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Experten-Antwort

Unsinn einer ambulanten Reha durch Rentenversicherung

von Frage05.07.2021 | 12:59
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11 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Mir wurde eine ambulante Anschlussreha nach einer Hüft Op genehmigt. Nun bin ich hier und MUSS jeden Tag 5 Tage die Woche 6 h hier sein. Warum ist das so? Andere die über die KK oder Berufsgenossenschaft hier sind haben 3 Tage die Woche flexibel 2-4 h am Tag. Die Rehaärztin hat mir gesagt dass die Rentenversicherung darauf besteht diese 5 Tage die Woche 6 h zu machen auch wenn das aus medizinischer Sicht kompletter Blödsinn ist. Die Kk und Berufsgenossenschaft sieht das entspannter und richtet sich allein nach dem medizinisch Sinnvollen. Selbst bei einer stationären Reha hat man maximal 2-3 Anwendungen pro Tag wo man ebenfalls den restlichen Tag 20h frei hat. Laut Rehaärztin müsste ich 6h am Tag Reha bekommen aus Sport Anwendungen und Massagen inkl 30 min Pause. Da das niemand aushält 5 Tage die Woche über 4 Wochen und das komplett überfordernd wäre, hat man nun 2-3 Anwendungen mit Sport und sitzt den restlichen Tag rum. Viele unterschreiben auch einfach und gehen wieder nach ein paar Stunden. Warum MUSS man das so machen nur bei der Rentenversicherung, wenn es sogar medizinisch unsinnig ist?

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Frage,

bei einer stationären Rehabilitationsmaßnahme hat der Versicherte neben den Anwendungen, die in unterschiedlicher Anzahl vorgenommen werden, auch die Möglichkeit selbstständig Sport in der Einrichtung zu machen. Erkundigen Sie sich, ob dies in der ambulanten Einrichtung nicht auch für Sie möglich ist. Es sollte ja in Ihrem Interesse sein, so schnell wie mögich wieder fit zu werden.

Ein Vergleich mit verschiedenen Rehabilitationsträgern ist nicht möglich und nicht sinnvoll. Jeder Rehabilitant soll nunmal individuell entsprechend seinem Gesundheitszustand betreut werden.

