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Wie sichere ich mir den Anspruch auf Reha nach Schultertep

von Dani21.05.2022 | 12:23
646 Ansichten
13 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Ich habe eine lange Schulterproblematik, zunächst sind beide Schulter ständig luxiert, als Erwachsener kam jedoch die Problematik dazu, das das Gelenk nicht wieder selbständig zu reponieren war und es jedesmal, teils bis zu 3 mal in der Woche, im Krankenhaus unter Vollnarkose wieder eingerenkt wurde. So wurde ich zwischen 18 und 40 Jahren insgesamt 17 mal operiert, immer wenn es halt nicht mehr hielt. Vor 10 Jahren dann die erste Schultertep, jetzt steht schon die erste Wechseloperation hat. Starke Athrose und Schultertep ist zwar heutzutage nicht mehr so das Problem, aber der Zusammenhang zwischen Luxieren und Schultertep nicht so einfach, da auch Bänder und Sehnen neu zusammen genäht werden müssen. Deshalb darf ich 12 Wochen nach der op nur leichte Physiotherapie machen und muss dann aber unmittelbar ab Woche 13, spätestens jedoch ab Woche 16 postoperativ,in Reha. Das was sich hier so easy anhört, ist gar nicht so easy, das weiß ich von letzten Mal. Erst wurde nämlich meine Reha abgelehnt mit der ich hätte den Zeitraum für eine AHB verstreichen lassen und es würden ambulante Maßnahmen auch reichen. Bei Gelenkersatz ist das nicht so, dass ambulante Maßnahmen reichen, das ist nie der Fall laut Arzt. Aber erst 12 Monate nach der Operation konnte ich zur Reha. Unter den Folgen leide ich noch heute, denn ich konnte den Arm nie mehr richtig bewegen. Das möchte ich bei der zweiten Operation unbedingt vermeiden, aber ich weiß nicht, wie am besten.

Antworten der Moderation

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Moderation · 1Ihre Vorsorge

Liebe USer,

ich habe einige unsachliche Beiträge gelöscht.

