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Riester

von Heinrich27.09.2008 | 14:32
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6 Antworten
Eine Frage zu Riester. Meine Tochter geb. Dez. 81, nach Studium Job Ledig ,Steuerkl.1, verdient jetzt 1200 Euro Netto. Hat bei Postbank Vor 4 Wo. Riestervertrag abgeschlossen muß 59 Euro Monat bezahlen um die statl. Förderung zu bekommen ? Bei Ihrem Alter und Einkommen, bringt das überhaupt was,kommt Sie überhaupt mal über die Grundsicherung? Wenn nicht ist ja das Geld umsonst. Würden Die Experten und Forumteilnehmer was anderes empfehlen? Was ist wenn Sie mal arbeitslos ist mit dem Geld? Würde ein anderer Sparvertrag in Ihrem Fall mehr bringen? Danke ev. Antwort.

6 Antworten

PEPSYam 27.09.2008 | 15:15
oder auch nicht !!!
Denkenderam 27.09.2008 | 15:25
Ihre Tochter bekommt nach derzeitigem Recht im Dezember 2048 Rente. Falls es noch niemend gemerkt hat: Wir befinden uns in der Globalisierungsphase und erst am Anfang der sogenannten Postindustriellen Gesellschaft. Wir haben als Gesellschaft unsere neue Identität noch nicht gefunden. Wer auf Riester setzt, der glaubt an ein stabiles langlebiges Gesellschaftssystem. Die Türme des Kapitals und die damit verbundene Raffsucht reichen jedoch bis in den Himmel. Es fehlt in zunehmenden Maß ein solides materielles Fundament. Wie endete denn der Turmbau zu Babel? Zitat von Peer Steinbrück: "Am Ende der Finanzkrise wird nichts mehr so sein, wie es einmal war..." Was glaubt ihr, wo eure Riestergroschen dann bleiben?
Realistam 27.09.2008 | 15:02
Genau deshalb sorgt man ja schließlich vor, damit man im Alter NICHT oder zumindest nicht vollständig auf staatliche Grundsicherungsleistungen, sprich steuerfinanzierte staatliche Fürsorgeleistungen angewiesen ist! Die staatlichen Grundsicherungsleistungen sind nur für Diejenigen gedacht, die außerstande sind, ihren Lebensunterhalt ganz oder zumindest teilweise aus eigener Kraft bzw. mit eigenen Mitteln zu bestreiten. Und wer entsprechend vorsorgt, der ist in der glücklichen Lage, auf staatliche Almosen verzichten zu können. Wozu braucht so jemand Sozialhilfe? Ihre Tochter soll froh sein, dass sie die finanziellen Möglichkeiten hat, für ihr Alter vorzusorgen und dem Steuerzahler nicht zur Last fallen muss! Der Abschluss des Riester-Vertrages war eine sehr kluge Entscheidung!
Realistam 27.09.2008 | 17:51
Und wo bleiben die, die nicht fürs Alter vorsorgen? Die verlassen sich dann voll und ganz darauf, dass sie die Solidargemeinschaft der Steuerzahler schon nicht verhungern lassen wird. Jammern dann aber rum, wenn vorher recht entwürdigende Bedürftigkeitsprüfungen vom Sozialamt durchgeführt werden und die bewilligten Leistungen nur für das Allernötigste reichen! Eigenverantwortung scheint für Viele ein Fremdwort zu sein!
Schiko.am 28.09.2008 | 08:04
Nach soviel zukunftsweisenden bemerkungen muß ich mir doch wieder den mund verbrennen. Gerade in den jungen jahren zu riestern wird sich lohnen. Je nach vorjahresverdienst sind 4% vom brutto-nicht- vom netto, für die staatliche zulage voraussetzung.Min- destens aber ist der sockelbetrag von 60 euro aufzubringen, wenn die errechneten vier prozent weniger wären. Nehme an, das vorjahresbrutto war 5325 , hiervon 4% gesamtbeitrag ergibt 213 beitrag und 154 zulage, demnach 59 euro im jahr als eigenleistung. Bei monatlich 1200 netto dürften es-und dies ist maßgebend- 1900 brutto, aufs jahr bezogen 22.800 brutto sein und 912 Jahresbeitrag. Da springt sicher neben der zulage durch die absetzbarkeit von 912 zusätzlichen vorsorgeaufwendungen auch noch eine steuererstattung raus. Es ist fahrlässig jetzt schon von grundsicherung zu reden, nur weil fernsehen und presse durch oft falsche berichter- stattung angst schürten. Es war schon immer klar, bei der grundsicherung im alter werden und wurden alle sonstigen einkünfte neben der ge- setzlichen rente angerechnet, selbstverständlich auch die riesterrente Aber den angenommenen bruttoverdienst von 1900 auf 40 jahre hochgerechnet bringt eine nettorente von 700, nach heutigem stand. Durch jährliche renten er- höhungen sind es sicher mehr, habe dies aber außer acht gelassen da ja auch preissteigerungen zu berücksichtigen sind. Dies richtig, aber auch vorsichtig betrachtet bekommen sie gar keine grundsicherung und somit dient die spätere riesterrente voll als zubrot zur gesetzlichen bruttorente. "Schuster bleib bei deinem Leisten" Mit freundlichen Grüßen.
Heinricham 28.09.2008 | 13:50
Schiko danke für Antwort. Aber die 59 Euro ist monatlich,weil Sie schreiben im Jahr?
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