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Experten-Antwort

Rentenalter

von Fürdiezukunft16.08.2017 | 10:18
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Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Hallo, Rente mit 70 Warum so bescheiden. Bis 75 würde ich ohne meckern mitgehen! :-) Weitere Forscher für Rente mit 70 IW-Studie spricht sich für schnelle Anhebung des Rentenalters von 2031 bis 2043 aus. Immer mehr Wissenschaftler fordern eine weitere Erhöhung des Rentenalters nach 2030. Wenige Tage, nachdem sich die Institutsleiter Marcel Fratzscher (DIW) und Michael Hüther (IW) für die schrittweise Einführung der Rente mit 70 ausgesprochen hatten (ihre-vorsorge.de vom 09.08.2017), hat das arbeitgebernahe IW seine Position durch eine neue Studie untermauert. Danach würde ein Rentenalter von 70 Jahren nicht nur den Rentenbeitrag deutlich langsamer steigen lassen, sondern auch das Rentenniveau langfristig über 45 Prozent halten (siehe auch Link unten). In der am Dienstag veröffentlichten Studie zeigt die IW-Rentenexpertin Susanna Kochskämper auf, wie sich die Rente mit 70 auf die Kassen der gesetzlichen Rentenversicherung auswirken würde. Dabei unterstellt sie, dass das Rentenalter nach Erreichen der Rente mit 67 im Jahr 2031 in schnellen Schritten über 68 (im Jahr 2035), 69 (im Jahr 2039) bis auf 70 Jahre im Jahr 2043 steigt. Unter diesen Voraussetzungen ließe sich das Rentenniveau, das nach aktueller Gesetzeslage bis 2045 auf knapp 42 Prozent sinken würde, "auf einem Niveau von gut 45 Prozent" stabilisieren, so Kochskämper. Bisherige Vorschläge zur weiteren Anhebung der Altersgrenze sahen meist ein Rentenalter von 68 um das Jahr 2045 und von 69 um 2060 herum vor. Der IW-Studie zufolge würde der Rentenbeitrag bei einem Festhalten am derzeit gesetzlich geplanten Rentenalter von 67 Jahren bis 2035 auf 21,9 Prozent und bis 2045 auf 22,6 Prozent steigen. Bei einer im vorgeschlagenen Tempo eingeführten Rente mit 70 liege der Beitragssatz dagegen "selbst im Jahr 2035 mit 21,2 Prozent unter der bis 2030 gültigen Obergrenze von 22 Prozent", so die Verfasserin des Papiers. Nach aktuellen Berechnungen der Deutschen Rentenversicherung steigt der Rentenbeitrag ohne weitere Reformen bis 2035 auf knapp 23 Prozent, bis 2045 auf 23,5 Prozent. Sonnige Grüße.

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Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

