Hallo,
vielen Dank für das schnelle Feedback.
Ja, mir ist bewusst, dass sich vieles überschneidet bei der Zuständigkeit und ich hier weder alle Details erwähnen noch eine "perfekte" Antwort erhalten kann.
Meine Sachbearbeiterin bei der ARGE möchte alle Unterlagen, die Sie für das amtsärztliche Gutachten von mir erhalten haben, an die DRV weiterleiten.
Hilft mir das? Welche Folgen könnte das haben?
Ich war in einer Beratungsstelle für den EMR-Antrag, hier sind schon nicht alle Dokumente, die ich dabei hatte berücksichtigt worden... weil das leider sehr komplex ist und die Zeit begrenzt war.
Von dort wurde zunächst alles an meinen ehemaligen Wohnort geschickt, von dort in ein anderes Bundesland, in die Hauptstelle des Bundeslandes, in dem ich bereits bei Antragstellung gemeldet war. Im Anschluss wurde dann festgestellt, dass die Akte noch ein weiteres Mal verschickt werden muss, da ich zuletzt im EU-Ausland langfristig gearbeitet hatte.
Es kann natürlich sehr gut sein, dass irgendwie nicht alles vollständig angekommen ist.
Im Prinzip bin ich daher dafür, dass sozusagen über den Amtsweg meine komplette Akte nochmals zur DRV geschickt wird.
Frage:
Macht es Sinn dem zuzustimmen, bzw. welche Konsequenzen hat dies?
Ich erhoffe mir die Belastung zu ersparen und nicht mit der Reaktion der DRV auf meinen Widerspruch zur EMR-Ablehnung, nämlich der Akteneinsicht, auseinandersetzen zu müssen.
Würde sich die DRV darauf einlassen die Akten entsprechend zu vergleichen und zu prüfen welche Fakten bisher evtl. nicht berücksichtigt wurden?
Grundsätzlich überlege ich ob und was ich selbst noch tun kann, um eine realistische Situation zu schaffen, mit der ich, solange wie es möglich ist, noch arbeiten kann.
Wenn es überhaupt nicht anders geht und ich alleine nicht weiterkomme, dann muss ich wohl einen Rechtsbeistand hinzuziehen.
Vielen Dank bereits vorab für Ihre Mühe
P.S.: Die Ablehnung der EMR wurde ausschließlich medizinisch begründet. Die Zeiten sind geprüft und kein Problem.