Mit diesem Einsatz werden Sie trotz aller Zulagen und Steuervorteile, von denen Sie aktuell vermutlich nichts haben, im Alter leider nicht auf einen grünen Zweig kommen.
Weil nächstes Jahr Wahlen sind, hat die Bundesregierung für dieses und im kommenden Jahr den Riester-Faktor ausgesetzt, aber schon jetzt festgelegt, dass diese Unterlassung nachgeholt wird. Dieses gnädige Geschenk der Bundesregierung gleicht auch nicht nur annähernd die Geldentwertung aus. Auf steigende Krankenkassen- und Pflegevers.Beiträge gehe ich gar nicht erst ein.
Da es in der Rentenformel aber noch diverse andere Dämpfungs- und Kürzungsfaktoren gibt, können Sie sich an Ihren 10 Fingern ausrechnen, wie die künftigen Rentenanpassungen aussehen werden. Laufende Renten und bestehende Rentenanwartschaften werden schlicht dem Inflationsverzehr preisgegeben. Von dieser gnadenlosen Entwicklung sind diejenigen am meisten betroffen, die jetzt schon am wenigsten haben. Gesetze der Mathematik lassen sich leider auch nicht durch mickrige Zulagen aushebeln. Um Rentensteigerungen zu erzielen, die auch nur annähernd die Inflationsrate ausgleichen, bedarf es eines mindestens zweistelligen Wirtschaftswachstums.
http://www.stern.de/wirtschaft/finanzen-versicherung/finanzen/:I…
Sie müssen außerdem noch fest damit rechnen, dass der Staat Ihnen all die netten Zulagen im Alter wieder wegnimmt, weil er sowohl Ihre durch Inflationsverzehr verminderte Schrumpfrente als auch die Riester-Rente von Ihrer künftigen Grundsicherung wieder einbehalten wird.
Der folgende Beitrag von Monitor ist immer noch aktuell:
http://www.wdr.de/tv/monitor/beitrag.phtml?bid=928&sid=175
Die Anbieter von Riester-Produkten haben nichts zu verschenken. Wenn Sie es nicht lassen können und unbedingt abschließen wollen, sollten Sie sich unbedingt die Vertragskosten aufschlüsseln lassen.
Schon manch einer hat sich hier beklagt, dass er mit den Zulagen allein den Anbieter aufgepäppelt hat.