Ihr Admin

12 Antworten

Uschiam 21.05.2022 | 13:04
War auch mein erster Gedanke, anhand der Themenüberschrift geht es wohl aber darum, eine stationäre Reha zu bekommen.
Rehaam 21.05.2022 | 13:00
Das sind doch rein medizinische Fragen, die hier im Forum nicht geklärt werden können.
KSCam 21.05.2022 | 17:43
Bei aller Empathie kann ein DRVler dem Fragesteller heute nur sagen, dass es keinen Sinn macht heute schon eine Reha zu beantragen, wenn die OP auf Grund derer er hinterher in Reha soll oder will, noch gar nicht durchgeführt ist. Ist halt so und über "was wäre wenn" und "hätte wenn und aber" braucht man hier wirklich nicht zu schwadronieren. Es weiß doch niemand ob und wann nach erfolgte OP die nächste Reha medizinisch sinnvoll ist. Und wie schnell oder langsam ein irgendwann mal gestellter Antrag bearbeitet wird, weiß ebenso keiner.
Selbsterlebtam 21.05.2022 | 17:23
Zitat von Samstag anzeigenausblenden
Ich habe eine lange Schulterproblematik, zunächst sind beide Schulter ständig luxiert, als Erwachsener kam jedoch die Problematik dazu, das das Gelenk nicht wieder selbständig zu reponieren war und es jedesmal, teils bis zu 3 mal in der Woche, im Krankenhaus unter Vollnarkose wieder eingerenkt wurde. So wurde ich zwischen 18 und 40 Jahren insgesamt 17 mal operiert, immer wenn es halt nicht mehr hielt. Vor 10 Jahren dann die erste Schultertep, jetzt steht schon die erste Wechseloperation hat. Starke Athrose und Schultertep ist zwar heutzutage nicht mehr so das Problem, aber der Zusammenhang zwischen Luxieren und Schultertep nicht so einfach, da auch Bänder und Sehnen neu zusammen genäht werden müssen. Deshalb darf ich 12 Wochen nach der op nur leichte Physiotherapie machen und muss dann aber unmittelbar ab Woche 13, spätestens jedoch ab Woche 16 postoperativ,in Reha. Das was sich hier so easy anhört, ist gar nicht so easy, das weiß ich von letzten Mal. Erst wurde nämlich meine Reha abgelehnt mit der ich hätte den Zeitraum für eine AHB verstreichen lassen und es würden ambulante Maßnahmen auch reichen. Bei Gelenkersatz ist das nicht so, dass ambulante Maßnahmen reichen, das ist nie der Fall laut Arzt. Aber erst 12 Monate nach der Operation konnte ich zur Reha. Unter den Folgen leide ich noch heute, denn ich konnte den Arm nie mehr richtig bewegen. Das möchte ich bei der zweiten Operation unbedingt vermeiden, aber ich weiß nicht, wie am besten.
Hallo Dani Mein operierender Arzt hat, nach der dritten Revisions-Fußoperation mit Einbringung von Eigenknochenplastik etc., umgehend den Rehaantrag bei der Krankenkasse (bin in Rente) so gestellt, dass er die zeitlichen Fristen, die Post-OP einzuhalten waren um die Heilungsgewährung zu wahren, gleich mit angab. Eine AHB konnte nicht eingereicht werden, da 12 Wochen der Fuß zunächst gar nicht belastet werden durfte. Danach weitere 4 Wochen ein langsamer Teilbelastungsaufbau stattfand und Abbau des Vacoped Schuhs. Ca 18 Wochen nach OP war dann die stationäre Aufnahme in meiner orthopädischen Wunschklinik. Eine Anfrage bei der DRV oder KK wird Ihnen vielleicht eine befriedigende Antwort bringen, ob auch in Ihrem Fall so verfahren werden kann. Alles Gute
Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Auch ich habe mehrere Revisions OPs mit Schulter TEP hinter mir und jedesmal dürfte erst nach 3 Monaten volle Belastung erfolgen. Beim Reha Antrag (erstellt über Sozialdienst im Krankenhaus) wurde auf die Problematik hingewiesen und so konnte ich immer zeitnah ab Belastungsfreigabe in die Reha. Gute Besserung
Antrag stellenam 21.05.2022 | 15:30
Rehaantrag mit entsprechendem Gutachten oder Befundbericht des behandelnden Arztes einschl ergänzenden Selbsteinschätzungsbogen (G0115) einreichen und die Entscheidung abwarten. Alles andere ist Spekulation!
Samstagam 21.05.2022 | 16:25
Hallo Dani Mein operierender Arzt hat, nach der dritten Revisions-Fußoperation mit Einbringung von Eigenknochenplastik etc., umgehend den Rehaantrag bei der Krankenkasse (bin in Rente) so gestellt, dass er die zeitlichen Fristen, die Post-OP einzuhalten waren um die Heilungsgewährung zu wahren, gleich mit angab. Eine AHB konnte nicht eingereicht werden, da 12 Wochen der Fuß zunächst gar nicht belastet werden durfte. Danach weitere 4 Wochen ein langsamer Teilbelastungsaufbau stattfand und Abbau des Vacoped Schuhs. Ca 18 Wochen nach OP war dann die stationäre Aufnahme in meiner orthopädischen Wunschklinik. Eine Anfrage bei der DRV oder KK wird Ihnen vielleicht eine befriedigende Antwort bringen, ob auch in Ihrem Fall so verfahren werden kann. Alles Gute
Daniam 21.05.2022 | 20:36
Vielen Dank an Samstag und Selbsterlebt, das ist sehr hilfreich. Das Problem ist: bei mir hat es letztes Mal nicht so fein geklappt wie bei euch und ich stand völlig ohne Reha bzw mit komplett verspäteter Reha da, was den Heilungsprozess deutlich verzögert hat. Nun möchte ich das diesmal gerne vermeiden. An alle anderen: nein eine medizinische Frage hab ich nicht gestellt, es war eine rein organisatorische an die DRV, warum es nicht besser zu organisieren ist, das man in diesem Falle eine Reha ziemlich genau zwischen Woche 12 und 16 beginnen könnte?
Was soll das?am 22.05.2022 | 00:49
Dann haben Sie wohl den Beitrag von @ Na prima, wie immer übersehen oder ist dieser Beitrag etwa sachlich oder fachlich wertvoll? Löschen nach Gutsherrenmanier scheint auch so eine Unart dieses Forums zu sein!
Schadeam 22.05.2022 | 07:31
Was hilft es dem Fragesteller wenn Sie kritisieren, dass die Redaktion nachts um 23:36 Uhr möglicherweise einenThread zu wenig gelöscht hat? Kann sein, dass man mehr (oder weniger) hätte löschen sollen, aber da haben unterschiedliche Menschen eben unterschiedliche Kriterien,.... Wir alle sollten weder uns noch das Forum für wichtiger halten als es ist.
-am 22.05.2022 | 23:47
Liebe USer, ich habe einige unsachliche Beiträge gelöscht. Ihr Admin
Dann haben Sie wohl den Beitrag von @ Na prima, wie immer übersehen oder ist dieser Beitrag etwa sachlich oder fachlich wertvoll? Löschen nach Gutsherrenmanier scheint auch so eine Unart dieses Forums zu sein!
Stimmt, den Beitrag habe ich übersehen. Danke für den Hinweis, ich habe den Beitrag gelöscht. Ihr Admin
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