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Experten-Antwort

Verschiebung REHA da lt. Arzt nicht rehafähig

von Cora04.08.2025 | 06:13
607 Ansichten
4 Antworten
Guten Tag, ich habe auf Aufforderung der Agentur für Arbeit einen Reha-Antrag gestellt, da ich wg. Long-Covid und ME/CFS seitens der Krankenkasse ausgesteuert bin und das Ganze nun über die Agentur für Arbeit läuft. Nun kam der Bescheid, dass die Reha genehmigt wurde, und auch die Klinik hat mir den Beginn der Reha mitgeteilt. Meine Ärztin ist jedoch der Meinung, dass ich noch nicht rehafähig bin, noch nicht belastbar genug, um an den verschiedenen Therapien innerhalb einer Reha teilnehmen zu können, sondern dass sich vielmehr durch die Reha-Maßnahmen meine Beschwerden wieder verschlimmern würden. Wie kann ich ich den Beginn der Reha verschieben, und bei wem, und welche formalen Weg muss ich einhalten? Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

1 Experten-Antwort

Experten-Antwortam 04.08.2025 | 09:35

Guten Tag, 

 

wie von "Klarer Fall" beschrieben, sollten Sie eine entsprechende Bescheinigung Ihrer Ärztin an die Sachbearbeitung Ihres Rentenversicherungsträgers und die Reha-Klinik schicken, und auch die Arbeitsagentur darüber informieren.

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

3 Antworten

Klarer Fallam 04.08.2025 | 06:36
Von Ihrer Ärztin eine Rehunfähigkeitsbescheinigung ausstellen laasen, und diese sehr zeitnah dem Kostenträger und der Rehaklinik zeitnah zukommen lassen. Auch der Agentur für Arbeit müssen Sie das natürlich zukommen lassen. Was die Arbeitsagentur dann damit anfängt, werden Sie sehen. Denn dort sind sie natürlich sehr daran interessiert, dass Sie sehr schnell die Reha beginnen, um möglichst wenig ALG1 zahlen zu müssen. Vielleicht lassen sie dann Ihre Rehaunfähigkeit von eigenen Gutachtern überprüfen. Ihre Ärztin sollte sich alspo schon ein wenig Mühe geben mit dieser Bescheinigung.
Wagneram 04.08.2025 | 07:17
Na hoffentlich bekommen Sie auch eine Rehaklinik, die sich mit dem Krankheitsbild auskennt. Die meisten sind ja leider psychosomatisch orientiert, wo Sport und Bewegung die Therapie der Wahl ist und Ihnen vermutlich mehr schadet als nutzt. Darauf würde ich an Ihrer Stelle im Vorfeld achten und mich informieren. Alles Gute!
Schadeam 04.08.2025 | 12:11
Haben Sie an Reha keine übertriebenen Erwartungen - viele Kliniken und Therapeuten sind noch ziemlich ratlos was bei dem weiten Feld Long-Covid helfen könnte und was nicht. Warum gehen Sie denn nicht zur Reha? Einen Versuch wär es doch wert und wenn Sie in der Reha überfordert sind, können Sie immer noch abbrechen und heimfahren - vom daheim rumlungern wird die Gesundheit auch nicht besser, vielleicht würde eine Tagesstruktur auch helfen? Und wenn Sie partout nicht in Reha wollen, hätten Sie doch längst auch Rente beantragen können statt sich nach der Aussteuerung arbeitslos zu melden. Nachdem aber die Reha bereits bewilligt ist, hilft der Rentenantrag auch nicht weiter. Alternativen wäre zu arbeiten oder sich beim Arbeitsamt abzumelden - dann "zwingen die Sie auch zu nichts mehr".
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