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Rentenzeiten für einen offensichtlich Schwerbehinderten.

von Henry12.06.2021 | 19:54
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Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Ich habe einen nunmehr erwachsenen Sohn, der mit großen Mühen einen Hauptschulabschluss geschafft hat. Leider bekommt er auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt keine Chance, weil er neben geistigen auch noch körperliche Defizite hat. Auf seinem Rentenkonto hat er trotz demnächst 25 Jahren bisher lediglich nur ein Jahr gesammelt. Dieses Jahr resultiert aus einer Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme. Von zwei weiteren Berufsbildungswerken bekam er keine Punkte, weil er dort nicht über die Erprobungsphase hinaus kam. Letztendlich hat man ihn als nicht ausbildungsfähig abgestempelt. Die Arbeitsagentur möchte den Sohn nun über eine unterstützende Beschäftigung auf dem Arbeitsmark unterbringen. Die Einrichtung, die dies bewerkstelligen soll, vertröstet ihn infolge immer wieder zu hohen Inzidenzwerten Monat für Monat. Infolge Covid19 hängt er nun bereits seit einem Jahr zu Hause herum. Nun frage ich mich, ob diese Wartezeit bei der Rentenanrechnung berücksichtigt werden kann. Inzwischen muss ich leider davon ausgehen, dass er langfristig nicht arbeitsfähig werden wird und mehr oder weniger in die Frührente stolpert. Den alternativen Besuch einer beschützenden Einrichtung lehnt er vehement ab.

1 Moderatoren-Antwort

Moderatoren-Antwortam 14.06.2021 | 00:30

Hallo Henry,

wir können den Fehler nicht replizieren. Nur ein Verdacht: die Bildschirmskalierung auf 100% einstellen. Evtl. hilft der Tipp am ANfang einfach ein Leerzeichen zu setzen.

Bitte mal ausprobieren.

Viele Grüße!

Ihr Admin

44 Antworten

Alfonsam 12.06.2021 | 22:05
Da fiel mir beim Lesen sofort WfbM ein, warum möchte er das nicht? Frührente wird wohl so wie bis jetzt nichts werden!
Janaam 12.06.2021 | 22:15
Lehnt er ab ....... Dann soll er sich halt ohne Ausbildung eine einfache Helfertätigkeit suchen. Arbeitsleben ist nunmal kein Wunschkonzert, wenn man nix kann. Besser Werkstatt als zu Hause rumhängen. Auch Frührente kann er sich abschminken. Die bekommt man nicht fürs nixtun. Statt hier zu jammern, vielleicht mal auf den Tisch hauen.
Henryam 12.06.2021 | 22:52
Zitat von Jana anzeigen
Mittlerweile mit meinem Verständnis.Wie Du sicher gelesen hast, sind wir bereits auf der Suche. Wir haben auch schon mitbekommen, dass niemand heutzutage viel in eine Ausbildung eines wenig talentierten investieren möchte. Da will einer und muss sich solche Kommentare anhören. Dies wurde ihm auch von Bekannten, die noch einigermaßen Durchblick haben geraten. Nach deren Aussage müsse man sich dort nichts beweisen, man könne eine ruhige Kugel schieben (rumhängen) und hätte bereits mit 40 Jahren einen Rentenanspruch. Er selbst war bereits in verschiedenen Werkstätten zu Praktika in solchen Werkstätten. Dort hat es ihm nicht gefallen. Er will sich an besseren orientieren, Leistung bringen und dafür Anerkennung ernten. Da bist Du aber schlecht informiert. Wenn jemand 5 rentenrechtliche Jahre beisammen hat und aufgrund seiner gesundheitlichen Einschränkungen nicht arbeitsfähig ist, dann gibt es wenig Alternativen zur EU-Rente. Sich bei Bildungsmaßnahmen abzurackern ist bei Dir nichtstun? So interpretieren solche Leute wie Du die Inklusion. Ich bin froh darüber, dass er nicht so neben der Kappe ist, dass ihm ein Daueraufenthalt in einer WfbM gleichgültig ist.
Henryam 12.06.2021 | 22:53
Warum fehlt bei meinen Antworten das erste Wort?
Alfonsam 13.06.2021 | 00:49
Zitat von Henry anzeigen
Wenn jemand 5 rentenrechtliche Jahre beisammen hat und aufgrund seiner gesundheitlichen Einschränkungen nicht arbeitsfähig ist, dann gibt es wenig Alternativen zur EU-Rente
Das ist die Bedingung für generellen Anspruch auf eine Altersrente. Bei EM gibt es für junge Menschen Extraregeln(bspw. Unfall) ansonsten müssen in den letzten 5 Jahren 3 mit Zeiten belegt sein und zwar zum Zeitpunkt des Eintritts der Erwerbsminderung. Nur weil jemand schwerer vermittelbar ist oder eine Ausbildung fehlt oder man andere Vorstellungen generiert gilt man nicht als erwerbsgemindert. Dazu muss die Leistungsfähigkeit für den gesamten Arbeitsmarkt, incl. leichteste Leichtarbeit oder Dingen, die ein dressierter Schimpanse locker könnte, auf unter 3 Stunden gesunken sein. Ein paar Stunden Bürohilfe, Brot einpacken, Sachen sortieren, Fotokopien machen, den Hof fegen, Prospekte verteilen, den Knopf an einer Maschine drücken,im Krankenhaus den Schieber oder die Ente bringen- die Auswahl für Sohnemann ist riesig. So schnell wird man, noch dazu in jungen Jahren, nicht verrentet.
