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Experten-Antwort

Verlängerung leichter als Erstantrag ?

von Fragender mit Angst28.01.2022 | 20:00
495 Ansichten
27 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Hallo, ich beziehe eine volle EMR aus psychischen Gründen und stehe nun vor der ersten Verlängerung. Ich habe ziemlich Angst davor und es beschäftigt mich jeden Tag, da eine Ablehnung meine Familie sicher in Hartz4 befördern würde. Arbeiten würde ich versuchen aber auf keinen Fall schaffen. Mein Erstantrag mit Gutachter usw. war problemlos, aber ich hatte insgesamt das Gefühl, dass bei psychischen Sachen alles Glück ist. Nun meine Fragen: 1. Ist die Verlängerung einer EMR einfacher als der Erstantrag, weil einmal schon die Erkrankung definitiv rentenwürdig festgestellt wurde ? 2. Gibt es Statistiken darüber, wieviele Leute die den Erstantrag bewilligt bekommen haben, auch die Verlängerung bewilligt bekommen ? 3. Wieviel Leute, die eine EMR bewilligt bekommen enden in einer Dauerrente und wieviele schaffen es tatsächlich noch in den Arbeitsmarkt ?

Antworten vom Expertenteam

Alle Antworten im Überblick · chronologisch sortiert

3
Moderation · 1Ihre Vorsorge

Liebe User,

ich habe zahlreiche Nicklichkeiten gelöscht, bitte um Rückkehr zur Sachlichkeit und wünsche einen schönen Sonntag.

Herzlichst

Ihr Admin

Expertenantwort · 2Deutsche Rentenversicherung

Hallo Fragender mit Angst,

1) Die Antragsformalitäten sind bei einem Verlängerungsantrag etwas übersichtlicher. Daher ist die Beantragung einer Verlngerung idR etwas einfacher als die Erstbeantragung.

2+3) Statistiken gibt es viele und zu fast allen Themen. Die kann man im eigene Interesse googeln, wenn man das denn möchte. Für eigene, persönliche Entscheidungen -Antrag stellen, keinen Antrag stellen- sind Statistiken keine geeignet Grundlage.

Statistisch gesehen werden prozentual mehr Verlängerungsanträge bewilligt als Erstanträge. Statistisch gesehen ist die Ablehnungsquote bei Erstanträgen prozentual höher als bei Weitergewährungsanträgen.

Solche statistischen Aussagen helfen allerdings nicht bei der Bewertung/Beurteilung eines individuellen Einzelfalles.

Expertenantwort · 3Deutsche Rentenversicherung

Hallo Fragender mit Angst,

bitte schauen Sie mal diesen Artkel -> https://www.ihre-vorsorge.de/magazin/lesen/erwerbsminderungsrente-rechtzeitig-verlaengern.html

Zitat: ..."Mehrheitlich werden die Weiterbewilligungsanträge aber bewilligt"...

Genaue Prozentangaben kann ich aktuell nicht anbieten, würden aber auch keinen Mehrwert bringen.

Aus dem regulären Dienstbetrieb würde ich die bereits erwähnten 95% nicht unterschrieben, aber schon eine sehr hohe Bewilligungsquote von Weitergewährungsanträgen in den 80er bis 90er Prozent schätzen wollen.

