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Riesterrente

von Susi24.11.2008 | 14:41
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3 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

Ich habe einen Riestervertrag und bin als Hausfrau mittelbar förderberechtigt. D.h. eigentlich müsste ich 0€ Beiträge einzahlen, zahle aber seit 4 Jahren ca. 500 € jährlich (hat mir der Berater damals so empfohlen). Mein Mann (ca.52000 Brutto) zahlt jährlich ca. 300 € in die Pflichtversicherung der VBL, die förderfähig ist. Daher bekommen wir anteilmäßig eine Grundzulage auf sein Konto, sowie auf mein Konto die Grundzulage und zwei Kinderzulagen. Wie ich das inzwischen verstehe, ist das nicht optimal. Im Moment bekommen wir noch die Zulagen für 2 Kinder (20 Jahre-Student bis 2012- und 9 Jahre). Was können wir am besten tun? Ich sehe 3 Varianten, weiß aber überhaupt nicht weiter. 1. Den Vertrag meines Mannes so niedrig lassen und meinen beitragsfrei stellen, dann bekomme ich ca. 100€ jährlich auf mein Konto. 2.Lohnt es für meinen Mann noch einen 2. Vertrag abzuschließen, damit wir die maximale Förderung bekommen? Er ist jetzt schon 54, wird bis 67 arbeiten. In 4 Jahren wird auch nur noch eine Kinderzulage fließen. 3. Oder lassen wir es, wie es ist, und ich habe aus seinem Vertrag 100% Förderung. Meine eingezahlten Beiträge bringen zwar keine Zulagen, führen aber zur Steuersenkung nach §10a. Danke im Voraus Susi

3 Antworten

& Strolcham 24.11.2008 | 21:38
Hallo Susi, gut, dass ihr überhaupt vorsorgt. Der Berater - dieser Strolch - hat Schrott erzählt. Wenn Ihr das Beratungsprotokoll noch habt, aus dem diese Einzahlungsweise hervorgeht. damit zum Anbieter gehen, sich beschweren und finanzielle kompensation verlangen (wie genau, kann ich Dir erklären, wenn Du wirklich noch das Protokoll hast; sonst keine Erfolgsaussichten). Ideale Verteilung: MANN: Er zahlt 4% des Vorjahreseinkommens inkl. seiner Zulagen ein (er: 1402 + 154 Grundzulage) SIE: 0 Einzahlung, 154 Grundzulage plus 2x Kinderzulage (185 E.) = 524 Euro vom Staat. Sie und ihr Mann bekommen also vom Staat Zulagen in Höhe von 678 Euro. Achtung beim Studiosus: Um für ihn die Kinderzulage zu bekommen, muss er kindergeldberechtigt sein (also darf nicht zu viel verdienen). Ein Vertragswechsel für Ihren Mann bringt idR nix, weil dann nochmals abschlusskosten anfallen (ausser bei Banksparplänen). Er muss einfach seine Zahlungen aufstocken. Ich hoffe, meine Angaben sind richtig, lieber Experte?
SUHAam 25.11.2008 | 09:34
Danke für die schnelle Antwort. Im Moment bin ich wirklich froh über jeden Rat. Die schlechte Beratung unseres Beraters ging sogar soweit, dass er behauptet hat, es würde reichen, wenn nur ich einen Vertrag hätte. Für meinem mann lohnt es aufgrund seines Gehaltes nicht. Stutzig wurden wir erst, als keine Zulagen kamen. Da mein Mann aber wenigstens anteilig in die VBL-klassik einzahlt, haben wir damit schnell noch die Zulagen beantragt, um überhaupt gefördert zu werden. Allerdings geht es nicht, diesen Vertrag einfach aufzustocken. D.h. er bräuchte schon einen neuen Vertrag. Was wäre denn da am Sinnvollsten? Ein Banksparplan? Oder sollte man bei der VBL bleiben (VBLDynamik oder VBLextra). Je mehr ich mich damit beschäftige, umso mehr ärgere ich mich über die Beratung vor 4 Jahren und über uns selber, ihm alles einfach geglaubt zu haben. Ein direktes Protokoll der falschen Beratung hatten wir nie, höchstens noch ein Angebot.
& Strolcham 26.11.2008 | 23:46
Hm, bei dem VBL-Zeug kenne ich mich nicht aus. Was kostet da eine Kündigung? Wieviel haben Sie eingezahlt und wieviel kriegen Sie auf einen neuen Vertrag eingezahlt? Das wären die ersten Fragen. Die nächste wäre: Darf ihr Mann auch "normale" Banksparpläne abschließen. Wenn ja, würde ich dieses Produkt wählen, wenn es tatsächlich stimmt, dass Ihr Mann seine Einzahlungen nicht aufstocken darf (was ich zum ersten Mal höre). Viel Glück bei der Recherche und sorry, dass ich nicht mehr helfen kann. Eine Frage noch: Woher kamm der nichtsnützige Berater? Von einer Bank, einem Vermögensberater ...?
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