Janaam 13.06.2021 | 10:38
Tja lieber Henry, es geht Ihnen scheinbar nicht um Lösungen sondern nur ums Jammern. Ich arbeite in dem Bereich und sehe, wie sehr sich diese Menschen abrackern, um arbeiten zu können. Egal wie. Solche Beispiele wie ihr Sohn sind glücklicherweise selten. Es gibt inzwischen so viele niedrigschwellige Ausbildungsstellen, dass es viele auf den ersten Arbeitsmarkt schaffen. Entweder kommen Sie und ihr Sohn endlich in die Pötte oder Sie werden in 10 Jahren noch mit dem gleichen Problem dastehen. Und die bösen anderen sind schuld. Die Bundesagentur für Arbeit bietet hier unheimlich viele Hilfen und Maßnahmen an. Vielleicht sollten Sie diese mal annehmen und Ihren Sohn dazu bringen auch durchzuhalten. Auch das fällt unter fit machen für den ersten Arbeitsmarkt.
KSCam 13.06.2021 | 09:31
Es ist nicht primär Aufgabe der DRV Menschen in Arbeit zu bringen, das machen Arbeitsamt und Jobcenter. Sogesehen ist das nicht unser Kernbereich. Ob die bisherigen (wenigen) Zeiten für eine Rente reichen in die Ihr Sohn "stolpern" könnte muss individuelle geklärt werden. Solange er bei der Agentur gemeldet ist, zählen die Zeiten auch irgendwie für die Rente. Im Zweifel muss ein Antrag gestellt werden, über den wird konkret entschieden.
Janaam 13.06.2021 | 10:44
P.S. Ich habe durchaus gelesen, dass man ihn vermittelt hat und es an Corona hängt. Aber ganz ehrlich, ich bin sicher nach Corona kommt das nächste, warum er das nicht antreten kann. Hier funktioniert es übrigens trotz Corona. Es kann also nicht wirklich nur daran liegen.
Annaam 13.06.2021 | 09:59
Ich bin weit davon weg, hier zu kritisieren oder witzig zu werden.Es ist sicher eine große Not. Aber zwei Punkte sehe ich, über die müssen Sie alle beide sich klar sein. Die Rente, die man bekommt, wenn man grad so 5 rentenrechtliche Jahre schafft, bedeutet, ein Leben lang in Armut zu leben und vermutlich auch, Stammkunde auf dem Sozialamt zu sein. Lustig ist das nicht. Ist dem Sohn das klar? Mancher hat ja falsche Ideen von Rentenhöhe...Und weiter macht es keinen Sinn, sich irgendwie für behindert, aber doch nicht so richtig, zu erklären. Entweder geht der junge Mann einen ganz normalen beruflichen Weg und muss sich anstrengen. Oder er geht in den geschützten Bereich, dann sollte auch Schwerbehinderung festgestellt werden. Raussuchen und auf eine Rente hoffen, von der man leben kann mit Mitte 20, ist echt nicht.
franticam 13.06.2021 | 14:09
Für die "Frührente" (Erwerbsminderungsrente?) gibt es hohe Hürden. Und selbst wenn Ihr Sohn die Beitrags-Mindestzeiten gesammelt hat, wird die Rente aus den bisher erwirtschafteten Punkten hoch gerechnet. Bekommt Ihr Sohn die jährliche Renteninformation? Daraus kann er entnehmen, ob und wie viel Rentenanspruch er hat. Oder Sie lassen sich eine entsprechende Auskunft von der DRV zuschicken. Das andere Thema ist der sog. "Leistungsfall", d.h. der Zeitpunkt zu dem die gesundheitliche Beeinträchtigung eingetreten ist. Sollte er schon seit den Kindertagen / von Geburt an gegeben sein, gibt es die Erwerbsminderungsrente generell erst nach 20 Jahren Arbeit in der WfBM. Lassen Sie sich doch einmal einen (telefonischen) Beratungstermin bei der DRV geben. Die Sachbearbeiter können in das Versicherungskonto sehen und beantworten alle Ihre Fragen. Erwerbsminderungsrente hat übrigens nichts damit zu tun, dass man keinen Job/Ausbildung bekommt und durchhält, oder dass man nicht in einer geeigneten Einrichtung arbeiten will, sondern dass man es (körperlich) nicht kann. Dafür muss man schon sprichwörtlich den Kopf unter dem Arm tragen.