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24 Antworten

Geduldam 28.01.2022 | 20:12
Selbst wenn es derartige Statistiken geben würde, müssten Sie auf Ihren Fall nicht zutreffen. Auch Sie müssen, wie alle anderen auch, die Entscheidung Ihres zuständigen Rententrägers abwarten.
Uschiam 28.01.2022 | 21:37
Hierzu lässt sich auf "Ihre Vorsorge" folgendes finden: Wie stehen die Chancen auf Verlängerung der EM-Rente? Dieses hängt vom Einzelfall ab. Eine Statistik dazu wird nicht geführt, im Allgemeinen werden die Verlängerungen jedoch bewilligt. Die Rentenversicherung stützt sich dabei auf die vorliegenden Unterlagen sowie die Selbsteinschätzung. Zitat Ende. Wenn Sie sich (ist allerdings etwas aufwendig) dafür interessieren, wie EM-Renten gewährt werden, Krankheiten, Zugänge, Bestand usw. es gibt seit 2016 ein Statistikportal der Rentenversicherung, welches sich mühelos im Netz finden lässt. Dort ist alles was statistisch erfasst wird, veröffentlicht. Abschließend mein Werdegang, Erstantrag und zwei Verlängerungen mit Begutachtung, Dauerrente beschieden ohne weiteres Gutachten. Erste Überprüfung nach 3 Jahren.
Walloam 29.01.2022 | 10:35
Vollends überflüssige Antwort.
Damit meinen Sie sicher I h r e n Beitrag!
Nein, ihr Beitrag. Auf die Frage wie statistisch die Spiele Argentinien vs. Deutschland ausgehen, antworten sie mit warten sie das Spielende ab. So eine Antwort hat einfach Null Aussage und war nicht die Frage.
Geduldam 29.01.2022 | 17:00
Zitat von Wallo anzeigenausblenden
Selbst wenn es derartige Statistiken geben würde, müssten Sie auf Ihren Fall nicht zutreffen. Auch Sie müssen, wie alle anderen auch, die Entscheidung Ihres zuständigen Rententrägers abwarten.
Vollends überflüssige Antwort.
Damit meinen Sie sicher I h r e n Beitrag!
Nein, ihr Beitrag. Auf die Frage wie statistisch die Spiele Argentinien vs. Deutschland ausgehen, antworten sie mit warten sie das Spielende ab. So eine Antwort hat einfach Null Aussage und war nicht die Frage.
Auch wenn Sie es nicht verstehen (wollen) bleibt meine Antwort korrekt und Ihre nur ein leere Hülle. Sie können aber gern Ihre unmaßgebliche Einschätzung abgeben, auch wenn niemand etwas davon hat.
Schadeam 29.01.2022 | 17:31
@wallo sollte beim nächsten Länderspiel gegen Argentinien seine Statistik rauskramen, statistiggemäß wetten und sollte dann ein gemachter Mann sein. Schon wieder was fürs Leben gelernt. Zur Frage: Die Verlängerung ist zumindest antragstechnisch leichter als der Erstantrag, weil das Formular weniger umfangreich ist. = Perfekte Antwort auf die gestellte Frage, ole! Vom Ergebnis wird es ähnlich sein, denn es gibt sowohl Erst- als auch Verlängerungsanträge die bewilligt werden als auch solche die abgelehnt werden. Bei den einen mehr, bei den anderen weniger. Die richtigen Antworten fließen mir heute prima von der Hand, LG
Ichantworteam 29.01.2022 | 17:34
Hallo, auf jeden Fall können sie viel beruhigter in die Verlängerung gehen, als beim damaligen Erstantrag. Ich pers. kenne NIEMANDEN, dem die Verlängerung - nat. bei weiterer regelm. Behandlung durch seine (Fach-)Ärzte - entzogen wurde. Es wurde sehr oft noch nicht einmal mehr ein erneuter Gutachter hierfür beauftragt und der/die Verlängerungsanträge waren auch schon oft nach ca. 4 bis 5 Wochen "durch". Also legen sie alle verfügbaren Befunde bei, informieren sie ihre beh. Ärzte über ihren erneuten Antrag für den Fall eines anzufordernden Arztberichtes und beantworten sie eventl. auch in dem Selbsteinschätzungsbogen wie sie u.a. pers. ihre weitere Arbeitsleistung für die Zukunft einschätzen. Ich wünsche ihnen alles Gute!
