Vielen Dank für die ehrliche Einschätzung und den Hinweis auf die notwendige "Opferbereitschaft". Ich verstehe diesen Punkt grundsätzlich, möchte aber einige Details zu meiner Situation ergänzen, die meine Bedenken untermauern.
Zum Thema "Opfer" und Dauer
• Die Umschulung zur Kauffrau für Marketingkommunikation dauert in der Regel zwei volle Jahre.
• Eine tägliche Fahrzeit von 3 Stunden summiert sich über diesen Zeitraum auf eine massive zusätzliche Belastung. Über 24 Monate hinweg wären das hochgerechnet über 1.400 zusätzliche Stunden im öffentlichen Nahverkehr neben der Vollzeit Umschulung und den hausinternen Lernzeiten.
• Diese Belastung ist aus gesundheitlichen Gründen (die der DRV bekannt sind) nicht tragbar und würde den Reha-Erfolg massiv gefährden. Das Ziel der LTA ist die nachhaltige Eingliederung, nicht die kurzfristige Erschöpfung.
Zur "Auswärtigen Unterbringung"
• Ich hatte bereits erwähnt, dass eine auswärtige Unterbringung (Internat oder Ähnliches) für mich aus persönlichen und familiären Gründen keine Option darstellt. Dies ist ein wichtiger Faktor für die Stabilität während der Reha-Maßnahme.
Zum Thema "Berufswahl und KI-Einsatz"
• Ich bin mir des zunehmenden Einsatzes von KI im Marketing bewusst. Allerdings ist Marketingkommunikation ein kreativer und strategischer Beruf, bei dem der Faktor Mensch (Konzeption, Analyse, Kundenbeziehung) weiterhin entscheidend ist.
• Die DRV hat diesen Beruf als geeignet für meine gesundheitliche Situation und meinen Arbeitsmarkt befunden. Meine Priorität ist es daher, diesen als geeignet eingestuften Beruf unter zumutbaren Rahmenbedingungen zu erlernen.
Meine Suche zielt darauf ab, einen zugelassenen Weg zu finden, der sowohl den DRV-Anforderungen als auch meiner zumutbaren Belastungsgrenze entspricht. Entweder über ein näher gelegenes Präsenzangebot oder über eine genehmigte Ausnahme für ein strukturiertes Online Format.
Für konstruktive Hinweise zu Bildungsträgern oder Argumentationshilfen bin ich weiterhin dankbar.