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18 Antworten

Manfred Rubelam 16.08.2017 | 10:53
Was im Klartext heißt, daß es für viele Menschen keine Rente mehr gibt. Weil sie nicht so lange leben. Nur diejenigen mit bester Gesundheit oder die sich eine gute Gesundheitsvorsorge leisten können, werden so alt, daß sie noch von der Rente profitieren. Kurzum, die geleisteten Sozialbeträge sind nichts anderes mehr als eine verkappte Steuer. Es gibt dafür keine Gegenleistung mehr. Aber gottseidank wird das noch eine Weile dauern....
Jutta K.am 16.08.2017 | 11:02
Ich denke mal, wenn die Menschen in diesem Lande weiter in dem Maße diese politische Parteien wählen, welche sie bisher gewählt haben, wird das Renteneintrittsalter weiter steigen.
Statistikeram 16.08.2017 | 11:13
Um einmal Fakten zu nennen: Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt derzeit 78 Jahre (Männer) bzw. 83 Jahre (Frauen). Für 2030 kann man nochmal 2 Jahre dazurechnen. Damit wird wohl der überwiegende Teil der Bevölkerung die Regelaltersgrenze von 70 Jahren (falls sie denn kommen sollte) überschreiten. Zum Vergleich: 1950 galt zwar die Regelaltersgrenze von 65 Jahren, die Lebenserwartung für Männer betrug aber nur 64 Jahre (Frauen 68 Jahre). Erst 2000 war die Lebenserwartung um 10 bzw 15 Jahre höher als die Regelaltersgrenze hatte damit den gleichen Abstand wie für 2030 zu befürchten ist (ich lege auch keinen Wert darauf).
Fürdiezukunftam 16.08.2017 | 13:15
Zitat von GroKo anzeigenausblenden
Um einmal Fakten zu nennen: Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt derzeit 78 Jahre (Männer) bzw. 83 Jahre (Frauen). Für 2030 kann man nochmal 2 Jahre dazurechnen. Damit wird wohl der überwiegende Teil der Bevölkerung die Regelaltersgrenze von 70 Jahren (falls sie denn kommen sollte) überschreiten. Zum Vergleich: 1950 galt zwar die Regelaltersgrenze von 65 Jahren, die Lebenserwartung für Männer betrug aber nur 64 Jahre (Frauen 68 Jahre). Erst 2000 war die Lebenserwartung um 10 bzw 15 Jahre höher als die Regelaltersgrenze hatte damit den gleichen Abstand wie für 2030 zu befürchten ist (ich lege auch keinen Wert darauf).
Das wird die Betonköpfe der ewigen Nörgler nicht jucken.
Hi Groköchen, du alte Schmalzlocke. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Ich bin nicht am nörgeln, gell!! :-)
SEam 16.08.2017 | 13:21
Eine gute Rente für alle ist machbar - gerecht und bezahlbar! Rund die Hälfte der heute Erwerbstätigen ist im Alter akut von Altersarmut bedroht. Das ist die unmittelbare Folge eines politisch gewollten Zerstörungsprozesses, sagen die Bestseller-Autoren Holger Balodis und Dagmar Hühne. In ihrem neuen Buch fordern sie einen radikalen Kurswechsel in der Altersversorgung und deutlich mehr Geld für alle Rentner. Und sie zeigen auch, wie es geht: Weg mit der Riester-Rente und dem Popanz des Drei-Säulen-Modells. Statt die Finanzwirtschaft zu subventionieren, muss sich Altersvorsorge auf den Kern konzentrieren: die gesetzliche Rente. Die ist sicher, krisenfest und preiswert. Und sie kann deutlich höher ausfallen, wenn endlich alle einzahlen - auch Politiker, Beamte und Topmanager. Holger Balodis, Dagmar Hühne: Die große Rentenlüge – Warum eine gute und bezahlbare Alterssicherung für alle möglich ist Westend-Verlag, Taschenbuch: 18 €, e-book: 13,99€
Genervteram 16.08.2017 | 13:35
Nur weil man ein Buch vorschlägt, muss dessen Inhalt noch lange nicht neutral, ausgewogen und damit auch stimmig sein.
GroKoam 16.08.2017 | 16:17
Das wird die Betonköpfe der ewigen Nörgler nicht jucken.
Hi Groköchen, du alte Schmalzlocke. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Ich bin nicht am nörgeln, gell!! :-)
Hallo Nörgi, bist Du jetzt auch der "Statitiker"? Wer ist denn jetzt im Vorteil?
SEam 16.08.2017 | 16:48
Hallo Genervter, setze dich mit dem Inhalt auseinander, bevor Du einen Kommentar dazu abgibst. Außer Du bist Beamter, dann benötigst Du die Infos nicht.
Achimam 16.08.2017 | 18:04
Menschen die hart arbeiten müssen werden nicht lange von ihrer Rente etwas haben. Nach 48 Beitragsj. hofft man halt auf 15-20 J. Rente.
Kerstin E.am 16.08.2017 | 19:39
