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Experten-Antwort

Wie und bei wem erfolgt eine Rentenüberprüfung? Viele Neuanträge stehen an!

von Frage05.11.2018 | 17:08
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3 Antworten

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Guten Tag. Ich habe gelesen, dass wohl nächstes Jahr viele EMR-Erstanträge gestellt werden. Auch könnte in Zukunft die Erwerbsminderungsrente vermehrt beantragt werden, da diese teilweise höher ausfallen als die Rente mit 63. Frage: Bei so vielen Erstanträgen, wie kann der MDK vom Rententräger diese überprüfen? Es stehen ja auch regelmäßig massig Verlängerungsanträge an. Erfolgt eine Prüfung (ob überhaupt eine Überprüfung über den MDK erfolgt) nur Anhand der Atteste? Oder Zufallsprinzip? Und werden Verlängerungsanträge eher Überprüft als Neuanträge? Das würde mich interessieren, wie das in der Praxis abläuft. Dankeschön

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Für Versicherte, die sowohl die Voraussetzungen für eine Erwerbsminderungsrente als auch für eine vorgezogene Altersrente erfüllen, wird die Erwerbsminderungsrente durch die Neuregelung im Verhältnis zur Altersrente teils deutlich höher ausfallen. Es ist daher zu erwarten, dass zukünftig in der Altersgruppe ab 60 deutlich mehr Anträge auf Erwerbsminderungsrenten gestellt werden. Erwerbsminderungsrenten werden allerdings nur bei Vorliegen entsprechender gesundheitlicher Einschränkungen gewährt werden. Diese prüft die Rentenversicherung sehr genau. Die Praxis ist daher abzuwarten.

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2 Antworten

Rentenuschiam 05.11.2018 | 17:36
Wie es in der Praxis läuft kann man erst dann sagen, wenn es eine Praxis gibt. Vermutungen über eine größere Zahl zukünftiger EM-Rentenanträge anzustellen ist sinnfrei. Und.. da sich die Voraussetzungen für die EM-Rente nicht ändern werden, wird sich am Prozedere bei der Bearbeitung der Anträge vorläufig ebenfalls nichts ändern (bis auf ein paar interne Verfahrensabläufe, die aber für Sie nicht von Bedeutung sind). MfG
KSCam 05.11.2018 | 19:48
An den internen Abläufen wird sich nichts ändern, warum auch? Die Gesetze und Anspruchsvoraussetzungen bleiben ja gleich. Aber eines ist sicher: weder bei den ärztlichen Diensten noch in der Sachbearbeitung wird es neue Stellen bei der DRV geben. Folge: wenn es mehr Anträge geben wird als bisher wird das gleiche Personal halt länger brauchen bis das alles erledigt ist. Die Laufzeiten des Antrages dürften sich erhöhen - aber auch das ist nichts Neues, damit leben die DRV Bediensteten schon seit Menschengedenken........
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