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Experten-Antwort

Rentenanspruch aus Deutschland

von Bernd Geese, geb. Gierke05.08.2015 | 07:35
1525 Ansichten
13 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Hallo. Ich lebe seit 8 Jahren in Norwegen und möchte die Staatsbürgerschaft annehmen. Was wird aus meinen Beiträgen in Deutschland, die ich 30 Jahre lang eingezahlt habe? Kann ich mir meine Beiträge auszahlen lassen oder bekomme ich aus Deutschland später meine Rente ausgezahlt? MfG Bernd Geese

Antworten vom Expertenteam

Alle Antworten im Überblick · chronologisch sortiert

2
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Bernd Geese,

aus den in Deutschland entrichteten Beiträgen kann ein Rentenanspruch aus der deutschen Rentenversicherung entstehen. Als norwegischer Staatsbürger werden Sie unter Anwendung des deutsch - norwegischen Abkommens einem deutschen Staatsangehörigen gleichgestellt.

Expertenantwort · 2Deutsche Rentenversicherung

Hallo Bernd Geese,

für den Anspruch auf deutsche Rente werden sowohl die deutschen als auch die norwegischen Zeiten berücksichtigt. Die deutsche Rente wird dann vom deutschen Versicherungsträger geleistet, die Rente aufgrund der norwegischen Zeiten vom Versicherungsträger in Norwegen.

Deutsche RentenversicherungSie möchten persönlich beraten werden?Beratungsangebote der Deutschen Rentenversicherung

11 Antworten

Bernd Geese, geb. Gierkeam 05.08.2015 | 09:24
Die Broschüre gibt leider keine Auskunft darüber, was mit den Ansprüchen ist, wenn ich nicht mehr nach Deutschland zurückkehre und Norweger werde.
Klärchenam 05.08.2015 | 07:46
Ich empfehle Ihnen zu diesen Thema nachfolgende Broschüre: http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigatio…
senf-dazuam 05.08.2015 | 09:42
Hallo! Die Broschrüre "Leben und arbeiten in Europa" gibt z.B., dass für Norwegen die DRV Nord in Lübeck als Ansprechpartner dient (S. 57). Außerdem wird dargelegt, dass Sie die Rente in Norwegen beantragen und dann ggf. Ansprüche auf eine deutsche Rente dort verwendet werden (S. 48 ff). Da also deutsche Zeiten auch in Norwegen eine Rolle spielen, wird es vermutlich nicht möglich sein, die Beiträge an die DRV auszahlen zu lassen. Da Sie 30 Jahre bereits eingezahlt haben, sollten mehr als 60 Kalendermonate an Pflichtbeiträgen vorliegen, damit können Sie die Rentenbeiträge gar nicht mehr auszahlen lassen, sondern haben einen Anspriúch auf die Rente erworben. Vielleicht kann noch jemand darstellen, ob nun Norwegen die Rente (inkl. deutsche Zeiten) auszahlt, oder ob eine norwegische und eine deutsche Rente kommen? Beachten Sie bitte die ggf. unterschiedlichen Renteneintrittsalter. Am besten lassen Sie sich von der DRV Lübeck eingehend beraten!
Franz Kunzam 05.08.2015 | 12:28
Norwegen hat einen sicheren Währungshintergrund als Deutschland, das unter dem wackligen Euro und einer hohen öffentlichen Verschuldung leidet. Auch die dortige Rentenversicherung ist sicherer, stabiler und großzügiger bei der Rentenbemessung als die DRV. Wenn möglich würde ich schauen, daß ich eine norwegische Rente bekomme, falls diese höher ist.
****am 05.08.2015 | 13:26
Zitat von Franz Kunz anzeigenausblenden
Franz Kunz schrieb

Solange die deutsche Regierung aus dem Rentenkopf allerlei versicherungsfremde Leistugen finanziert[/quote]...bitte nennen Sie aktuell konkrete Zahlen/Haushaltsstellen, wo das einsehbar ist!

> Der Deutsche Rentner weiß nie

So scheint mir auch Ihr Beitrag zu sein - vielleicht hat er auch nicht Ihren Informationsgehalt, um hier ergebnisorientiert mitdiskutieren zu können. Machen's Ihr Wissenskästchen mal weiter auf ...kommen's, doch nicht nur billige BILD-Platitüden ?! Keine Bange, der so genannte Landesverrat via 'Stress' gegen netzpolitik.org hat sich grad in Luft aufgelöst – also, Sie dürfen schon noch 'aus dem Nähkästchen' plaudern ;-)

Gruß

w.

