Hallo Henry,
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Wenn jemand 5 rentenrechtliche Jahre beisammen hat und aufgrund seiner gesundheitlichen Einschränkungen nicht arbeitsfähig ist, dann gibt es wenig Alternativen zur EU-RenteDas ist die Bedingung für generellen Anspruch auf eine Altersrente. Bei EM gibt es für junge Menschen Extraregeln(bspw. Unfall) ansonsten müssen in den letzten 5 Jahren 3 mit Zeiten belegt sein und zwar zum Zeitpunkt des Eintritts der Erwerbsminderung. Nur weil jemand schwerer vermittelbar ist oder eine Ausbildung fehlt oder man andere Vorstellungen generiert gilt man nicht als erwerbsgemindert. Dazu muss die Leistungsfähigkeit für den gesamten Arbeitsmarkt, incl. leichteste Leichtarbeit oder Dingen, die ein dressierter Schimpanse locker könnte, auf unter 3 Stunden gesunken sein. Ein paar Stunden Bürohilfe, Brot einpacken, Sachen sortieren, Fotokopien machen, den Hof fegen, Prospekte verteilen, den Knopf an einer Maschine drücken,im Krankenhaus den Schieber oder die Ente bringen- die Auswahl für Sohnemann ist riesig. So schnell wird man, noch dazu in jungen Jahren, nicht verrentet.
Alles verständlich, jedoch ist es Aufgabe der Arbeitsämter /Jobcenter Menschen in Arbeit zu vermitteln. Diese Einrichtungen haben spezielle Fallmanager für Schwerbehinderte. Diese wissen meist mehr über Einsatzmöglichkeiten oder bestimmte Firmen, wo man vielleicht unterkommen kann und welche gesundheitlichen Einschränkungen es zu beachten gibt. Aber ehrlicherweise gibt es auch diejenigen, die ihr Leben lang mit Alg 2 verbringen werden, weil es einfach nirgends klappt oder immer nur befristet. Mit seiner Vita ist Ihr Sohn leider prädestiniert für irgendetwas prekäres. Das ist nicht abwertend gemeint, aber man muss seine Ansprüche den Gegebenheiten anpassen. Ansonsten Volkshochschule Real nachholen,zweiter Bildungsweg. Ich glaube, dass er gern arbeiten würde, aber wenn nicht Diakonie, dann draußen mit Leistung. Ein bisschen rumfriemeln mit Prokuragehalt, das gibt es nicht!Das ist die Bedingung für generellen Anspruch auf eine Altersrente. Bei EM gibt es für junge Menschen Extraregeln(bspw. Unfall) ansonsten müssen in den letzten 5 Jahren 3 mit Zeiten belegt sein und zwar zum Zeitpunkt des Eintritts der Erwerbsminderung. Nur weil jemand schwerer vermittelbar ist oder eine Ausbildung fehlt oder man andere Vorstellungen generiert gilt man nicht als erwerbsgemindert.Wenn man trotz intensivem Bemühen keine Chance bekommt, was bleibt dann für eine Alternative? Man sollte nur jemanden finden, der auch einen Schimpansen einstellen würde. Nebenei bin ich überzeugt, dass mindestens 50 % der EU-Rentner die von Dir aufgezählten Tätigkeiten verrichten könnten.Ja hoffentlich, schließlich will der Junge Anerkennung durch Arbeit finden.