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10 Antworten

Siehe hieram 05.07.2021 | 13:18
Hallo Frage, unterschiedliche Leistungsträger, unterschiedliche Ansprüche, auch wenn die eigentliche OP die gleiche zu sein scheint. Die BG ist zuständig bei Arbeitsunfällen, die KK wenn es um allgemeines Leben nach der OP geht und die DRV, wenn die Erwerbsfähigkeit gefährdet ist und dies verhindert/gemindert werden soll. Wenn Sie also nach Ausheilung wieder arbeiten können wollen, müssten Sie dann ja auch einen ganzen Tag durchhalten, auch wenn Ihr Chef zwischendurch unsinnige Arbeiten an Sie übergibt, wegen derer Sie lieber zuhause im Garten sitzen würden. Aber die DRV kann damit auch gleichzeitig beurteilen, ob Sie wieder 'voll' erwerbsfähig' sein werden oder weitere Maßnahmen erforderlich sind, die dann nach dieser AHB Ihnen gewährt werden können. Vergleichen Sie sich nicht mit 'anderen', machen Sie einfach für sich selbst das Beste daraus! Alles Gute!
Königam 05.07.2021 | 16:06
Seien Sie doch froh, dass Ihnen die Rentenversicherung eine umfangreiche Reha sponsort. Im umgekehrten Fall hätten Sie sich wahrscheinlich darüber echauffiert, dass die anderen mehr bekommen!
Janaam 05.07.2021 | 22:08
Verstehe das Problem nicht. Ambulant bedeutet oft das Gleiche wie stationär, nur ohne eigenes Zimmer. 6 Stunden ist da sehr entgegenkommend. Ich den Rehas in denen ich bisher war, waren es für ambulante Patienten meist Termine zwischen 8 und 16 Uhr. Die sassen oft rum zwischen 2 Terminen und langweilten sich. Da ist man mit festen 6 Stunden gut dran.
Frageam 06.07.2021 | 00:17
Richtig die reine Anwendungszeit bei einer stationären Reha beläuft sich am Tag vielleicht auf 2 h. Den Rest der Zeit hat man Freizeit. Bei der ambulanten Reha soll man aber unsinnig 6 h am Tag ackern. Alle dort sagen es ist medizinisch Unsinn. Sowohl Rehaärzte als auch Therapeuten. Die Aussage ja bei der stationären Reha sitzt man auch nur rum hilft ungemein und unterstützt ja geradezu die Feststellung der Unsinnigkeit. Zumal andere Träger eben nicht 6h verlangen. Daher die Frage, wenn Ärzte Therapeuten und scheinbar auch alle anderen Träger das als medizinisch UNSINNIG erachten warum besteht das gerade die Rentenversicherung darauf? Das ist genauso unsinnig wie jemanden am Tag 6h zum lernen zu zwingen obwohl ein Mensch maximal 60 Minuten am Tag lernfähig ist.
Frageam 06.07.2021 | 00:22
Mir wurde eine ambulante Anschlussreha nach einer Hüft Op genehmigt. Nun bin ich hier und MUSS jeden Tag 5 Tage die Woche 6 h hier sein. Warum ist das so? Andere die über die KK oder Berufsgenossenschaft hier sind haben 3 Tage die Woche flexibel 2-4 h am Tag. Die Rehaärztin hat mir gesagt dass die Rentenversicherung darauf besteht diese 5 Tage die Woche 6 h zu machen auch wenn das aus medizinischer Sicht kompletter Blödsinn ist. Die Kk und Berufsgenossenschaft sieht das entspannter und richtet sich allein nach dem medizinisch Sinnvollen. Selbst bei einer stationären Reha hat man maximal 2-3 Anwendungen pro Tag wo man ebenfalls den restlichen Tag 20h frei hat. Laut Rehaärztin müsste ich 6h am Tag Reha bekommen aus Sport Anwendungen und Massagen inkl 30 min Pause. Da das niemand aushält 5 Tage die Woche über 4 Wochen und das komplett überfordernd wäre, hat man nun 2-3 Anwendungen mit Sport und sitzt den restlichen Tag rum. Viele unterschreiben auch einfach und gehen wieder nach ein paar Stunden. Warum MUSS man das so machen nur bei der Rentenversicherung, wenn es sogar medizinisch unsinnig ist?
Seien Sie doch froh, dass Ihnen die Rentenversicherung eine umfangreiche Reha sponsort. Im umgekehrten Fall hätten Sie sich wahrscheinlich darüber echauffiert, dass die anderen mehr bekommen!