Walloam 29.01.2022 | 18:18
So, dann trage ich auch mal was zur vernünftigen Beantwortung bei. Sie geben bei Googel "zeitlich befristete erwerbsminderung psyche" ein. Die ersten zwei Links führen zu zwei Studien, die auf der Seite der DRV veröffentlich wurden. Da haben sie viel zu lesen. Dort werden sie aber irgendwann jweils finden, dass ca. 95% und 98% der Verlängerungen nach der Erstbewilligung bewilligt werden. Um für die Statistikcracks korrekt zu bleiben gilt das natürlich nur für die befragten Gruppen im Rahmen der Studie. Ich fände es jetzt spannend, ob diese Zahlen aus Wissen oder Erfahrungswerten von den Experten bestätigt werden können.
Schadeam 30.01.2022 | 14:06
Nur keine Sorge, die wird morgen schon kommen. Mein Tipp: Der Experte wird auch nur auf das Statistikportal verweisen, das Sie auch selbst googeln können.....
Ichantworteam 30.01.2022 | 14:01
Vielen Dank. Jedoch wäre uns eine Expertenantwort-/ansicht auf o.g. Frage noch lieber! MfG
Statistikeram 30.01.2022 | 14:08
1) ja 2) ja 3) 17 in den letzten 4 Wochen
Na dann...am 30.01.2022 | 16:01
Warum geben sie dann hier jeden Tag ihren Senf dazu? Das könnte man doch jedem Fragesteller sagen, sich zum Richter machen, warum jemand etwas wissen will, aufs Abwarten verweisen und dann kann man das Forum gleich zumachen. Dann müsste man sich halt am Wochenende mal ein anderes Hobby suchen. Ist das hier nicht einigen endlich zu blöd, auf jede Frage zu antworten, "Stellen Sie einen Antrag, warten Sie ab und dann sehen Sie schon weiter"? Egal wie Sie das verargumentieren, es ist passiv aggressiv und kann nicht Sinn eines Forums sein, in jeder Antwort den Sinn des Forums zu verneinen.
Schadeam 30.01.2022 | 15:38
Dann bleibt abzuwarten welche Mühe sich der morgen eingeteilte Experte geben wird um die Neugierde der Fragesteller*in zu befriedigen. Ich würde da keine Arbeitszeit für verschwenden, sondern praxisorientiert wie folgt antworten: "In Zweifel stellen Sie den Antrag und wissen nach 3-4 Monaten was Sache ist"
Walloam 30.01.2022 | 15:19
Die Mühe kann man sich sparen, im offiziellen Statistikportal gibt es keine Antwort zu den Fragen, obwohl ja sonst vieles festgehalten wird, z.B Anzahl der abgelehnten Erstanträge.
Schadeam 30.01.2022 | 16:03
....schön dass Sie entscheiden was der Sinn dieses Forums ist....
Walloam 30.01.2022 | 17:35
Wenn diese Antwort der Sinn ist, warum dann nicht eine automatische Antwort installieren.
Peter T.am 30.01.2022 | 18:49
Von der Logik her, sollte es schon klar sein, dass die Verlängerung etwas einfacher ist. Beim Erstantrag muss man erst einmal "beweisen" und feststellen lassen, dass man erwerbsgemindert ist. Und das wird halt in einem auf den Einzelfall betrachtetes Gutachten festgestellt, zu dem viele Puzzleteile, wie Arztbriefe, event. Reha/Gutachter aber auch der Selbsteinschätzungsbogen gehören. Dies wird von speziell geschulten Ärzten ausgearbeitet. Daher hat Schade jedes Mal Recht, wenn er schreibt, man muss den Antrag stellen, um eine Antwort zu erhalten. Denn auch die eigenen Ärzte können diese Frage (für den allgemeinen Arbeitsmarkt) nicht beantworten und erst Recht man selbst nicht. Nun zur Ausgangsfrage zurück. Wenn man eine Erwerbsminderung nachweisen konnte und bei der Verlängerung keine Besserung zumeist eine Verschlechterung eingetreten ist, wird (zumeist) verlängert. Also ja, es ist sicher einfacher, bei der Verlängerung, da die Einschränkungen einen Anspruch auf EMR hatten und nicht grundsätzlich erst geklärt werden muss. Trotzdem bleibt es eine Einzelfallentscheidung mit relativ ungewissen Ausgang...
