Gerhard, bin absolut kein experte, erlaube mir trotzdem
auch meine meinung darzutun, sehe doch manche dinge
etwas anders.
Nicht die DRV. ist schuld, es sind die durchwegs niedrigen
löhne die rente immer mehr schrumpfen für die betroffenen.
Will gerne auch mal die wirklichkeit aus der eigenen renten-
biografie darzustellen versuchen. Bin sicher, dies betrachten
manche als personenkult, stört mich aber nicht, wenn es nur
ein bischen zur klärung beiträgt.
Als ich nach 48 jahren mit 63 jahren in rente ging konnte ich
65.8232 entgeltpunkte aufweisen, umgerechnet in euro je EP.
23,86, somit 1.570,54 bruttorente in euro.
Derzeit je EP. 26,13 und 1.719,96 bruttorente, ab 1.7. 2007
26, 27 und 1.729,18 bruttorente. Natürlich in fast elf jahren
ein zuwachs von 158,64 nicht gerade üppig, aber beweis-
bar. Kenne auch die inflationsprozente, mit diesen muss aber
auch ein aktiver ohne nennenswerte lohnerhöhung auskommen.
Kaum auszudenken was ein verheirater alleinverdiener mit
7, 15 euro stundenlohn später mal rente erhält, doch leicht zu
erklären , bei 14,30 stundenlohn hochgerechnet erhält der
durchschnittsverdiener nach 45 jahren 1182,15 bruttorente,
26, 27 euro zu grunde gelegt.
Bei dieser gelegenheit auch der hinweis, aufgrund der ein-
kommensveränderung der aktiven müsste ja die erhöhung
O,99 statt 0,54 % sein. Der riesterfaktor verschlingt 0,64 %,
der nachhaltigkeitsfaktor bringt 0,19 %, somit 0,54 % .
Auch die bemerkung mit der steuer stimmt so nicht.
Selbst wenn ein lediger in ferneren jahren monatlich 1.000
bruttorente erhält sind nach derzeitiger lage 7.664 existenz-
minimum plus ca. 2.000 zusatzlich steuerfrei.Nach derzeitigem
steuerrecht fallen 398 jahressteuer an. Bei einem ehepaar und
monatlich 1.500 bruttorente fällt auch bei 100 % rentenver-
steuerung keine steuer an.
Will wirklich nichts beschönigen, kenne auch fälle mit 900
rente für ein ehepaar, bin aber der meinung, es gibt zu viele
währsager in beziehung rente.
Mit freundlichen Grüßen.