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Institute erwarten 2021 im Westen Renten-Nullrunde

Gemeinschaftsdiagnose: Auch in den neuen Ländern dürfte es im kommenden Jahr nur eine geringe Rentenanpassung geben.

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Steigende Stapel von Münzen mit roter Kurve, im Hintergrund Mann mit Ordner und Taschenrechner. Bild: IMAGO / Panthermedia / Andriy Popov

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Berlin (sth). Fünf führende Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten für die Rentenanpassung im Jahr 2021 in den alten Ländern eine Nullrunde. Wie aus der am Mittwoch veröffentlichten "Gemeinschaftsdiagnose" hervorgeht, begründen die Konjunkturexperten ihre Erwartung mit der Corona-bedingt "fehlenden Lohndynamik" in diesem Jahr. Auch im Osten Deutschlands können die Rentnerinnen und Rentner dem Herbstgutachten zufolge nur mit einer "geringen Rentenanpassung" rechnen.

Die erwartete leichte Rentenerhöhung in den neuen Ländern ist auf eine gesetzlichen Regelung zurückzuführen, der zufolge die Renten in den neuen Ländern bis 2024 pro Jahr um jeweils 0,7 Prozentpunkte stärker steigen sollen als im Westen. Das soll dazu führen, dass die Renten im Westen und Osten Deutschlands ab 2025 – 35 Jahre nach der Deutschen Einheit – vergleichbar sind.

Mit Blick auf die Ausgaben der Rentenversicherung erwarten die Wirtschaftsforscher, dass "diverse diskretionäre Maßnahmen, insbesondere die Einführung der Grundrente, ausgabesteigernd" wirken werden. Zudem wirke 2021 die "kräftige Rentenerhöhung aus dem Vorjahr im ersten Halbjahr noch nach". 


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