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Zu erwartende Rente reicht nicht aus...

von Bahamas24.02.2010 | 11:48
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9 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Hallo Experten, Lt. Rentenauskunft erhalte ich eine Regelaltersrente von 268,16 Euro ab dem 07.02.2014. Ich lebe im Ausland vom Arbeitslosengeld meiner Frau und habe kein Einkommen. Ist es ratsam und möglich daß ich Beiträge freiwillig einbezahle um eine höhere Rente zu erhalten, und wenn ja, wie hoch wären die Beiträge und wieviel mehr an Rente könnte ich so erzielen ? Falls meine Rente zum Leben nicht reicht, wird die Rente meiner Frau mit angerechnet, oder bekomme ich Zusatzleistungen, z.B. zur Miete ? Herzlichen Dank im voraus für eine Antwort Bahamas

Antworten der Moderation

Persönlich beantwortet im Expertenforum

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Moderation · 1Ihre Vorsorge

Hallo Bahamas,

derzeit liegt der Mindestbeitrag zur freiwilligen Rentenversicherung bei mtl. 79,60 €. Aus der Zahlung von 12 Monatsbeiträgen errechnet sich zurzeit eine mtl. Rentenanwartschaft i.H.v. 4,08 €. Bei Zahlung von 12 Höchstbeiträgen i.H.v. mtl. 1.094,60 € resultiert daraus eine monatliche Rentenanwartschaft i.H.v. 56,09 €.

Freiwillige Beiträge können noch für das Jahr 2009 entrichtet werden, wenn man sich schriftlich bis zum 31.3.2010 dazu bereit erklärt.

Bei Beginn der Regelaltersrente in ca. 4 Jahren, müsste somit ein erhebliches Kapital eingesetzt werden, um eine deutliche Rentensteigerung zu erreichen.

Die bedarfsorientierte Grundsicherung ist für Antragsteller konzipiert worden, die Ihren ständigen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland haben. Hierbei wird bei Errechnung des persönlichen Bedarfs auch das Einkommen und Vermögen des Ehegatten angerechnet.

8 Antworten

Schadeam 24.02.2010 | 12:36
Hut ab, da haben Sie sich ja bereits mächtig für Ihre spätere Rente ins Zeug gelegt, meinen Respekt. Ich habe 2 Tipps für Sie: 1: zahlen Sie die nächsten 4 Jahre Höchstbeiträge, das kostet Sie schlappe 50000 € und Sie steigern Ihre Rente auf ca. 500€. 2: bleiben Sie wohnen wo Sie sind, dann braucht der deutsche Staat Sie nicht zu unterhalten.
Lilliam 24.02.2010 | 13:13
Natürlich können Sie freiwillige Beiträge zahlen. Der Mindestbeitrag liegt bei 79,60 EUr im Monat. Das rechnet sich, wie wenn Sie einen 400 EUR Job ausüben würden. Aber bitte hoffen Sie nicht auf Hilfe von Deutschen Staat, wenn Sie im Ausland wohnen. Sie hätten sich ja schon viel früher um ihre Rente kümmern können. "Der Staat wird das schon richten". Wäre auch nicht fair.
miamiviceam 24.02.2010 | 14:39
ungemein sympathische Antwort! Warum hat man es wohl noetig-ohne Kenntnis von Einzelheiten-Fragesteller so arrogant zu behandeln? Da waere es doch sinnvoller, nicht zu antworten! Schade!
Guido van Hintenam 24.02.2010 | 14:40
Sie fangen ja früh an, sich um Ihre Altersversorgung zu kümmern. Alle Achtung! Wenn Sie jetzt loslegen, noch schlanke 30-40 Jahre in die Vollen langen, in jedem Jahr mindestens den Durchschnittsverdienst aller Versicherten erreichen, dann habe ich für Ihre Altersrente, echt noch Hoffnung. Auch die Regelaltersrente können Sie übrigens als 2/3 Teilrente beziehen, dann bleibt Ihr Verdienst wenigstens voll versicherungspflichtig. In 30 bis 40 Jahren können Sie dann die Umwandlung Ihrer Teilrente in eine Vollrente beantragen. Also, dann fleißig in die Hände gespuckt. 30 Jahre vergehen wie im Fluge!
Dickeram 24.02.2010 | 15:32
Warum hier wohl blöde Antworten komme`? Vielleicht, wenn eine Frage klingt, als erwarte jemand für vielleicht 10 Jahre Beitragszahlung lebenslang eine auskömmliche Rente. Und wie klingt: "Ich lebe im Ausland vom Arbeitslosengeld meiner Frau und habe kein Einkommen" ? Ist die Frau (noch) hier gemeldet, solange Geld fließt?
Kritikasteram 24.02.2010 | 16:15
wenn Antworten manchmal etwas harsch ausfallen wohl auch deswegen, weil das was vom Fragestellenden dargestellt wird, an der Grenze der Glaubhaftigkeit liegt. . Auf mich bezogen wirkt die Darstellung keineswegs realistisch. Im Forum ist man ja überwiegend freundlich und beantwortet auch solche Darstellungen, wenn auch der Nährwert eher gering ist.
Lilliam 24.02.2010 | 17:01
Das war keineswegs arrogant gemeint. Aber ich verstehe es nicht, wenn jemand im Ausland lebt und sich jahrelang nicht um seine Rente kümmert, dann sich auf den Staat und uns Steuerzahler zu verlassen. Das ist nicht ok.
KSCam 24.02.2010 | 20:13
"ohne Kenntnis der Einzelheit"??? Wer mit 61 knapp 300 € Rente bekommt, hat a) sicher nicht sein Leben lang hart gearbeitet b) falls er lange selbständig war, nicht vorgesorgt (oder verschweigt andere Einkünfte, über die er verfügt) c) wenn er wirklich immer versichert war, zeitlebens die niedrigsten Beiträge bezahlt. d) war eventuell zwar lange versichert, aber davon zumeist über Arbeitslosenhilfe und Hartz 4. Und dieser Mensch erfragt aus dem Ausland deutsche Sozialleistungen zur Deckung der Bedürfnisse, obwohl seine Ehefrau in D ALG erhält (und sich vielleicht reell mehr im Ausland als in D aufhält). So gesehen ist es doch wirklich nicht verwunderlich, dass einige Teilnehmer "zurückschießen" und nicht noch Tipps geben, wie man unseren Staat am besten ausnehmen kann. Denken Sie mal darüber nach.
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