[/quote]

Seit 1957 finanziert der Bund aus den Renten-Beiträgen allgemeinstaatliche Aufgaben, die nach §213 SGB VI durch einen Bundeszuschuss zurück bezahlt werden müssen.

Das aber ist seit 1957 noch nie vollständig erfolgt, so dass den Rentenversicherten bis heute rund 700 Mrd. Euro fehlen! Eigentum der Rentenversicherten, die das aus ihren Löhnen einbezahlt haben. Damit hat man allein die gesetzl. Rentenversicherten einen Großteil allgemeinstaatlicher Aufgaben bezahlen lassen, Politiker, Beamte und anders berufständisch Versicherte haben sich um den nicht an die GRV zurück bezahlten Teil nicht mit an diesen wichtigen Aufgaben beteiligt. s. u.a. Teufeltabelle und Vortrag Otto Teufel auf youtube.

Damit einher geht eine permanente Missachtung der Selbstverwaltungsautonomie der GRV. Derweil haben sich Politik und Justiz für sich selbst nicht nur wesentlich bessere Regelungen geschaffen, sie haben auch spätestens seit 1978 elementare Grundrechte für die Versicherten der gesetzlichen Rentenversicherung außer Kraft gesetzt, Gleichheitssatz, Eigentumsschutz für die Beiträge, Rechtsstaatsprinzip (keine rückwirkenden Eingriffe) Nachlesen kann man das in den Entscheidungen des BVerfG vom 01.07.1981 (1 BvR 874/77 u.a.) oder vom 27.02.2007 (1 BvL 10/00, Absätze 53, 55 und 70). Ein wirkliches Solidarsystem erfordert die Einbindung aller Bürger in allen drei Lebensphasen.

Denn alle Bürger profitieren in jungen Jahren von dieser Solidarität (Schule, Ausbildung) ebenso wie im Alter (Rente, Pension), aber diejenigen, die im Alter am meisten von dieser Solidarität profitieren, klinken sich während ihres Berufslebens kraft eigener Entscheidungsbefugnis aus dem Solidarsystem aus.

Ob das Norwegische auf Dauer sicherer ist als das Deutsche Umlagesystem ist fraglich, denn das Norwegische Rentensystem ist ein kapitalgedecktes System und finanziert sich aus den Erträgen der weltweiten Fonds in denen das Kapital, SV-Beiträge und zum Teil Gewinne aus der Öl und Gasförderung angelegt ist. Zur Zeit haben aber alle Kapitalgedecken Systeme /Fonds Probleme(siehe besonders Großbritannien) die für die Auszahlung der Renten erforderlichen Erträge zu erwirtschaften. Auch in Anbetracht der Tatsache das sie Herr Geese nur noch ca 8-10 jahre in Norwegen Beiträge zahlen werden, wird nicht zu einer berauschend hohen norwegischen Rente führen, aber das kann ihnen ein Berater der Norw. RV besser erklären.
Franz Kunzam 06.08.2015 | 10:34
Zitat von **** anzeigenausblenden
Norwegen hat einen sicheren Währungshintergrund als Deutschland, das unter dem wackligen Euro und einer hohen öffentlichen Verschuldung leidet. Auch die dortige Rentenversicherung ist sicherer, stabiler und großzügiger bei der Rentenbemessung als die DRV. Wenn möglich würde ich schauen, daß ich eine norwegische Rente bekomme, falls diese höher ist.
Ob das Norwegische auf Dauer sicherer ist als das Deutsche Umlagesystem ist fraglich, denn das Norwegische Rentensystem ist ein kapitalgedecktes System und finanziert sich aus den Erträgen der weltweiten Fonds in denen das Kapital, SV-Beiträge und zum Teil Gewinne aus der Öl und Gasförderung angelegt ist. Zur Zeit haben aber alle Kapitalgedecken Systeme /Fonds Probleme(siehe besonders Großbritannien) die für die Auszahlung der Renten erforderlichen Erträge zu erwirtschaften. Auch in Anbetracht der Tatsache das sie Herr Geese nur noch ca 8-10 jahre in Norwegen Beiträge zahlen werden, wird nicht zu einer berauschend hohen norwegischen Rente führen, aber das kann ihnen ein Berater der Norw. RV besser erklären.
Solange die deutsche Regierung aus dem Rentenkopf allerlei versicherungsfremde Leistugen finanziert und finanziert hat, ist man mit der deutschen Renten angeschmiert und betrogen. Der Deutsche Rentner weiß nie, was aus dem Rententopf abgezweigt wird und wofür er noch alles bezahlen muß. Wiedervereinigung, Euro-Debakel mit Griechenland alles dafür mußte der deutsche Rentner seinen Kopf mit hinhalten. Das Schlimme daran ist, die deutsche Regierung nimmt sich das Geld einfach, was den Rentnern gehört. Man kann sich nicht dagegen wehren und muß ohnmächtig zusehen.
W*lfgangam 06.08.2015 | 21:52
Zitat von Franz Kunz anzeigenausblenden
Franz Kunz schrieb

