Guter Tipp... Leider nicht zielführend... Anfrage seid November 3x gestellt... Schriftlich, Email, und Fax.
Telefonisch kommt man nicht an die Sachbearbeiterin ran, Servicemitarbeiter sagen, sie geben es weiter...
Ja so isses
Mein Facharzt hat mir aus seiner Erfahrung empfohlen, einen Anwalt zu nehmen.
Ich warte noch bisschen ab und dann probier ich erstmal selber tel. Kontakt aufzunehmen.
Also grundsätzlich ist die Bearbeitungszeit aus meiner Sicht absolut im Rahmen. Ich persönlich habe auch nach knapp 6 Monaten meinen Rentenbescheid im Briefkasten gehabt. Nachdem ich beim Gutachter war, hat es alles in allem, im Rahmen der sechs Monate, gut 8 Wochen gedauert. Das Wissen hilft Ihnen jedoch auch nicht wirklich. Gibt auch andere Fälle hierzu und das weiß ich.
Es gibt meiner Kenntnis nach keine allgemeine Frist, die besagt, nach sechs Monaten muss es fertig sein. Es ist abhängig von individuellen Faktoren.
Im Übrigen habe ich bei sonstigen Fragen immer sofort jemanden am Telefon gehabt. Mag aber sein, dass das so ist, weil für mich die DRV Bund zuständig ist. Die Kommunikation läuft schnell und zuverlässig.
Ggf. sollte ein jeder da aber auch mal sein Anspruchsdenken zurückschrauben. Denn wenn jeder direkt mit nem Anwalt um die Ecke kommt, weil die gewünschte Antwort nach "gefühlten" sechs Monaten und "tatsächlichen" 12 Wochen noch nicht da ist, gewinnt man auch keinen Blumenpott. Das führt wiederum dazu, dass wertvolle Ressourcen, sprich Arbeitszeit, gebunden werden, für eine Sache, die durchaus im Fluss ist.
Aus persönlicher Erfahrung habe ich "besonders wichtige Kunden" tatsächlich gern am ausgestreckten Arm verhungern lassen. Die Bearbeitung derer Anliegen sind komischerweise im Stapel immer wieder nach unten gerutscht. :-) Aber das ist der Vorteil der privaten Wirtschaft. Funktioniert bei einer staatlichen Einrichtung nun mal nicht.
Mir hat übrigens noch nie ein Facharzt dazu geraten einen Anwalt zu nehmen, noch dazu, dass ich meinen Job aufgeben sollte. Da sollte man sich die Frage nach der Qualifikation des Arztes stellen. Denn wer so viel Zeit hat sich mit Themen zu beschäftigen, die völlig an seiner primären Tätigkeit vorbeigehen, hat im Zweifel auch weniger Zeit sich auf die seine Tätigkeit betreffenden Fachinformationen zu konzentrieren. Mal abgesehen davon sollte sich der Arzt darauf konzentrieren, die Umstände zu beseitigen, die zur Erwerbsminderung führen. Ist nicht in jedem Fall möglich, aber es besteht doch zu einem Großteil Hoffnung.
Schönes Wochenende...