Ist es so unverständlich, dass man hadert?
Gerne alles normal hätte?
Ich habe auch lange mit mir gerungen. Und kenne einige, die sich täglich zur Arbeit schleppen und bei denen die Kollegen die Last mittragen, weil sie sich fragen, wie sie sonst klarkommen sollen.
Weil nicht jeder es seiner Familie zumuten will von staatlichen Leistungen zu leben.
Eine EM-Rente ist keine staatliche Sozialleistung, sondern eine Versicherungsleistung. Wer tatsächlich sehr krank ist, ist i. d. R. sehr froh, dass es diese Leistung gibt. Die Rentenhöhe ist da eher ein Nebenschauplatz,wer nicht mehr kann, meistert auch keinerlei Alternativen, der empfindet diese Rente als das, was sie ist:ein Segen für Kranke!
Jein. Das stimmt nur grundsätzlich. Aus verschiedenen Gründen machen manche Erwerbsgeminderte auf Kosten der Gesundheit weiter. Der Schritt zum Rentenantrag ist eine Hürde, für die manIn mehr oder weniger lang benötigt. Manche Erkrankungen im psychischen Bereich werden z.B. durch Perfektionismus, Folgen zu starker oder zu liberaler Erziehung verursacht, die eine Entscheidung zum Rentenantrag erschweren können. Es kann bei objektiver EM auch einfach die Einsicht fehlen.
Die Gedanken beziehen sich nicht auf den Fall des Fragestellers, sondern die pauschale Formulierung, dass man entweder nicht mehr arbeiten kann oder nicht. Das war mir zu sw.