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Experten-Antwort

Was würdet ihr machen?

von Gabriel07.10.2022 | 10:37
402 Ansichten
18 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Hallo, ich bin nun 63 Jahre und 2 Monate. Mit 66 und 2 Monaten würde ich meine Rente bekommen, oder mit 45 Beitragsjahren mit 64 und 2 Monaten. (trifft auf mich zu). Ich bin nun seit mehr als 1,5 Jahren Privatier und könnte es noch gut bis 64 Jahren und 2 Monaten finanziell schaffen. Wenn ich die Rente z. Bsp. ab Mai 2023 beantrage hätte ich ca. 10 % Rentenabzug. Der Krankenkassenbeitrag spielt keine Rolle, da ich als freiwilliges Mitglied fast soviel zahle wie später als Rentner. Blöd wäre nur, 6 Monate vor der abschlagsfreien Rente die Rente beantragen?? Oder?? Den Rentenabzug durch die vorhandenen Rücklagen auffangen? Oder 6 Monate mit den Rücklagen durchhalten? Ich rätsel da ständig drüber.....warten und durchhalten bis zur abschlagsfreien Rente...und die Rücklagen belasten...oder mit Abschlag und die Rücklagen mehr zu schonen?? Knackpunkt ist....ich müsste wissen, wie alt ich werde :-) Bestimmt eine schwierige Frage aber Danke für eure Einschätzung! Viele Grüße Gabriel

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Gabriel,

Sie haben ja bereits verschiedene Optionen genannt. Wir können Ihnen die Entscheidung auch nicht abnehmen.

Deutsche RentenversicherungSie möchten persönlich beraten werden?Beratungsangebote der Deutschen Rentenversicherung