Lesen Sie auch oder antworten Sie bloß? Welche umfangreiche Reha denn? Ich bekomme auf dem Blatt Papier für die Abrechnung eine medizinisch kontraproduktive Reha, die effektiv aber der entspricht die die anderen Leistungsträger bezahlen. Nur mit dem Unterschied der Anwesenheitspflicht von 4 h wo man nichts macht und die anderen in den 4h nichts machen aber zuhause sind. Sind hier nur Rehaopas die gern auf Reha fahren um raus aus ihren Alltag zu kommen? Die medizinische Leistung entspricht derer die 3x die Woche für 2-3 h kommen, weil es anders NICHT MEDIZINISCH SINNVOLL IST. Wer bitte soll 5x pro Woche 5 1/2 h Sport treiben? Völlig Nonsens. Ich möchte nicht mehr oder weniger bekommen sondern das was Mediziner für sinnvoll erachten. Und das bekomme ich nur durch Abrechnungstricks. Anwesend ja weil die Rentenversicherung oder der Sachbearbeiter gern 6x5 h auf dem Zettel sieht aber bitte nichts machen weil sonst die Heilung gefährdet wäre. Das ist doch ein Witz?
Frageam 06.07.2021 | 00:30
Zitat von Siehe hier anzeigenausblenden
Mir wurde eine ambulante Anschlussreha nach einer Hüft Op genehmigt. Nun bin ich hier und MUSS jeden Tag 5 Tage die Woche 6 h hier sein. Warum ist das so? Andere die über die KK oder Berufsgenossenschaft hier sind haben 3 Tage die Woche flexibel 2-4 h am Tag. Die Rehaärztin hat mir gesagt dass die Rentenversicherung darauf besteht diese 5 Tage die Woche 6 h zu machen auch wenn das aus medizinischer Sicht kompletter Blödsinn ist. Die Kk und Berufsgenossenschaft sieht das entspannter und richtet sich allein nach dem medizinisch Sinnvollen. Selbst bei einer stationären Reha hat man maximal 2-3 Anwendungen pro Tag wo man ebenfalls den restlichen Tag 20h frei hat. Laut Rehaärztin müsste ich 6h am Tag Reha bekommen aus Sport Anwendungen und Massagen inkl 30 min Pause. Da das niemand aushält 5 Tage die Woche über 4 Wochen und das komplett überfordernd wäre, hat man nun 2-3 Anwendungen mit Sport und sitzt den restlichen Tag rum. Viele unterschreiben auch einfach und gehen wieder nach ein paar Stunden. Warum MUSS man das so machen nur bei der Rentenversicherung, wenn es sogar medizinisch unsinnig ist?
Hallo Frage, unterschiedliche Leistungsträger, unterschiedliche Ansprüche, auch wenn die eigentliche OP die gleiche zu sein scheint. Die BG ist zuständig bei Arbeitsunfällen, die KK wenn es um allgemeines Leben nach der OP geht und die DRV, wenn die Erwerbsfähigkeit gefährdet ist und dies verhindert/gemindert werden soll. Wenn Sie also nach Ausheilung wieder arbeiten können wollen, müssten Sie dann ja auch einen ganzen Tag durchhalten, auch wenn Ihr Chef zwischendurch unsinnige Arbeiten an Sie übergibt, wegen derer Sie lieber zuhause im Garten sitzen würden. Aber die DRV kann damit auch gleichzeitig beurteilen, ob Sie wieder 'voll' erwerbsfähig' sein werden oder weitere Maßnahmen erforderlich sind, die dann nach dieser AHB Ihnen gewährt werden können. Vergleichen Sie sich nicht mit 'anderen', machen Sie einfach für sich selbst das Beste daraus! Alles Gute!
Was hat denn das mit sich und andere vergleichen zu tun? ICH HABE KEINE 5x5 h Stunden Reha sondern die gleiche Zeit wie die der anderen Leistungsträger, weil mehr medizinisch UNSINN ist. Treiben Sie mal 5h 5 mal die Woche Sport. Die Rehaärztin sagt es ist Unsinn die Therapeuten sagen es ist Unsinn und gefährlich nach einer Hüft OP 5h am Tag Sport zu treiben. Wenn es also Unsinn ist und ich die gleiche Zeit Anwendungen habe wie die anderen warum besteht die Rentenversicherung dann auf medizinisch unsinnige Dinge die im Gegenteil sogar die Heilung gefährden? Welche Belastung hat man oder soll getestet werden mit 5h am Tag Sport was man nicht mal bei einer stationären Reha hat? Ich hatte schon 3 stationäre Rehas und dort hatte ich nur die 1 Woche 5 Tage bis zu 3 h und danach immer mindestens 1 ganzen Tag zusätzlich zum Wochende nichts und an den anderen Tagen meist morgens 45 min Schwimmen dann nachmittags nochmal was. Diese Aussagen ja seien Sie doch froh das Sie es bekommen oder es soll was getestet werden sind doch komplett an den Haaren herbeigezogen? So als ob man den ganzen Tag einen Haufen von der einen in die andere Seite räumt und wieder zurück Hauptsache man macht es, nach dem Sinn darf man aber nicht fragen. Ich habe es mittlerweile so gemacht wie die anderen. Gegen 8:30 Uhr vom Fahrdienst abholen lassen und gegen 12 Uhr wieder wegbringen. Wenn die Rentenversicherung so glücklich ist und irgendwelche Statistiken besser aussehen soll’s eben so sein. Aber vielleicht gibt es irgendwann mal jemanden mit Verstand dort der das hinterfragt.
Königam 06.07.2021 | 05:16
Zitat von Frage anzeigenausblenden
Frage schrieb

