Frankfurt (tr). Zur Frühstartrente liegt nun ein Gesetzentwurf vor. Damit sollen junge Menschen Startkapital für ihre private Altersvorsorge bekommen. Eltern dürfen mitsparen und so dieses Startkapital erhöhen. Zuzahlungen sollen bis zu 6.840 Euro im Jahr möglich sein.
Aber auch ohne staatliche Unterstützung sparen bereits die meisten Eltern für ihre Kinder. Das geht aus einer repräsentativen forsa-Online-Befragung von mehr als 1.000 Eltern im Auftrag von Union Investment hervor. 70 Prozent der Befragten geben an, regelmäßig Geld für ihre Kinder zurückzulegen. Weitere 15 Prozent sparen unregelmäßig für ihren Nachwuchs, nur 13 Prozent gar nicht.
Die meisten sparen zwischen 500 und 750 Euro pro Jahr
24 Prozent der Eltern, die sparen, legen zwischen 500 und 750 Euro pro Jahr für ihre Kinder zurück. 18 Prozent schaffen es sogar, jährlich 1.500 Euro oder mehr zu sparen. 17 Prozent aller Eltern sparen höchstens 300 Euro jährlich.
Dabei steht bei den Sparzielen die Altersvorsorge nicht im Vordergrund. An erster Stelle steht mit 45 Prozent der Führerschein, dicht gefolgt von Ausbildung oder Studium mit 43 Prozent. Ein eigenes Auto ist für 24 Prozent der Befragten ein wichtiges Sparziel für den Nachwuchs, während lediglich 13 Prozent für die Altersvorsorge der Kinder sparen. 37 Prozent legen Geld für sie zurück, ohne ein konkretes Ziel zu benennen.
„Die Ergebnisse zeigen, dass viele Eltern konkret für die Zukunft ihrer Kinder sparen und ihnen damit ein finanzielles Startkapital an die Hand geben möchten, auch wenn die wenigsten bisher an die Altersvorsorge für das eigene Kind denken“, stellt Kerstin Knoefel fest, Leiterin Privatkunden bei Union Investment. Letzteres könne sich durch die geplante Frühstart-Rente ändern.