Uschiam 13.06.2021 | 15:46
Ist denn die Schwerbehinderteneigenschaft schon vom Versorgungsamt festgestellt worden oder wird hier Behinderung aufgrund von Defiziten nur vermutet? Es ist schon ein Unterschied, ob man nicht der hellste ist und vielleicht zwei linke Hände hat oder ob man anerkannt behindert ist. Falls letzteres der Fall ist, ist der Gedanke geschützte Werkstatt nicht das Schlechteste. Diese Tätigkeit ist behindertengerecht, leistungsangepasst und generiert Rentenansprüche, EM wie Alter und man verdient selbst etwas Geld. Mit den genannten Defiziten ist man dort möglicherweise besser aufgehoben, als auf dem ersten Arbeitsmarkt.
leidgeprüfte Mamaam 13.06.2021 | 15:32
So sah es bei meinem Sohn auch aus. Bis man uns geraten hat, ihn rauszuschmeissen und ihm klarzumachen, das er von uns nicht auf ewig Geld kriegt. Und zack lief es besser. Wenn er wirklich behindert ist, ist es was anders, dann muss er eben entsprechend in eine Werkstätte. Aber wenn nicht, dann muss er Verantwortung für übernehmen. Hotel Mama gibts echt, ich musste es einsehen.
Janaam 13.06.2021 | 20:02
@leidgeprüfte Mama Ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Entweder behindertengerechtes arbeiten oder arbeiten. Nur rumjammern, nix wollen, abbrechen usw. ist keine Lösung.
Orelam 13.06.2021 | 20:24
Es gibt allerdings leider auch Menschen, die finden nie einen Arbeitgeber und sind lebenslange Sozialfälle. Ich habe mal so jemanden kennengelernt. Der konnte nicht lesen und schreiben und war doch zur Schule gegangen. Zwecklos. In der DDR hatte er eine Arbeit, in einer großen Dreherei die Späne sammeln und wegfahren. Es hat seinen Mann ernähren können. Nach der Wende war Schluss. Umschulung nicht möglich, Tätigkeiten für Analphabeten, Lesen lernen, alles nicht möglich. Gescheiterte Existenz eben. Ein Mitschüler, war ein lieber Mensch, aber geistig zurück geblieben. Nur Bomben auf jedem Zeugnis und jedes Jahr der Vermerk:"auf Beschluss des pädagogischen Rates versetzt". Der hielt durch bis zur 8.Klasse. Danach Lehre zum Fluchtmaurer. Gibt's alles gar nicht mehr so. Was für Perspektiven haben solche Menschen?
Henryam 13.06.2021 | 21:57
Zitat von KSC anzeigen
Deshalb meine Frage, denn bevor ich die DRV offiziell belästige, muss ich etwas Hintergrundwissen haben. Dass das unrealistisch ist, sagt mir schon heute mein Halbwissen. Genau das war und ist meine Frage, die hier anscheinend keiner beantworten kann. Statt dessen fühlen sich viele Moralprediger zum schwingen ihrer Keulen aufgerufen.
Henryam 13.06.2021 | 21:48
Zitat von Alfons anzeigen
Wenn man trotz intensivem Bemühen keine Chance bekommt, was bleibt dann für eine Alternative? Man sollte nur jemanden finden, der auch einen Schimpansen einstellen würde. Nebenei bin ich überzeugt, dass mindestens 50 % der EU-Rentner die von Dir aufgezählten Tätigkeiten verrichten könnten.Ja hoffentlich, schließlich will der Junge Anerkennung durch Arbeit finden.
Peter T. am 13.06.2021 | 21:52
Die große Frage ist immer, was möchte derjenige selber und was ist er bereit zu geben? Wenn ich den Fall hier lese, dann wird hier auf die "Rente" hingearbeitet. Ich kann den Vater verstehen, auch wenn man vielleicht nicht einverstanden ist, mit dem Kind, man steht trotzdem zu ihn und "beschützt" bzw. verteidigt es. Aber das Problem dabei ist leider, der Junge wird sich nie wirklich Mühe geben, weil er denkt, er ist im Recht und die Welt ist so schlecht. Wenn er also keine Ausbildung machen kann/will aber in eine Werkstatt nicht will (vermutlich unter seinem Niveau bzw zu wenig Geld), gibt es trotzdem Arbeiten, die auch ohne Ausbildung gemacht werden können. Ich denke da so an Betreuungsleistungen, z. B. im Pflege/Hauswirtschaftsbereich. Da wird wie verrückt gesucht, es braucht keine Ausbildung oder die Firma gibt eine "Fortbildung". Man bekommt Anerkennung von den z. B. Pflegebedürftigen und kommt unter Leute. Und es ist nun wirklich (außer für ganz schwere Fälle) schaffbar. Aber auch hier ist es vielen zu wenig Geld für zu viel Arbeit. Ich kann nur raten, wie viele hier geschrieben haben, machen Sie ihrem Sohn Dampf. Es kann nicht der Staat dafür verantwortlich gemacht werden, dass er nicht will, denn anhand Ihrer Äußerungen kann er ja, zumindest solche Dinge, wie beschrieben... Viel Erfolg.
