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Experten-Antwort

Zweite Frage zu: Mit 64 Jahre und 8 Monate in Rente und vorher Beitragsfrei

von Sonnenhut06.09.2021 | 12:29
140 Ansichten
3 Antworten

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Die Antwort von Wolfgang verstehe ich nicht, sie widerspricht sich doch nach meiner Meinung. Wenn ich 9,6% Abschlag von der Rente bekomme, habe ich doch keinen finanziellen Vorteil sondern einen Nachteil. Für 7 Jahre.???? und wieso wirkt sich das dann die Verschiebung des abschlagsfreien Rentenbeginns wieder POSITIV aus????? Zweimal positiv.????

Antworten vom Expertenteam

Persönlich beantwortet im Expertenforum

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Expertenantwort · 1Deutsche Rentenversicherung

Hallo Sonnenhut,

„W°lfgang“ wollte hier lediglich zum Ausdruck bringen, dass Sie durch den vorgezogenen Rentenbeginn (und die damit früher einsetzende Rentenzahlung) für eine Dauer von etwa 7 Jahren einen finanziellen Vorteil haben. Die Summe aller Rentenzahlungen wären bis dahin höher als bei einem späteren Rentenbeginn. Erst nach diesen etwa 7 Jahren würde sich ein Verzicht auf die frühere Rente (mit Abschlägen) postiv auf den Gesamtrentenbetrag (Summe aller bis dahin bezogenen monatlichen Renten) auswirken.

Kleiner Hinweis am Rande: Nachfragen lassen sich immer besser nachvollziehen und beantworten, wenn sie in ihrem ursprünglichen Thread/bei ihrer ursprünglichen Frage gestellt werden. Hier deshalb noch einmal der Link auf Ihren ursprünglichen Beitrag:

https://www.ihre-vorsorge.de/expertenforum/forum/detail/mit-64-und-8-monate-in-rente-vorher-beitragsfrei.html

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2 Antworten

Bobam 06.09.2021 | 13:44
Vermutlich wurde hier nur gegengerechnet wann sich der Abschlag amortisiert hätte. (Früherer Rentenbezug vs. die 9,6% Abschlag)
Siehe hieram 06.09.2021 | 13:55
Unabhängig der Wortwahl von 'W°lfgang': Ihr 'Vorteil' bestünde darin, dass Sie acht Monate Rente erhielten, die Sie mit 'Abwarten' nicht erhalten. Der dann fällige Abschlag von 9,6 % bliebe Ihnen aber dann 'lebenslang' erhalten. Außerdem wäre die 'kostenfreie Familienversicherung' für diese acht Monate nicht möglich, sondern es fallen dann bereits hier die Beiträge für KV/PV an, zzt. ca. 11%. Angenommen Ihre Rente beträgt 1.000,00 UR brutto lt. der persönlichen EP, abzüglich 9,6 % Abschlag wäre Ihre Bruttorente also um 96,00 EUR niedriger, also 904,00 EUR. Hiervon Abzug für KV/PV = 99,44 EUR (gerundet 100,00 ER, lässt sich besser rechnen...) also dann Rentenzahlbetrag 804,00 EUR. Mal acht Monate = 6.432,00 EUR. Ab dem neunten Monat (wenn Sie auf den Abschlagsfreien Zeitraum warten) müssten Sie ebenfalls Beiträge für KV/PV bezahlen. Die Abschlagsfreien 1.000 EUR wären dann ein Zahlbetrag von 890,00 EUR. Differenz pro Monat also 86,00 EUR. 6.432,00 EUR durch 86,00 EUR = 74 Monate, die Sie 'warten' müssten, um die 6.432,00 EUR, auf die Sie 'verzichtet' haben, wieder 'drin' zu haben. Ohne hierbei nun evtl. jährliche Rentenanpassungen zu berücksichtigen. Die aber (sofern es nicht weitere Nullrunden wie in 2020 gibt) sich auch bereits positiv auswirken, da dann ja auch die 'Rente mit Abschlag' erhöht wird. Je nachdem, ob diese acht Monate zufällig auch noch in zwei Kalenderjahre fallen, kann auch noch der steuerliche Aspekt eine Rolle spielen (kommt dann darauf an, wie hoch Ihre Rente tatsächlich ist und ob eine Besteuerung überhaupt anfällt). Aktuell ist der zu besteuernde Anteil der Rente (2021) 81% und steigt bis 2040 jährlich um 1%. Nun können Sie also anhand Ihrer tatsächlichen Zahlen mal nachrechnen, was für Sie am Vorteilshaftesten sein wird. Viel Spaß und alles Gute!
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