Mir wurde eine ambulante Anschlussreha nach einer Hüft Op genehmigt.

Nun bin ich hier und MUSS jeden Tag 5 Tage die Woche 6 h hier sein. Warum ist das so?

Andere die über die KK oder Berufsgenossenschaft hier sind haben 3 Tage die Woche flexibel 2-4 h am Tag.

Die Rehaärztin hat mir gesagt dass die Rentenversicherung darauf besteht diese 5 Tage die Woche 6 h zu machen auch wenn das aus medizinischer Sicht kompletter Blödsinn ist. Die Kk und Berufsgenossenschaft sieht das entspannter und richtet sich allein nach dem medizinisch Sinnvollen. Selbst bei einer stationären Reha hat man maximal 2-3 Anwendungen pro Tag wo man ebenfalls den restlichen Tag 20h frei hat.

Laut Rehaärztin müsste ich 6h am Tag Reha bekommen aus Sport Anwendungen und Massagen inkl 30 min Pause. Da das niemand aushält 5 Tage die Woche über 4 Wochen und das komplett überfordernd wäre, hat man nun 2-3 Anwendungen mit Sport und sitzt den restlichen Tag rum. Viele unterschreiben auch einfach und gehen wieder nach ein paar Stunden.

Warum MUSS man das so machen nur bei der Rentenversicherung, wenn es sogar medizinisch unsinnig ist?[/quote]

Hallo Frage,

unterschiedliche Leistungsträger, unterschiedliche Ansprüche, auch wenn die eigentliche OP die gleiche zu sein scheint.

Die BG ist zuständig bei Arbeitsunfällen, die KK wenn es um allgemeines Leben nach der OP geht und die DRV, wenn die Erwerbsfähigkeit gefährdet ist und dies verhindert/gemindert werden soll.

Wenn Sie also nach Ausheilung wieder arbeiten können wollen, müssten Sie dann ja auch einen ganzen Tag durchhalten, auch wenn Ihr Chef zwischendurch unsinnige Arbeiten an Sie übergibt, wegen derer Sie lieber zuhause im Garten sitzen würden.

Aber die DRV kann damit auch gleichzeitig beurteilen, ob Sie wieder 'voll' erwerbsfähig' sein werden oder weitere Maßnahmen erforderlich sind, die dann nach dieser AHB Ihnen gewährt werden können.

Vergleichen Sie sich nicht mit 'anderen', machen Sie einfach für sich selbst das Beste daraus!

Alles Gute!

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Was hat denn das mit sich und andere vergleichen zu tun?

ICH HABE KEINE 5x5 h Stunden Reha sondern die gleiche Zeit wie die der anderen Leistungsträger, weil mehr medizinisch UNSINN ist. Treiben Sie mal 5h 5 mal die Woche Sport. Die Rehaärztin sagt es ist Unsinn die Therapeuten sagen es ist Unsinn und gefährlich nach einer Hüft OP 5h am Tag Sport zu treiben. Wenn es also Unsinn ist und ich die gleiche Zeit Anwendungen habe wie die anderen warum besteht die Rentenversicherung dann auf medizinisch unsinnige Dinge die im Gegenteil sogar die Heilung gefährden? Welche Belastung hat man oder soll getestet werden mit 5h am Tag Sport was man nicht mal bei einer stationären Reha hat?

Ich hatte schon 3 stationäre Rehas und dort hatte ich nur die 1 Woche 5 Tage bis zu 3 h und danach immer mindestens 1 ganzen Tag zusätzlich zum Wochende nichts und an den anderen Tagen meist morgens 45 min Schwimmen dann nachmittags nochmal was.