Siehe hieram 13.06.2021 | 22:07
Wenn Sie Ihr 'Halbwissen' etwas ergänzen möchten, dann sollten Sie noch diese Broschüre lesen https://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/Downloads/… Hier stehen eigentlich alle Informationen rund um das Thema Erwerbsminderungsente drin, inklusiv Zugangsberechtigungen. Und ob Ihr Sohn überhaupt schon Rentenansprüche erworben hat, können Sie mit Anforderung einer Rentenauskunft auch schnell feststellen. Die Anforderung ist online möglich: https://www.eservice-drv.de/SelfServiceWeb/
Annaam 13.06.2021 | 22:08
Nein Henry, die aufgezählten Tätigkeiten können voll erwerbsgeminderte eben nicht machen. Wohl ein paar Minuten, aber stundenlang nicht. Ich verstehe, dass Sie frustriert sind. Aber Sie tun dem Sohn keinen Gefallen, wenn Sie ihm die Realitäten nicht klarmachen. Sogar wenn er nach 5 Jahren Arbeit so behindert oder krank ist, dass er einen Rentenanspruch erworben hat, landet er doch auf dem Sozialamt. Da kommt man dann kaum noch raus. Ein Vorschreiber hat ja recht, es gibt für ungelernte Kräfte immer weniger Arbeitsplätze. Aber deshalb gleich mit Mitte 20 das Leben auf dem Sozialamt einplanen, ist noch schlimmer. Eines ersparen Sie ihm bitte, nämlich jetzt eine Armutslaufbahn zu planen. Meine Erfahrung ist auch, dass es in den weitaus meisten Fällen nur an Fleiß und Disziplin fehlt, wenn eins nach dem anderen abgebrochen wird. Aber sei es drum, wenn der Sohn tatsächlich behindert ist, dann sollten sie erst recht überlegen, wie man ihn finanziell sichern kann.
Alfonsam 13.06.2021 | 22:14
Zitat von Henry anzeigen
Das ist die Bedingung für generellen Anspruch auf eine Altersrente. Bei EM gibt es für junge Menschen Extraregeln(bspw. Unfall) ansonsten müssen in den letzten 5 Jahren 3 mit Zeiten belegt sein und zwar zum Zeitpunkt des Eintritts der Erwerbsminderung. Nur weil jemand schwerer vermittelbar ist oder eine Ausbildung fehlt oder man andere Vorstellungen generiert gilt man nicht als erwerbsgemindert.
Wenn man trotz intensivem Bemühen keine Chance bekommt, was bleibt dann für eine Alternative? Man sollte nur jemanden finden, der auch einen Schimpansen einstellen würde. Nebenei bin ich überzeugt, dass mindestens 50 % der EU-Rentner die von Dir aufgezählten Tätigkeiten verrichten könnten.Ja hoffentlich, schließlich will der Junge Anerkennung durch Arbeit finden.
Alles verständlich, jedoch ist es Aufgabe der Arbeitsämter /Jobcenter Menschen in Arbeit zu vermitteln. Diese Einrichtungen haben spezielle Fallmanager für Schwerbehinderte. Diese wissen meist mehr über Einsatzmöglichkeiten oder bestimmte Firmen, wo man vielleicht unterkommen kann und welche gesundheitlichen Einschränkungen es zu beachten gibt. Aber ehrlicherweise gibt es auch diejenigen, die ihr Leben lang mit Alg 2 verbringen werden, weil es einfach nirgends klappt oder immer nur befristet. Mit seiner Vita ist Ihr Sohn leider prädestiniert für irgendetwas prekäres. Das ist nicht abwertend gemeint, aber man muss seine Ansprüche den Gegebenheiten anpassen. Ansonsten Volkshochschule Real nachholen,zweiter Bildungsweg. Ich glaube, dass er gern arbeiten würde, aber wenn nicht Diakonie, dann draußen mit Leistung. Ein bisschen rumfriemeln mit Prokuragehalt, das gibt es nicht!
Henryam 13.06.2021 | 22:18
Zitat von Anna anzeigen
Dem Sohn ist das natürlich nicht klar. Er ist fest davon überzeugt, dass er seinen Weg machen wird. Ich bewundere seine Ausdauer und möchte ihn nicht demotivieren.Es geht mir um soziale Absicherung. Eine Rente incl. Krankenversicherung würde zumindest verhindern, dass ein ihm zufallendes Erbe allzu schnell aufgebraucht werden müsste. Für das Amt ist er zu 100 % schwer behindert. Wie oft muss ich noch zum Ausdruck bringen, dass ihm sehr daran gelegen wäre, diesen normalen Weg zu finden. Ganz normal kann man nicht schreiben, da seine Behinderungen schon einschneidend sind. Deshalb sollte das Wörtchen "Inklusion" keine leere Worthülse sein. In den geschützten Bereich sollen diejenigen gehen, die kein oder nur ein schlecht funktionierendes zu Hause haben. Letztendlich ist das eine Aufbewahrungsanstalt für schutzbedürftige. Diese Einrichtung ist viel zu teuer für Menschen, die in einem geordneten Umfeld wohnen und sich im übrigen selbst beschäftigen können. Wäre mit einer Mini-Rente immer noch billiger als so eine teuere Einrichtung wie eine WfbM.