Es gibt in D. nur wenig spezielles für Behinderte,wie bspw. die Werkstätten. Das möchten Sie nicht. Ansonsten unterscheidet der Staat da nicht wirklich, zwar werden gesundheitliche Einschränkungen berücksichtigt, aber ansonsten gibt's für die Kranken genauso viel wie für die Gesunden. Hartz IV für alle arbeitsfähigen, egal ob krank oder gesund. Selbst die Grusi für richtig Kranke ist monetär dasselbe. Die einzige wirkliche Ausnahme ist die EM-Rente, hier kann es zu auskömmlichen Zahlungen kommen,aber dafür ist diese schwer zu bekommen.Das ist die Bedingung für generellen Anspruch auf eine Altersrente. Bei EM gibt es für junge Menschen Extraregeln(bspw. Unfall) ansonsten müssen in den letzten 5 Jahren 3 mit Zeiten belegt sein und zwar zum Zeitpunkt des Eintritts der Erwerbsminderung. Nur weil jemand schwerer vermittelbar ist oder eine Ausbildung fehlt oder man andere Vorstellungen generiert gilt man nicht als erwerbsgemindert.Wenn man trotz intensivem Bemühen keine Chance bekommt, was bleibt dann für eine Alternative? Man sollte nur jemanden finden, der auch einen Schimpansen einstellen würde. Nebenei bin ich überzeugt, dass mindestens 50 % der EU-Rentner die von Dir aufgezählten Tätigkeiten verrichten könnten.Ja hoffentlich, schließlich will der Junge Anerkennung durch Arbeit finden.
Es gibt keine Mindestrente. Mit Alg 2 ist man ebenfalls krankenversichert und erhält Taschengeld. Das mit dem Erbe ist dann allerdings bedauerlich,was genauso für die Grundsicherung gelten würde. P. S. Sie leben im falschen Land. Der andere deutsche Staat kannte eine Rente für behindert Geborene. Keine Wartezeit, keine Einzahlungen, Anspruch nur durch krank sein. Egal, vorbei. Ihr Sohn möchte arbeiten, Sie wollen ihn berentet sehen.Für die "Frührente" (Erwerbsminderungsrente?) gibt es hohe Hürden. Und selbst wenn Ihr Sohn die Beitrags-Mindestzeiten gesammelt hat, wird die Rente aus den bisher erwirtschafteten Punkten hoch gerechnet.Das ist bekannt. Ich will ja auch keine große Rente auf Kosten aller Beitragszahler herausschinden. Mir geht es hauptsächlich um eine für ihn kostenlose Krankenversicherung plus ein Taschengeld in Höhe der Mindestrente. Die bekommen meines Wissens nur rentennahe Jahrgänge. Die Beeinträchtigung ist seit seiner Geburt eingetreten. Das ist jetzt endlich mal eine brauchbare Antwort auf meine Frage. Das habe ich ohnehin vor. Hier bereite ich mich nur auf diesen Besuch vor. Vermutlich trifft das weitgehend zu, d. h., er bekommt keinen Ausbildungs- und/oder Arbeitsplatz, weil er die Voraussetzungen nicht erfüllen kann.
Tja, Arbeitsplätze entstehen dann, wenn der Unternehmer Gewinne damit einfährt. Ein Behinderter ist da eher hinderlich, zu wenig Arbeitsleistung, Zusatzurlaub, erweiterter Kündigungsschutz, Recht auf Teilzeit. Da zählen viele lieber, als das sie jemanden einstellen. Früher mag das anders bewertet worden sein, aber da gab es noch den Wettlauf gegen die Bolschewisten, da wurden ganz andere Zugeständnisse gemacht!Es gibt allerdings leider auch Menschen, die finden nie einen Arbeitgeber und sind lebenslange Sozialfälle.Das hast Du gut beobachtet. Für viele hier gibt es nur die WfbM. Tatsächlich sollte man mehr Inklusion praktizieren, dann wäre allen geholfen. Die Werkstätten benötigen ausreichend viel qualifiziertes Personal. Das ist recht teuer, möglicherweise teurer als die Integration von größere Betriebe. Während meiner Lehrzeit wurden noch genügend Menschen beschäftigt, die heute in Arbeitslosigkeit, Rente und WfbM abgeschoben werden.