17 Antworten

gelöstam 07.10.2022 | 10:52
Ich habe vor einigen Jahren für meine Schwiegermutter das fiktiv mit 1000 € Rente gerechnet. Soweit ich mich daran erinnern kann, muss sie so 82/83 Jahre alt werden, damit sich das Warten auf eine Rente ohne Abschlag finanziell gelohnt hätte. Sie hatte übrigens noch einen Rentenbeginn mit 60 (Frauenrente).
Königam 07.10.2022 | 10:40
Da auch in einem Forum niemand weiß, wie alt Sie werden, können Sie auch hier nur rein spekulative Antworten erwarten.
Waldemaram 07.10.2022 | 10:58
Vielleicht einfach mal durchrechnen, wieviele Euronen Sie einfahren, wenn sie mit 64 in Rente gehen und die Summe bis 66 der Abschlagssumme gegenüber stellen. Also beispielsweise wie oft passen 100 Euro (angenommener Abschlag) in 12000(angenommene Rentenzahlung für 2 Jahre) so ums Prinzip jetzt.
Gabrielam 07.10.2022 | 10:59
Zitat von gelöst anzeigenausblenden
Vielen Dank, so sehe ich das auch. Statt mtl. 200 € Rentenabzug hinzunehmen oder 2.000 aus den Rücklagen...ist ja schon ein Unterschied. Blöd ist einfach nur....es geht um 6 Monate durchhalten ohne Rente :-)
Abschlägeam 07.10.2022 | 11:40
Ich habe vor einigen Jahren für meine Schwiegermutter das fiktiv mit 1000 € Rente gerechnet. Soweit ich mich daran erinnern kann, muss sie so 82/83 Jahre alt werden, damit sich das Warten auf eine Rente ohne Abschlag finanziell gelohnt hätte. Sie hatte übrigens noch einen Rentenbeginn mit 60 (Frauenrente).
Vielen Dank, so sehe ich das auch. Statt mtl. 200 € Rentenabzug hinzunehmen oder 2.000 aus den Rücklagen...ist ja schon ein Unterschied. Blöd ist einfach nur....es geht um 6 Monate durchhalten ohne Rente :-)
Hmmm... geb. 08/1959 ? Rentenbeginn für langjährig Versicherte seit 09/2022 mit 11,4 % Abschlag möglich. Sind bei 2.000 EUR Rente 228,00 EUR. Besonders langjährig im Nov 2023 möglich. Ein Jahr Rentenverzicht à 1.772,00 EUR = 21.264 EUR + 12 Monate Rücklagenentnahme à 2.000 = 24.000 EUR gesamt 45.264 EUR / 228 EUR (Abschlag) = 198 Monate bzw. 16 Jahre. Oder ca.25.000 EUR für Abschlagsminderung investieren und dafür ca. 100,00 EUR weniger Abschlag haben (Antrag notwendig V0210) https://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/Formulare/… Oder einen DRV-Beratungstermin vereinbaren und sich da nochmal komplett beraten (und es genau berechnen) lassen. Zur KVdR (freiwillig versichert) auch diese Hinweise beachten https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Rente/In-der-R… (die DRV beteiligt sich an den Kosten, das ist oben noch nicht mit einberechnet...) Also Beratungstermin vereinbaren (dann könnte die Rente auch noch ab 09/22 schon losgehen... sofern der Geb. Monat stimmt, sonst noch mal den Rentenbeginnrechner rechts auf dieser Seite bemühen) :-)
Waldemar Berichtigungam 07.10.2022 | 11:01
Hallo, ich bin nun 63 Jahre und 2 Monate. Mit 66 und 2 Monaten würde ich meine Rente bekommen, oder mit 45 Beitragsjahren mit 64 und 2 Monaten. (trifft auf mich zu). Ich bin nun seit mehr als 1,5 Jahren Privatier und könnte es noch gut bis 64 Jahren und 2 Monaten finanziell schaffen. Wenn ich die Rente z. Bsp. ab Mai 2023 beantrage hätte ich ca. 10 % Rentenabzug. Der Krankenkassenbeitrag spielt keine Rolle, da ich als freiwilliges Mitglied fast soviel zahle wie später als Rentner. Blöd wäre nur, 6 Monate vor der abschlagsfreien Rente die Rente beantragen?? Oder?? Den Rentenabzug durch die vorhandenen Rücklagen auffangen? Oder 6 Monate mit den Rücklagen durchhalten? Ich rätsel da ständig drüber.....warten und durchhalten bis zur abschlagsfreien Rente...und die Rücklagen belasten...oder mit Abschlag und die Rücklagen mehr zu schonen?? Knackpunkt ist....ich müsste wissen, wie alt ich werde :-) Bestimmt eine schwierige Frage aber Danke für eure Einschätzung! Viele Grüße Gabriel
Vielleicht einfach mal durchrechnen, wieviele Euronen Sie einfahren, wenn sie mit 64 in Rente gehen und die Summe bis 66 der Abschlagssumme gegenüber stellen. Also beispielsweise wie oft passen 100 Euro (angenommener Abschlag) in 12000(angenommene Rentenzahlung für 2 Jahre) so ums Prinzip jetzt.
natürlich 24000, sind ja 2 Jahre
Abschlägeam 07.10.2022 | 12:36