Fuzzyam 13.06.2021 | 22:41
Zitat von Henry anzeigen
Das ist die Bedingung für generellen Anspruch auf eine Altersrente. Bei EM gibt es für junge Menschen Extraregeln(bspw. Unfall) ansonsten müssen in den letzten 5 Jahren 3 mit Zeiten belegt sein und zwar zum Zeitpunkt des Eintritts der Erwerbsminderung. Nur weil jemand schwerer vermittelbar ist oder eine Ausbildung fehlt oder man andere Vorstellungen generiert gilt man nicht als erwerbsgemindert.
Wenn man trotz intensivem Bemühen keine Chance bekommt, was bleibt dann für eine Alternative? Man sollte nur jemanden finden, der auch einen Schimpansen einstellen würde. Nebenei bin ich überzeugt, dass mindestens 50 % der EU-Rentner die von Dir aufgezählten Tätigkeiten verrichten könnten.Ja hoffentlich, schließlich will der Junge Anerkennung durch Arbeit finden.
Es gibt in D. nur wenig spezielles für Behinderte,wie bspw. die Werkstätten. Das möchten Sie nicht. Ansonsten unterscheidet der Staat da nicht wirklich, zwar werden gesundheitliche Einschränkungen berücksichtigt, aber ansonsten gibt's für die Kranken genauso viel wie für die Gesunden. Hartz IV für alle arbeitsfähigen, egal ob krank oder gesund. Selbst die Grusi für richtig Kranke ist monetär dasselbe. Die einzige wirkliche Ausnahme ist die EM-Rente, hier kann es zu auskömmlichen Zahlungen kommen,aber dafür ist diese schwer zu bekommen.
Floraam 13.06.2021 | 22:51
Zitat von Henry anzeigen
Für die "Frührente" (Erwerbsminderungsrente?) gibt es hohe Hürden. Und selbst wenn Ihr Sohn die Beitrags-Mindestzeiten gesammelt hat, wird die Rente aus den bisher erwirtschafteten Punkten hoch gerechnet.
Das ist bekannt. Ich will ja auch keine große Rente auf Kosten aller Beitragszahler herausschinden. Mir geht es hauptsächlich um eine für ihn kostenlose Krankenversicherung plus ein Taschengeld in Höhe der Mindestrente. Die bekommen meines Wissens nur rentennahe Jahrgänge. Die Beeinträchtigung ist seit seiner Geburt eingetreten. Das ist jetzt endlich mal eine brauchbare Antwort auf meine Frage. Das habe ich ohnehin vor. Hier bereite ich mich nur auf diesen Besuch vor. Vermutlich trifft das weitgehend zu, d. h., er bekommt keinen Ausbildungs- und/oder Arbeitsplatz, weil er die Voraussetzungen nicht erfüllen kann.
Es gibt keine Mindestrente. Mit Alg 2 ist man ebenfalls krankenversichert und erhält Taschengeld. Das mit dem Erbe ist dann allerdings bedauerlich,was genauso für die Grundsicherung gelten würde. P. S. Sie leben im falschen Land. Der andere deutsche Staat kannte eine Rente für behindert Geborene. Keine Wartezeit, keine Einzahlungen, Anspruch nur durch krank sein. Egal, vorbei. Ihr Sohn möchte arbeiten, Sie wollen ihn berentet sehen.
Henryam 13.06.2021 | 22:34
Zitat von frantic anzeigen
Das ist bekannt. Ich will ja auch keine große Rente auf Kosten aller Beitragszahler herausschinden. Mir geht es hauptsächlich um eine für ihn kostenlose Krankenversicherung plus ein Taschengeld in Höhe der Mindestrente. Die bekommen meines Wissens nur rentennahe Jahrgänge. Die Beeinträchtigung ist seit seiner Geburt eingetreten. Das ist jetzt endlich mal eine brauchbare Antwort auf meine Frage. Das habe ich ohnehin vor. Hier bereite ich mich nur auf diesen Besuch vor. Vermutlich trifft das weitgehend zu, d. h., er bekommt keinen Ausbildungs- und/oder Arbeitsplatz, weil er die Voraussetzungen nicht erfüllen kann.
Janaam 13.06.2021 | 22:55
Realismus ist keine dümmliche Antwort. Sie haben hier Tipps bekommen. Aber dafür sind Sie und Ihr Sohn sich zu fein. Schade vor allem für Ihren Sohn. Sie schaden ihm damit.
Alfonsam 13.06.2021 | 23:04
Zitat von Henry anzeigen
Es gibt allerdings leider auch Menschen, die finden nie einen Arbeitgeber und sind lebenslange Sozialfälle.