Wenn ich den Fall hier lese, dann wird hier auf die "Rente" hingearbeitet. Ich kann den Vater verstehen, auch wenn man vielleicht nicht einverstanden ist, mit dem Kind, man steht trotzdem zu ihn und "beschützt" bzw. verteidigt es.Das hast Du richtig erkannt. Würde sich ein jeder die Mühe geben, die er investiert, dann wäre vieles besser. Aber auch Du wirst wissen, dass Mühe allein nicht alles ist. Oftmals führt sie direket zum Frust.Er selbst ist daran interessiert, aber in der Regel erwarten die Arbeitgeber Unterstützung von der Arbeitsagentur und deshalb ist er darauf angewiesen, was der Sachbearbeiter bewerkstelligen kann. Mehr oder weniger wird er wegen Corona von dort bereits seit einem Jahr hingehalten. Und damit sind wir bei der zweiten von zwei Fragen, die ich gestellt habe und die hier keiner beantworten kann.In der Realität wurde mir schon mehrfach geraten, dass ich ihn nicht so unter Druck setzen soll und ich habe selbst erkannt, dass ich damit nur einen weiteren Patienten für die Psychiatrie fabrizieren würde.
Du hast wenig Erfahrung oder kennst keine voll Erwerbsgeminderten. Unter diejenigen, die ich kenne, sind genügend, die nach ihrer Verrentung überaus viel bewegen können.Es ist alles gesagt, aber diesen Satz sah ich jetzt erst und im Interesse des Sohnes überdenken Sie das doch bitte: Natürlich ist das nicht so. Es mag ein paar Schauspieler geben, aber die Masse der voll Erwerbsgeminderten ist nicht belastbar. Ich bin es selber, seit 24 Jahren...Und auch ich kann mich bewegen, muss ich sogar täglich. Aber einen Arbeitsalltag durchstehen ist ausgeschlossen. Ich bin eine neurologisch erkrankte Krankenschwester. Bevor ich mit 36 Jahren aufhörte zu arbeiten, lebte ich von Hefeteilchen vom Bäcker und Wasser aus der Leitung. Weil ich die allerletzte Kraft brauchte im Job. Die Kollegen wussten, nach 2 bis 3 Stunden kann ich nicht mehr viel laufen. Nach dem Dienst nach Hause in Zeitlupe direkt ins Bett. Als ich endlich raus war, habe ich erst mal Monate fast nur geschlafen vor Erschöpfung. Und ja, wenn Henry mich heute kurz im Supermarkt sieht, sieht er davon nicht soviel. Also nix für ungut, aber Sie sind dem Sohn keine Hilfe, wenn Sie so falsches Zeugs erzählen. Eine Erwerbsminderungsrente kriegt man nicht eben mal so. Und damit leben tut man grad als junger Betroffener auch nicht eben mal so, wenn alle anderen berufliche Ziele verfolgen und Familien gründen.
ob die Zeit in der Rentenversicherung berücksichtigt werden kann, hängt unter anderem davon ab, ob Ihr Sohn während dieser Zeit durchgehend bei der Agentur für Arbeit gemeldet war.Er war und ist dort gemeldet. Es soll in den nächsten 14 Tagen losgehen. Das habe ich ohnehin vor. [/quote Ihre Meinung, dass die Zahlung einer Rente günstiger kommt als ein Platz im geschützten Bereich mag vielleicht stimmen. Aber genau solche Einrichtungen stellen für Behinderte das dar, was Ihr Sohn gerne hätte,Arbeit,Einkommen, Rentenanspruch, Selbstverwirklichung. Für viele, die auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht wirklich vermittelbar sind eine echte Alternative. In unserer Werkstatt werden beispielsweise Fahrräder zusammengebaut, die auch verkauft werden. Quasi Zweiradmechaniker, was etliche junge Leute als Berufswunsch haben. Vielleicht sollten Sie sich doch mal ganz unverbindlich informieren, welche Tätigkeiten dort angeboten werden. Es ist wirklich mehr, als nur ein Aufbewahrungsort und kaputte Elternhäuser sind auch nicht vorrangig vorhanden.
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