Solange die deutsche Regierung aus dem Rentenkopf allerlei versicherungsfremde Leistugen finanziert[/quote]...bitte nennen Sie aktuell konkrete Zahlen/Haushaltsstellen, wo das einsehbar ist!

> Der Deutsche Rentner weiß nie

So scheint mir auch Ihr Beitrag zu sein - vielleicht hat er auch nicht Ihren Informationsgehalt, um hier ergebnisorientiert mitdiskutieren zu können. Machen's Ihr Wissenskästchen mal weiter auf ...kommen's, doch nicht nur billige BILD-Platitüden ?! Keine Bange, der so genannte Landesverrat via 'Stress' gegen netzpolitik.org hat sich grad in Luft aufgelöst – also, Sie dürfen schon noch 'aus dem Nähkästchen' plaudern ;-)

Gruß

w.

[/quote]

Seit 1957 finanziert der Bund aus den Renten-Beiträgen allgemeinstaatliche Aufgaben, die nach §213 SGB VI durch einen Bundeszuschuss zurück bezahlt werden müssen.

Das aber ist seit 1957 noch nie vollständig erfolgt, so dass den Rentenversicherten bis heute rund 700 Mrd. Euro fehlen! Eigentum der Rentenversicherten, die das aus ihren Löhnen einbezahlt haben. Damit hat man allein die gesetzl. Rentenversicherten einen Großteil allgemeinstaatlicher Aufgaben bezahlen lassen, Politiker, Beamte und anders berufständisch Versicherte haben sich um den nicht an die GRV zurück bezahlten Teil nicht mit an diesen wichtigen Aufgaben beteiligt. s. u.a. Teufeltabelle und Vortrag Otto Teufel auf youtube.

Damit einher geht eine permanente Missachtung der Selbstverwaltungsautonomie der GRV. Derweil haben sich Politik und Justiz für sich selbst nicht nur wesentlich bessere Regelungen geschaffen, sie haben auch spätestens seit 1978 elementare Grundrechte für die Versicherten der gesetzlichen Rentenversicherung außer Kraft gesetzt, Gleichheitssatz, Eigentumsschutz für die Beiträge, Rechtsstaatsprinzip (keine rückwirkenden Eingriffe) Nachlesen kann man das in den Entscheidungen des BVerfG vom 01.07.1981 (1 BvR 874/77 u.a.) oder vom 27.02.2007 (1 BvL 10/00, Absätze 53, 55 und 70). Ein wirkliches Solidarsystem erfordert die Einbindung aller Bürger in allen drei Lebensphasen.

Denn alle Bürger profitieren in jungen Jahren von dieser Solidarität (Schule, Ausbildung) ebenso wie im Alter (Rente, Pension), aber diejenigen, die im Alter am meisten von dieser Solidarität profitieren, klinken sich während ihres Berufslebens kraft eigener Entscheidungsbefugnis aus dem Solidarsystem aus.