Das hast Du gut beobachtet. Für viele hier gibt es nur die WfbM. Tatsächlich sollte man mehr Inklusion praktizieren, dann wäre allen geholfen. Die Werkstätten benötigen ausreichend viel qualifiziertes Personal. Das ist recht teuer, möglicherweise teurer als die Integration von größere Betriebe. Während meiner Lehrzeit wurden noch genügend Menschen beschäftigt, die heute in Arbeitslosigkeit, Rente und WfbM abgeschoben werden.
Tja, Arbeitsplätze entstehen dann, wenn der Unternehmer Gewinne damit einfährt. Ein Behinderter ist da eher hinderlich, zu wenig Arbeitsleistung, Zusatzurlaub, erweiterter Kündigungsschutz, Recht auf Teilzeit. Da zählen viele lieber, als das sie jemanden einstellen. Früher mag das anders bewertet worden sein, aber da gab es noch den Wettlauf gegen die Bolschewisten, da wurden ganz andere Zugeständnisse gemacht!
Henryam 13.06.2021 | 23:21
Zitat von Peter T. anzeigen
Wenn ich den Fall hier lese, dann wird hier auf die "Rente" hingearbeitet. Ich kann den Vater verstehen, auch wenn man vielleicht nicht einverstanden ist, mit dem Kind, man steht trotzdem zu ihn und "beschützt" bzw. verteidigt es.
Das hast Du richtig erkannt. Würde sich ein jeder die Mühe geben, die er investiert, dann wäre vieles besser. Aber auch Du wirst wissen, dass Mühe allein nicht alles ist. Oftmals führt sie direket zum Frust.Er selbst ist daran interessiert, aber in der Regel erwarten die Arbeitgeber Unterstützung von der Arbeitsagentur und deshalb ist er darauf angewiesen, was der Sachbearbeiter bewerkstelligen kann. Mehr oder weniger wird er wegen Corona von dort bereits seit einem Jahr hingehalten. Und damit sind wir bei der zweiten von zwei Fragen, die ich gestellt habe und die hier keiner beantworten kann.In der Realität wurde mir schon mehrfach geraten, dass ich ihn nicht so unter Druck setzen soll und ich habe selbst erkannt, dass ich damit nur einen weiteren Patienten für die Psychiatrie fabrizieren würde.
Henryam 13.06.2021 | 23:28
Können die Verantwortlichen dieses Forums einmal ergründen, warum bei meinen Antworten meist das erste Wort fehlt? Es ist nicht gerade schön, wenn ich z. B. einen ganzen Beitrag zitiere und mit dem Wörtchen "Danke" quittiere und anschließend nur der Punkt, den ich hinter dem Wörtchen platziert habe, unter dem Zitat steht.
Fakeratoram 14.06.2021 | 00:28
und wida nen Schread der durch wichtichtua zerschört wurdä
Annaam 14.06.2021 | 07:04
@Henry, das angeblich Moralische haben Sie reingebracht.Die anderen antworten nüchtern und nach finanziellen Aspekten. Gucken Sie sich in Ruhe an, was finanziell möglich ist. Sie schreiben, eine Rente plus Krankenversicherung würde ihm ein Erbe retten. Nein, würde eben nicht. Er bräuchte ganz sicher ergänzende Leistungen nach SGB 12. Da gibt es aber deutlich geringeren Selbstbehalt als in ALG 2. Also soviel ist klar: Ein Erbe noch ein Weilchen durchretten kann man besser, wenn man arbeitslos gemeldet ist. Wer keinen Rentenanspruch erarbeitet hat, mit dem er zumindest über Grundsicherungsniveau hinaus kommt, tut gut, sich bloß nicht von der Arbeitsagentur verschieben zu lassen. Der Regelsatz ist zwar annähernd identisch, nicht aber das Drumherum. Unterhaltsverpflichtung von von Eltern übrigens galt im SGB 12 bis vor kurzem lebenslang, auch wenn Kinder nicht mehr im Elternhaus wohnen. Aktuell ist die abgeschafft, aber keiner sagt Ihnen, für wie lange. Letztlich wird vieles davon abhängen, ob er nun schwerbehindert ist oder nicht. Dann steht ihm auch Eingliederungshilfe zu. Sie müssen dem Sohn unbedingt klarmachen, worum es geht. Es gibt jedenfalls keine Rentenansprüche, die er ohne Arbeit bekommen kann. Ob nun mit Berufsausbildung, oder ohne mit Job, oder in Behindertenwerkstatt. Er muss entweder arbeiten. Oder Sie als Eltern müssen ihn wegen der Behinderung schützen und für ihn sorgen. Dazu gehört dann auch finanzieller Realismus und ein Schwerbehindertenausweis. Nur Sie vor Ort wissen, wie die Lage tatsächlich ist. Aber machen Sie sich und dem Sohn nicht vor, dass eine Berentung die beste Lösung wäre. Es ist verdammt bitter, auf diese Weise rauszufliegen aus dem aktiven Leben.
