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Junge Union weicht bei Rentenplänen von Kretschmers Kritik ab

Die Junge Union in Sachsen teilt die offene Kritik ostdeutscher CDU-Ministerpräsidenten an der geplanten Abschaffung der Rente mit 63 nicht.

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Logo der DRV mit Schriftzug Deutsche Rentenversicherung an einer Hauswand. Bild: IMAGO / Dominik Bund

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Dresden (dpa). Die Junge Union in Sachsen teilt die Kritik von Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) an den Rentenplänen des Bundes nicht. “Natürlich sollte man im parlamentarischen Verfahren über Härtefälle und besondere Erwerbsbiografien sprechen, dabei darf aber nicht die Gesamtfinanzierung infrage gestellt werden”, sagte JU-Vorsitzende Stefanie Franzl der Deutschen Presse-Agentur. 

Kretschmer und seine Amtskollegen aus Thüringen und Sachsen-Anhalt, Mario Vogt und Sven Schulze (alle CDU),  hatten die geplante Rentenreform kritisiert. Sie wenden sich vor allem gegen die geplante Streichung der Rente mit 63. Gerade im Osten sei es wichtig, dass Menschen mit 45 Beitragsjahren abschlagsfrei in Rente gehen könnten, argumentierten sie. 

Änderungen in Einzelpunkten stehen Zustimmung nicht entgegen

JU-Vorsitzende Franzl sagte: “Gerade weil die gesetzliche Rente für viele Menschen in Ostdeutschland die zentrale Säule der Altersvorsorge ist, müssen wir dafür sorgen, dass sie sich auch langfristig trägt und finanzieren lässt. Angesichts des demografischen Wandels brauchen wir dafür neue, wirkungsvolle Instrumente.” Genau an diesem Punkt setze die Rentenreform als Gesamtkonzept an. Änderungen in einzelnen Punkten stünden einer grundsätzlichen Zustimmung zu den Rentenplänen nicht entgegen. 

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hatten im Juli dafür plädiert, das von der Kommission vorgeschlagene Konzept als Ganzes umzusetzen.

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