Hallo Gerhard,
woraus erzielen Sie 350€ Kapitaleinkünfte? Etwa aus festverzinslichen Wertpapieren? Diese sind nur so lange "sicher", bis der Emittent in Konkurs geht. Auch Staaten können in Konkurs gehen, auch unser Staat!
Gerade wegen der aktuellen Finanzkrise, die anscheinend noch lange nicht ausgestanden ist, und nach Ansicht mancher Ökonomen und Finanzmarktexperten in einer Weltwirtschaftskrise wie 1929 ff. enden könnte, würde ich aus Forderungspapieren konsequent aussteigen und in Sachwerte bzw. Produktivkapital einsteigen.
http://www.shz.de/artikel/article//boersen-experten-es-droht-ein…
http://www.sueddeutsche.de/finanzen/artikel/279/132040/1/
Aktien nur als "Spekulationsobjekte" zu sehen, ist falsch. Aktien sind Investitionen in die zukünftige Wertschöpfung von Unternehmen. Lesen Sie dazu noch diesen Beitrag von mir, falls Sie ihn noch nicht kennen:
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Die tatsächliche Inflation liegt heute schon weit höher, als offiziell zugegeben wird, und man muß kein großer Prophet sein, um weitere Steigerungen der Inflationsrate in den nächsten Jahren vorherzusehen. Inflation ist tödlich für Geldforderungen aller Art, dazu zählen festverzinsliche Wertpapiere ebenso wie Rentenanwartschaften oder nominale Zahlungsversprechen von Riester-Vertragsanbietern.
Rettung bieten aus meiner Sicht nur Sach- und Produktivkapital. Für die Altersvorsorge ist Ratensparen die sinnvolle Lösung, weil man dabei auch in einen Crash hinein- und wieder heraussparen kann. Das geht mit keiner anderen Anlageform.
Beschäftigen Sie sich doch mal mit dem Unterschied zwischen vermeintlicher Durchschnittsrendite (das sind die veröffentlichten Zahlen für Fonds, die beziehen sich immer auf Einmalanlagen) und effektiver Durchschnittsrendite (das ist die Rendite für Ratensparen, nennt sich "vorschüssiger Rentenendwert"). Durch den Cost-Average-Effekt erzielt man bei Ratensparen in volatile Fonds meist weit höhere eff. Renditen, als der Blick auf veröffentlichte Durchschnittsrenditen vermuten läßt. Z.B. kann man mit einem Fonds so auch Gewinn machen, wenn der Ausstiegskurs niedriger liegt als der Einstiegskurs. Das geht bei Einmalanlagen nicht, da ist man immer auf das richtige Timing angewiesen.
Die Formel für den vorschüssigen Rentenendwert finden Sie z.B. hier:
http://www.finanzuni.org/phpBB/viewtopic.php?t=50
Sie können auch den Sparplanrechner hier auf ihre-vorsorge.de nutzen, der kann allerdings nicht die Rendite berechnen, sondern nur das Endergebnis bei gegebener Rendite.
Gruß,
Maria L.