Diese Aussagen ja seien Sie doch froh das Sie es bekommen oder es soll was getestet werden sind doch komplett an den Haaren herbeigezogen? So als ob man den ganzen Tag einen Haufen von der einen in die andere Seite räumt und wieder zurück Hauptsache man macht es, nach dem Sinn darf man aber nicht fragen.

Ich habe es mittlerweile so gemacht wie die anderen. Gegen 8:30 Uhr vom Fahrdienst abholen lassen und gegen 12 Uhr wieder wegbringen. Wenn die Rentenversicherung so glücklich ist und irgendwelche Statistiken besser aussehen soll’s eben so sein. Aber vielleicht gibt es irgendwann mal jemanden mit Verstand dort der das hinterfragt.

Hallo Frage, unterschiedliche Leistungsträger, unterschiedliche Ansprüche, auch wenn die eigentliche OP die gleiche zu sein scheint. Die BG ist zuständig bei Arbeitsunfällen, die KK wenn es um allgemeines Leben nach der OP geht und die DRV, wenn die Erwerbsfähigkeit gefährdet ist und dies verhindert/gemindert werden soll. Wenn Sie also nach Ausheilung wieder arbeiten können wollen, müssten Sie dann ja auch einen ganzen Tag durchhalten, auch wenn Ihr Chef zwischendurch unsinnige Arbeiten an Sie übergibt, wegen derer Sie lieber zuhause im Garten sitzen würden. Aber die DRV kann damit auch gleichzeitig beurteilen, ob Sie wieder 'voll' erwerbsfähig' sein werden oder weitere Maßnahmen erforderlich sind, die dann nach dieser AHB Ihnen gewährt werden können. Vergleichen Sie sich nicht mit 'anderen', machen Sie einfach für sich selbst das Beste daraus! Alles Gute!
Was hat denn das mit sich und andere vergleichen zu tun? ICH HABE KEINE 5x5 h Stunden Reha sondern die gleiche Zeit wie die der anderen Leistungsträger, weil mehr medizinisch UNSINN ist. Treiben Sie mal 5h 5 mal die Woche Sport. Die Rehaärztin sagt es ist Unsinn die Therapeuten sagen es ist Unsinn und gefährlich nach einer Hüft OP 5h am Tag Sport zu treiben. Wenn es also Unsinn ist und ich die gleiche Zeit Anwendungen habe wie die anderen warum besteht die Rentenversicherung dann auf medizinisch unsinnige Dinge die im Gegenteil sogar die Heilung gefährden? Welche Belastung hat man oder soll getestet werden mit 5h am Tag Sport was man nicht mal bei einer stationären Reha hat? Ich hatte schon 3 stationäre Rehas und dort hatte ich nur die 1 Woche 5 Tage bis zu 3 h und danach immer mindestens 1 ganzen Tag zusätzlich zum Wochende nichts und an den anderen Tagen meist morgens 45 min Schwimmen dann nachmittags nochmal was. Diese Aussagen ja seien Sie doch froh das Sie es bekommen oder es soll was getestet werden sind doch komplett an den Haaren herbeigezogen? So als ob man den ganzen Tag einen Haufen von der einen in die andere Seite räumt und wieder zurück Hauptsache man macht es, nach dem Sinn darf man aber nicht fragen. Ich habe es mittlerweile so gemacht wie die anderen. Gegen 8:30 Uhr vom Fahrdienst abholen lassen und gegen 12 Uhr wieder wegbringen. Wenn die Rentenversicherung so glücklich ist und irgendwelche Statistiken besser aussehen soll’s eben so sein. Aber vielleicht gibt es irgendwann mal jemanden mit Verstand dort der das hinterfragt.
Wenden Sie sich direkt an die Rehaeinrichtung und/oder den bewilligenden Rententräger statt hier überflüssig ein Fass aufzumachen.
Dienstagam 06.07.2021 | 09:13
