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Rentenversicherung: Negativzinsen in Millionenhöhe fällig

Laut einem Medienbericht müssen die 16 Rentenkassen von 2017 bis 2023 insgesamt 602 Millionen Euro als Einlagenzins zahlen.

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Gefächerte Euro-Geldscheine und Münzen. Bild: IMAGO / Imagebroker / imago stock&people

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Berlin (dpa). Die Rentenversicherung muss für die Einlage ihrer Reserven in diesem und im kommenden Jahr voraussichtlich 221 Millionen Euro Zinsen zahlen. Das geht aus dem Rentenversicherungsbericht 2021 (S. 29) hervor. Die „Bild“-Zeitung berichtete am Dienstag darüber. Von 2017 bis 2023 sind es insgesamt voraussichtlich 602 Millionen Euro, die aufgrund des Einlagezinses bei der Europäischen Zentralbank (EZB) gezahlt werden müssen. Angelegt wird durch die Rentenversicherung ihre Nachhaltigkeitsrücklage, die nach den jüngsten Zahlen im Oktober knapp 33 Milliarden Euro betrug.

„Insgesamt betrachtet hat die Zinsentwicklung nur untergeordnete Auswirkungen auf die Finanzsituation in der gesetzlichen Rentenversicherung“, sagte ein Sprecher der Rentenversicherung. So betrügen die Gesamtausgaben etwa 2021 voraussichtlich 341,6 Milliarden Euro – die Negativzinsen betrügen rund 150 Millionen Euro. „Die Negativzinsen machen in Relation zu den Gesamtausgaben lediglich 0,04 Prozent aus.“ Die laufenden Ausgaben der Rentenversicherung werden grundsätzlich aus den laufenden Beitragseinnahmen und den Bundeszuschüssen finanziert.

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