...bitte nennen Sie aktuell konkrete Zahlen/Haushaltsstellen, wo das einsehbar ist! > Der Deutsche Rentner weiß nie So scheint mir auch Ihr Beitrag zu sein - vielleicht hat er auch nicht Ihren Informationsgehalt, um hier ergebnisorientiert mitdiskutieren zu können. Machen's Ihr Wissenskästchen mal weiter auf ...kommen's, doch nicht nur billige BILD-Platitüden ?! Keine Bange, der so genannte Landesverrat via 'Stress' gegen netzpolitik.org hat sich grad in Luft aufgelöst – also, Sie dürfen schon noch 'aus dem Nähkästchen' plaudern ;-) Gruß w.
Franz Kunzam 07.08.2015 | 13:02
Zitat von W*lfgang anzeigenausblenden
Solange die deutsche Regierung aus dem Rentenkopf allerlei versicherungsfremde Leistugen finanziert
...bitte nennen Sie aktuell konkrete Zahlen/Haushaltsstellen, wo das einsehbar ist! > Der Deutsche Rentner weiß nie So scheint mir auch Ihr Beitrag zu sein - vielleicht hat er auch nicht Ihren Informationsgehalt, um hier ergebnisorientiert mitdiskutieren zu können. Machen's Ihr Wissenskästchen mal weiter auf ...kommen's, doch nicht nur billige BILD-Platitüden ?! Keine Bange, der so genannte Landesverrat via 'Stress' gegen netzpolitik.org hat sich grad in Luft aufgelöst – also, Sie dürfen schon noch 'aus dem Nähkästchen' plaudern ;-) Gruß w.
Seit 1957 finanziert der Bund aus den Renten-Beiträgen allgemeinstaatliche Aufgaben, die nach §213 SGB VI durch einen Bundeszuschuss zurück bezahlt werden müssen. Das aber ist seit 1957 noch nie vollständig erfolgt, so dass den Rentenversicherten bis heute rund 700 Mrd. Euro fehlen! Eigentum der Rentenversicherten, die das aus ihren Löhnen einbezahlt haben. Damit hat man allein die gesetzl. Rentenversicherten einen Großteil allgemeinstaatlicher Aufgaben bezahlen lassen, Politiker, Beamte und anders berufständisch Versicherte haben sich um den nicht an die GRV zurück bezahlten Teil nicht mit an diesen wichtigen Aufgaben beteiligt. s. u.a. Teufeltabelle und Vortrag Otto Teufel auf youtube. Damit einher geht eine permanente Missachtung der Selbstverwaltungsautonomie der GRV. Derweil haben sich Politik und Justiz für sich selbst nicht nur wesentlich bessere Regelungen geschaffen, sie haben auch spätestens seit 1978 elementare Grundrechte für die Versicherten der gesetzlichen Rentenversicherung außer Kraft gesetzt, Gleichheitssatz, Eigentumsschutz für die Beiträge, Rechtsstaatsprinzip (keine rückwirkenden Eingriffe) Nachlesen kann man das in den Entscheidungen des BVerfG vom 01.07.1981 (1 BvR 874/77 u.a.) oder vom 27.02.2007 (1 BvL 10/00, Absätze 53, 55 und 70). Ein wirkliches Solidarsystem erfordert die Einbindung aller Bürger in allen drei Lebensphasen. Denn alle Bürger profitieren in jungen Jahren von dieser Solidarität (Schule, Ausbildung) ebenso wie im Alter (Rente, Pension), aber diejenigen, die im Alter am meisten von dieser Solidarität profitieren, klinken sich während ihres Berufslebens kraft eigener Entscheidungsbefugnis aus dem Solidarsystem aus.
Rene K.am 07.08.2015 | 19:03
Beruhige dich Franz. Neulich traf ich im Zug einen Rentner, der schon vor mehreren Jahrzehnten in den Osten , nach Sachsen, gezogen ist. Er erzählte mir einiges über seine Erlebnisse. Heute so klagt er mir, ist seine Rente um ca. 30 % niedriger als diese ohne Wiedervereinigung hätte sein können. Darüber hinaus muß er seine Pensionskassenrente, die er überwiegend privat angespart hat, heute voll versteuern und volle Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge bezahlen. Viele Ossies erzählen ihm dagegen, daß es ihnen ohne Wiedervereinigung heute besser gehen würde und daß sie ihrer alten DDR nachtrauern. Viele Ossies würden auch um Wessies einen großen Bogen machen. Deshalb ist er ziemlich frustriert und glaubt, daß ohne Wiedervereinigung und ohne Euro alles heute viel besser wäre, gerade auch für Rentner.
W*lfgangam 07.08.2015 | 19:24
Zitat von Franz Kunz anzeigenausblenden
Franz Kunz schrieb

Solange die deutsche Regierung aus dem Rentenkopf allerlei versicherungsfremde Leistugen finanziert[/quote]...bitte nennen Sie aktuell konkrete Zahlen/Haushaltsstellen, wo das einsehbar ist!

> Der Deutsche Rentner weiß nie

So scheint mir auch Ihr Beitrag zu sein - vielleicht hat er auch nicht Ihren Informationsgehalt, um hier ergebnisorientiert mitdiskutieren zu können. Machen's Ihr Wissenskästchen mal weiter auf ...kommen's, doch nicht nur billige BILD-Platitüden ?! Keine Bange, der so genannte Landesverrat via 'Stress' gegen netzpolitik.org hat sich grad in Luft aufgelöst – also, Sie dürfen schon noch 'aus dem Nähkästchen' plaudern ;-)

Gruß

w.

