Die Renten der genannten Berufsgruppen ("Leistungsträger") sind in den neuen Ländern sogar erheblich niedriger als im Westen, weil deren Einkommen im "sozialistischen Arbeiter- und Bauernstaat" vergleichsweise extrem niedrig waren, und dort nicht die (weit leistungsfähigeren) Versorgungswerke existierten.
Es sind gerade die ehemaligen Arbeiter und kleinen Angestellten, deren Renten in den neuen Bundesländern erheblich höher sind als in der alten Bundesrepublik.
Ich empfehle einen Blick in die Broschüre "Deutsche Rentenversicherung in Zahlen 2006", die hier zu finden ist:
http://www.deutsche-rentenversicherung.de/nn_15208/SharedDocs/de…
Dort sind die Rentenzahlbeträge entsprechend aufgeschlüsselt.
Auch die vom Fragesteller erwähnte geringfügige Rentenerhöhung zum 1.7.2007 von 0,54 % ist im Osten weitgehend eine zusätzliche Transferleistung:
Hätte man sich an den Daten der neuen Länder orientiert, wäre die Rentenerhöhung dort noch viel niedriger ausgefallen. Es hat eben immer noch nicht geklappt mit den "blühenden Landschaften".
PS: Derzeit im Osten tätige Ärzte, Anwälte und Ingenieure zahlen natürlich überwiegend keine Beiträge mehr an die gesetzliche Rentenversicherung - auch dort gibt es inzwischen Versorgungswerke. Und die kann man nicht so leicht enteignen wie die Versicherten in einem staatlichen Umlageverfahren ...
In Zukunft werden die Senioren mit den erwähnten Berufen also auch im Osten eine wesentlich höhere Altersversorgung erhalten ...