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Experten-Antwort

Verschiebung der Reha

von timi231106.04.2024 | 08:17
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5 Antworten

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Ich habe eine Fragen zum Rehaantritt. Mir wurde im Januar eine Reha genehmigt. Bisher habe ich noch keinen Aufnahmetermin der Klinik erhalten., eine tel. Aussage letzte Woche war " rechnen Sie mit 1/2 Jahr nach Eingang des Bescheid. Das wäre Juni / Juli. Nun möchte ich den Antritt aus privaten Gründen nach hinten verschieben. Ist dies so einfach möglich, und wenn ja, kann ich einen Wunschtermin zur Aufnahme äußern ? Und an wen muss ich mich wenden ? Klinik und Versicherungsträger ?

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo timi2311,

eine Verschiebung des Reha-Beginns ist grundsätzlich möglich. Einen "Wunschtermin" können Sie nur mit der Reha-Klinik abstimmen. 

Sie sollten aber vorab Ihren Rentenversicherungsträger über die  beabsichtigte Verschiebung informieren; insbesondere dann, wenn der Aufnahmetermin über ein halbes Jahr hinaus liegen sollte.

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4 Antworten

Fristam 06.04.2024 | 08:36
Einen Wunschtermin können Sie natürlich äußern. Normalerweise wird die Klinik auch versuchen, das entsprechend zu regeln. Solange der Termin innerhalb der Geltungsdauer Ihres Bescheids liegt, reicht es aus, wenn Sie mit der Klinik reden. Liegt er danach, müssen Sie sich auch an die DRV wegen einer Verlängerung wenden. Ob es ggf. eine gute Idee ist, die Reha über die 6 Monate hinaus zu verschieben, ist eine Frage, die Sie mit Ihrem Arzt besprechen sollten. Und falls Krankenkasse oder Arbeitsamt Sie zur Antragstellung aufgefordert haben, müssen Sie sich zuerst dorthin wenden.
Achtung!am 06.04.2024 | 09:04
In erster Linie zeigt Ihr Wunsch auf eine Verschiebung nach hinten an, dass eine Reha für Sie medizinisch nicht allzu dringend notwendig zu sein scheint. Das sollten Sie besser zunächst mal mit Ihren Ärzten besprechen. Sollten Die durch die Krankenkasse oder AfA zur Reha aufgefordert worden sein, müssen Sie zuvor das Einverständnis dieser Institutionen einholen, sonst droht Ihnen der Entzug von Kranken- oder Arbeitslosengeld.
Timi2311am 06.04.2024 | 19:53
Zitat von Achtung! anzeigenausblenden
Es geht um eine Rehamaßnahme in einer psychosomatischen Klinik, die mein Hausarzt mir angeraten hat. Also nichts ,was man nicht um 2-3 Monate nach hinten verschieben könnte. Ich beziehe kein Kranken und auch kein Arbeitslosengeld. Ich bin voll berufstätig und durch Überlastung , chronische Erschöpfung Insomnie und ein Sekundenschlafereignis bei meinem Hausarzt aufgeschlagen. Es gibt ja unterschiedliche Themen die eine Rehamaßnahme erfordern Es muss ja nicht immer etwas medizinisches sein.
Fristam 07.04.2024 | 11:01
Zitat von Timi2311 anzeigenausblenden
Ihnen ist aber schon klar, dass auch psychosomatische Beschwerden medizinischer Natur sind? Auch hier kann eine zu lange Verzögerung der Behandlung zu einer deutlichen Verschlechterung oder Chronifizierung führen. Bitte nehmen Sie Ihre Probleme genauso ernst wie eine rein körperliche Erkrankung. Nur weil Sie keine Schmerzen haben, sind sie nicht weniger ernst. Reden Sie mit Ihrem Arzt.
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