Das sind durchaus interessante Sachaspekte für die Rente die vorgetragen werden, ja sogar sehr wichtige. Eine weitere Frage ist, wie der einzelne dieser Entwicklung im Hinblick auf seine Rente bzw. Rentenhöhe erfolgreich begegnen kann. Wichtig wäre, auf jeden Fall einen Beruf oder einen weiteren Beruf sich zu eigen machen, den man auch im fortgeschrittenen Alter noch ausüben kann. Also keine Berufe wählen, die einem kaputt machen. Das sind diejenigen Berufe, für die man nur sehr schwer eine Berufsunfähigkeitsversicherung bekommt. Eine weitere Alternative wäre einfach frühzeitig Auswandern in ein Land, wo die Rentensysteme mehr hergeben. Zum Beispiel Auswandern nach Österreich oder in die Schweiz. Vielleicht kann der geneigte Leser hier noch weitere Alternativen aufzeigen?
W*lfgangam 16.08.2017 | 21:56
...schön, wieder mal eins der Exemplare mit offensichtlich dehydrierter Hirnmasse, das die Asylbewerber nicht von Flüchtlingen und Migranten unterscheiden kann und Mengenlehre vom Inhalt eines leeren Glases ableitet ;-) Gruß w.
Fürdiezukunftam 16.08.2017 | 22:53
Hallo Zusammen, ich habe schon gedacht das meine Intention hier im Forum gelöscht wird. Vielen Dank dafür das sich so viele Ihre Meinungen kund getan haben. Schauen wir der Zukunft positiv entgegen. Good Night and nice weekend. Best Regards. :-)
Genervteram 17.08.2017 | 09:43
Wer ernsthaft vorschlägt, dass u.a. Beamte in die gesetzliche RV einzahlen, hat sich weder mit der Grundgesetzproblematik noch mit den dann entstehenden Kosten seriös befasst. Daher brauche ich dieses Buch nicht zu lesen, um festzustellen, es handelt sich um nicht umsetzbare Vorschläge. Genauso gut kann ich für jeden eine Grundrente von 1500 Euro fordern. Kompletter Blödsinn, auf den Kleingeister wie Sie SE natürlich abfahren, ohne das Große und Ganze zu verstehen.
GroKoam 17.08.2017 | 15:51
Zitat von Genervter anzeigenausblenden
Hallo Genervter, setze dich mit dem Inhalt auseinander, bevor Du einen Kommentar dazu abgibst. Außer Du bist Beamter, dann benötigst Du die Infos nicht.
Wer ernsthaft vorschlägt, dass u.a. Beamte in die gesetzliche RV einzahlen, hat sich weder mit der Grundgesetzproblematik noch mit den dann entstehenden Kosten seriös befasst. Daher brauche ich dieses Buch nicht zu lesen, um festzustellen, es handelt sich um nicht umsetzbare Vorschläge. Genauso gut kann ich für jeden eine Grundrente von 1500 Euro fordern. Kompletter Blödsinn, auf den Kleingeister wie Sie SE natürlich abfahren, ohne das Große und Ganze zu verstehen.
Du bist ja doch zu etwas zu gebrauchen.
Auch Genervteram 17.08.2017 | 18:52
Fakt ist, dass die Rentenversicherung seit der Adenauerzeit systematisch von Politikern für diverse Projekte wie Bundeswehr, deutsche Einheit usw. geplündert wurde. Experten schätzen die entnommene Summe auf ca. 750 Mrd plus 300 Mrd. Zinsen. Grund: würden sie es nicht von den Beiträgen der Rentenversicherten nehmen, müssten sie die Steuern erhöhen. Das geht nicht so leicht, weil dann das Wahlvolk murrt. Ein weiterer Vorteil ist es für die Politiker (für ihre eigene Versorgung) , die Beamten und all diejenigen, die nicht in der gesetzlichen RV sondern in den Versorgungswerken versichert sind, dass ihre Beiträge hierfür nicht herangezogen werden. Zu diesen gehören Anwälte, Ärzte, Apotheker, Tierärzte, Architekten, Notare, Zahnärzte und viele gutverdienende Selbständige. Sie zahlen zwar auch Beiträge, die aber in ihre eigenen Rentenkassen, welche aber nicht von Politkiern wie Frau Nahles geplündert werden können. Fazit ist, dass nur die gesetzliche RV, in die wir normalen Lohnabhängigen einzahlen müssen, die Zeche zahlt. D. h. der kleine Mann finanziert riesige Ausgaben des Staates mit seinen Altersversorgungsbeiträgen, wofür eigentlich alle herangezogen werden müssten. Würde man diesem einen Riegel vorschieben und die Staatsausgaben mit höheren Steuern finanzieren würde, sähe es um die Alterversorgung gar nicht schlecht aus. Auch wenn der Staat die bisherigen Zuschüsse von 40 bis 50 Mrd. statt in die Riester-Rente in die gesetzliche RV eingezahlt hätte, sähe die Bilanz sehr viel besser aus und die Arbeitnehmer hätten ihr Geld nicht in renditelose Verträge stecken müssen.
W*lfgangam 17.08.2017 | 21:45
Zitat von Genervter anzeigenausblenden
Hallo Genervter, auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind, aber dafür gebe ich Ihnen glatt 3 !!! Nur, solange das Büchslebier beim Aldi nur 19 Cent kostet, kann man den widerschreienden/rechtlich wie ökonomisch tiefergelegt Gebildeten damit nicht überzeugen – der entBILDet sich halt weiter:-)) Gruß w.
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