Guten Morgen Ihren Schilderungen nach, soll der Reha/AHB Leistungsträger "DRV" von den Rehabilitanten 5 x 5h in der Woche Sport verlangen. Jetzt bleiben wir aber einmal etwas sachlich. Eine (auch sportliche) Therapieeinheit dauert in der Regel 25-30 Minuten, außer im medizinischem Trainingsraum (Muckibude), da können sie selber ihre Trainingszeit und auch das Tempo bestimmen, sofern ihr vorgegebener Therapieplan es zeitlich vorgibt. Zwischen den einzelnen Anwendungen hat man in der Regel ausreichend Zeit, um innerhalb des Hauses z.B. von A nach B zu gelangen oder Umkleidemöglichkeiten wahrzunehmen, bzw. vor und nach Wassergymnastik sich duschen zu können. Die täglichen Therapieeinheiten in einer Reha/AHB bestehen zudem nicht nur aus sportlichen aktiven Übungen. Bei Massage, Lymphdrainage, Fango, Kneipgüsse, Entspannungsbädern, Elektrotherapie, Ernährungsberatung, psychologische Betreuung Einzel oder Gruppe, Ergotherapie (von dem hier aufgezähltem wird oft begleitend etwas verordnet aufgrund Begleiterkrankungen)ist man mehr im passivem Bereich als im aktivem tätig! Man ist einem Mix aus aktiven und passiven Therapien sowie Vorträgen ausgesetzt, an deren Teilnahme man durch den Leistungsträger verpflichtet wird. Auch wenn man denkt, diese sind unnütz wie ein Kropf ... nein, das sind sie nicht. Viele Vorträge regen zum Nachdenken an, an seiner u.U. krankmachenden eingefahrenen Tages-/Lebensstruktur etwas ändern zu können. Nicht täglich übt man z.B. ausschließlich in der Gruppen- oder Einzel-KG bzw in der Wassergruppe erschöpfend aktiv. Die Therapieeinheit Gehschule z.B. ist wichtig, um die eingenommene Schonhaltung zu korrigieren etc, auch wenn man hier denkt, ich vergeude meine Zeit mit Herumgehen, das kann/muss/mache ich daheim genug. Sie können lesen, niemals verlangt die DRV/Klinik von Ihnen an 5 Tagen durchweg 5 Std. Sport! Verwechseln Sie nicht, dass Sie dort zwar eine Anwesenheitspflicht einnehmen, die mit längeren Unterbrechungen zwar nervig sein kann, aber zur sportlichen permanenten Aktivität sind Sie in der Zeit nicht eingespannt. Ich wünsche Ihnen alles Gute und nutzen Sie Ihre Maßnahme für sich, es ist Ihre Gesundheit! Zu Hause sitzen und die Zeit vergehen lassen, macht Sie nicht fit.
Schadeam 06.07.2021 | 09:25
......und wenn alle (also Sie und all Ihre Ärzte) das alle für den kompletten Blödsinn halten, steht es Ihnen frei die Maßnahme jederzeit abzubrechen. Die Folgen davon - egal welche - tragen allerdings Sie.....
Annaam 07.07.2021 | 07:33
Meine 91-jährige Mutter ist grad stationär in Reha wegen Hüft- OP. Tägliches Programm so zwischen 4-5 Stunden. Sie hatte die Wahl, ob stationär oder ambulant, aber das ist viel zu anstrengend, jeden Tag zweimal fahren zu müssen. Meine eigene Reha ist zugegeben etwas her, 2001. Aber damals gings los um 6.30 Uhr mit Wassertreten und endete meist erst gegen Abend mit Vorträgen, dazwischen nicht nur Hüft-Gymnastik, auch Ernährungs-Umstellung, Lauftraining draußen, Berufsberatungen, Entspannungsübungen, psychologische Tips. Nebenbei das Rauchen aufgehört, war eine gute Zeit. Also entweder Sie haben viel Pech mit der Reha-Enrichtung oder keine Lust, was für sich zu tun.
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