Königam 30.01.2022 | 18:34
....schön dass Sie entscheiden was der Sinn dieses Forums ist....
Wenn diese Antwort der Sinn ist, warum dann nicht eine automatische Antwort installieren.
Mensch Wallo. Gib endlich Ruhe. Nicht umsonst wurde Dein bisheriges Geschwätz (mehr ist es ja doch nicht) vom Experten gelöscht. Das sollte doch verständlich genug sein.
Fragender mit Angstam 31.01.2022 | 12:08
Ok, danke für die Antwort.
Fragender mit Angstam 31.01.2022 | 11:34
Hallo Experten, danke für die Anwort. Wenn sie schreiben, dass statistisch mehr Verlängerungen durchgehen als Erstanträge, haben sie da auch eine Zahl im Kopf ? Ist es eher so deutlich, wie Wallo mit 95% aus einer Studie geschrieben hat, oder ist es nur mehrheitlich mit z.B. 51% ?
Walloam 31.01.2022 | 12:22
Auch ich bedanke mich sehr bei einem Experten, der einmal eine Schätzung aus dem Dienstbetrieb abgegeben hat und die Frage nicht standardisiert beantwortet hat. Prima ! 80-90% Bauchschätzung sind ja nicht so weit weg von 95% aus der Studie.
Christelam 31.01.2022 | 13:38
Auch ich finde, dass dies mal eine Antwort aus, dem wahren Alltag der, DRV ist. Da kann man sich schon eher was davon ableiten... Ich weiß.. Jeder Fall ist individuell usw. Jedoch finde ich, es toll mal keine Standardantwort von einem Experten zu erhalten. Suuuupppeeerrr Christel
Fridolinam 31.01.2022 | 23:43
Hallo Fragender mit Angst, Stelle den Antrag sehr rechtzeitig ( 6 Monate vor Ende der Befristung ) das schont die Nerven!!! Lege alle aktuellen Befunde bei. Besprich mit dem Phsychater/ Neurologen den Befund. Wenn ein definiertes Leistungsbild nicht wiedererlangt werden kann ist das eine klare Diagnose und die DRV folgt dieser meistens! Warum sollte das Wort eines Facharztes auch angezweifelt werden? Hinweise vom Arzt das Du Medikamente nimmst, in Therapie bist ( z.B. Verhaltens- u.o. Psychotherapie/ Ergotherapie ) helfen.Den Selbsteinschätzungsbogen brauchst Du nicht ausfüllen wenn Du es nicht willst. Du schaffst das auch ohne Statistik. Gruß Fridolin
Siggiam 01.02.2022 | 13:27
Hallo Fragender mit Angst, Stelle den Antrag sehr rechtzeitig ( 6 Monate vor Ende der Befristung ) das schont die Nerven!!! Lege alle aktuellen Befunde bei. Besprich mit dem Phsychater/ Neurologen den Befund. Wenn ein definiertes Leistungsbild nicht wiedererlangt werden kann ist das eine klare Diagnose und die DRV folgt dieser meistens! Warum sollte das Wort eines Facharztes auch angezweifelt werden? Hinweise vom Arzt das Du Medikamente nimmst, in Therapie bist ( z.B. Verhaltens- u.o. Psychotherapie/ Ergotherapie ) helfen.Den Selbsteinschätzungsbogen brauchst Du nicht ausfüllen wenn Du es nicht willst. Du schaffst das auch ohne Statistik. Gruß Fridolin
Hallo Fridolin, danke für die Antwort. Aber welche Befunde lege ich dem Antrag bei ? Die DRV fordert ja erst den Befundbericht vom Arzt an, wenn der Verlängerungsantrag gestellt ist ? Oder sollte ich versuchen zusätzlich noch zu einem Arztbrief zu kommen ?
Zu Ihrer Frage = Ich gehe regelmäßig, alle 3 Monate zu verschiedenen Fachärzten, dafür hole ich mir bei meiner Hausärztin eine Überweisung, sie bekommt dann von jedem Arzt einen Bericht zugeschickt. Diese Berichte lasse ich mir regelmäßig kopieren. Somit habe ich für die nächste Verlängerung einen ganzen Stapel Berichte. Falls, dann noch nötig, wird die DRV anfordern. Grüße Siggi
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