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Seit 1957 finanziert der Bund aus den Renten-Beiträgen allgemeinstaatliche Aufgaben, die nach §213 SGB VI durch einen Bundeszuschuss zurück bezahlt werden müssen.

Das aber ist seit 1957 noch nie vollständig erfolgt, so dass den Rentenversicherten bis heute rund 700 Mrd. Euro fehlen! Eigentum der Rentenversicherten, die das aus ihren Löhnen einbezahlt haben. Damit hat man allein die gesetzl. Rentenversicherten einen Großteil allgemeinstaatlicher Aufgaben bezahlen lassen, Politiker, Beamte und anders berufständisch Versicherte haben sich um den nicht an die GRV zurück bezahlten Teil nicht mit an diesen wichtigen Aufgaben beteiligt. s. u.a. Teufeltabelle und Vortrag Otto Teufel auf youtube.

Damit einher geht eine permanente Missachtung der Selbstverwaltungsautonomie der GRV. Derweil haben sich Politik und Justiz für sich selbst nicht nur wesentlich bessere Regelungen geschaffen, sie haben auch spätestens seit 1978 elementare Grundrechte für die Versicherten der gesetzlichen Rentenversicherung außer Kraft gesetzt, Gleichheitssatz, Eigentumsschutz für die Beiträge, Rechtsstaatsprinzip (keine rückwirkenden Eingriffe) Nachlesen kann man das in den Entscheidungen des BVerfG vom 01.07.1981 (1 BvR 874/77 u.a.) oder vom 27.02.2007 (1 BvL 10/00, Absätze 53, 55 und 70). Ein wirkliches Solidarsystem erfordert die Einbindung aller Bürger in allen drei Lebensphasen.

Denn alle Bürger profitieren in jungen Jahren von dieser Solidarität (Schule, Ausbildung) ebenso wie im Alter (Rente, Pension), aber diejenigen, die im Alter am meisten von dieser Solidarität profitieren, klinken sich während ihres Berufslebens kraft eigener Entscheidungsbefugnis aus dem Solidarsystem aus.

...da beginnt bereits die Bartaufwickelmaschine im Keller zu rappeln. Nun ist seitdem ja mehr als 1/2 Jahrhundert vergangen. Natürlich gab es weder wirtschaftliche, gesellschaftliche, politische, noch demographische Veränderungen ...drehen wir doch den Lebensstandard auf 1956 zurück - oops, dann wäre Ihre Mitteilung an die 'Welt' noch immer in der Postkutsche: https://www.youtube.com/watch?v=bfmdCuoxFMo ;-) Gruß w.
Hans K.am 10.08.2015 | 12:21
Zitat von **** anzeigenausblenden
Norwegen hat einen sicheren Währungshintergrund als Deutschland, das unter dem wackligen Euro und einer hohen öffentlichen Verschuldung leidet. Auch die dortige Rentenversicherung ist sicherer, stabiler und großzügiger bei der Rentenbemessung als die DRV. Wenn möglich würde ich schauen, daß ich eine norwegische Rente bekomme, falls diese höher ist.
Ob das Norwegische auf Dauer sicherer ist als das Deutsche Umlagesystem ist fraglich, denn das Norwegische Rentensystem ist ein kapitalgedecktes System und finanziert sich aus den Erträgen der weltweiten Fonds in denen das Kapital, SV-Beiträge und zum Teil Gewinne aus der Öl und Gasförderung angelegt ist. Zur Zeit haben aber alle Kapitalgedecken Systeme /Fonds Probleme(siehe besonders Großbritannien) die für die Auszahlung der Renten erforderlichen Erträge zu erwirtschaften. Auch in Anbetracht der Tatsache das sie Herr Geese nur noch ca 8-10 jahre in Norwegen Beiträge zahlen werden, wird nicht zu einer berauschend hohen norwegischen Rente führen, aber das kann ihnen ein Berater der Norw. RV besser erklären.
Es ist auf Dauer sicherer als die Deutsche Rente, weil Norwegen ein reiches Land ist. Wenn eine Regierung quasi über Nacht Betriebsrentner enteignen und Betriebsrenten mit vollen Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen belasten muß, zeigt das, in welchen enormen finanziellen Problemen sich das deutsche Sozialsystem befindet. Dieses System hat kein Vertrauen verdient.
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