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Experten-Antwort

zusätzliche größere Summe nachzahlen

von Krüger-Wellenstein04.03.2024 | 12:14
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8 Antworten

Fragen beantworten Expertinnen und Experten der Deutschen Rentenversicherung.

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Guten Tag, meine aktuellen Rentenpunkte entsprechen 18,8168, die Regelaltersrente 707,51 €. Mein zu versteuerndes Bruttoeinkommen 2023 betrug 13.761,00 €. Wenn ich jetzt eine Sonderzahlung für das Jahr 2023 in Höhe von 25.000,00 € einbringen würde, um welche Summe würde die Rente bzw. die Entgeldpunkte steigen ? Mit freundlichen Grüßen

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

1
Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Guten Tag,

 

bitte lassen Sie sich bei einer Auskunfts- und Beratungsstelle Ihres Rentenversicherungsträgers individuell beraten, ob und welche Zahlungen möglich sind.

 

Ganz grob: Für 25.000 Euro gibt es ca. 100 Euro Rente

 

Viele Grüße

Ihr Expertenteam der Deutschen Rentenversicherung

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7 Antworten

Klugpuperam 04.03.2024 | 12:19
Mit den vorliegenden Informationen kann man nur vermuten, ob Sie überhaupt Zahlungen vornehmen können. Bei Versicherungspflicht in 2023 wären keine freiwilligen Beiträge für 2023 möglich. Der Ausgleich von Abschlägen ist auch an diverse Voraussetzungen gekoppelt, die hier nicht rechtssicher abgeprüft werden können. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin.
Klausam 04.03.2024 | 14:03
Hallo, von den ca. 100 Euro gehen noch die Sozialabgaben (KK, Pflegekasse und evt. Steuern) ab. MfG
gut überlegenam 04.03.2024 | 14:22
Für 2023 können Sie gar nicht mehr einbringen. Freiwillige Beiträge geht nicht, wegen Sozialversicherungspflicht durch die Tätigkeit. Allenfalls für Schulzeiten könnten Sie noch etwas nachbezahlen, wenn Sie noch unter 45 sind (?). Oder eine Ausgleichszahlung für Rentenminderung nach § 187a SGB VI, wenn Sie bereits 50 oder älter sind.
Ganz genauam 04.03.2024 | 15:07
Für 25.000 Euro bekommt man im Jahr 2024 genau 2,9633 Entgeltpunkte. Das wären mit dem akuellem Rentenwert von 37,60 Euro also 111,42 Euro Bruttorente. Davon gingen dann noch KK-Beitrag, Pflegebeitrag und ggf. Einkommensteuer weg. Es ist aber aus steuerlicher Sicht nicht sinnvoll, in einem Jahr mehr als den maximal absetzbaren Altersvorsorgeaufwand (gut 27.500 Euro) einzuzahlen in die Retenversicherung. Achtung: die Arbeitgeber - und Arbeitnehmer-Rentenbeiträge, die vom Arbeitslohn gezahlt werden, zählen dabei auch mit! Darum sollten solche hohen Ausgleichzahlungen ggf. über zwei oder mehr Jahre verteilt werden, weil sich sonst ein Teil der Einzahlung überhaupt nicht steuermmindernd auswirkt. Wie hoch Ihre Steuerersparnis im Jahr der Einzahlung ist, hängt dann von Ihrem neuen, niedrigeren zu versteuernden Einkommen (zvE) ab. das kann Ihnen hier niemand genau sagen. Das "zu versteuernde Einkommen " ist übrigens etwas anderes als das Jahresbruttoeinkommen und in der Regel deutlich niedriger als dieses. Es gibt im Internet zahlreiche Seiten, auf denen man sich die aktuellen Steuer-Grundtabellen herunterladen kann und dann anhand des vvE direkt die Steuer in Euro ablesen kann. Ein gängiges PS-Steuerprogramm tut's natürlich auch :-) https://www.grundtabelle.de/Grundtabelle-2024.pdf https://www.test.de/Steuerberechnung-fuer-Rentner-Hilfe-fuer-die…
Mathematikam 04.03.2024 | 15:09
Das dauert ü 20 Jahre, bis sich das amortisiert hat, mal wieder eine Wette auf ein langes Leben. Wenn Sie es unterm Kopfkissen aufbewahren und sich später sozialabgabenfrei immer was zum Leben wegnehmen, ist es auch gut!
Ganz genauam 04.03.2024 | 15:11
Zitat von Ganz genau anzeigenausblenden
PS: während man Pflichtbeiträge zahlt, sind zusätzliche freiwillige Rentenbeiträge nicht erlaubt. Ab 50 kann man aber Ausgleichszahlungen vornehmen für eine beabsichtigte Rentenminderung (DRV-Formular V0210). Bis zum Alter von 45 Jahren kann man eventuell noch Nachzahlungen leisten für Schul-und Studienzeit, aber nur wenn die 8 Jahre dafür schon überschritten waren. Das hat eher einen kleinen Effekt.
Krüger-Wellensteinam 04.03.2024 | 18:23
Ich wollte das ganze auch nicht zu sehr vertiefen,denn die Rente meiner Frau ist halt schon gering. Allerdings sind wir ja im Ehegattensplitting und bei 40 % Steuerabzug ( 25.000 € - 40% Steuer (10000€) = 15000€) . ich bin da auf ca. 12 bis 13 Jahre Amortisierung gekommen, allerdings ohne die zusätzlichen Beitragskosten die ja noch entstehen. Meiner Meinung nach kein gutes Modell für 100€ mehr über die Jahre, bis es sich amortisiert hat und zu hoffen, sofern meine Frau vor mir sterben sollte, damit als Witwer noch zu leben.
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