-am 14.06.2021 | 09:37
Hallo Henry, ob die Zeit in der Rentenversicherung berücksichtigt werden kann, hängt unter anderem davon ab, ob Ihr Sohn während dieser Zeit durchgehend bei der Agentur für Arbeit gemeldet war. Für die Vermittlung Ihres Sohnes in eine Tätigkeit ist die Agentur für Arbeit zuständig. Vielleicht ist aufgrund der gesunken Inzidenz mittlerweile oder in naher Zukunft die geplante Vermittlung in die unterstützende Beschäftigung möglich. Wir empfehlen Ihnen daher, sich an die Agentur für Arbeit zu wenden. Hier im Forum können wir dazu leider keine weitergehenden Auskünfte erteilen. Viele Grüße Ihr Expertenteam der Deutschen rentenversicherung
Annaam 14.06.2021 | 10:41
Du hast wenig Erfahrung oder kennst keine voll Erwerbsgeminderten. Unter diejenigen, die ich kenne, sind genügend, die nach ihrer Verrentung überaus viel bewegen können.
Es ist alles gesagt, aber diesen Satz sah ich jetzt erst und im Interesse des Sohnes überdenken Sie das doch bitte: Natürlich ist das nicht so. Es mag ein paar Schauspieler geben, aber die Masse der voll Erwerbsgeminderten ist nicht belastbar. Ich bin es selber, seit 24 Jahren...Und auch ich kann mich bewegen, muss ich sogar täglich. Aber einen Arbeitsalltag durchstehen ist ausgeschlossen. Ich bin eine neurologisch erkrankte Krankenschwester. Bevor ich mit 36 Jahren aufhörte zu arbeiten, lebte ich von Hefeteilchen vom Bäcker und Wasser aus der Leitung. Weil ich die allerletzte Kraft brauchte im Job. Die Kollegen wussten, nach 2 bis 3 Stunden kann ich nicht mehr viel laufen. Nach dem Dienst nach Hause in Zeitlupe direkt ins Bett. Als ich endlich raus war, habe ich erst mal Monate fast nur geschlafen vor Erschöpfung. Und ja, wenn Henry mich heute kurz im Supermarkt sieht, sieht er davon nicht soviel. Also nix für ungut, aber Sie sind dem Sohn keine Hilfe, wenn Sie so falsches Zeugs erzählen. Eine Erwerbsminderungsrente kriegt man nicht eben mal so. Und damit leben tut man grad als junger Betroffener auch nicht eben mal so, wenn alle anderen berufliche Ziele verfolgen und Familien gründen.
Alternativenam 14.06.2021 | 11:26
Eine Unterstützte Beschäftigung ist eine gute Lösung für jemanden, der für den Arbeitsmarkt eigentlich nicht fit genug ist, aber zu fit für eine WfbM. Dass in Coronazeiten sich Arbeitgeber hier nicht engagieren, ist für mich nachvollziehbar. Die haben nämlich aktuell andere Probleme als eine Intensivbetreuung für einen neuen Mitabeiter aufzubauen. Außerdem ist in Zeiten von Kurzarbeit eine Neueinstellung den Mitarbeitern schwer vermittelbar und meines Wissens auch förderrechtlich problematisch. Von daher werden Sie sich wohl noch in Geduld üben müssen. Eine schnelle Lösung, damit Ihr Sohn nicht mehr zu Hause rumsitzt, bietet tatsächlich nur die WfbM. Die bieten durchaus mehr als den typischen Behindertenarbeitsplatz. Es gibt WfbM's mit Außenarbeitsplätzen und sie können ein Sprungbrett in das Budget für Arbeit sein. Aber bei beiden muss man meines wissens ersmal in eine WfbM.
Solothurnam 14.06.2021 | 12:01
ob die Zeit in der Rentenversicherung berücksichtigt werden kann, hängt unter anderem davon ab, ob Ihr Sohn während dieser Zeit durchgehend bei der Agentur für Arbeit gemeldet war.
Er war und ist dort gemeldet. Es soll in den nächsten 14 Tagen losgehen. Das habe ich ohnehin vor. [/quote Ihre Meinung, dass die Zahlung einer Rente günstiger kommt als ein Platz im geschützten Bereich mag vielleicht stimmen. Aber genau solche Einrichtungen stellen für Behinderte das dar, was Ihr Sohn gerne hätte,Arbeit,Einkommen, Rentenanspruch, Selbstverwirklichung. Für viele, die auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht wirklich vermittelbar sind eine echte Alternative. In unserer Werkstatt werden beispielsweise Fahrräder zusammengebaut, die auch verkauft werden. Quasi Zweiradmechaniker, was etliche junge Leute als Berufswunsch haben. Vielleicht sollten Sie sich doch mal ganz unverbindlich informieren, welche Tätigkeiten dort angeboten werden. Es ist wirklich mehr, als nur ein Aufbewahrungsort und kaputte Elternhäuser sind auch nicht vorrangig vorhanden.
