjährige würde 1/2024 beginnen. Der Rentenzuwachs ist abhängig vom Einkommen. 2020 beträgt das Jahresbrutto 38901 € um EINEN Rentenpunkt zu machen. ( Alte Bundesländer ) Der Rentenwert liegt bei 34,19€ pro Punkt BRUTTO. Der Rest ist jetzt eine Rechenaufgabe.
W°lfgangam 14.09.2020 | 19:14
Ach ja...... nicht zu verachten ist natürlich auch der "Verlust" des Arbeitsentgeltes wenn die Rente zum 01/2024 ( also 2 Jahre früher ) in Anspruch genommen wird.
Dafür ist es mit der Steuer etwas weniger.
= "Milchmädchenrechnung", da nur der steuerliche Freibetrags-%Satz etwa geringer ausfällt und zunächst nichts über die Höhe der steuerlichen Mehrbelastung aussagt. Daneben der Mehrbetrag an Monatsrente - und, wie schon oben erwähnt - ggf. noch ein üppiges Gehalt bis zum späteren Rentenbeginn. Gruß w.
Leere Kassenam 14.09.2020 | 19:58
Ob es die Altersrente für besonders langjährig Versicherte noch am 01.01.2024 geben wird, ist nicht in Stein gemeisselt. Schliessen Sie eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit nicht absolut aus. Es sei denn, Sie haben die Chance, in die Politik zu wechseln.
W°lfgangam 14.09.2020 | 20:26
...das dürfte eher ein Thema für Jg. 64+ sein (Sie wissen schon: 'Übergangsfristen'), also machen Sie hier nicht in 'Panik' + 'Verschwörungstheorien'! Achtung "Trash": > Es sei denn, Sie haben die Chance, in die Politik zu wechseln. ... also nur DANN hätte der Fragesteller eine Chance auf Verlängerung der Lebensarbeitszeit - wenn er das will/kann man so machen - mit Ihrer Logik ;-) Gruß w.
Leere Kassenam 14.09.2020 | 21:38
...das dürfte eher ein Thema für Jg. 64+ sein (Sie wissen schon: 'Übergangsfristen'), also machen Sie hier nicht in 'Panik' + 'Verschwörungstheorien'! Achtung "Trash": > Es sei denn, Sie haben die Chance, in die Politik zu wechseln. ... also nur DANN hätte der Fragesteller eine Chance auf Verlängerung der Lebensarbeitszeit - wenn er das will/kann man so machen - mit Ihrer Logik ;-) Gruß w.
Gibt ja kaum Kurzarbeit und durch die Coronamassnahmen werden ja beitragspflichtige Arbeitsverhältnisse noch und nöcher geschaffen. Enorm steigende Staatsverschuldung ist ja auch zu vernachlässigen. Der Bundeszuschuss zur Rentenversicherung sinkt ja auch von Jahr zu jähr. Alles wird gut (Ironie off) Na, schau'n mer mal, dann sehen wir schon.
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