10% Rentenminderung ab März 2023 = ca. 200,00 EUR, so gab Gabriel es an. Meinen Sie tatsächlich, da hätte er einen Anspruch auf Bürgergeld?? Aber wer weiß es schon so genau, ist ja immer noch erst in Planung.
Peter T.am 07.10.2022 | 12:26
Haben Sie vielleicht Anrecht auf das kommende Bürgergeld? Oder gibt es andere Stellen die Ihnen Unterstützung geben können? Haben Sie keine Arbeit mehr und wollen auch keine? Gesucht wird ja überall...
Schadeam 07.10.2022 | 13:57
Wenn Sie statt 2000 abschlagsfrei 6 Monate früher 1800 nehmen, haben Sie in den 6 Monaten 10800 erhalten aber lebenslang 200 weniger. Das amortisiert sich laienhaft gerechnet in 54 Monaten - wenn Sie also in 5 Jahren noch leben wollen, sollten Sie die abschlagsfreie Rente wählen. Ich würde da nicht lange grübeln
Rentnerinam 07.10.2022 | 14:46
Hat jeder Bürger Anrecht auf auf das Bürgergeld? Zusätzlich zur Rente? Wie hoch ist das Bürgergeld bei 1798,45 € Rente?
Peter T.am 07.10.2022 | 15:16
Wieso Bürgergeld statt Rente? Er hat doch hoch keine Rente. Kann man ihm zu einen Rentenantrag drängen, bevor er Altersrenter ist?
Abschlägeam 07.10.2022 | 16:02
Noch ist 'Bürgergeld' kein Gesetz und es gelten noch die Richtlinien 'Hartz IV'. Und demnach hätte er nicht unbedingt einen Anspruch, weil er ja bereits Rentenanspruch hat. In dem Fall ist zu prüfen, ob er die abschlagsbehaftete nehmen muss oder stattdessen zu Lasten anderer Sozialleistungsträger von dort Leistungen erhält. Hierzu gibt zzt. noch das Jobcenter Auskunft. Inwieweit das dann tatsächlich übernommen wird/abweicht/sich ändert wissen wir, wenn das Bürgergeld dann als Gesetz mit allen Feinheiten verkündet ist :-)
Wenn möglicham 07.10.2022 | 17:25
melden Sie sich arbeitslos. Dann bezahlt die Arbeitslosenkasse Ihre DRV Beiträge. Als Privater, ohne Bezug von Leistungen, haben Sie 45 Jahre das System gesponsert. Ziehen Sie das bis zum normalen Rentenbeginn durch.
Abschlägeam 07.10.2022 | 18:11
Die Zeiten von ALG1-Bezug innerhalb von 24 Monaten direkt vor dem Bezug einer Rente für 'besonders langjährig Versicherte' zählen NICHT mit zur Erfüllung der Wartezeit für die 45 Jahre (540 Monate). Arbeitsuchend melden ohne Leistungsbezug gibt keine rentenerhöhenden Beiträge in die Rentenkasse und erhöht ebenfalls die o.a. Wartezeit nicht. Im Zweifelsfall einfach auch noch einmal bei der zuständigen Agentur für Arbeit nachfragen
Gabrielam 07.10.2022 | 18:46
Vielen Dank für eure zahlreichen Rückmeldungen. Ich plane auch, bis 11/2023 durchzuhalten um dann ohne Abschläge meine Rente zu bekommen, die 541 Monate habe ich erfüllt. Mich arbeitslos zu melden war nie ein Thema, ich mach doch nicht mit 63 noch Bewerbungstrainings und schreibe wie doof sinnlose Bewerbungen. Hier lassen die einen damit nicht in Ruhe. Es ist richtig, bei 10 % Abschlag hätte ich ca. 200 € mtl. weniger an Rente, ein Leben lang. Bei der derzeitigen Inflation und Energiekosten tendiere ich auch mehr in Richtung abschlagsfreier Rente....also noch 13 Monate durchhalten :-)
W°lfgangam 08.10.2022 | 20:46
Zitat von Schade anzeigenausblenden
Halb richtig, so würde ich rechnen, da bereits eine ggf. 'verschenkte' Rente ab 63 'einzupreisen' ist *) - die es auch aufzuholen gilt ./. Entnahme Privatvermögen, - zu dem die freiwillige KV/PV, die sonst die DRV übernommen hätte, - zu dem ein etwas geringerer Steuerfreibetrags-% - zu dem keine Energiepauschale ;-) *) wird aber im Rahmen der Beiträge deutlich, dass der Rentenbeginn mit 63 noch möglich ist. Spekulativ könnte noch mit einer Abschlagszahlung wg. Rentenminderung im Rentenbeginnjahr steuerrechtlich 'gegengerechnet' werden (besseres Timing ggf. bei Zahlung in 2023) ...dann wird das Blatt Papier mit dem spitzen Bleistift aber immer länger und liegt außerhalb des Rentenrechts. Noch kann die Altersrente 63 ab 01.09.2022 beginnen ...sind noch wie viele 14 Monate bis zur abschlagsfreien Rente? Ich höre die Bleistiftspitze sich heißlaufen ;-) Gruß w. PS "Es ist richtig, bei 10 % Abschlag hätte ich ca. 200 € mtl. weniger an Rente, ein Leben lang. Bei der derzeitigen Inflation und Energiekosten *) tendiere ich auch mehr in Richtung abschlagsfreier Rente....also noch 13 Monate durchhalten :-)" *) *) Wenn Sie vor Ablauf der nächsten 10 Jahre deswegen eh erfrieren, hat sich das Warten nicht gelohnt *g
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