Henryam 14.06.2021 | 11:43
Zitat von Anna anzeigen
Anna schrieb

@Henry, das angeblich Moralische haben Sie reingebracht.Die anderen antworten nüchtern und nach finanziellen Aspekten. Gucken Sie sich in Ruhe an, was finanziell möglich ist. Sie schreiben, eine Rente plus Krankenversicherung würde ihm ein Erbe retten. Nein, würde eben nicht. Er bräuchte ganz sicher ergänzende Leistungen nach SGB 12. Da gibt es aber deutlich geringeren Selbstbehalt als in ALG 2. Also soviel ist klar: Ein Erbe noch ein Weilchen durchretten kann man besser, wenn man arbeitslos gemeldet ist. Wer keinen Rentenanspruch erarbeitet hat, mit dem er zumindest über Grundsicherungsniveau hinaus kommt, tut gut, sich bloß nicht von der Arbeitsagentur verschieben zu lassen. Der Regelsatz ist zwar annähernd identisch, nicht aber das Drumherum. Unterhaltsverpflichtung von von Eltern übrigens galt im SGB 12 bis vor kurzem lebenslang, auch wenn Kinder nicht mehr im Elternhaus wohnen. Aktuell ist die abgeschafft, aber keiner sagt Ihnen, für wie lange.

Letztlich wird vieles davon abhängen, ob er nun schwerbehindert ist oder nicht. Dann steht ihm auch Eingliederungshilfe zu. Sie müssen dem Sohn unbedingt klarmachen, worum es geht. Es gibt jedenfalls keine Rentenansprüche, die er ohne Arbeit bekommen kann. Ob nun mit Berufsausbildung, oder ohne mit Job, oder in Behindertenwerkstatt. Er muss entweder arbeiten. Oder Sie als Eltern müssen ihn wegen der Behinderung schützen und für ihn sorgen. Dazu gehört dann auch finanzieller Realismus und ein Schwerbehindertenausweis. Nur Sie vor Ort wissen, wie die Lage tatsächlich ist. Aber machen Sie sich und dem Sohn nicht vor, dass eine Berentung die beste Lösung wäre. Es ist verdammt bitter, auf diese Weise rauszufliegen aus dem aktiven Leben.

Da würde ich sagen: Weniger nüchtern und mehr nach finanziellen Aspekten. Das habe ich doch bereits mehrfach bestätigt.Diesbezüglich muss ich ihm vielleicht klarmachen, dass er sich selbst nicht so unter Druck setzen soll. Das ist alles bekannt. Wobei ich einen 30jährigen kenne, der nach unzähligen Eingliederungsversuchen nun ganz aktuell eine EU-Rente bekommt. Glaube es oder nicht, beides ist vorhanden. Und jetzt wieder die Moralkeule. Ich mache dem Sohn nichts vor, sondern möchte für den Fall der Fälle vorsorgen.
Tommiam 14.06.2021 | 14:05
Ich glaube das hat (hier) keinen Zweck. Anscheinend möchte man nicht arbeiten, da man angeblich zu krank ist oder Corona Schuld hat. Alles muss man aus der Nase ziehen, wo aber alles darauf abziehlt, Geld für nichts tun zu bekommen, was auch nicht bei Erbschaft gekürzt wird. Erst geht es seit Monaten nicht, dann geht es wieder in 14 Tagen los. Erst ist er (vermutlich) behindert, nun hat er einen GdB von 100. Wenn es Ihnen (allen) um Arbeit geht, dann bewerben sie sich, es gibt viele Bereiche, wo man ungelernt und auch ohne Hilfen vom Jobcenter ect gesucht wird. Die Pflege (gerade hauswirtschaft wie hier schon benannt, sucht Händeringend, dort bekommt man sogar Provisionen, wenn man von woanders anfängt... Aber für alles wird eine Ausrede- und händeringend nach Tipps für eine EM-Rente gesucht. Die EM Rente ist doch erst der letzte Schritt, wenn nichts anderes geht. ich glaube Sie haben da eine falsche Vorstellung! Mal davon abgesehen galube ich kaum, er wird eine erhalten. So wie sie ihn beschreiben, ist er schon lange EM und dann wird der Leistungsfall auch in der Vergangenheit liegen, daher wird er nur über eine BH-Werkstatt einen Anspruch erhalten. Schade, um das "verschenkte" Leben, wobei Sie lieber Henry viel beisteuern, weil Sie ihn auch noch in seinem Handeln unterstützen und ermutigen. Macht man sicher als Vater, Sie werden aber sehen, es wird sie alle nicht weiter bringen. Ich kann Ihnen nur viel Erfolg wünschen und das sie die Realität erkennen, bevor ihr Kind gar keine Chancen und Perspektiven mehr hat. Aber geben Sie nicht den Anderen die Schuld, Sie als Vater haben eine Verantwortung gegenüber Ihrer Familie und gegenüber sich selbst, niemand anderer.
Erkenntnisam 14.06.2021 | 15:41
Was soll man einem beratungsresistenten Henry antworten, der nicht mal in der Lage ist, dass erste Wort in seine Kommentare einzubringen? Es ist einfach der Mühe nicht wert! Ohne Eigeninitiative und Wille geht da gar nichts.
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